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BUND Landesverband Nordrhein-Westfalen

Das Desaster um den AVR Jülich

AVR Jülich. © BUND-Archiv

Im Forschungszentrum Jülich stehen seit 20 Jahren drei still gelegte Forschungsreaktoren der Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor GmbH (AVR) und sorgen für Dauerstreit. Einer der Versuchsreaktoren hat sich dabei als besonders brisant und gefährlich erwiesen. Im Rahmen des "bestimmungsgemäßen Betriebs" traten wegen systemimmanenter Mängel starke radioaktive Kontaminationen auf. Zur Sanierung wird der radioaktiv belastete AVR-Behälter herausgehoben und anschließend 30 bis 35 Meter versetzt. Die Brennelemente  werden vor Ort in Transport- und Lagerbehältern vom Typ CASTOR® THTR/AVR gelagert. Die Genehmigung für die Lagerung der Brennelemente aus dem AVR-Reaktor ist befristet. Da bislang ein atomares Endlager fehlt, wird aktuell heftig darüber gestritten, wo die strahlende Fracht zwischengelagert oder gegebenenfalls sogar exportiert werden soll.

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