Artenvielfalt bewahren – Tiere und Pflanzen schützen

In Nordrhein-Westfalen leben über 43.000 verschiedene Tier-, Pilz- und Pflanzenarten in rund 70 verschiedenen Lebensräumen. Davon stehen etwa 45 Prozent auf der Roten Liste der bedrohten Arten. In vielen Projekten setzt sich der BUND deshalb für den Erhalt der Artenvielfalt ein.

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Der Rückgang der Artenvielfalt hat sich insbesondere in der freien Landschaft in den letzten Jahren dramatisch verschärft. Grund dafür sind die intensive Landwirtschaft und der Verlust von Lebensräumen durch den Flächenverbrauch. Aber auch im "Lebensraum Stadt" sind die Bedrohungen vielfältig. Nach Schätzungen sterben in Deutschland jährlich allein mindestens 18 Millionen Vögel durch Kollisionen an Glasfassaden. Auch für Gebäudebrüter wie den Mauersegler wird der Lebensraum zunehmend knapp: Moderne Neubauten oder sanierte Altbauten bieten kaum noch geeignete Brutplätze.

Der BUND stemmt sich diesem Negativ-Trend entgegen. In vielen Projekten vor Ort bauen BUND-Aktive Krötenzäune, organisieren Schmetterlingszählungen oder pflegen die lokale Orchideenwiese. Mit landesweiten Projekten wie "Vogelschlag an Glas" klären wir auf und entwickeln Lösungen zum Erhalt der Artenvielfalt.

Und auch der "Naturschutz am grünen Tisch" bleibt unverzichtbar. Deshalb drängen wir auf ein zeitgemäßes Landesnaturschutzgesetz, die Ökologisierung des Jagdrechts und einen Landesentwicklungsplan, der dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen endlich den angemessenen Stellenwert einräumt.

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Biber: Leopold Kanzler

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