"Klima schützen - Kohle stoppen - Dörfer retten" - Menschenkette am Braunkohlentagebau Garzweiler, 7. August 2021
Begleitet von Dauerprotesten hat RWE Ende Januar 2025 mit der Rodung des Sündenwäldchens begonnen. Zuvor war die Klage des BUND gegen die Rodung vom Oberverwaltungsgericht in Münster abgewiesen worden. Aufgrund der Besetzung eines Teils des Waldstück durch Aktivist*innen, konnte RWE die Rodung des 6 Hektar großen Waldes nicht vollenden.
Etwa 250 Menschen haben am Sonntag (24.11.2024) mit einer Menschenkette für den Erhalt des Manheimer "Sündenwäldchens" und einen Stopp des RWE-Tagebaus Hambach demonstriert.
RWE will das ökologisch wichtige Waldstück zur Gewinnung von Kies und Sand roden. Der BUND hat dagegen eine Klage eingereicht.
Ein Bündnis aus Umweltverbänden, Klimaaktivist*innen und kirchlichen Gruppen hat am 30. Mai 2023 in Düsseldorf gegen die Braunkohlenpolitik der Landesregierung protestiert. Mit einem 30 mal 15 Meter großen Straßenbild „1,5 Grad-Ziel statt Kohle-Deal“ in Sichtweite der Staatskanzlei forderten sie eine Neuausrichtung der Klimaschutzpolitik.
Nach vorbereitenden Maßnahmen startete am 11. Januar 2023 die Räumung des Weilers Lützerath. Der BUND und seine Verbündeten. hatten deshalb zur Großdemonstration aufgerufen. 35.000 Menschen kamen.
[Foto: Jörg Farys, die.projektoren]
Im Rheinland haben am 12. November 2022 mehr als 2.000 Menschen gegen die Erweiterung des Braunkohlentagebaus Garzweiler und für die Einhaltung der 1,5 Grad-Grenze des Pariser Klimaabkommens demonstriert. Die Teilnehmenden stellten sich schützend vor das akut von einer Räumung bedrohte Dorf Lützerath. Mit einem riesigen gelben Kreuz und der Botschaft „FOR 1,5 °C – STOP HERE“ forderten sie, die Kohle unter dem Dorf im Boden zu lassen und den Tagebau auf ein klimaverträgliches Maß begrenzen. mehr
"Klima schützen - Kohle stoppen - Dörfer retten" - Menschenkette am Braunkohlentagebau Garzweiler, 7. August 2021
- jetzt erst recht!" war das Motto von 3.000 Demonstrierenden am 30. August 2020 in den Tagebaudörfern Keyenberg und Lützerath. Ein breites Bündnis hatte zur Demo aufgerufen.
Etwa 1.000 Menschen haben gemeinsam mit dem BUND und Fridays for Future am 10. Juli 2020 in Düsseldorf gegen das so genannte Kohleausstiegsgesetz demonstriert.
Zur RWE-Hauptversammlung am 26. Juni 2020 bildeten Klimaschützer*innen eine Rote Linie am Tagebau Garzweiler. Die Botschaft: Schluss mit der Zerstörung! Keinen Meter weiter!
BUND, Buirer für Buir und Alle Dörfer bleiben vor der Staatskanzlei. [Foto: Hubert Perschke]
Am 19.12.2019 haben Vertreter*innen des BUND und Tagebaubetroffene 70.000 Unterschriften an den Chef der NRW-Staatskanzlei Nathanael Liminski überreicht. Mit dem Appell wird der endgültige Erhalt des Hambacher Waldes und aller vom Tagebau Garzweiler bedrohten Dörfer gefordert.
Mehr als 1 Million Menschen sind allein in Deutschland zusammen mit "Fridays for Future" beim globalen Klimastreik am 20. September auf die Straße gegangen, um für mehr Klimaschutz zu demonstrieren. Ihre Forderung: eine Wende hin zu einer energischen Klimapolitik.
Über 36.000 Menschen protestieren in Köln und Berlin trotz Kälte und Wind für einen engagierten Kohleausstieg und gegen das Versagen der Bundesregierung beim Klimaschutz. Allein nach Köln kamen 20.000 Klimaschützer*innen. Kurz vor Beginn des Weltklimagipfels (COP24) im polnischen Katowice und vier Tage nach dem vernichtenden Klima-Zeugnis des UN-Umweltprogramms zeigten sich viele der Demonstrantinnen und Demonstranten entsetzt und enttäuscht über die Untätigkeit der Politik.
50.000 Menschen haben am 6. Oktober 2018 gemeinsam mit dem BUND den Rodungsstopp im Hambacher Wald gefeiert. Jetzt gilt es, diesen großartigen Erfolg zu nutzen und den Tagebau endgültig zu stoppen.
Anlässlich der RWE-Haupversammlung am 26. April 2018 protestierte der BUND zusammen mit dem Dachverband der kritischen Aktionärinnen und Aktionäre gegen die Geschäftspolitik des Kohle- und Atomkonzerns.
Mit Bannern und einem offenen Brief hat der BUND zusammen mit anderen Klima-Aktivist*innen die Delegierten zum SPD-Sonderparteitag empfangen. Die Kernforderung lautete "Groko nur mit Kohleausstieg! Klimaziele einhalten!".
Am 26. August 2017 haben mehrere Tausend Menschen am Tagebau Hambach mit einer Roten Linie für den Kohleausstieg und den Erhalt des Hambacher Waldes demonstriert.
Direkt vor der Weltklimakonferenz demonstrierten heute 25.000 Menschen in der Bonner Innenstadt. Unter dem Motto "Klima schützen – Kohle stoppen!" forderten sie in unmittelbarer Nähe zum größten Braunkohlerevier Europas einen schnellen Ausstieg aus fossilen Energien.
Mehrere Dutzend Aktivist*innen haben am 2. Juli die Tour de France an der Einfahrt in das Tagebaugebiet Garzweiler mit einer Roten Linie begrüßt.
Mit einer Rote-Linie-Aktion vor der Staatskanzlei hat ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis einen Stopp der Tagebaue und ein schnelles Abschalten der Kohlekraftwerke gefordert.
"Bis hierhin und nicht weiter!"
6.000 Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland, aus Polen, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Norwegen und weiteren Ländern haben am 25. April 2015 im Reinischen Kohlerevier mit einer 7,5 Kilometer langen Menschenkette für einen schrittweisen Kohleausstieg und konsequenten Klimaschutz demonstriert. Die Demonstrant*innen setzten mit einer geschlossenen Anti-Kohle-Kette den Baggern des Braunkohletagebaus Garzweiler eine symbolische Grenze. Die Kette sei ein deutliches Zeichen, dass ein großer Teil der Bevölkerung den schrittweisen und sozialverträglichen Ausstieg aus der Kohle befürworte, um das nationale Klimaziel von mindestens 40 Prozent weniger CO2 bis 2020 zu erreichen.
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