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BUND Landesverband Nordrhein-Westfalen

Bodenatlas 2015

08. Januar 2015 | Landwirtschaft

Inhalt

Fruchtbare Böden sind elementar für unsere Lebensmittelerzeugung. Sie filtern Regenwasser auf dem Weg ins Grundwasser. Sie regulieren das Klima und sind nach den Ozeanen der größte Kohlenstoffspeicher der Welt. Eine Vielfalt an Böden ist Basis für eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt.

Doch Land und Böden werden immer knapper. Tag für Tag werden in Deutschland mehr als 70 Hektar durch Bau von Straßen und Gebäuden 'verbraucht'. Ein Viertel aller Ackerflächen sind in Deutschland zudem von Wind- und Bodenerosion betroffen. Zugleich importiert Deutschland Agrarprodukte und andere Verbrauchsgüter, deren Erzeugung knapp 80 Mio. Hektar - mehr als das Doppelte der eigenen Landesfläche - in Anspruch nehmen. EU-weit sieht es nicht besser aus: Der Konsum der EU-Bürger benötigt eine Fläche von rund 640 Mio. Hektar pro Jahr. Rund 60 Prozent der für den europäischen Konsum genutzten Flächen befinden sich außerhalb der EU. Damit ist Europa der Kontinent, der für seinen Lebensstil, seine Agrarindustrie und seinen Energiehunger am meisten von Land außerhalb seiner Grenzen abhängig ist.

Die Heinrich-Böll-Stiftung, das Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Le Monde Diplomatique informieren mit ihrem gemeinsamen Bodenatlas 2015 mit Daten, Grafiken und Fakten über die Bedeutung, die Nutzung und den Zustand von Land, Böden und Agrarflächen in Deutschland, Europa und weltweit.

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52 Seiten

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