Junge Köpfe für Wasser und Klimaschutz begeistern: Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen BUND und Diploma Hochschule
Foto: Birgit Lutzer
Klimaschutz und Wasser – für viele ein komplexes und sperriges Thema. Doch der BUND-Landesarbeitskreis Wasser NRW geht neue Wege, um junge Wissenschaftler*innen dafür zu begeistern. Es ist eine Praxispartnerschaft mit der Diploma-Fernhochschule entstanden, die in ihrer Form bisher einzigartig ist.
Was die Studierenden lernen, nützt dem Landarbeitskreis Wasser
Die Hochschule bietet rund 40 Studiengänge in verschiedenen Bereichen wie Wirtschaft, Recht, Technik, Gesundheit und Gestaltung an – viele davon sogar rein online. Für Birgit Lutzer, Dozentin an der Diploma und Mitglied im Sprecher*innenteam des Landesarbeitskreises Wasser, war die Verbindung ein naheliegender Schritt: „Der Kurs im Bereich Informationsdesign ist ein perfekter Match. Meine Studierenden lernen dort, komplizierte Inhalte einfach und visuell ansprechend darzustellen – genau das, was wir für unsere Themen brauchen!“
Expert*innen bringen ihr Wasser-Fachwissen ein
Das Konzept? Praxisnah und spannend. Mit Unterstützung von BUND-Expert*innen erarbeiten die Studierenden Materialien rund um den Zusammenhang von Wasser und Klimawandel. Themen wie „Schwammstadt“, „Wie funktioniert ein Klärwerk?“ oder „Chemikalien in Flüssen“ werden in Online-Vorträgen vorgestellt, in denen Landesarbeitskreis-Mitglieder Wissen vermitteln und jede Menge Fragen beantworten. Auf dieser Basis entwickeln die Studierenden kreative Erklärmedien und eine Kampagne. Beides kann später vom BUND genutzt werden können.
Gelungener Theorie-Übertrag in den praktischen Umweltschutz
Prof. Dr. Andreas Lanig, Studiengangsleiter und Dekan, lobte bei der Online-Auftaktveranstaltung das Konzept und die Kooperation. „Dieses Projekt verbindet Wissenschaftskommunikation mit praktischer Umweltbildung.“ Die Diploma-Studierenden könnten ihr Wissen vertiefen und einen wertvollen Beitrag zu nachhaltigem Handeln leisten.
Frischer Hochschulwind für den BUND
Auch Kerstin Ciesla, stellvertretende BUND-Landesvorsitzende NRW, äußerte sich beim Kickoff sehr positiv: „Wir brauchen den Austausch zwischen den Generationen. Dieses Projekt bringt frischen Wind und verbindet die Erfahrung der ‚Grauköpfe‘ mit den Ideen der jungen Generation.“
Projekt bringt allen Mitwirkenden etwas
Birgit Lutzer freut sich über den Erfolg der Veranstaltung: „Die Studierenden sind mit viel Engagement dabei, und ich bin schon sehr gespannt auf die Ergebnisse!“ Die erarbeiteten Materialien könnten schon bald in der Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit des BUND zum Einsatz kommen – ein Gewinn für alle Beteiligten.