Die europäische Wildkatze breitet sich in Nordrhein-Westfalen seit einigen Jahren wieder aus. Dennoch gelten viele Populationen weiterhin als klein und voneinander isoliert. Als streng geschützte Art ist die Wildkatze nicht nur eine faszinierende Waldbewohnerin, sondern auch ein wichtiger Indikator für strukturreiche und vernetzte Waldlebensräume.
Für Waldbesitzende, Revierleitende und Forstbetriebe stellt sich dabei zunehmend die Frage:
Wie lässt sich Artenschutz praxistauglich und rechtssicher in die tägliche Waldbewirtschaftung integrieren?
Das Seminar zeigt anhand konkreter Beispiele, wie Wildkatzenlebensräume im Wald und im waldnahen Offenland mit überschaubarem Aufwand verbessert werden können. Themen sind unter anderem:
- Gestaltung und Aufwertung von Waldrändern und Waldinnenstrukturen
- Biotopvernetzung im Wirtschaftswald
- Umgang mit Gefahrenquellen wie Knotengitterzäunen und Holzpoltern
- rechtssichere Umsetzung des Artenschutzes im forstlichen Alltag (mit Schwerpunkt Nordrhein-Westfalen)
- Erfahrungen aus der Praxis: Was funktioniert – und wo liegen Herausforderungen?
Neben fachlichen Grundlagen zur Biologie und den Lebensraumansprüchen der Wildkatze bietet die Veranstaltung vor allem Raum für den Austausch unter Praktiker*innen. Eigene Erfahrungen, Fragen und Lösungsansätze aus dem Berufsalltag sind ausdrücklich willkommen.
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Zielgruppe:
Mitarbeitende von Wald und Holz NRW
Waldbesitzende
Forstunternehmer*innen
Mitarbeitende aus Privat-, Kommunal- und Staatswald
Revierleitende und weitere forstliche Praktiker*innen
Anmeldeschluss:
28. August 2026
Anmeldung:
BUND NRW – Wildkatzenwälder von morgen
Telefon: 0211 30200523
E-Mail: wildkatze(at)bund-nrw.de
Kosten:
Pro Person 15€ für Speisen und Getränke
Teilnehmerzahl:
maximal 25 Personen