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BUND Landesverband Nordrhein-Westfalen

Krötenwanderung beginnt - BUND bittet um Aufmerksamkeit

22. Februar 2017 | Naturschutz, Tiere und Pflanzen

Amphibienschützer im Dauereinsatz

Kröte bei der Wanderung  (Peter Brenner)

Dank der frühlingshaften Temperaturen beginnt in mehreren Teilen des Landes in diesen Tagen die Krötenwanderung. Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) bittet Autofahrer und Radfahrer daher um erhöhte Aufmerksamkeit.

 "Insbesondere Erdkröten machen sich jetzt von ihrem Lebensraum auf zu ihren Fortpflanzungsgewässern, müssen dabei leider häufig Straßen überqueren und werden dabei massenweise getötet", sagte Holger Sticht, Landesvorsitzender des BUND. Die Zerschneidung der Landschaft durch ein extrem dichtes Straßennetz und die damit verbundene Isolation von Populationen sei einer der Gründe für die nach wie vor schwindende biologische Vielfalt in NRW.

Der BUND versucht landauf landab, die Probleme zu vermeiden. So sind viele BUND-Aktive ab jetzt im Gelände, um Krötenzäune aufzubauen. Diese müssen fortan über mindestens zwei Monate hinweg täglich kontrolliert und die aufgefangenen Kröten über die Straße gebracht werden.

"Im BUND aktive Menschen retten jedes Jahr landesweit unzählige Kröten und haben damit bereits einige Populationen retten können", sagte Sticht.

Doch kann der BUND bisher noch nicht überall gleichzeitig sein. Gerade an viel befahrenen Straßen seien Amphibientunnel, die fest verbaut sind und das ganze Jahr über wirken, dringend benötigte Maßnahmen der Wiedervernetzung.

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