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BUND Landesverband Nordrhein-Westfalen

BUND-Landpartie zeigt Alternativen zum Kükentöten

14. Oktober 2017 | Landwirtschaft

Umbau der landwirtschaftlichen Tierhaltung ist notwendig und machbar

 (F. Weissenberg / BUND)

Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als 45 Mio. männlicher Eintagsküken getötet, weil sie später keine Eier legen und als Legerasse langsamer wachsen und weniger Fleisch ansetzen als auf einseitige Höchstleistung getrimmte Masthühner. Ein ethisch unhaltbarer Zustand.

Was sind die Alternativen hierzu? Geschlechtsbestimmung im Ei? Zweinutzungshühner? Die Aufzucht von Bruderhähnen? Ein längeres Leben von Hennen, so dass weniger (männliche) Tiere ausgebrütet werden? Ist der höhere Futtereinsatz für die Aufzucht von Bruderhähnen vertretbar? Oder sollte nicht vorrangig auch der Eierkonsum sinken?

Diese und viele weitere Fragen standen im Mittelpunkt einer neuerlichen BUND-Landpartie, mit der wir regelmäßig und intensiv den Austausch mit der landwirtschaftlichen Praxis suchen. Sie führte zu einem Biohof am Niederrhein, der mit viel Engagement und Erfahrung aufzeigt, wie es anders gehen kann. Dazu gehört auch die Haltung selber: im Freiland, in kleineren Beständen und mit Hühnermobilen. Und dazu gehören Verbraucher*innen die bereit und in der Lage sind, mehr für Eier und Fleisch zu bezahlen, wenn es der Umwelt und dem Tierschutz dient.

 

 

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