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BUND Landesverband Nordrhein-Westfalen

Stiftung Umwelt und Entwicklung fördert BUND-Wiesenzentrum

07. August 2017 | Lebensräume, Naturschutz, Tiere und Pflanzen

Neues Naturschutzprojekt sichert Artenvielfalt

Lebensraum Wiese. (Achim Baumgartner)

Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) gibt den Startschuss zum Aufbau eines Wiesen- und Weidenzentrums in Sankt Augustin, Rhein-Sieg-Kreis. Möglich wird die Realisierung des Vorhabens durch eine Förderung der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein- Westfalen. Die Stiftung hat beschlossen, rund 195.000 Euro für das Projekt „Regionales Wiesen- und Weidezentrum – Artenvielfalt entdecken“ bereitzustellen.

Damit steht das Thema des Wiesen- und Weidenschutzes im Fokus eines auf 2,5 Jahre angelegten Naturschutzprojektes, das fachliche Naturschutzarbeit mit gezielter Umweltbildung zum Thema Grünland verbindet.

Der BUND greift damit, mit Unterstützung der Stiftung Umwelt und Entwicklung, ein zentrales Naturschutzproblem unserer Zeit aktiv auf und stellt sich konstruktiv dem Problem des massiven Artensterbens und Flächenverlustes gerade im Grünland. Denn wer kennt noch Wiesen mit tausenden flatternden Schmetterlingen, singenden Braunkehlchen und einer üppigen Blütenpracht der Wildblumen?

Ziel des Projektes ist es daher, entsprechende Referenzflächen zu sichern und aufzubauen und sie mit Umweltbildungsaktivitäten zu verknüpfen, Partnerschulen zu gewinnen sowie Ausstellungen und Flyer zum Thema zu verfassen. Getragen wird das Projekt von der Idee, dezentral Artenvielfalt zeigen und ihren Wert sichtbar machen zu können. Denn der schleichende wie drastische Verlust an Artenvielfalt ist vielen jungen Menschen, die nie andere als ‚tote‘ Wiesen kennengelernt haben, kaum noch zu vermitteln.

„Wir sind sehr froh und dankbar für die Förderung“, freut sich der BUND-Landesvorsitzende Holger Sticht. „Landschaft muss wieder als Ort des Lebens sichtbar werden, sie kann so viel mehr, als bloß Produktionsstätte für Futter und Nahrungsmittel zu sein. Das Projekt hilft, das Potential wieder sichtbar zu machen.“

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