10. Klinik in NRW erhält BUND-Gütesiegel „Energie sparendes Krankenhaus“

25. Mai 2013 | Klima & Energie

St. Marien-Hospital in Lüdinghausen setzt auf Energiesparpartnerschaft und Wärme aus Biogas-Blockheizkraftwerk (BHKW) – Reduzierung der CO2-Emmisionen um mehr als ein Viertel

Mit einem Energiemanagement, der Verbrauchsreduzierung sowie der Vermeidung von mindestens 452 Tonnen klimaschädlichen Kohlendioxidemissionen, was mehr als 26 Prozent entspricht, erfüllte das Unternehmen die hohen Kriterien für das BUND-Gütesiegel „Energie sparendes Krankenhaus“. Mit der Auszeichnung honoriert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) seit 2001 Kliniken, die besonders stark ihren Energieverbrauch senken.

„Das Hospital hat mit der neuen geriatrischen Rehaklinik nicht nur zukunftsorientiert neue Wege bei der Patientenversorgung entwickelt, sondern auch in das Thema Klimaschutz investiert. Sie haben realisiert, was andere noch nicht wahrhaben wollen: Der Klimawandel ist in vollem Gange", resümierte Harald Nölle vom BUND Landesverband NRW e.V. in Anbetracht der Leistung der Lüdinghausener Einrichtung.

Gemeinsam mit seinem Energiesparpartner verfolgt das St. Marien-Hospital seit 2009 ein planvolles Konzept, das in vier Stufen den Energiebedarf des Hauses senkt. Die Dämmung der Satteldächer, die Modernisierung der Beleuchtung, die Installation eines erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerks (BHKW) und die Wärmenutzung von einem Biogas-BHKW sind die Grundbausteine des Erfolgs: Heute spart das Krankenhaus jährlich 720.000 kWh Strom und Wärme und 150.000 Euro Energiekosten ein.

Das Hospital ist bundesweit das 41. vom BUND ausgezeichnete Krankenhaus. Der BUND motiviert die Kliniken, auch in Zukunft den Schutz der Umwelt fortzusetzen, denn die Auszeichnung gilt nur für fünf Jahre. Dann müssen weitere Einsparungen nachgewiesen werden. Deshalb wird in Lüdinghausen beispielsweise schon jetzt über die Installation einer Photovoltaikanlage nachgedacht.

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