Soko Gartenschläfer
Gesucht wird Gustav G., helfen Sie mit! Schauen Sie sich unsere 8-teilige Reihe "Soko Gartenschläfer an"
Obwohl Deutschland eine besondere Verantwortung für die Erhaltung der Gartenschläfer hat, existieren kaum aktuelle Daten zur Verbreitung der Tiere. Hier setzt der BUND gemeinsam mit der Senckenberg Gesellschaft und der Universität Gießen in seinem im Oktober 2018 gestarteten Projekt "Spurensuche Gartenschläfer" an: Mit Hilfe von standardisierten Untersuchungen und einem Netz an freiwilligen "Spurenlesern" wird dem Gartenschläfer in den nächsten 6 Jahren auf die Spur gekommen.
Ziel ist es, das Ausmaß und die Ursachen des Artrückgangs zu erforschen. Daran anschließend werden ein bundesweites Schutzkonzept und regional spezifische Schutzmaßnahmen entwickelt und umgesetzt. Parallel wird ein Sofortprogramm zum Schutz der Gartenschläfer umgesetzt:
Eigens für das Projekt gibt es eine deutsch- und englischsprachige Seite, auf der Meldungen aufgenommen und Ergebnisse präsentiert werden: www.gartenschlaefer.de
Projektgebiete in Nordrhein-Westfalen ist zum einen die Köln-Bonner-Rheinebene. Gartenschläfer sind in diesem Bereich vor allem in Gärten und Kleingärten, Parks, naturbelassene Gebüsche und Waldränder zu finden. Kleingärtnern begegnen sie des Öfteren als Nutzer von Gartenlauben und Obstgehölzen. In diesem etwa 400 km² großen Gebiet werden die kleinen Nager mit der Zorro-Maske genauestens untersucht und ihre Gewohnheiten festgehalten. Zum anderen ist aber auch das ganze Land NRW, besonders die alten Verbreitungsgebiete zwischen Ostwestfalen-Lippe, dem Sauerland bis hin ins Siegener Land, zum Beobachtungsraum ernannt worden.
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Nach drei Jahren Forschung haben wir vieles Gelernt. Lesen Sie hier weiter.
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