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BUND Landesverband Nordrhein-Westfalen

Mauersegler

(Apus apus)

Lebensweise

Ein fliegender Mauersegler.  (Andreas Welzel/ BUND Hagen)

Der Mauersegler kehrt erst Ende April/Anfang Mai aus seinem Winterquartier in unsere Breiten zurück. Als ursprünglicher Felsbewohner konnte er sich an unseren Gebäuden einen neuen Lebensraum erschließen. Er nutzt horizontale Hohlräume mit kleinen Öffnungen im Dachbereich bzw. an Dachübergängen und unter Dachziegeln als Brutplatz. In der Regel befinden sich mehrere Brutpaare am selben Gebäude bzw. weitere Brutpaare an Nachbarhäusern, da der Mauersegler zur Koloniebildung neigt. Das Mauerseglerpaar zieht nur einmal im Jahr ein bis vier Jungvögel groß, die mit dem flügge werden auch sofort selbstständig sind. Bereits Ende Juli bis Mitte August verlassen die Mauersegler bereits wieder ihre Brutgebiete und ziehen ins afrikanische Winterquartier.

Die Bestände des Mauerseglers nehmen regional unterschiedlich stark ab. Hauptgefährdungsfaktor ist hier der Brutplatzverlust durch Sanierungsmaßnahmen. Bei weiterhin anhaltend negativem Bestandestrend wird eine Aufnahme in die so genannte Vorwarnliste NRW erwogen.  

 

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