BUND Landesverband Nordrhein-Westfalen

BUNDhintergrund: Wald und Huftiere, Artenschutz und Karnivore. Zum vermeintlichen „Wald-Wild- Konflikt“ und der Idee, wilde Tiere zu „managen“.

21. Juni 2021 | Jagd, Lebensräume, Naturschutz, Wälder, Wolf

Inhalt

Das Verhältnis der Deutschen zu Huftieren ist eher ambivalent: die Jungtiere werden mittels Drohnenaufklärung vor dem Tod durch Mähfahrzeuge gerettet, die ausgewachsenen Tiere zu hunderttausenden als „Waldschädlinge“ abgeschossen.
Unter dem Eindruck der Dürresommer seit 2018, dem damit verbundenen Zusammenbruch von Forsten und dem Wunsch nach Walderneuerung gerieten Rothirsch und Reh verstärkt ins Fadenkreuz, selbst von Naturschutzverbänden. Von einer Gefährdung des Waldes und damit des Klimaschutzes war die Rede, davon, dass angesichts „überhöhter Wildbestände“ junge Bäume auf der Strecke blieben und Jäger mehr jagen müssten. Doch ist dem wirklich so?
Mit dem vorliegenden Hintergrund beleuchten wir die Sachlage auf naturwissenschaftlicher Basis: Was sind die Fakten, was aber ist aus bestimmten Motiven heraus konstruiert? Was ist Ursache und was ist Symptom?
Die Antworten auf diese und einige weitere Fragen, insbesondere begründete Lösungsansätze rund um diesen Themenkomplex haben wir zusammengetragen und hoffen, damit einen Beitrag zu der dringend notwendigen Versachlichung der Debatte zu leisten.

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