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BUND Landesverband Nordrhein-Westfalen

Feinstaubgefahr durch Silvesterfeuerwerk

23. Dezember 2017 | Saubere Luft, Technischer Umweltschutz, Umweltgifte

Weniger ist mehr, rät der BUND.

In der Silvesternacht steigt die Belastung mit gesundheitsschädlichem Feinstaub explosionsartig an – in den ersten Stunden des neuen Jahres erreicht die Konzentration vielerorts Jahreshöchstwerte. Nach Angaben des Umweltbundesamtes haben die Deutschen allein zum letzten Jahreswechsel 4.000 Tonnen Feinstaub in die Luft geblasen. Eine Menge, die in etwa 15 Prozent des jährlich durch den Straßenverkehr verursachten Feinstaubausstoßes entspricht. Kommen noch ungünstige Wetterlagen – so genannte Inversionswetterlagen – hinzu, kann der Feinstaub nicht abziehen und die Konzentration steigt zusätzlich an.

Allen Feuerwerksfreund*innen sollte klar sein, dass damit konkrete gesundheitliche Risiken auch für andere Mitmenschen erzeugt werden. Bevor ein Böller oder eine Rakete gekauft wird, sollten sich die Feiernden deshalb überlegen, ob der Jahreswechsel nicht auch feinstaubfrei begangen werden kann. Weniger ist jedenfalls mehr, rät der BUND. Andere Länder wie Dänemark haben Deutschland schon den Weg gewiesen: Dort ist das private Zünden von Feuerwerkskörpern verboten.

 

 

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