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BUND Landesverband Nordrhein-Westfalen

Unabhängig. Auch finanziell.

Politische Unabhängigkeit setzt Unabhängigkeit im finanziellen Bereich voraus. Die klare politische Linie des BUND in Nordrhein-Westfalen ist nur möglich, weil der Landesverband keine institutionelle Förderung erhält und auf zweifelhafte Spenden verzichtet. Basis der Einnahmen des BUND-Landesverbandes sind die Beiträge der Mitglieder in NRW. Lediglich das in der Rechtsform einer GbR organisierte und damit selbstständige Landesbüro der Naturschutzverbände in Oberhausen - Träger der GbR sind neben dem BUND die LNU und der NABU - erhält regelmäßige direkte Zuweisungen aus dem Landeshaushalt.

Woher kommen die BUND-Mittel?

Der BUND Landesverband NRW konnte im Jahr 2015 seine solide finanzielle Basis weiter stärken.
Die verlässlichste Unterstützung erhielt er mit rund 816.100 Euro über die Beiträge seiner Mitglieder. Dies ist die eigentliche Basis für zukunftsorientierte Natur- und Umweltschutzarbeit auf hohem fachlichem Niveau, kontinuierliche qualifizierte Öffentlichkeitsarbeit und die Realisierung innovativer Projekte.

Die Spendeneinnahmen lagen im Jahr 2015 etwas höher als geplant. Die Bußgelder erreichten dagegen leider nicht die Höhe des vergangenen Jahres. Der Landesverband erhielt auch wieder Einnahmen aus Erbschaften.

Die Projektzuschüsse resultierten im Wesentlichen aus Förderungen, die der BUND NRW für seine Projekte "Wassernetz Plus" und "Wildkatzensprung", für eine große Anzahl von dezentralen Projekten, Verbandsklagen der Kreis- und Ortsgruppen sowie für diverse Seminare beantragt und erhalten hat. Förderinstitutionen für Natur- und Umweltschutzprojekte waren das Bundesministerium für Naturschutz, das NRW-Umweltministerium, die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen, die NRW-Stiftung, die Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA) sowie einige kleinere Stiftungen und Organisationen.

Die Einnahmen aus Vermögensverwaltung sind überwiegend Zinseinnahmen, zum Beispiel aus der Beteiligung an Photovoltaikanlagen. Gemeinsam mit seinen Kreisgruppen legt der Landesverband seine Mittel zu einem Teil in Form von Beteiligungen an vorbildlichen Projekten (Upländer Bauernmolkerei, Märkischer Landmarkt oder der internationalen Genossenschaft fairPla.net) an und unterstützt damit diese Projekte.

Wofür der BUND seine Mittel einsetzt

Mehr als 1,27 Millionen Euro flossen 2015 unmittelbar in Natur- und Umweltschutzprojekte, Fach- und Lobbyarbeit, Aktionen oder Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Hinzu kamen weitere rund 276.300 Euro, die an die BUNDgruppen und BUNDjugend NRW weitergeleitet und dann ebenfalls für umweltpolitische Arbeiten und Naturschutzprojekte vor Ort eingesetzt wurden. Zusammen sind das etwa 70 Prozent der Gesamtausgaben des BUND NRW, die unmittelbar Natur und Umwelt zugutekommen.

Die Unterstützung und Betreuung der zahlreichen ehrenamtlichen Aktiven bei ihren Projekten und Aktionen sowie der ehrenamtlichen Gremien, in denen ein Großteil der Facharbeit des Verbandes stattfindet, schlug mit insgesamt etwa 124.300 Euro zu Buche.

Bei den Ausgaben für den Mitgliederservice handelt es sich überwiegend um die Erstellung und den Versand der Mitgliederzeitschrift BUNDmagazin mit dem Einhefter NRWinfo mit speziellen Informationen aus Nordrhein-Westfalen. Hinzu kommt die Beantwortung vieler fachlicher Anfragen aus der Mitgliedschaft zu diversen Umweltthemen. Für den Mitgliederservice gab der Landesverband rund 84.600 Euro aus.

Für Umweltinformationskampagnen setzte der Landesverband etwa 72.200 Euro, für Spenden- und Mitgliederwerbung rund 36.100 Euro ein. Die Rückstellungen und Rücklagen konnten um etwa 204.300 Euro erhöht werden. Die Kosten für Verwaltung und sonstige Kosten lagen mit 6,2 Prozent weiterhin erfreulich niedrig.

Einnahmen 2015

Einnahmen 2015

Ausgaben 2015

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