Weiterbau der „Eifelautobahn“ A 1: Naturschutzverbände empört über Verkehrsminister Voigtsberger

"Vereinbarungen aus Wahlkampf-Kalkül nicht eingehalten"

Mit Empörung reagierten die NRW-Naturschutzverbände auf die von Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger (SPD) beauftragte Einleitung des Planfeststellungsverfahrens für den Bau der A1 im Abschnitt zwischen Blankenheim und Lommersdorf durch den Landesbetrieb Straßenbau. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) werfen Voigtsberger vor, aus reinem Wahlkampf-Kalkül getroffene Vereinbarungen missachtet zu haben und das ebenso unsinnige wie schädliche Projekt offenbar „ohne Rücksicht auf Verluste“ durchsetzen zu wollen. mehr

BUND fordert eine nachhaltige Wende beim Landesstraßenbau

Umweltverband legt Streichliste für Landesstraßen in Nordrhein-Westfalen vor und fordert die Umsetzung der längst überfälligen Überprüfung des Landesstraßenbedarfsplans

Der BUND fordert die zukünftige Landesregierung auf, den unter ihrer Vorgängerin zaghaft begonnenen Kurswechsel bei der Landesstraßenplanung konsequent zu Ende zu führen. Der Umweltverband sieht dabei jedoch in der 2011 vorgelegten Priorisierungsliste für den Landesstraßenbau das falsche Instrument am falschen Ort. Stattdessen schlägt er ein Konzept zur Sicherung des Substanzerhalts unter zügiger Beendigung begonnener Projekte und Umsetzung von Lösungen im Bestand vor. In einem ersten Schritt veröffentlichte heute der BUND dazu eine Streichliste mit 65 besonders umweltschädlichen und teilweise überflüssigen Landesstraßenprojekten mit einem Volumen von 540 Mio. Euro. mehr

Verbände, Gewerkschaften und Energieunternehmen gemeinsam für mehr Klimaschutz

Initiativkreis Klimaschutz NRW legt Klimaschutzerklärung „Die Zeit des Handelns ist gekommen“ vor

Mit der gemeinsamen Klimaschutzerklärung „Die Zeit des Handelns ist gekommen“, melden sich Umwelt- und Wirtschaftsverbände, Unternehmen, kirchliche Organisationen, Gewerkschaften und kommunalen Initiativen gemeinsam zu Wort, um den Klimaschutz in einem breiten gesellschaftlich getragenen Diskurs in NRW voranzubringen. Damit soll der Energiewende in Nordrhein-Westfalen, als wichtigstem Industrie- und Energieland in Deutschland, neuer Schwung gegeben werden. mehr

NRW-Wahlkämpfer antworten Umweltverbänden – Ambitionierter Klimaschutz im Land auf der Kippe

Spitzenkandidaten der großen Parteien für die NRW-Landtagswahl enttäuschen mit ausweichenden oder widersprüchlichen Aussagen zu einem Landesklimaschutzgesetz und zur Zukunft des gerichtlich gestoppten E.ON-Steinkohlekraftwerks Datteln IV

Nordrhein-Westfalen, das Bundesland mit den weitaus höchsten CO2-Emissionen, könnte nach der Landtagswahl am 13. Mai einen kräftigen Schwenk hin zu „Klimaschutz light“ erleben. Das lässt sich aus den Antwortschreiben der Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten aller Parteien mit Chancen auf (Wieder-)Einzug in den Düsseldorfer Landtag schließen, die diese jetzt an die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH), die Landesverbände von BUND und NABU, Germanwatch und das Kampagnen-Netzwerk Campact schickten. Die Nichtregierungsorganisationen (NRO) hatten die Wahlkämpfer insbesondere nach der Zukunft des von der bisherigen rot-grünen Minderheitsregierung eingebrachten „Klimaschutzgesetz NRW“ und nach dem gerichtlich gestoppten E.ON-Kohlekraftwerk Datteln IV gefragt. mehr

BAYER-Hauptversammlung in Köln: BUND kritisiert Risiken von Nanotubes

Gefahrenpotential weitgehend unbekannt / Produktion in Leverkusen und Laufenburg geplant / 4000 Aktionäre zur Hauptversammlung erwartet

Der BUND und die Coordination gegen BAYER-Gefahren kritisieren die geplante Genehmigung einer Produktionsanlage für sogenannte Carbon Nanotubes (CNT) in Laufenburg am Oberrhein. Claudia Baitinger vom BUND NRW wird hierzu in der morgigen Hauptversammlung der BAYER AG in den Kölner Messehallen sprechen. Erwartet werden rund 4.000 Aktionärinnen und Aktionäre. Mehrere Umweltverbände und Privatpersonen hatten Einwendungen gegen die Genehmigung der Anlage eingereicht. mehr

BUND reicht Klage gegen "Eierfabrik" ein

Umweltbelastungen und Gesundheitsgefährdungen unzureichend geprüft – NRW muss Motor für eine verbesserte Tierhaltung werden

Die Auseinandersetzung um die Ausweitung des Legehennenbetriebs der Ruhrtaler Frisch-Ei GmbH in Fröndenberg-Frohnhausen geht nun vor Gericht. Der BUND hat jetzt beim Verwaltungsgericht Gelsenkirchen Klage gegen den Kreis Unna eingereicht. Dieser hatte dem Antragsteller am 12. März 2012 eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung zur Erweiterung des Stalles um weitere 19.600 Tiere auf dann insgesamt 59.400 Legehennen erteilt. Der BUND hält die Genehmigung in mehrfacher Hinsicht für fehlerhaft und hat beantragt, diese aufzuheben. Gleichzeitig forderten die Umweltschützer die Landespolitik auf, die Intensivtierhaltung besser zu regulieren. mehr

BUND fordert Paradigmenwechsel bei der Jagd

Umweltverband legt Programm für ökologisches Jagdgesetz vor

Der BUND hat das „13-Punkte-Programm für ein ökologisches Jagdgesetz“ vorgelegt. Darin beschreibt und begründet der gesetzlich anerkannte Naturschutzverband ein Anforderungsprofil für die zukünftige Jagd in NRW. Von der zukünftigen Landesregierung fordert der BUND grundlegende Veränderungen bei der Novellierung des Landesjagdgesetzes. Notwendig seien unter anderem Anpassungen an das Tierschutz- und Artenschutzrecht. Aber auch die Strukturen der Jagd seien dringend reformbedürftig. mehr

Votum für zweiten Nationalpark in NRW

BUND-Landesdelegiertenversammlung tagte in Bielefeld / Nationalpark Teutoburger Wald-Egge-Senne als zentraler Wahlprüfstein

Der BUND fordert die rasche Realisierung eines Nationalparks in Ostwestfalen. In einer einstimmig verabschiedeten Resolution der heute in Bielefeld tagenden Landesdelegiertenversammlung plädieren die Umweltschützer für die Schaffung eines 8.650 Hektar großen Nationalparks im Teutoburger Wald und der angrenzenden Egge. Nach dem Ende der militärischen Nutzung auf dem angrenzenden Truppenübungsplatz Senne müsse der Nationalpark auf dieses Gebiet und damit um 11.000 Hektar erweitert werden. Daneben präsentierten die Umweltschützer weitere Forderungen zur Landtagswahl. mehr

BUND fordert Stopp des Braunkohlentagebaus Hambach

Umfangreiche Stellungnahme belegt Unzulässigkeit der Fortführung des Tagebaus / Neue Klage in Vorbereitung

Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland startet einen neuen Anlauf zum Stopp des Braunkohlentagebaus Hambach im Rheinland. Der Umweltverband reichte jetzt bei der Bezirksregierung Arnsberg als zuständiger Genehmigungsbehörde eine  mehr als 100seitige Stellungnahme zu den Anträgen der RWE Power auf Zulassung zweier Betriebspläne zur Fortführung des Tagebaus  ein. Der BUND kündigte an, sich für den Fall einer rechtswidrigen Zulassung auf eine Klage vorzubereiten. mehr

Windenergie im Wald

Leitfaden zu Windenergieanlagen im Wald

Der BUND begrüßt die restriktiven Regelungen für den Bau von Windenergieanlagen im Wald. Danach kommen insbesondere solche Standorte in Frage, die bereits infrastrukturell genutzt werden oder wurden, wie z.B. aufgegebene militärische Einrichtungen, oder Gebiete mit intensiver forstwirtschaftlicher Nutzung. Gegen den Bau von Windenergieanlagen in Fichtenforsten oder auf Windwurfflächen ist nichts einzuwenden, wenn die im Leitfaden dargelegten natur- und artenschutzrechtlichen Hinweise im Rahmen der Einzelfallprüfung beachtet werden. Die ökologisch hochwertigen Waldflächen bleiben auch weiterhin tabu. mehr

Kleine Kätzchen in großen Wäldern

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) freut sich zum Internationalen Tag des Waldes (21.3.2012) über Wildkatzennachwuchs in unseren Wäldern / Bedrohung durch Verwechselung bei der Jagd

In diesen Wochen ist es wieder soweit: In unseren Wäldern erblicken kleine Wildkätzchen das Licht der Welt. Zwei bis vier Junge werden pro Wurf zur Welt gebracht. Jedes Einzelne ein Hoffnungszeichen für den Erhalt dieser seltenen Waldbewohner. Die Wildkatze ist aber weiterhin bedroht. Die Entwertung und Zerschneidung ihrer Lebensräume durch Forstwirtschaft, intensive Landwirtschaft und Straßenbau sowie Verwechselungen bei der Jagd gefährden ihre Existenz. mehr

Menschenkette gegen Kohlekraftwerk: 600 Fackeln gegen Datteln 4

Zeichen für den Rechtsstaat und gegen Klimaschädigung und Umweltverschmutzung / Datteln 4 wird Prüfstein zur Landtagswahl

 

Datteln - Am gestrigen Samstagabend demonstrierten mehr als 600 Menschen an der Baustelle in Datteln gegen den umstrittenen Bau des E.on-Kohlekraftwerks Datteln 4. Sie wendeten sich damit gegen die Versuche, den gerichtlich gescheiterten Kraftwerksbau nachträglich zu legalisieren. Anlass war der zweite Jahrestag des Beschlusses des Bundesverwaltungsgerichts, welches den Bebauungsplan für das Kohlekraftwerk wegen zahlreicher Rechtsverstöße für nichtig erklärt hatte. Aufgerufen zu der Aktion „Heimleuchten:Nein zu Datteln 4! Recht muss Recht bleiben!“ hatten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Aktion „Bürger informieren Bürger“ Waltrop (B.i.B. Waltrop), die IG Meistersiedlung Datteln und die klima-allianz deutschland. mehr

 

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Die nächste Flut kommt bestimmt! - BUND fordert Auenrevitalisierung für den Hochwasserschutz am Rhein

BUND stellt rheinweite Studie zum Hochwasserschutz durch Auenentwicklung vor

Der BUND NRW fordert ein Umdenken beim Hochwasserschutz am Rhein. Gemeinsam mit weiteren BUND-Landesverbänden am Rhein und der französischen Umweltorganisation Alsace Nature legte der Umweltverband heute eine umfassende Studie zur verfehlten Hochwasserschutzpolitik vor. „Politik und Verwaltung haben sich in den letzten 20 Jahren auf rein technische Lösungen konzentriert. Hochwasserschutz ist aber auch mit natürlich gestalteten Auen möglich,“ sagte Paul Kröfges, Landesvorsitzender des BUND. „Mit der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie werden ökologische Verbesserungen zur Pflicht.“ mehr

4.000 AtomkraftgegnerInnen protestieren vor Gronauer Urananreicherungsanlage

Mehr als 4.000 Menschen haben anläßlich des Jahrestags der Reaktorkatastrophe von Fukushima im westfälischen Gronau für die sofortige Schließung der dortigen Atomanlage protestiert. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen und andere Initiativen hatten zu dem Protest aufgerufen. Der Demonstrationszug startete am Gronauer Bahnhof und endete am Nachmittag vor dem Werkstor der Urenco-Urananreicherungsanlage. Insgesamt demonstrierten heute in sechs deutschen Regionen etwa 50.000 Menschen für den sofortigen Atomausstieg und eine schnelle Energiewende.

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Kleines Nachtpfauenauge ist Schmetterling des Jahres 2012

Schmetterling des Jahres 2012 Kleines Nachtpfauenauge (Foto: Rotholl.at/Rotheneder)

Das Kleine Nachtpfauenauge (Saturnia pavonia) wurde von der BUND NRW Naturschutzstiftung und der Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen e.V. zum Schmetterling des Jahres 2012 gekürt. Mit dieser Wahl macht die Jury auf einen der größten und farbenprächtigsten Nachtfalter hierzulande aufmerksam. Seinen Namen verdankt der Falter ausgeprägten augenähnlichen Flecken auf den Flügeln. Sie dienen zur Abschreckung von Feinden. Die Schmetterlinge nehmen keine Nahrung auf. Sie zehren allein von den Reserven, die sie sich als Raupen angefressen haben. Daher leben die Falter nach ihrem Schlüpfen nur wenige Tage. mehr



  • Direkt zur Online-Spende, Foto: eyewire / fotolia.com
  • Direkt zum Online-Antrag, Foto: eyewire / fotolia.com

Unterschreiben Sie für den Nationalpark!

In der Region Ostwestfalen-Lippe wird seit Jahren um einen Nationalpark gestritten. Auf Initiative des Kreises Lippe mit dem CDU-Landrat an der Spitze und mit Unterstützung der rot-grünen Landesregierung in NRW soll im Teutoburger Wald und der angrenzenden Egge ein Nationalpark mit ca. 8.650 ha eingerichtet werden. Nach dem Ende der militärischen Nutzung auf dem angrenzenden Truppenübungsplatz Senne kann der Nationalpark um ca. 11.000 ha erweitert werden. Die Naturschutzverbände haben jetzt eine große Kampagne für den 2. NRW-Nationalpark gestartet. Machen Sie mit! mehr

Neumitgliederaktion – Vom Gärtnern in der Stadt – Die neue Landlust zwischen Beton und Asphalt: jetzt bis Ende Mai Mitglied werden!

Jetzt BUND-Mitglied werden!

Werden Sie bis Ende Mai BUND-Mitglied über unser Online-Formular und erhalten Sie das Buch „Vom Gärtnern in der Stadt – Die neue Landlust zwischen Beton und Asphalt“ als Begrüßungsgeschenk.

Aktuelle BUND-Informationen aus NRW; Ausgabe 1/2012.

Schwerpunktthema : Gesunde Tiere statt Turbomast

Informationen, Anregungen und Aktionsmöglichkeiten

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