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BUND warnt vor "tickenden Zeitbomben in den Tagebauen"

Schadstoffe in Kraftwerksreststoffdeponien: Bergbehörde und RWE Power verweigern Auskunft / Fonds für Ewigkeitsschäden durch Braunkohlennutzung überfällig

Der BUND warnt vor „tickenden Zeitbomben“ im Rheinischen Braunkohlenrevier. Auf den Aschedeponien der Braunkohlenkraftwerke würden Millionen Tonnen zum Teil hochgefährlicher Abfälle  gelagert, ohne dass deren Langzeitsicherheit gewährleistet sei. Gleichzeitig kritisiert der Umweltverband die „Geheimniskrämerei“ der zuständigen Bergbehörde. Diese hatte nach Rücksprache mit RWE Power dem BUND die Auskunft zu den abgelagerten Abfallmengen und –arten verweigert. mehr

Lebendige Flüsse statt Kormoranabschuss

Naturschutzverbände gegen Erlass des grünen Umweltministers

Umweltminister Johannes Remmel gibt in Nordrhein-Westfalen wieder Kormorane zum Abschuss frei, obwohl der Kormoran nicht zu den jagdbaren Vögeln zählt. Dies geht aus dem „Erlass zum Schutz der heimischen Äschenbestände und zur Abwendung erheblicher fischereiwirtschaftlicher Schäden durch den Kormoran“ hervor, den das Umweltministerium vor den Sommerferien in Kraft setzte. mehr

Experten fordern Kurswechsel zum Schutz des Rheins

„Naturschutztage am Rhein 2014“ für mehr Gewässerschutz

Experten aus Verbänden, Behörden, Wissenschaft und Politik fordern einen Kurswechsel  für einen besseren Schutz des  Rheins. Anlässlich der am Wochenende vom BUND ausgerichteten „1. Naturschutztage am Rhein“ in Königwinter verabschiedeten die Gewässerschützer ein Memorandum mit wesentlichen Forderungen für eine verbesserte Gewässerschutzpolitik. Der Rhein sei noch weit von dem gesetzlich geforderten ökologischen Zustand entfernt, so das Fazit der Tagungsteilnehmer. mehr

Castor-Transporte aus Jülich: Atomgegner kündigen Proteste an

„Nichts rein! Nichts raus!“ - Atomgegner fordern Verbleib des Strahlenmülls in Jülich

Umwelt- und Anti-Atom-Organisationen aus dem gesamten Bundesgebiet kündigen für den Fall von Castortransporten vom AVR-Zwischenlager aus Jülich massive Proteste entlang der gesamten Strecke an. Bei einem Treffen der Anti-Atom- und Umwelt-Organisationen wurde beschlossen, im Falle der Castortransporte den gesamten bundesdeutschen AKW-Widerstand auf die Transportstrecken zu verlagern. Schwerpunkte sollen dabei Jülich und das Ziel Ahaus (bzw. Nordenham beim USA-Export) sein. Aber auch auf den möglichen Transportrouten wollen lokale Initiativen die gesamte Bandbreite des Widerstandes auf die Straße bringen. mehr

PCB-Eier am Fuß des Eyller Bergs – BUND fordert sofortige Deponieschließung

Alarmierende Schadstoffmessungen / Staubabwehungen als mögliche Ursache

Der BUND fordert die sofortige Stilllegung der Sondermüll-Deponie Eyller Berg im Kreis Wesel. Anlass für die Forderung sind alarmierende neue Schadstoffmessungen im Umfeld der Skandaldeponie, die der BUND heute vorstellte. Eine Hühnerei-Beprobung auf chlororganische Giftstoffe im Umfeld der Deponie hatte unzulässig hohe Dioxin-, Furan- und PCB-Werte ergeben. mehr

Fracking in den Niederlanden: BUND fordert Planungsstopp

Umweltverband befürchtet unkalkulierbare Wechselwirkungen mit Braunkohlenregion / Schreiben an Ministerpräsidentin Kraft

Der BUND hat heute bei den niederländischen Behörden Einspruch gegen die dortigen Planungen zur Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten mit Hilfe der umstrittenen Fracking-Technologie eingereicht. Der Umweltverband forderte die Niederlande auf, wegen der unkalkulierbaren Risiken für das Grundwasser am Niederrhein alle Planungen sofort einzustellen. Parallel dazu ermutigte der BUND die Landesregierung, an ihrer strikten Ablehnung der Fördermethode festzuhalten. Deshalb müssten die zur kommenden Sitzung des Bundesrates vorgestellten Initiativen verschiedener Bundesländer, Fracking unter bestimmten Auflagen zu ermöglichen, abgelehnt werden. mehr

Städte in NRW schalten Umweltzonen endlich auf ‘grün‘

Stickstoffdioxidproblem bleibt jedoch ungelöst / Abkehr von Autovorrangpolitik erforderlich

Der BUND begrüßt die längst überfällige Verschärfung der Umweltzonen zur Senkung der Feinstaub-Belastung in NRW. Nun müssten schnellstmöglich auch weitere Verursacher von Feinstaub und Dieselruß wie Binnenschiffe, Baumaschinen, Dieselloks und Industrie stärker ins Visier genommen und das Problem der hohen Stickstoffdioxid-Werte angegangen werden. Eine Abkehr von der Autovorrangpolitik sei deshalb überfällig. mehr

 BUND begrüßt Stilllegungspläne für Atommüll-Konditionierungsanlage

"Jetzt müssen der Ankündigung Taten Folgen"

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßt die Ankündigung  der Gesellschaft für Nuklear-Service mbH (GNS), bis 2019 die Atommüll-Konditionierungsanlage in Duisburg zu schließen. Jetzt unverzüglich eine offizielle Stilllegungsgenehmigung beantragt werden. mehr

468 Millionen Euro für RWE-Klimakiller durch EEG-Reform

Klimaschädliche Kraftwerke profitieren von Eigenstrom-Privileg

Die RWE-Braunkohlenkraftwerke und Tagebaue im Rheinland profitieren in erheblichem Maße von Rabatten bei der EEG-Umlage. Nach einer Analyse des BUND spart der Energiemulti durch das so genannte Eigenstromprivileg pro Jahr fast eine halbe Milliarde Euro. Damit würde ausgerechnet die klimaschädlichste Form der Energieerzeugung massiv entlastet. mehr

"Allee des Jahres 2014" - BUND startet Fotowettbewerb

Der BUND sucht die schönsten Bilder von Alleen aus ganz Deutschland. Der bundesweite Fotowettbewerb unter dem Motto „Alleen - Bänder zwischen Lebensräumen“ läuft bis zum 16. September 2014. Damit macht der BUND darauf aufmerksam, wie wichtig Alleen als Verbindungen zwischen vereinzelten natürlichen Lebensräumen sind. mehr

Trianel-Kohlekraftwerk Lünen: BUND begründet Klagen

Umweltgefahr durch Quecksilber / Auch neue Genehmigungen rechtswidrig

In der gerichtlichen Auseinandersetzung um das umstrittene Trianel-Steinkohlekraftwerk in Lünen hat der BUND heute seine Ende 2013 eingereichten Klagen gegen die Neugenehmigungen begründet. In zwei insgesamt etwa 450 Seiten starken Schriftsätzen legt der Umweltverband zahlreiche Rechtsverstöße dar und beantragt, die von der Bezirksregierung Arnsberg erteilten Genehmigungen aufzuheben. mehr

Kalibergbau gefährdet Weser - BUND favorisiert Nordseepipeline

Gewässerversalzung durch den Kalibergbau muss beendet werden / Keine Einleitung in die Oberweser

Der BUND favorisiert zur Beendigung der Gewässerversalzung durch den Kalibergbau den Bau einer Nordseepipeline. Dies haben die fünf betroffenen Landesverbände Bremen, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen im Zusammenhang mit den Vorbereitungen der Raumordnungsverfahren zum Bau der Nordseepipeline  bekräftigt. mehr

BUND fordert „Kieseuro“

„Kein weiterer Kiesraubbau in Nordrhein-Westfalen“

Die Landesdelegiertenversammlung des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert von der Landesregierung die schnelle Einführung eines Gesetzes zur Kiesabgabe. Auf der BUND-Jahreshauptversammlung in Dinslaken appellierte der Umweltverband an die Politik, dem „Kiesraubbau am Niederrhein“ und anderswo auch durch eine Änderung des Landesentwicklungsplans Einhalt zu gebieten. mehr



  • Direkt zur Online-Spende, Foto: eyewire / fotolia.com
  • Direkt zum Online-Antrag, Foto: eyewire / fotolia.com

Aktuelle BUND-Informationen aus NRW; Ausgabe 3/2014.

Schwerpunktthema: Lebendige Wälder

Fracking stoppen: keine Chemie ins Grundwasser!

 

Exxon und Co. wollen bundesweit mit Fracking Erdgas fördern – und gefährden damit auch unser Trinkwasser. Ein erster Gesetzentwurf von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) soll Fracking den Weg ebnen. Das müssen wir verhindern.

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Dirk Jansen/Dorothea Schubert:

Zukunft statt Braunkohle. 30 Jahre Widerstand gegen Garzweiler II. 

 

 

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