Mit diesem EEG sind NRW-Ausbauziele nicht zu erreichen

Verbände fordern Korrektur bei EEG-Novelle

In der heutigen Landespressekonferenz haben der Vorstandsvorsitzende des Landesverbandes Erneuerbare Energien (LEE) NRW e.V., Andreas Düser, der Geschäftsleiter des Bundes für Umwelt und Naturschutz Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. (BUND NRW e.V.), Dirk Jansen und Johannes Lackmann, Vertreter der BürgerWIND Westfalen eG, die Folgen des Kabinettsbeschlusses zur Novelle des EEG für Nordrhein-Westfalen deutlich gemacht. Sie forderten die Landesregierung und NRW-Abgeordneten auf, sich für massive Korrekturen einzusetzen. mehr

RWE lässt neues Braunkohlenkraftwerk in Bergheim planen

BUND: „BoAplus ist Augenwischerei“ – Umweltverband fordert Abbruch der Planungen

Auf Anregung der RWE Power AG hat der Rat der Stadt Bergheim die Aufstellung eines Bebauungsplans für ein neues Braunkohlenkraftwerk (BoAplus) beschlossen. Anlässlich der am 31. März endenden Beteiligung der Öffentlichkeit fordert der BUND jetzt den Abbruch der Planung. In einer umfangreichen Stellungnahme legt der BUND dar, dass ein solches Vorhaben gegen zahlreiche gesetzliche Vorgaben verstößt. Angesichts des heute vom Weltklimarat IPCC vorgelegten Berichts zum fortschreitenden Klimawandel ist das Vorhaben unverantwortlich.   mehr

Garzweiler II: BUND sieht Teilerfolg

Jetzt muss Landesregierung ein Braunkohlenausstiegsszenario vorlegen

Als „Teilerfolg des langjährigen Widerstands gegen Garzweiler II“ wertete der BUND die heute von der Landesregierung angekündigte Verkleinerung des Tagebaus Garzweiler II. Jetzt müsse eine neue Leitentscheidung den mittelfristigen Ausstieg aus der Braunkohlenverstromung festlegen, um weitere Schäden von Klima, Umwelt und Bevölkerung abzuwenden. mehr

„Energiewende retten – Wind und Sonne statt Kohle, Fracking und Atom"

5.000 Demonstrierende in Düsseldorf

In den Landeshauptstädten Düsseldorf, Hannover, Kiel, Potsdam,  München, Mainz und Wiesbaden gingen heute nach Veranstalterangaben 30.000 Menschen gegen ein Ausbremsen der Energiewende auf die Straße. Sie kritisierten Pläne der Bundesregierung, den Ausbau von  erneuerbaren Energien, insbesondere von Windkraft an Land und der  Photovoltaik, einzuschränken. In Düsseldorf forderten 5.000 Demonstrierende den Stopp von Fracking und ein Kohleausstiegsgesetz. mehr

Bilder von der Demo

Umweltverbände zum Weltwassertag: Verfehlte Energiepolitik gefährdet Gewässer

BUND, LNU und NABU fordern Fracking-Verbot und naturverträglichen Ausbau der erneuerbaren Energien

Anlässlich des Weltwassertages am 22. März warnen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) vor den nachteiligen Folgen der derzeitigen Energiepolitik für unsere Gewässer. Braunkohle, Fracking, aber auch fehlgesteuerte erneuerbare Energien führten zu massiven Eingriffen in den Gewässerhaushalt. mehr

Leichte Verbesserungen beim Naturschutz in NRW

Vergleichende Länderanalyse belegt Mängel im Artenschutz

Nordrhein-Westfalen verpasst nur knapp den Anschluss an Brandenburg, Hessen und das Saarland, die als einzige von 13 Bundesländern bereits mehr als ein Drittel der abgefragten Naturschutzziele erreicht haben. In keinem der 13 untersuchten Bundesländer werden Tiere, Pflanzen und Lebensräume aber so geschützt, dass der Verlust der Artenvielfalt in Deutschland bis 2020 gestoppt und gefährdete Lebensräume wieder hergestellt werden können. Das ist das Ergebnis einer vergleichenden Länderanalyse über den Schutz der biologischen Vielfalt, die der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gemeinsam mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) heute in Berlin veröffentlicht hat. mehr

„Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht“

Internationaler Tag des Waldes

Anlässlich des internationalen Tag des Waldes am 21. März macht der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auf die mangelhafte Situation des Waldes hierzulande aufmerksam. Insbesondere das Fehlen naturnaher Waldökosysteme stelle ein Problem dabei dar, den Schwund der Biodiversität aufzuhalten und für den Klimawandel gerüstet zu sein. mehr

Der Wildkatze auf der Spur - BUND-Projekt im Lohmarer Wald bei Köln

Umwelt-Staatssekretär Horst Becker unterstützt Wildkatzenbotschafter

Seit diesem Jahr verfolgt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auch im nordöstlichen Rhein-Sieg-Kreis die Spuren der Europäischen Wildkatze. Im Rahmen des durch Bundes- und Landesumweltministerium geförderten Projekts „Wildkatzensprung“ versuchen die Naturschützer, die Bestandsentwicklung der stark gefährdeten Art zu verfolgen. Durch dasselbe Projekt waren vor zwei  Jahren Neufunde der Wildkatze im Kottenforst bei Bonn gelungen. mehr

BUND-Recherche zeigt anhaltende Missstände in der NRW-Putenhaltung

10 Jahre Stillstand beim Tierschutz – Schnabelkürzen ist ‚Normalfall‘ – Fragwürdiges Behördenhandeln

 „Fast alle Puten in NRW werden in nicht tiergerechter Intensivmast gehalten. Dies bedeutet durchweg zu enge Ställe, fehlender Auslauf für die Tiere und ein Kürzen der Schnäbel”, so das Ergebnis einer erneuten  Recherche des NRW-Landesverbandes des Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) zur Situation in den Putenmastanlagen im Lande. Bereits in den Jahren 2003 und 2008 hatten BUND-Recherchen gravierende Missstände aufgezeigt. mehr

Energiewende endlich erfolgreich gestalten!

Gewerkschaften und Verbände sind besorgt

In einer gemeinsamen Erklärung zeigen sich DGB NRW, BUND NRW, NABU NRW, das Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche in Westfalen und die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW besorgt über die stockende Umsetzung der Energiewende. Ökologisch, ökonomisch und auch sozial seien gravierende Fehlentwicklungen zu beobachten. mehr

Bürgerbeteiligung bei der Energiewende bewahren

Aktion in Düsseldorf zeigt: Ohne Bürger klafft ein Loch

06.03.2014 | Wenn Bürger-Energiegesellschaften und Privatleute ausgesperrt werden, kippt die Energiewende - so sehen es die Naturstrom AG und der BUND. Anlässlich des bundesweiten Branchenaktionstages, den das Kampagnenbündnis "Erneuerbare Energiewende jetzt!" ausgerufen hatte, warnten die Akteure heute in Düsseldorf vor einem Ausbremsen der Energiewende. mehr

Naturschutzverbände kritisieren Entwurf des Landesentwicklungsplans

Defizite beim Klima- und Freiraumschutz und dem Erhalt der Biodiversität

Die nordrhein-westfälischen Natur- und Umweltschutzverbände haben heute bei der Landesregierung eine gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf des Landesentwicklungsplans (LEP) eingereicht. Darin sparen sie nicht mit Kritik. Insgesamt werde das Ziel, die natürlichen Lebensgrundlagen nachhaltig zu sichern, deutlich verfehlt. Nach Ansicht der Verbände mangelt es dem Entwurf in vielen Bereichen an Zielgenauigkeit und Regelungsdichte. Nur an wenigen Stellen treffe der LEP die notwendigen verbindlichen Vorgaben für die Regionalplanung. mehr

Fracking in NRW: „Bergbehörde muss Verlängerung der Aufsuchungserlaubnsise versagen“

Aufsuchungserlaubnisse laufen aus / Verlängerungen beantragt

Der BUND fordert die Bezirksregierung Arnsberg auf, keine neuen Aufsuchungserlaubnisse für die Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten zu erteilen und bereits erteilte Bergbauberechtigungen nicht zu verlängern. Als Resultat einer BUND-Anfrage hatte die Bergbehörde jetzt mitgeteilt,  dass allein in 2014 acht der 21 Aufsuchungserlaubnisse auslaufen. Dazu liegen weitere acht Anträge für neue Erlaubsnisfelder vor. mehr

Licht und Schatten in Nordrhein-Westfalen: Bundesverkehrswegeplan in der Kritik

BUND lobt Fortschritte / Nachhaltige Verkehrsinfrastrukturplanung aber noch nicht in Sicht

Lob für Landesverkehrsminister Michael Groschek: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) konstatiert in einer heute in Berlin vorgestellten Vergleichsstudie deutliche Fortschritte im Hinblick auf eine realistischere Planung von Autobahnen und Bundesstraßen. Dennoch sei Nordrhein-Westfalen noch weit von einer nachhaltigen Verkehrsinfrastrukturplanung entfernt. Der Neubau von Bundesfernstraßen müsse endlich der Vergangenheit angehören. mehr

Bürgerenergieprojekte fördern statt verhindern

Gabriels Reformen drohen Energiewende abzuwürgen

Mit wachsendem Anteil der Erneuerbaren an der Energieversorgung hat auch die Vielfalt der beteiligten Akteure zugenommen: Wo jahrzehntelang wenige Konzerne dominierten, agieren zunehmend mehr Privatleute, Landwirte und Genossenschaften. Nahezu die Hälfte der in Deutschland installierten EE-Leistung zählt inzwischen zur Bürgerenergie. Die Energiewende ist damit schon heute eine Bürgerenergiewende. Doch diese ist durch Gabriels EEG-Reform in Gefahr. Darüber debattiert heute (12.02.2014) der Wirtschaftsausschuss des NRW-Landtags. Auch BUND-Experten sind zu der Anhörung geladen.

BUND-Stellungnahme zur Landtagsanhörung 'Bügerenergieprojekte'

"Schiffsverkehr umweltverträglich ausbauen"

Aber: Rheinvertiefung und Hafenausbau ökologisch höchst fragwürdig

Anlässlich der heutigen Landtagsanhörung (11.2.2014) zum Thema "Binnenschifffahrt" fordert der BUND eine Landesinitiative nachhaltige Logistik. Die Potenziale eines umweltverträglichen Schiffverkehrs in NRW sollten dort, wo keine zusätzlichen Eingriffe in Flusslandschaften notwendig sind, gefördert werden. Die geplante Vertiefung der Fahrrinne des Rheins lehnt der BUND kategorisch ab. Auch geplante Hafenerweiterung wie in Köln-Godorf oder in Düsseldorf-Reisholz seien kritisch zu bewerten.

BUND-Stellungnahme zur Landtagsanhörung

Trianel-Kohlekraftwerk Lünen: BUND begründet Klagen bis zum 30. April

BUND sieht erhebliche Genehmigungsmängel

Auf Antrag des NRW-Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat das Oberverwaltungsgericht Münster die Frist  zur Begründung der Klagen gegen das Trianel-Kohlekraftwerk Lünen bis zum 30. April 2014 verlängert. Nach reiflicher Überlegung sieht der Umweltverband keine andere Möglichkeit, als auch die Neugenehmigung wegen weiterhin existierender Rechtswidrigkeit juristisch anzufechten. mehr

Wir haben es satt! 30.000 Menschen fordern: Stoppt Agrarindustrie!

Machtvolle Demonstration für die Agrarwende

Angeführt von hunderten Bäuerinnen und Bauern und 70 Traktoren und begleitet von strahlendem Sonnenschein zogen am 18. Januar 2014 über 30.000 Menschen vor das Kanzleramt in Berlin. Darunter auch viele BUND-Aktive aus Nordrhein-Westfalen. Bildergalerie

Explosion in Kölner Shell-Raffinerie: BUND fordert Konsequenzen

Kritik an Krisenmanagement des Unternehmens / Zuverlässigkeit des Betreibers fraglich

Anlässlich der Explosion eines mit Toluol gefüllten Tanks in der Shell-Raffinerie in Köln-Godorf übt der  BUND heftige Kritik an der Geschäftspolitik und dem Krisenmanagement des Unternehmens. Die seit Jahren andauernde Pannenserie habe heute einen neuen Höhepunkt erreicht. Das Pannen- und Gefahrenpotenzial der Shell-Raffinerien und das Verhalten der Betriebsleiter - und Kommunikationsbeauftragten seien nicht akzeptabel. mehr

B 474n: BUND-Erfolg vor dem Bundesverwaltungsgericht

OVG-Urteil aufgehoben / Langjähriger Rechtsstreit geht in weitere Runde / Artenschutz auf dem Prüfstand

Das Verfahren des BUND gegen das Land Nordrhein-Westfalen wegen der fernstraßenrechtlichen Planfeststellung für den Neubau der B 474n (Ortsumgehung Datteln) geht in eine weitere Runde. Das Bundesverwaltungsgericht hat jetzt die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster vom 18. Januar 2013 aufgehoben und zur erneuten Verhandlung an das OVG zurück verwiesen. Damit hat sich der BUND mit seiner Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil durchgesetzt. mehr 

Trianel Kohlekraftwerk Lünen: BUND reicht fristwahrend Klagen ein

Wasserrechtliche und immissionsschutzrechtliche Genehmigung erneut auf dem Prüfstand

Der BUND hat zum Jahresende beim Oberverwaltungsgericht in Münster zwei neue Klagen gegen das Trianel-Kohlekraftwerk Lünen eingereicht. Die Klagen richten sich gegen  den Bescheid der Bezirksregierung Arnsberg vom 22.11.2013 auf Erteilung einer wasserrechtlichen Erlaubnis zur Einleitung von Kraftwerks-Abwasser in die Lippe und den immissionsschutzrechtlichen Vorbescheid vom 20.11.2013 nebst der ersten und siebten Teilgenehmigung. mehr

Kleine Moosjungfer ist Libelle des Jahres 2014

Starke Bestandsrückgänge in NRW

Die Kleine Moosjungfer (Leucorrhinia dubia) ist Libelle des Jahres 2014. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen (GdO) machen damit auf die Gefährdung von Mooren aufmerksam. In Nordrhein-Westfalen hat sie in den letzten Jahrzehnten starke Bestandsrückgänge erfahren. mehr

BUND setzt sich mit Verfassungsbeschwerde durch - Rechtsschutz Enteignungs- und Umsiedlungsbetroffener gestärkt

Aber noch kein Stopp von Garzweiler II / Stephan Pütz scheitert knapp

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verließen die Beschwerdeführer gestern den Verhandlungssaal des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe. Zwar hatte sich der BUND mit seiner Beschwerde gegen die Zwangsenteignung durchgesetzt und damit einen großen Erfolg zur Stärkung des Rechtsschutzes in künftigen Verfahren erwirkt. Doch die Beschwerde von Stephan Pütz wurde mit 3 zu 5 Richterstimmen abgelehnt; RWE darf also vorerst weiterbaggern. mehr

BUND will Jagdzwang beenden

Umweltverband beantragt jagdliche Befriedung seiner Grundstücke

Der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat für die in seinem Eigentum befindlichen Grundstücke eine jagdliche Befriedung bei den jeweils zuständigen unteren Jagdbehörden beantragt. Die Naturschützer wollen sich damit von dem bisher nach Bundesjagdgesetz geltenden Jagdzwang befreien und die Jagd auf ihren rund 30 über das ganze Bundesland verteilten Flächen beenden. mehr

Energiewende retten, statt Kniefall vor der Kohlelobby!

Offener Brief an Bündnis 90/Die Grünen

In einem heute (14.12.) veröffentlichten offenen Brief an Bündnis 90/Die Grünen fordern campact, der BUND, Greenpeace, die DUH, Urgewald und die NaturFreunde Deutschlands die Partei auf, ihren Grundsätzen treu zu bleiben und  konsequent für die Energiewende und gegen Kohlekraft zu kämpfen. Hintergrund sind die aktuellen Weichenstellungen für das umstrittene Kohlekraftwerk Datteln 4 durch die rot-grüne Landesregierung in NRW.

Nationalpark Eifel ein reiner Touristen-Park?

BUND zieht „ernüchternde Bilanz“ nach 10 Jahren Nationalpark Eifel

Der BUND zieht anlässlich des für morgen (13.12.) angekündigten Besuchs von Umweltminister Remmel am Nationalpark-Tor Nideggen eine ernüchternde Bilanz nach 10 Jahren Nationalpark Eifel. Der erste und bislang einzige Nationalpark Nordrhein-Westfalens war am 1. Januar 2004 eingerichtet worden. Doch von "Natur Natur sein lassen" ist dieser Nationalpark noch weit entfernt. mehr

Geschenkidee zu Weihnachten

Quartett der "Schmetterlinge des Jahres"

Die BUND NRW Naturschutzstiftung kürt seit 2003 den „Schmetterling des Jahres“. Das Quartett stellt die 10 Schmetterlinge aus den Jahren 2003 bis 2012 vor. Jeweils Falter, Ei, Raupe und Puppe einer Art ergeben ein Quartett. Das Quartett vermittelt spielerisch Artenkenntnis und viele andere spannende Informationen zu den Schmetterlingen. Das Quartett eignet sich als kleines Geschenk, für die Umweltbildung und natürlich auch zum Spielen. Es kostet inklusive Versandkosten EUR 5,-. mehr

Biodiversität schwindet in den Kommunen

BUND legt Schwarzbuch Artenschutz vor

Der BUND NRW hat jetzt ein umfassendes Schwarzbuch vorgelegt, in dem 17 Fälle mit Artenschutzverstößen am Beispiel des Rhein-Sieg-Kreises dokumentiert werden. Dieses zeige die enormen Vollzugsdefizite auf, die bei kommunalen Vorhaben im Arten- und Naturschutz bestehen. Der BUND warnt, dass die von der Landesregierung angekündigte Biodiversitätsstrategie ohne eine Kurswechsel scheitern wird. mehr

Braunkohlentagebau Hambach: BUND beendet Rechtsstreit

„Kumpanei aus Bergbau und Naturschutzbehörden“

Der BUND beendet vorerst den Rechtsstreit gegen den Braunkohlentagebau Hambach. Im Verfahren um die Zulassung des Hauptbetriebsplans zur Fortführung des Tagebaus bis zum Jahr 2014 hatte das Verwaltungsgericht Aachen die BUND-Klage am 5. September 2013 aus formalen Gründen abgewiesen. Da die zuständigen Naturschutzbehörden im Nachgang zu dieser Entscheidung weit reichende Ausnahmen vom gesetzlichen Artenschutz erteilten, hat der Umweltverband jetzt entschieden, nicht weiter eine Berufungszulassung betreffend die Hauptbetriebsplanzulassung anzustreben.  mehr

Waldzustandsbericht 2013: BUND fordert Wald statt Forste

Nur 27 Prozent der NRW-Bäume ohne Schäden 

Anlässlich der Vorstellung des Waldzustandsberichts 2013 fordert der BUND ein Umsteuern in der Waldpolitik. "Nur etwa ein Viertel der Bäume weist keine Schäden auf und der Anteil deutlich geschädigter Bäume nimmt zu", sagte Holger Sticht, Landesvorsitzender des BUND. „Jetzt rächt sich die verfehlte Waldpolitik der Vergangenheit.“ Besonders negativ bemerkbar mache sich, dass ein Großteil unserer Wälder keine Wälder im ökologischen Sinne sind, sondern Plantagen. mehr

Schmetterling des Jahres 2014: Wolfsmilchschwärmer

Schmetterling des Jahres 2014 Wolfsmilchschwärmer (Foto: W. Schön)

Bestand ist stark rückläufig

Die BUND NRW Naturschutzstiftung und die Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen machen auf den starken Rückgang des Falters aufmerksam. In den 1960er Jahren kam der Wolfsmilchschwärmer hierzulande sehr viel häufiger vor. Mittlerweile ist er aus vielen Regionen komplett verschwunden. Ursache dafür ist der zunehmende Verlust nährstoffarmer, trockener und warmer Standorte, auf denen die Zypressen-Wolfsmilch, Nahrungspflanze der Wolfsmilchschwärmer-Raupen, in größeren Mengen wächst. mehr

Umweltbericht NRW 2013 ist ein Armutszeugnis

BUND fordert mehr Stellenwert für Natur- und Umweltschutz

Anlässlich der Vorstellung des „Umweltberichts NRW 2013“ durch Umweltminister Johannes Remmel fordert der BUND ein Umdenken von Politik und Wirtschaft. Die immer länger werdende Rote Liste der gefährdeten Pflanzen- und Tierarten, die Zunahme der Treibhausgasemissionen, der ungebremste Flächenverbrauch und die nur mageren Fortschritte beim Gewässerschutz seien ein „Wink mit dem Zaunpfahl“, der nicht länger ignoriert werden dürfe. mehr

Giftmüll in Bergwerken

BUND fordert Überarbeitung des Überwachungskonzeptes / „Worst Case“-Betrachtung fehlt

Angesichts der aktuellen Debatte um die Einlagerung hochgiftiger Abfälle in die Steinkohlenbergwerke im Ruhrgebiet fordert der BUND eine vollständige Überarbeitung des Überwachungskonzeptes. Es sei nicht erwiesen, dass die bis 2004 nach dem so genannten „Prinzip des vollständigen Einschlusses“ als Versatzmaterial in die Bergwerke Haus Aden/Monopol, Walsum und Hugo/Consolidation eingebrachten Umweltgifte dauerhaft sicher von der Biosphäre abgeschlossen seien. Eine entsprechende Entwarnung dürfe es nicht geben. mehr



  • Direkt zur Online-Spende, Foto: eyewire / fotolia.com
  • Direkt zum Online-Antrag, Foto: eyewire / fotolia.com
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Aktuelle BUND-Informationen aus NRW; Ausgabe 1/2014.

Schwerpunktthema : Befreiung vom Jagdzwang

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Ab Oktober 2012 erhältlich!

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