30.000 Stimmen für Jagdreform

Tier- und Naturschutzverbände überreichen Landtagspräsidentin Gödecke Unterschriften für ökologisches Jagdgesetz

17.03.2015 | Heute haben Vertreter von animal public, BUND und TASSO der Landtagspräsidentin Carina Gödecke mehr als 30.000 Unterschriften für ein ökologisches Jagdgesetz überreicht. Ein Bündnis der Tier- und Naturschutzverbände Nordrhein-Westfalens hatte ein halbes Jahr lang Unterschriften dafür gesammelt, 10 Eckpunkte in die Landesjagdgesetznovelle zu integrieren. In ihrer Resolution fordern die Verbände die Ausrichtung des Jagdgesetzes am Tier- und Naturschutz. mehr

Unterstützen Sie unsere Forderung für ein ökologisches Jagdgesetz!

Seit 2001 ist der Tierschutz in der nordrhein-westfälischen Landesverfassung verankert. Trotzdem wird die Ausübung der Jagd bis heute weder dem Tier- noch dem Naturschutz gerecht.

Der BUND und weitere Tier- und Naturschutzverbände Nordrhein-Westfalens, darunter der Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Deutsche Tierschutzbund, das Komitee gegen Vogelmord und PETA setzen sich deshalb gemeinsam für ein ökologisches Jagdgesetz in NRW ein. Die Verbände haben in einer Resolution 10 zentrale Eckpunkte definiert, die sich in der geplanten Novellierung des Landesjagdgesetzes wiederfinden müssen, damit dem Tier- und Naturschutz sowie den Ankündigungen des Koalitionsvertrags entsprochen werden kann.

Schließen auch Sie sich mit ihrer Stimme an und fordern Sie eine grundlegende Reform des Jagdrechts! Jetzt Resolution unterschreiben!

„Keine Jagd in Naturschutzgebieten“

BUND bei Landtagsanhörung zum Jagdgesetz 

21.01.2015 | Anlässlich der  Landtagsanhörung zum Landesjagdgesetz am 22. Januar fordert der BUND  von den Abgeordneten, in den Gesetzesentwurf mehr Naturschutz einzubringen. „Wir brauchen ein ökologisches Jagdgesetz, das diesen Namen verdient“, so der Landesvorsitzende Holger Sticht. Die Jagd in Naturschutzgebieten gehöre verboten. mehr

Die BUND-Stellungnahme zur Landtagsanhörung finden Sie ...hier

BUND zur Jagdgesetznovelle: „Grundloses Töten beenden“

Erste Lesung zum neuen Jagdgesetz

04.12.2014 | Der BUND appelliert anlässlich der 1. Lesung zum Gesetzentwurf zur Änderung des Landesjagdgesetzes am morgigen Freitag (05.12.) an die Landtagsmitglieder, für eine tier- und naturschutzkonforme Gesetzesnovelle einzutreten. Von einem ökologischen Jagdgesetz, das von der Landesregierung in ihrem Koalitionsvertrag angekündigt wurde, sei leider wenig zu erkennen, sagte der BUND-Landesvorsitzende Holger Sticht. mehr

Jagdgesetzentwurf mit Schwächen

BUND-Stellungnahme zum Entwurf der  Landesregierung

02.10.2014 | Die Landesregierung hatte ein ökologisches Jagdgesetz angekündigt, herausgekommen ist aber ein politischer Kompromiss zu Gunsten der Jägerschaften und Förster, der nur teilweise ökologische Ansprüche erfüllt. Baujagd, Totschlagsfallen und Katzenabschuss sollen endlich verboten, der Jagdzwang für Vereine gelockert werden. Doch die Liste jagdbarer Arten ist trotz Kürzung immer noch viel zu lang: hätte dieser Gesetzesentwurf im letzten Jahr bereits gegolten, wären gerade einmal 2 % weniger Tiere getötet worden. Steinmarder, Fuchs, Dachs, Feldhase, Hermelin, Ringeltaube und Gänsearten sollen weiterhin zu Hunderttausenden geschossen werden dürfen, obwohl es hierfür keinen vernünftigen Grund gibt. Auch in Naturschutzgebieten soll weiterhin gejagt werden dürfen.

... lesen Sie die ausführliche Stellungnahme des BUND zum Jagdgesetzentwurf

Mitmachaktionen!

Demo gegen Jagdzwang und Jagd auf gefährdete Arten am 7. und am 9. Oktober

Am 7. Oktober in Köln und am 9. Oktober in Münster finden die ersten beiden von insgesamt fünf Regionalkonferenzen des Landesjagdverbands zu der Jagdgesetznovelle statt. Die Jäger wollen ihre Mitglieder darauf einschwören und Politiker davon überzeugen, nichts am Jagdrecht zu ändern. Bei beiden Konferenzen wollen wir sichtbar sein, um zu zeigen, dass sich Tier- und Naturschutz endlich im Jagdrecht niederschlagen müssen.

Machen auch Sie mit! Beteiligen Sie sich mit kreativen Plakaten u.ä.! Tier- und Naturschutz ins Jagdgesetz!

  • 7. Oktober, 18 Uhr vor dem Gürzenich, Martinstraße 29 – 37, 50667 Köln;  
  • 9. Oktober, 18.30 Uhr vor der MCC Halle Münsterland, Albersloher Weg 32, 48155 Münster  

Paradigmenwechsel bei der Jagd

Jäger im Einsatz: Ein ökologisches Jagdgesetz ist überfällig. Fotos: www.abschaffung-der-jagd.de

SPD und Grüne haben mit ihrem Koalitionsvertrag den „Paradigmenwechsel“ bei der Jagd angekündigt. Doch die bisherigen Anzeichen deuten nicht darauf hin, dass man Anschauung und Ausrichtung wirklich ändern möchte. Dabei ist das einer der Schlüssel zum Erhalt der Biodiversität in NRW. Daher hat der BUND das „13-Punkte-Programm für ein ökologisches Jagdgesetz“ vorgelegt, das aufzeigt, welche Veränderungen tatsächlich notwendig sind.

 

Bei wenigen Umweltthemen gibt es so viele fest gefahrene Vorstellungen wie bei der Jagd und ihrer Rechtsgrundlage, dem kaum veränderten Nachfolger des Reichsjagdgesetzes von Reichsjägermeister Göring aus dem Jahre 1934. Die beiden Bundesregierungsparteien schrieben sich sogar in ihr Koalitionspapier, nichts daran ändern zu wollen.

Seit der Föderalismusreform können die Bundesländer weitgehend ihr eigenes Jagdgesetz stricken – und Nordrhein-Westfalen tut dies in 2012. Aber den Paradigmenwechsel hat man jetzt schon aus den Augen verloren.

 

Vorlagen des natürlich durch einen Jäger geführten Jagdreferats beim Landesumweltministerium sehen weiterhin die Verfolgung von Rabenkrähe, Steinmarder, Iltis und Dachs vor. Junge Rotfüchse sollen auch weiterhin das ganze Jahr über getötet werden. Mit dem Mink hat man sogar eine Art ausgemacht, die neu ins Jagdrecht aufgenommen werden soll. Dabei ist, wie es Manfred Bauer, Leiter des Nationalparks Kellerwald auf einer Veranstaltung des Umweltministeriums formulierte, die Jagd auf Predatoren bekanntermaßen „Unsinn“. 50 000 Füchse werden allein in NRW jedes Jahr durch Jäger getötet. Dabei ist die Tollwut längst durch Impfung ausgerottet worden. Die Jagd hatte dabei komplett versagt.

 

Im Nationalpark Eifel soll es auch weiterhin „Wildtierregulierung“ geben, obwohl es der Gesetzgeber eigentlich untersagt. Und obwohl im Koalitionsvertrag steht, die Jagd soll in Schutzgebieten nur stattfinden, wenn der Schutzzweck dies erfordert. Jagd und Hege stellen aber faktisch in jedem Schutzgebiet eine Beeinträchtigung dar. So droht der Umweltminister derzeit selbst zu untergraben, was man den Menschen noch 2010 versprochen hatte.

 

Das größte Missverständnis in Bezug auf Jagd ist die Idee der Regulation. Auch Naturschützer sind oft von der Vorstellung geleitet, der Mensch müsste die Bestände von Paarhufern wie Reh oder Rothirsch begrenzen, weil er ja deren Feinde ausgerottet hatte. Dabei ist seit Jahrzehnten wissenschaftlich erwiesen, dass an erster Stelle die Ökofaktoren „Nahrung“ und „Raum“ einen Tierbestand steuern, nicht der Faktor „Beutegreifer“. Beim Wildschwein ist durch eine französische Langzeitstudie unlängst bewiesen worden, dass im Gegenteil die Jagd die Vermehrungsrate deutlich erhöht. In nicht oder wenig bejagten Gebieten gibt es viel weniger Schweine als in bejagten.

 

Und dann der Mais. Rehe und Schweine würden durch den „modernen“ Anbau gemästet und vermehrt und so in die Lage versetzt werden, über den Rest des Jahres Schäden an benachbarten Bäumen anzurichten. Sollte dies wirklich so sein, ist dies das Eingeständnis, dass die Jagd wirkungslos ist. Denn seit Jahrzehnten wird überall in Wald und Feld gejagt. Tatsächlich gibt es längst nachhaltigere Formen der Schadensvermeidung, bspw. E-Zäune, Gatter, optische oder akustische Abwehrmaßnahmen. Im Rahmen einer Vergrämung ist die Tötung eines Tieres nicht erforderlich oder zweckmäßig, der tierschutzgesetzlich vorgeschriebene „vernünftige Grund“ für eine Tötung daher nicht gegeben.

 

Das forstwirtschaftliche Interesse wird ohnehin gern hinter dem Deckmäntelchen des Waldschutzes versteckt. Dabei gibt es den Rothirsch länger bei uns als unsere Lieblingsbaumart Rotbuche, und dennoch konnte diese nach der letzten Eiszeit wieder einwandern und eine dominante Baumart werden. Denn Bäume müssen sich nicht so massenhaft vermehren, wie sie es heute häufig tun. Überall, wo Ressourcen entstehen, werden sie in der Natur genutzt. Das hat das Reh mit Borkenkäfer und Rötelmaus gemein. Waldarten wie Eremit oder Grauspecht, denen es heute schlechter geht denn je, sind von der ursprünglich lichteren Struktur unserer Wälder abhängig. Geschädigt wird nicht das Ökosystem Wald, sondern bestenfalls der naturschutzwidrige Anbau von Bäumen.

 

Tatsächlich gibt es nur noch ein einziges Sachargument, das Jagd rechtfertigt: die Wertschöpfung von tierischen Produkten. Blickt man aber auf die Jagdstrecke ist festzustellen, dass nur 6,8 % der über 1 360 000 geschossenen oder in Fallen erschlagenen Tiere aus Paarhufern bestehen. Im Jagdjahr 2009/2010 wurden über 90 % der durch Jäger getöteten Tiere keiner sinnvollen Verwertung zugeführt bzw. wurden tierschutz- oder naturschutzwidrig getötet: 117 Schwäne, 115 000 Krähen, 11 000 Katzen, 2 800 Möwen, 117 000 Fasane, 4 800 der gefährdeten Waldschnepfe usw. Ob Luchse, Wildkatzen oder Kolkraben darunter waren, werden wir nie erfahren, weil sich Jäger selbst kontrollieren. Jagd in NRW ist in stark überwiegendem Maße längst keine Landnutzungsform mehr, sondern zu einer bedenklichen Form der Freizeitbeschäftigung mutiert.

 

Jäger pochen gern auf Artikel 14 des Grundgesetzes, in welchem die Eigentumsfreiheit geschützt wird. Im selben Artikel steht aber auch, dass die Gesetze die Schranken bestimmen. Nicht nur gesellschaftliche Werte haben sich in 60 Jahren gewandelt, auch Tierschutzgesetz, Bundesnaturschutzgesetz und EU-Richtlinien gab es 1949 noch nicht. Es ist höchste Zeit, die Jagd an das 21. Jahrhundert anzupassen.

 

 

Zuschriften an den BUND

Nach Veröffentlichung des 13-Punkte-Positionspapieres zur Jagd hat der BUND etliche Zuschriften erhalten. Eine kleine Auswahl davon dokumentieren wir hier im Wortlaut:

„Herzlichen Glückwunsch! Sie haben in Ihrem Papier Positionen entwickelt, die den modernen Erfordernissen an Tier-, Natur- und Umweltschutz, den geänderten gesellschaftlichen Vorstellungen und den rechtlichen Rahmenbedingungen entsprechen.“

„Habe Ihr Programm gelesen. Primitiv, unqualifizierte Hetzschrift von Dummköpfen. Sie haben sich im Grunde zum Bettlerpack geoutet. Sie wollen nur Spenden und abkassieren. Pfui.“

„Aus tiefster Überzeugung gratuliere ich Ihnen zu Ihren im 13 Punkte umfassenden Positionspapier aufgeführten Änderungsplänen der Jagdbestimmungen.Ich darf Sie von Herzen bitten,bleiben Sie standhaft auf Ihrem richtigen Weg.“

„Ich frage mich nur wer solchen Unsinn und Unwahrheiten von diesem ökologischen Jagdgesetz formuliert. Sie sollten sich lieber um die sch.... Windräder kümmern, denn die verschandeln nur die Umwelt.“

„Endlich wird was unternommen, das dass jagen und morden abgeschafft wird. Super und vielen Dank!“

„Was zum Teufel habe ich mit einem Herrn Göring zu tun?  Die Jagd habe ich von meinem Vater gelernt und keiner von Ihnen kann mir erzählen, wie ich mich in der Natur zu verhalten habe. Das weiß ich schon selbst ganz genau - bis weit über die Grenzen Deutschlands hinaus.“

„Aus meiner Sicht hat Ihr Verband mit diesem Pamphlet einen radikalen und fundamentalistischen Weg eingeschlagen, der einen gesellschaftlichen Konsens von vornherein ausschliesst.“

 



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Faltblatt "Jagdreform jetzt"

Bei kaum einem Thema kochen die Emotionen so schnell hoch und bestehen so viele Missverständnisse wie beim Thema Jagd. Wir haben nun ein Faltblatt vorgelegt, das die populärsten Themen aufgreift. Das Faltblatt "Jagdreform jetzt!" kann in der BUND-Landesgeschäftsstelle bestellt werden und steht als Download bereit.

MEHR AKTUELLES

Ist es nun ökologisch - oder gar völlig unnötig? Dürfen wildernde Katzen abgeschossen werden? Über das neue Jagdgesetz wird seit Monaten heftig gestritten. So auch beim Stadtgespräch aus Siegen. Eine Einigung scheint (noch) nicht in Sicht.

 

„Marder gehören nicht ins Jagdrecht“

BUND zur Jagdzeit für Iltis und Waldschnepfe 

14.10.2014 | Anlässlich der am 16. Oktober beginnenden Jagdzeit für Iltis, Steinmarder und Waldschnepfe macht BUND darauf aufmerksam, wie wichtig eine umfassende Reform des Jagdrechts für den Schutz der biologischen Vielfalt ist. „Das Tierschutzgesetz schreibt einen vernünftigen Grund für die Tötung eines Tieres vor. Doch Jäger töten pro Jahr rund 10.000 Iltisse und Marder, um sie anschließend wegzuwerfen“, sagte Holger Sticht, Landesvorsitzender des BUND. mehr

Blässhuhnjagd verstößt gegen Tierschutzgesetz

BUND fordert umfassende Jagdrechtsreform

10.09.2014 | Anlässlich des Beginns der Jagdzeit auf Blässhühner am 11. September weist der Nordrhein BUND auf die Unsinnigkeit der Jagd in Nordrhein-Westfalen hin. „Niemand isst Blässhühner, Jäger töten sie ausschließlich aus Spaß am Töten“, sagte Holger Sticht, Landesvorsitzender des BUND. Da sie aufgrund ihres tranigen Geschmacks ungenießbar sind, findet keine Verwertung der Wasservögel statt - sie werden ganz einfach weggeworfen oder verletzt ihrem Schicksal überlassen. mehr

BUND gegen Haustierabschuss

Umweltverband mahnt Jagdrechtsreform an

07.05.2014 |Der BUND spricht sich gegen den Abschuss von Haustieren aus und fordert ein entsprechendes Verbot im neuen Landesjagdgesetz. „Haustierabschuss ist nichts Anderes als grober Unfug und muss durch das zu novellierende Landesjagdgesetz endlich abgeschafft werden“, sagte der BUND-Landesvorsitzende Holger Sticht. mehr

BUND will Jagdzwang beenden

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16.12.2013 | Der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat für die in seinem Eigentum befindlichen Grundstücke eine jagdliche Befriedung bei den jeweils zuständigen unteren Jagdbehörden beantragt. Die Naturschützer wollen sich damit von dem bisher nach Bundesjagdgesetz geltenden Jagdzwang befreien und die Jagd auf ihren rund 30 über das ganze Bundesland verteilten Flächen beenden. mehr

Illegaler Abschuss geschützter Nonnengänse: BUND stellt Strafanzeige gegen Jäger

Umweltverband fordert generelles Verbot der Vogeljagd

15.08.2013 | Nach dem Abschuss von mindestens fünf Exemplaren der geschützten Weißwangengans im Schutzgebiet ‚Welter Bach‘ bei Dülmen (Kreis Coesfeld) hat der BUND jetzt Strafanzeige gegen den Jagdpächter und seine Jagdgäste gestellt. Diese waren durch Zeugen vor Ort bei der Ausübung der Straftaten beobachtet worden. Die Weißwangengans genießt in Nordrhein-Westfalen ganzjährige Schonzeit. mehr

BUND zur Jagd: „Paradigmenwechsel überfällig“

Jäger demonstrieren gegen Jagdrechtsreform

20.09.2012 - Unter dem Motto „Rotgrün kriegt auf die Ohren“ wollen am kommenden Samstag 1.000 Jäger vor dem Landtag für die Beibehaltung des antiquierten Jagdrechts demonstrieren. Vor diesem Hintergrund erneuert der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) seine Forderung nach tief greifenden Veränderungen beim Jagdrecht. In einem „13-Punkte-Programm für ein ökologisches Jagdgesetz“ hat der BUND die erforderlichen Veränderungen aus Natur- und Umweltschutzsicht dargelegt. mehr

Jagdzwang endlich beendet

BUND begrüßt das heutige Urteil des Europäischen Gerichtshofs

27.06.2012 - Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat heute das Urteil im Fall “Herrmann gegen die Bundesrepublik Deutschland” verkündet. In seinem Urteil der Großen Kammer (Beschwerdenummer 9300/07), das rechtskräftig ist, stellte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte heute mit einer Mehrheit der Stimmen eine Verletzung von Artikel 1 Protokoll Nr. 1 (Schutz des Eigentums) zur Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) fest. mehr

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