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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

25.000 Menschen aus aller Welt haben am Samstag mit uns gemeinsam in Bonn für den Kohleausstieg geworben. Es war die größte Anti-Kohle-Demo, die Nordrhein-Westfalen je gesehen hat. Auch gestern waren wieder mehrere tausend Aktivist*innen im Einsatz, um für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit zu kämpfen. Und weitere Proteste während der heute begonnenen Weltklimakonferenz werden folgen.

Die Klimabewegung wird also immer stärker. Auch eine von der Bild am Sonntag (!) gestern veröffentlichte repräsentative Umfrage ergab: 69 Prozent der Bevölkerung meint, dass Umwelt- und Klimaschutz im Zweifel Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen zu geben ist. 59 Prozent fordern, dass die nächste Regierung den Kohleausstieg beschließt. Nein: 31 Prozent.

Der Auftrag an eine mögliche Jamaika-Koalition ist damit klar: Ohne verbindliche Vereinbarungen zum Kohleausstieg darf es keine schwarz-gelb-grünes Bündnis geben!

Herzliche Grüße

Dirk Jansen, BUND NRW

 
Klima schützen - Kohle stoppen

Direkt vor der Weltklimakonferenz demonstrierten am Samstag 25.000 Menschen in der Bonner Innenstadt. Unter dem Motto "Klima schützen – Kohle stoppen!" forderten sie in unmittelbarer Nähe zum größten Braunkohlerevier Europas einen schnellen Ausstieg aus fossilen Energien. Um die 2020er-Klimaschutzziiele noch zu erreichen müssen in einem Sofortprogramm 50 Prozent aller Kohlekraftwerke Deutschlands abgeschaltet werden. zur Bildergalerie

Aktion vor Klimakiller Nr.1

Am Freitag haben etwa 100 Aktive von BUND, Friends of the Earth, Campact und Bürgerinitiativen vor dem RWE-Braunkohlenkraftwerk Neurath - dem Klimakiller-Kraftwerk Nr. 1 in Deutschland - auf die Verantwortung Deutschlands beim Klimaschutz hingewiesen. Glaubwürdige Klimapolitik fängt vor der eigenen Haustür an, so die Botschaft. Im Rheinischen Braunkohlenrevier werde sich entscheiden, ob Deutschland seine Verpflichtungen zum Klimaschutz erfüllen kann.  mehr

Hambacher Wald retten

Der juristische Kampf des BUND gegen den Braunkohlentagebau Hambach spitzt sich zu. Aufhebung des ursprünglichen Gerichtstermins, Entscheidung im Eilverfahren, BUND-Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht, Verlängerung des Rodungsstopps - es war einiges los. Als neuer Verhandlungstermin wurde vorerst der 21. November in Köln festgelegt. Zumindest bis dahin ruhen die RWE-Kettensägen.  mehr

Holzweiler als Halbinsel?

Mit der 2016 von der Landesregierung verabschiedeten neuen Leitentscheidung für das Braunkohlenrevier und der damit ebenfalls beschlossenen Verkleinerung des Braunkohlentagebaus Garzweiler wird eine Neuplanung notwendig. In einer Klausurtagung wurde jetzt der Braunkohlenausschuss über das weitere Vorgehen informiert. RWE Power will Holzweiler zu einer in den Restsee ragenden Halbinsel machen. Diese stieß auf empörte Reaktionen. mehr 

Neuer Windenergieerlass

Auf heftige Kritik des BUND stieß der Entwurf für einen neuen Windenergieerlass. In unserer offiziellen Stellungnahme kritisieren wir v.a. die geplanten, sachlich nicht begründbaren Regelabstände von 1.500 Metern und weitere Restriktionen. Auf vernünftige regionalplanerische Steuerung soll hingegen weiter verzichtet werden. Ein Beitrag für den Naturschutz werde so nicht geleistet. mehr

"A-Nord" und "Zeelink" in der Kritik

Der Umbau des Gasnetzes betrifft NRW ebenso wie die Höchstspannungsleitungen für den vermeintlichen „Nord-Süd-Transport“ des aus der Windkraft gewonnenen Stroms. Derzeit sind zwei Großprojekte in Planung: Die Gasleitung „Zeelink“ durchquert NRW auf über 200 km Länge von Aachen nach Borken, die Gleichstromleitung „A-Nord“ wird als Erdleitungskabel vom geplanten Konverterstandort in Osterrath im Kreis Neuss auf einer Gesamtlänge von über 300 km nach Emden geplant. Für beide Projekte ist der Bedarg nicht erwiesen. mehr