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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

Ministerpräsident Armin Laschet gibt sich gerne als Kämpfer gegen das belgische Pannenatomkraftwerk Tihange. Allerdings musste er kleinlaut zugeben, dass die vermeintlich unverzüglich nach Amtsübernahme begonnene Kontaktaufnahme mit unseren Nachbarn erfunden war. Als er dann schließlich nach Belgien reiste, kam er mit leeren Händen zurück. Auch seine Lieblingsidee, den Atomstrom durch Energie aus der rheinische Braunkohle zu ersetzen, stieß dort auf wenig Gegenliebe. Peinlich!

Dass Laschet den dreckigen Braunkohlestrom jetzt schon wie Sauerbier im Ausland anpreisen muss, spricht für sich. Dass jetzt aber obendrein ein neues Braunkohlenkraftwerk genehmigt werden soll, ist ein Skandal.

Herzliche Grüße

Dirk Jansen, BUND NRW

 
Braunkohlenkraftwerk stoppen

Energiewende paradox!während immer mehr Länder einen Kohleausstieg beschließen, will RWE das Gegenteil, nämlich eine Genehmigung, um ein neues Braunkohlenkraftwerk in Bergheim-Niederaußem bauen zu dürfen. Das müssen wir verhindern! Kurz vor der erwarteten Öffentlichkeitsbeteiligung im immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren könnt ihr jetzt eine von Big BEN e. V., dem BUND NRW,Greenpeace Köln und "Leben ohne Braunkohle" gestartete Petition unterzeichnen. zur Petition 

Landesregierung will mehr Quecksilber-Ausstoß

Quecksilber ist ein gefährliches Nervengift und eine Gefahr für die Umwelt. Deshalb fordert die EU, dass im Rahmen des Phasing-Out ab 2027 keine neuen Einträge in unsere Gewässer erfolgen. Umweltminister Johannes Remmel hatte folgerichtig strenge Emissionswerte für das geplante neue Kohlekraftwerk Datteln 4 angeordnet. Doch die neue Landesregierung hat diese Auflage jetzt wieder zurück genommen. mehr

Umstrittene Gaspipeline

Auf 215 Kilometer Länge soll die neue Erdgasfernleitung ZEELINK unser Land durchqueren. Das Vorhaben führt zu großen Eingriffen in Natur und Landschaft, betroffen sind u.a. das Vogelschutzgebiet Niederrhein und verschiedene FFH- und Naturschutzgebiete. Bedarf und Alternativen wurden allerdings nur unzureichend geprüft. Der BUND fordert jetzt Nachbesserungen bei der Planung und eine erneute Öffentlichkeitsbeteiligung. mehr 

Tagebau Hambach: RWE mit neuem Antrag

Am 31. März stünde der Tagebau Hambach still, wenn RWE bis dahin keine neue bergrechtliche Zulassung erhält. Der Kohlekonzern hat deshalb bei der Bezirksregierung Arnsberg einen Antrag auf Zulassung eines Hauptbetriebsplanes für den Zeitraum 2018 bis 2020 gestellt. Dieser beinhaltet auch einen Antrag auf Rodungserlaubnis. Der BUND hat umgehend um Übermittlung des Antrags gebeten. Doch noch verweigert die Bergbehörde die Herausgabe. Sie will erst Rücksprache mit RWE nehmen. mehr

Kein Atom/Klima-Deal!

Anti-Atom- und Anti-Braunkohlen-Aktivist*innen rückten dem NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet auf die Pelle und forderten gemeinsam ein sofortiges Abschalten der belgischen Schrott-Akw. Anstatt den belgischen Nachbarn den unerwünschten Braunkohlenstrom anzudienen, solle sich der MP besser für eine schnelle Schließung der Urananreicherungsanlage Gronau und der Brennelementefabrik Lingen einsetzen. Diese sorgen für den Brennstoff für die Hochrisikoreaktoren. mehr

40 Jahre Widerstand

Am 16. Oktober 1978 erfogte der Aufschluss des Braunkohlentagebaus Hambach. Genauso lange gibt es Widerstand gegen die "Totaloperation" an Natur, Landschaft und sozialen Strukturen.Der BUNDhintergrund "40 Jahre Widerstand gegen den Tagebau Hambach" erlaubt einen kleinen Rückblick auf die wechselvolle Geschichte. Download

Termine

Alle Termine rund um den Kampf gegen die Braunkohle im Rheinland und darüber hinaus finden Sie unter www.zukunft-statt-braunkohle.de   

Rote Linie gegen Kohle

Am 18. März werden wir am Tagebau Hambach wieder ein deutliches Zeichen für den Braunkohlenausstieg setzen. alle Infos

Die Erde braucht Freunde! Der BUND e.V. finanziert seine Klimaschutzarbeit aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Bitte unterstützen Sie uns. Vielen Dank!  
 
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