Sollte der Newsletter nicht richtig angezeigt werden, klicken Sie bitte hier.

Logo

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

Deutschland droht beim Klimaschutz krachend zu scheitern: Nach einer aktuellen Studie der Agora Energiewende wird der Ausstoß von Treibhausgasen im Business-as-Usual-Szenario bis 2020 gegenüber 1990 um maximal 31 Prozent sinken. Angestrebt war eine CO2-Reduktion von mindestens 40 Prozent.

Will Deutschland sich nicht vollends auf der anstehenden UN-Weltklimakonferenz in Bonn blamieren, ist ein Sofortprogramm "Klimaschutz 2020" notwendig, um die Lücke von 120 Millionen Tonnen zu schließen. Unverzichtbar wäre die schnelle Stilllegung aller Kohlekraftwerksblöcke, die vor 1990 in Betrieb genommen wurden. Und was macht unsere Landesregierung? Sie will ein neues Braunkohlenkraftwerk genehmigen und den Windenergieausbau kappen.

Umso wichtiger ist es daher für die Zivilgesellschaft, den Druck aufrecht zu erhalten. Der BUND geht dabei vorne weg. Bei unseren Klagen gegen Tagebaue sowie Kraftwerke und bei Aktionen wie der Demo zur Weltklimakonferenz setzen wir auf Ihre/Eure Unterstützung!

Herzliche Grüße

Dirk Jansen, BUND NRW

 
Gericht verhandelt BUND-Klagen gegen Hambach

Am 17. Oktober verhandelt das Verwaltungsgericht Köln die BUND-Klagen gegen den Rahmenbetriebsplan und den Hauptbetriebsplan für den Tagebau Hambach. Wir halten beide für rechtswidrig, da bei deren Zulassung wesentliche Umweltbestimmungen nicht eingehalten wurden. Die Verhandlung ist öffentlich und findet um 10.30 Uhr in Saal 160 des VG Köln (Appellhofplatz, Eingang Burgmauer) statt. mehr

BUND erzwingt Rodungsstopp

Unser Eilantrag vom 22. August für einen Rodungsstopp im Hambacher Wald hatte Erfolg. RWE hat verbindlich gegenüber dem Verwaltungsgericht Köln erklärt, vor dem 25. Oktober nicht mit entsprechenden Arbeiten beginnen zu wollen. Setzen wir uns vor Gericht mit unserem Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung für den derzeitigen Hauptbetriebsplan durch, darf in 2017 überhaupt kein Baum mehr gefällt werden. mehr

Kraftwerk Frimmersdorf wird abgeschaltet

Am 1. Oktober gehen die letzten beiden Blöcke des Braunkohlenkraftwerks Frimmersdorf nach 51 (Block P) bzw. 47 (Block Q) Betriebsjahren vom Netz. Ein guter Tag für Grevenbroich, finden wir. Der Wermutstropfen dabei: Die Stromkunden subventionieren dieses "goldende Ende" mit bis zu 360 Millionen Euro, denn beide Blöcke werden in die so genannte Sicherheitsbereitschaft überführt. mehr

BoAplus - Kommt es oder nicht?

Obwohl selbst RWE Power das Vorhaben derzeit für nicht realisierbar hält, läuft das immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren für das umstrittene neue Braunkohlenkraftwerk in Bergheim-Niederaußem weiter. In Kürze muss mit der Offenlegung der Antragsunterlagen gerechnet werden. Wir halten das für eine Zumutung und fordern den Konzern auf, die Planungen offiziell zu beenden. mehr

165 Millionen für 350 Jahre

Nachdem der WDR-Kollege Jürgen Döschner die Herausgabe von RWE-Unterlagen zu den Braunkohle-Folgekosten erzwungen hat, ist nun klar: Die vom Kohlekonzern gebildeten Rückstellungen sind nicht nur unsicher, sondern sie reichen auch bei weitem nicht aus. Für die Bewältigung der wasserwirtschaftlichen Folgen hat RWE für die nächsten 350 Jahre (!) gerade einmal 165 Millionen Euro eingeplant. mehr

Landesregierung bremst Windenergieausbau

Den Ankündigungen der neuen Landesregierung, den Ausbau der Windenergienutzung in NRW zu fesseln, folgen nun Taten. Am 12. September ging der Entwurf zur Änderung des Windenergie-Erlasses in die Verbändebeteiligung. Wird er umgesetzt, droht der Ausbau der erneuerbaren Energien in NRW weitgehend abgewürgt zu werden. Der BUND kritisiert das als Anschlag auf die Bürgerenergiewende und Geschenk für die Kohlekonzerne. mehr

Weltklimakonferenz - Jetzt mobilisieren!

Jetzt gilt es, den Druck aufrechtzuerhalten. Am 4. November wollen wir deshalb die nächste "Rote Linie" ziehen. Dann findet in Bonn die Weltklimakonferenz statt, nur wenige Kilometer entfernt von Europas größter CO₂-Quelle, dem Rheinischen Braunkohlenrevier. Dies nehmen wir zum Anlass, unsere Forderungen an die neue Bundesregierung mit einer großen, bunten Demonstration auf die Straße zu tragen. mehr