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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

morgen ist endgültig "Schicht im Schacht". Mit Prosper-Haniel schließt die letzte deutsche Steinkohlenzeche. Dies sollte nicht nur Anlass sein, mit verklärtem Blick auf eine lange Bergbaugeschichte zurück zu blicken, auch die bleibenden Probleme gehören thematisiert. Es wäre an der Zeit, endlich eine umfassende ökologische Gesamtbilanz der Steinkohlenförderung vorzulegen.

Noch immer werden auch umweltrelevante Genehmigungen ohne vorherige Umweltverträglichkeitsprüfung und unter Ausschluss der Öffentlichkeit erteilt. Der Spruch "vor der Hacke ist es duster" bekommt so eine ganz andere Bedeutung. Dabei brauchen wir das Gegenteil: Unbedingte Transparenz und umfassende Umweltverträglichkeitsprüfungen bei allen relevanten Verfahren zum Grubenwasseranstieg! 

Der BUND wird sich auch 2019 konsequent für den Klimaschutz und die Energiewende einsetzen. Allen, die uns bislang dabei tatkräftig unterstützt haben, gilt mein herzlicher Dank.

Ich wünsche eine friedliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Auf dass wir in 2019 weitere großartige Erfolge feiern können!

Dirk Jansen, BUND NRW

 
Brennende Bergehalden

Eine BUND-Anfrage bei der Bergbehörde brachte es ans Licht: Viele alte Bergehalden des Steinkohlenbergbaus enthalten noch Restkohle, die sich selbst entzünden kann. Allein 10 Halden in NRW kokeln bei Temperaturen von bis zu 260 Grad Celsius vor sich hin und setzen Schadstoffe frei. Deshalb fordern wir verstärkte Anstrengungen zur Sanierung. Auch weniger Geheimniskrämerei und mehr Transparenz wären ratsam. mehr

Gift im Schacht

Dem NRW-Landtag wurde jetzt der Abschlussbericht des Gutachtens zur Bruch-Hohlraumverfüllung und zu PCB in den NRW-Steinkohlenbergwerken präsentiert. Die Landesregierung kommt zum Ergebnis, eine Gefährdung des Wasserhaushaltes durch den verklappten Sondermüll und PCB sei auszuschließen. Der BUND bleibt hingegen dabei: Ohne Klärung des kontaminierten Grubenwassers darf es keine Einleitung in Oberflächengewässer geben. mehr

Kein Durchbruch

Trotz drohender Heißzeit hat die Weltgemeinschaft auf der Klimakonferenz in Katowice zu wenig Antworten auf die Klimakrise gefunden. So lautet das enttäuschte COP24-Fazit des BUND. Die Regierungen haben leider wieder wirtschaftliche Einzelinteressen vor den Klimaschutz gestellt. Die dringend benötigte Verbesserung aller nationalen Klimaschutzpläne im Hinblick auf das 1,5-Grad-Ziel steht weiter aus. Unsere Analyse:  https://www.bund.net/klimawandel/un-konferenzen

Hambacher Wald retten

2019 wird ein entscheidendes Jahr: Gleich drei der BUND-Klagen gegen den Braunkohlentagebau Hambach verhandelt das Verwaltungsgericht Köln am 12. März 2019. Doch wir dürfen auch die Politik nicht aus der Verantwortung entlassen. Deshalb unser Appell "LEGT KRAFTWERKE STILL,
NICHT BÄUME UM!" an die Bundesregierung. unterschreiben 

Aktiv werden

Der Kohleausstieg bleibt Handarbeit. Auch für 2019 sind wieder viele Aktionen für den Klimaschutz und die Rettung des Hambacher Waldes geplant. Unter www.zukunft-statt-braunkohle.de gibt es dazu die aktuellen Informationen.


Der BUND führt noch verschiedene Klagen zur Rettung des Hambacher Waldes und zum Stopp des Tagebaus. Dazu brauchen wir auch Ihre Unterstützung! BUND-Spendenkonto: IBAN: DE26 3702 0500 0008 2047 00, BIC: BFSWDE33XXX
 
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