Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,
was kommt nach Lützerath? Für die Klimabewegung ist klar: Solange die Kohle noch im Boden ist, lohnt sich weiterer Widerstand. Genauso wichtig bleibt aber, jetzt deutlich mehr Tempo beim Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien zu machen. Anders lässt sich die schwere Klimaschutz-Hypothek durch die Ausweitung der Braunkohlenförderung nicht abmindern.
Es ist also höchste Zeit, die Schranken für die naturverträgliche Nutzung von Sonne, Wind und Co. abzubauen. So ist etwa die Umsetzung der zwischen Schwarz-Grün vereinbarten landesweiten Solarpflicht überfällig. Auch muss der 1.000 Meter-Mindestabstand von Windenergieanlagen zu Siedlungen schnell wegfallen. Beide Vorhaben fallen ins Ressort der CDU-Bauministerin Scharrenbach, die auch schon in der letzten Legislaturperiode auf der Bremse stand.
Was wir nicht brauchen, ist eine neue Debatte um Erdgas-Fracking und die Atomenergie, wie sie von der FDP in inhaltlichem Schulterschluss mit der AfD angestrebt wird. Mit den Konzepten der Vergangenheit die Probleme von heute und morgen lösen zu wollen, kann nicht gelingen. In diesem Sinne...
herzliche Grüße
Ihr Dirk Jansen, Geschäftsleiter