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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

24,7 Milliarden Kilowattstunden Braunkohlenstrom hat die RWE im ersten Halbjahr 2019 produziert - 30 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Als Gründe dafür werden seitens des Kohlekonzerns neben den Marktentwicklungen und revisionsbedingten Kraftwerksausfällen auch der vom BUND erwirkte Rodungsstopp im Hambacher Wald angeführt. Das ist sicherlich ein Fortschritt, aber dennoch fräsen sich die Braunkohlenbagger immer näher an den "Hambi" heran, Dörfer werden weiter zerstört, der Kohleausstieg existiert erst auf dem Papier. Umso wichtiger bleibt der zivilgesellschaftliche Widerstand. Der BUND geht dabei in aller Konsequenz auch weiter den juristischen Weg, um den Tagebau Hambach zu stoppen. Wir haben jetzt gegen die Fehlurteile des Verwaltungsgerichts Köln vom März 2019 Anträge auf Zulassung der Berufung eingereicht.

Dabei brauchen wir Ihre Unterstützung! Die Verfahren sind aufwendig und teuer. Der BUND finanziert seine Klagen allein über Spenden, und da ist jeder Euro willkommen!

Dessen ungeachtet besteht der von uns im Eilverfahren durchgesetzte Rodungsstopp fort. Wir nutzen die Zeit bis zur nächsten Gerichtsverhandlung auch künstlerisch. Im September haben wir das globale Foto-Kunst-Projekt "tropic ice" zu Gast auf dem BUND-Grundstück am Hambacher Wald. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Herzliche Grüße

Dirk Jansen, Geschäftsleiter

 
BUND ./. RWE

Der BUND bleibt dran: Im juristischen Dauerstreit zur endgültigen Rettung des Hambacher Waldes und zum Stopp der Braunkohlenbagger vor unserem Grundstück haben wir jetzt Berufungszulassungsanträge gestellt. Wir halten die Urteile des VG Köln vom 12. März für sachlich und rechtlich falsch. Damit muss jetzt das Oberverwaltungsgericht (OVG) des Landes NRW in Münster entscheiden. Der vom BUND im Eilverfahren beim OVG erwirkte Rodungsstopp im Hambacher Wald gilt bis auf weiteres fort.  ...mehr

Gigantische Grundwasserzerstörung

Bis zu 450 Mio. m3/a Grundwasser will die RWE Power AG zukünftig für den Braunkohlentagebau Hambach abpumpen. So sieht es der Antrag auf Verlängerung der wasserrechtlichen Erlaubnis vor. Das ist eine Steigerung gegenüber dem Status quo von einem Drittel. Der Kohlekonzern tut dabei so, als gäbe es keinen Kohle-Ausstieg und plant weiter, wie bisher. Ein Unding, sagt der BUND in seiner Stellungnahme. Bis zum 18. September können noch Einwendungen bei der Bezirksregierung Arnsberg eingereicht werden. ...mehr

Gesundheitskiller Braunkohle

Braunkohlentagebaue und -kraftwerke sind für eine Reihe krank machender, ja bisweilen Tod bringender Immissionen verantwortlich. Von Feinstaub und Radionukliden, über Quecksilber und Stickoxiden bis hin zu Lärm- und Lichtimmissionen reicht die Palette. Dabei werden bis heute noch nicht einmal alle schädlichen Emissionen erfasst. Dazu kommen psychosoziale Belastungen durch Zwangsumsiedlungen und Vertreibungen. Wir zahlen einen hohen Preis für die Kohlenutzung.

Der neue BUND-Hintergrund "Braunkohle und Gesundheit" fasst den Sachstand aus unserer Sicht zusammen.

Kunstaktion auf BUND-Grundstück

Vom 13. bis 22. September findet die neue Installation des Klimawandelprojekts „Tropic Ice_Dialog between Places Affected by Climate Change“ der Künstlerin Barbara Dombrowski  auf dem "BUND-Widerstandsacker" sowie im benachbarten Hambacher Wald  statt. Die offizielle Eröffnung der Ausstellungsinstallation ist am 14. September zum 250-jährigen Geburtstag von Alexander von Humboldt. Nach der Eröffnung gibt es vor Ort eine spannende Diskussionsrunde. alle Infos

Keinen Meter weiter!

BUND, Bürgerinitiativen und Greenpeace haben Alarm geschlagen: Durch das scheinbar ungebremste Näherrücken der Braunkohlenbagger an den Hambacher Wald besteht die Gefahr, dass dieser indirekt zusätzlich geschädigt wird. Das ist aber gerichtlich untersagt. Die Landesregierung schaut unterdessen tatenlos zu und stützt sich dabei auf eine Kurz-Stellungnahme des landeseigenen Geologischen Dienstes. Dieser will nicht ausschließen, dass die Bagger sogar bis unter 50 Meter an den Waldrand heranrücken könnten. ...mehr

Aufruf zum Klimastreik

Weltweit streiken Kinder und Jugendliche seit Monaten jeden Freitag für ihre Zukunft. Jetzt ruft #FridaysForFuture auch uns Erwachsene auf: Lassen Sie uns gemeinsam auf die Straße gehen – alle zusammen für das Klima! Am 20. September entscheidet die Bundesregierung über ihre nächsten Schritte in der Klimapolitik. Wenn wir alle zusammenstehen, können wir die Regierung zum Handeln treiben. Machen Sie mit: Kommen Sie am 20. September zur Demonstration bei Ihnen vor Ort! Wir fordern zusammen: Klimaschutz jetzt!

Weitere Infos zum Klimastreik finden Sie auf der Bündnis-Website www.klima-streik.org.

Online-Aktion: Wald und Dörfer retten!

Nach dem Kohlekompromiss ist klar: Wald und Dörfer können nicht nur, sie müssen bleiben! Es darf nicht sein, dass die Kohlekonzerne vollendete Tatsachen schaffen. Mehr als 55.000 Menschen haben schon unseren Online-Appell an die Bundes- und die Landesregierungen abgeschickt. Helfen Sie mit, die 60.000er-Marke zu erreichen und unterschreiben auch Sie unseren Appell! zum Appell 

Helfen Sie mit, dass wir unsere Klagen gegen den Tagebau Hambach und die Zwangsenteignung erfolgreich fortsetzen können! BUND-Spendenkonto: IBAN: DE26 3702 0500 0008 2047 00, BIC: BFSWDE33XXX

 
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