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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

jetzt schweigen die Kettensägen im Hambacher Wald. Wir haben es mit unserer Klage geschafft, einen Rodungsstopp zu erzwingen, der hoffentlich noch lange Bestand hat. Doch der Streit um den Tagebau ist damit noch lange nicht beendet.

Nirgendwo sonst offenbart sich die Schizophrenie deutscher Energie- und Klimaschutzpolitik so deutlich, wie bei uns im Rheinland. Alle Welt diskutiert über den Kohleausstieg, doch unsere Landesregierung und der Kohlekonzern halten an ihrer "Weiter-so-wie-bisher"-Strategie fest. Verantwortungsloser kann man mit unserer Zukunft nicht umgehen.

Doch jetzt ist es erst einmal durchatmen angesagt. Wir haben einen wichtigen Etappensieg errungen. Bedanken möchten wir uns bei den vielen Menschen, die unsere Arbeit unterstützen, sei es durch Spenden für die juristische Auseinandersetzung, sei es in den Netzwerken, auf politischem Parkett und bei Aktionen.

Lasst uns gemeinsam eine lebenswerte Zukunft gestalten!

 

Herzliche Grüße

Dirk Jansen, BUND NRW

 
BUND stoppt Rodungen im Hambacher Wald

Die RWE Power AG hat mit Schriftsatz vom gestrigen Abend die Erledigung des Eilverfahrens in Sachen Hambacher Wald erklärt. Sie hat mitgeteilt, bis zum 31. Dezember 2017 den Hauptbetriebsplan 2015 bis 2017 nicht zu vollziehen und keine Abholzungs- und Rodungsmaßnahmen in dem Gebiet mehr vorzunehmen. Damit hat sich der BUND voll inhaltlich durchgesetzt. Ein toller Erfolg! mehr

40 Jahre Widerstand

Der Widerstand gegen den Braunkohlentagebau Hambach wärt nunmehr 40 Jahre. Vor mehr als 20 Jahren hat der BUND seine erste Klage gegen die Kohlegrube eingelegt. Sie, wie die darauf folgenden, wurden aus formalen Gründen abgewiesen. Erst seit Juni 2017 haben wir wegen erweiterter Klagerechte die Möglichkeit der vollständigen gerichtlichen Überprüfung von bergrechtlichen Zulassungsentscheidungen. Unsere Chronologie zeichnet die Stationen nach. ...hier

Maroder Kraftwerks-Schwarzbau

Trotz laufender BUND-Klagen startete der Kraftwerkschwarzbau Datteln 4 in den Probebetrieb. Doch nicht allzu lange, denn es offenbarten sich gravierende Probleme mit dem verwendeten T 24-Kesel-Stahl. Jetzt sind umfangreiche Reparaturen nötig, die wohl bis Ende 2018 andauern werden. Aber auch das bleibt ungewiss. Wegen der gleichen Problematik hatte RWE einen neuen Kohleblock in Hamm stilllegen müssen. mehr

Gegenwind für Landesregierung

Auf heftige Kritik der Experten stoßen die Pläne der Landesregierung, die Windenergienutzung in NRW auszubremsen. Anlässlich der Landtags-Anhörung am 13. Dezember äußerten viele Sachverständige ihre Zweifel, dass die geplante Einführung eines generellen 1.500 Meter-Abstandes rechtssicher umsetzbar sei. Auch die BUND-Vertreter sprachen sich gegen die Pläne aus und kritisierten den Entwurf des neues Windenergieerlasses. zur BUND-Stellungnahme