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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

der vom BUND erwirkte Rodungsstopp im Hambacher Wald war ein Zäsur: Nie zuvor demonstrierten 50.000 Menschen für einen schnellen Kohleausstieg. Mehr als 70 Prozent der Bevölkerung - auch CDU- und SPD-Wähler - wollen, dass der Hambacher Wald bleibt und die Regierenden endlich ernst machen mit dem Klimaschutz. Und was macht unser Ministerpräsident? Anstatt auf eine Kohlekonsens hinzuarbeiten, ergreift er einseitig Partei für die RWE-Interessen und unterteilt die Protestierenden in "anständige Leute" (IG BCE) und Gewalttäter. Derweil steht RWE mit dem Rücken zur Wand und versucht die Öffentlichkeit mit Fake News zu beeinflussen.

Im Vorfeld des Weltklimagipfels in Polen, der am 3. Dezember startet, ist also nach wie vor kein Ende des Streits um die Kohle in Sicht. Für uns heisst das: Tempo machen beim Ausstieg aus dem Klimakiller! Auch Sie können uns dabei unterstützen, zum Beispiel bei der Großdemo in Köln am 1. Dezember.

Herzliche Grüße

Dirk Jansen, BUND NRW

 
Kohle stoppen! Klimaschutz jetzt!

Im Dezember geht es gleich doppelt ums Klima: Beim Weltklimagipfel in Polen und in der Kohle-Kommission in Berlin. Während die Welt über die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens verhandelt, entscheidet sich in Berlin, ob Deutschland seine Versprechen wahr macht – und schnell aus der Kohle aussteigt. Deshalb gehen wir am 1. Dezember zu Zehntausenden auf die Straße - zeitgleich in Köln und Berlin! Seien Sie dabei! mehr

Alternative RWE-Fakten

RWE gehen in Sachen Festhalten an der Braunkohle die Argumente aus. Deshalb versucht der Kohlekonzern die Öffentlichkeit mit unhaltbaren Aussagen zu manipulieren. Führt der Rodungsstopp im Hambacher Wald tatsächlich unweigerlich zum Verlust Tausender Arbeitsplätze? Muss der Hambacher Wald so oder so weichen, um die Rekultivierung des Tagebaus zu gewährleisten? Der BUND hat solche Fake News mit einer Studie widerlegt. mehr 

Neue Hambach-Studie

Die geplanten Abbaumengen im Braunkohlentagebau Hambach sind nicht mit den Klimaschutzzielen der Bundesregierung vereinbar und müssen deutlich reduziert werden. Anstatt im Tagebau noch bis zu 1.100 Millionen Tonnen Braunkohle zu fördern, dürfen es nur noch etwa 160 Millionen Tonnen sein. Das sind zentrale Ergebnisse der vom Öko-Institut im Auftrag des BUND NRW erstellten Studie. Damit ist aber auch klar, dass weitere Rodungen im Hambacher Wald überflüssig sind. Download

Dreckschleuder Braunkohlenkraftwerk

In einer neuen Studie haben die Klima-Allianz Deutschland und der BUND untersuchen lassen, wie viel Stickoxide (NOx) die größeren deutschen Kohlekraftwerke ausstoßen und wie der Ausstoß des giftigen Gases gesenkt werden könnte. Das Ergebnis der Ökopol-Studie: 73 Prozent der Braunkohlekraftwerke, darunter Blöcke von Neurath und Niederaußem am Tagebau Hambach, schaffen nicht einmal das Mindestniveau der neuen EU-Standards. mehr

Übergriffige Bergbaubeschäftigte

Nach der aggressiven Demonstration von Bergbaubeschäftigten vor dem Privathaus von Antje Grothus, Klimaschützerin und Mitglied der Kohlekommission, forderten die in der Kohlekommission vertretenen Umweltverbände IGBCE-Chef Michael Vassiliadis und RWE-Chef Rolf-Martin Schmitz auf, sicherstellen, dass sich deren Mitglieder und Beschäftigte nicht weiter an Hetzkampagnen und übergriffigen Protesten gegen Mitglieder der Kohlekommission und Vertreter des Bürgerprotestes im Rheinland beteiligen. mehr

Aktiv werden
  • 10.11.2018, 12:00 Uhr: Dorfspaziergang Keyenberg, Tagebau Garzweiler
  • 11.11.2018, 11:30 Uhr: Waldspaziergang Hambach
  • 19.11.2018, 19:00, Dortmund: "Der Hambacher Wald, der Kohleausstieg und die Rolle von RWE in unserer Region". Vortrag von Dirk Jansen  

Mehr unter www.zukunft-statt-braunkohle.de


Der BUND führt noch verschiedene Klagen zur Rettung des Hambacher Waldes und zum Stopp des Tagebaus. Dazu brauchen wir auch Ihre Unterstützung! BUND-Spendenkonto: IBAN: DE26 3702 0500 0008 2047 00, BIC: BFSWDE33XXX
 
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