Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,
der schreckliche Angriffskrieg Putins auf die Ukraine zeigt uns auch im Hinblick auf die Energieversorgung gnadenlos die falschen politischen Weichenstellungen der letzten Jahre auf. Doch anstatt nun endlich auf das Energiesparen, mehr Energieeffizienz und den naturverträglichen Ausbau der erneuerbaren Energien zu setzen, bemühen unsere konservativ-liberalen Spitzenpolitiker die Konzepte der Vergangenheit: Der eine denkt wieder laut über Fracking-Gas aus NRW nach, der andere will die Laufzeit der Atomkraftwerke künstlich verlängern. Aber auch grüne Spitzenkräfte gehen auf Gas-Einkaufstour in den Golfstaaten oder wollen eine neue fossile Infrastruktur - wenn auch nur Übergangsweise - aufbauen. Auch die nahe liegende Option, mit Tempo 100 auf den Autobahnen nennenswert fossilen Treibstoff einzusparen, wird ruck-zuck als Zumutung verworfen.
Trotzdem lohnt es sich, gerade jetzt für mehr Klimaschutz auf die Straße zu gehen. Dazu wollen wir Sie und Euch ermuntern. Gelegenheiten dazu gibt es noch vor der Landtagswahl, sei es am Tagebau Garzweiler oder in Düsseldorf. Und am 15. Mai heißt es dann "Zukunft.Wählen.", denn Nicht-Wählen ist keine Option. Der BUND hat dazu seine Kernforderungen formuliert. Ein Ableich der Wahlprogramme damit lohnt sich.
Herzliche Grüße
Ihr Dirk Jansen, Geschäftsleiter