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Lützerath muss bleiben, wenn wir die Klimaziele erreichen wollen. [Foto: Dirk Jansen]

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

der schreckliche Angriffskrieg Putins auf die Ukraine zeigt uns auch im Hinblick auf die Energieversorgung gnadenlos die falschen politischen Weichenstellungen der letzten Jahre auf. Doch anstatt nun endlich auf das Energiesparen, mehr Energieeffizienz und den naturverträglichen Ausbau der erneuerbaren Energien zu setzen, bemühen unsere konservativ-liberalen Spitzenpolitiker die Konzepte der Vergangenheit: Der eine denkt wieder laut über Fracking-Gas aus NRW nach, der andere will die Laufzeit der Atomkraftwerke künstlich verlängern. Aber auch grüne Spitzenkräfte gehen auf Gas-Einkaufstour in den Golfstaaten oder wollen eine neue fossile Infrastruktur - wenn auch nur Übergangsweise - aufbauen. Auch die nahe liegende Option, mit Tempo 100 auf den Autobahnen nennenswert fossilen Treibstoff einzusparen, wird ruck-zuck als Zumutung verworfen.

Trotzdem lohnt es sich, gerade jetzt für mehr Klimaschutz auf die Straße zu gehen. Dazu wollen wir Sie und Euch ermuntern. Gelegenheiten dazu gibt es noch vor der Landtagswahl, sei es am Tagebau Garzweiler oder in Düsseldorf. Und am 15. Mai heißt es dann "Zukunft.Wählen.", denn Nicht-Wählen ist keine Option. Der BUND hat dazu seine Kernforderungen formuliert. Ein Ableich der Wahlprogramme damit lohnt sich.

Herzliche Grüße

Ihr Dirk Jansen, Geschäftsleiter

 
BUND-Protest gegen Dörfer-Zerstörung. [Foto: Jörg Farys]
"Lützi"-Demo am 23. April

Das Oberverwaltungsgericht Münster hat entschieden, dass der Lützerather Landwirt Eckardt Heukamp für den Tagebau Garzweiler enteignet werden kann. Gleichzeitig machte das Gericht klar, dass der "Ball" jetzt wieder bei der Politik liegt. Deshalb fordern wir mit unserer Großdemo am 23. April: Lützerath muss bleiben, der zerstörerische Braunkohlenabbau muss ein Ende haben! alle Infos

"Mehr Windenergieanlagen im Forst", fordert der BUND.r
Mehr Wind im Wald

Energieeffizienz, Energiesparen und der Ausbau erneuerbarer Energien sind das Rezept zur Verringerung der Importabhängigkeit von fossiler Energie. Der Windenergie kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Doch die Landesregierung will die großen Potenziale in NRW nicht nutzen. Dabei bieten sich hier große Chancen, auch in den Forsten und auf Kalamitätsflächen. mehr

Fünf verlorene Jahre

Ein Rückblick auf fünf Jahre Schwarz-Gelb zeigt, dass diese Landesregierung keine Lösungen für die zentralen ökologischen Herausforderungen gefunden hat. Weder der Klimakrise noch der Biodiversitätskrise wurde wirksam begegnet – im Gegenteil. Wir haben die Legislaturperiode bewertet.

Lesen Sie unsere Bilanz!

Sie haben die Wahl

Am 15. Mai haben Sie die Wahl: Bleibt es bei einem „Weiter so wie bisher“ oder schafft unser Land die Wende zu einem ökologischen Aufbruch, der die Grenzen des Wachstums akzeptiert, unsere Lebensgrundlagen sichert und mehr soziale Gerechtigkeit schafft. Dazu gehört auch der schnelle Kohleausstieg.

Die BUND-Kernforderungen

VerkehrswendeJetzt.NRW - Großdemo am 8. Mai. [Foto: Dario Deilmann]
Verkehrswende-Demo am 8. Mai

Die Treibhausgasemissionen des Verkehrssektors stagnieren seit vielen Jahren auf hohem Niveau. Auch deshalb gehen wir am 8. Mai zusammen mit zigtausenden Aktivist*innen für die Verkehrswende auf die Straße. Ob auf dem Rad, dem Roller, zu Fuß oder mit der Bahn - wir treffen uns in Düsseldorf! alle Demo-Infos

"Keine Kohle für Putins Krieg", fordert Thomas Krämerkämper vom BUND. [Foto: Dirk Jansen]
Putins Kohle

Allein im letzten Jahr importierte Deutschland etwa 20 Millionen Tonnen Steinkohle aus Russland. Der Datteln 4-Betreiber Uniper gehörte dabei zu den größten Abnehmern. Zusammen mit anderen Akteuren haben wir deshalb vor Ort unter dem Motto "Keine Kohle für Putins Krieg" für einen Importstopp demonstriert. mehr

Sonne statt Kohle. [Foto: Dirk Jansen]
Kohle gegen Kohle

Der BUND kämpf für eine Zukunft ohne Kohle. Unterstützen Sie uns dabei! JETZT SPENDEN!