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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

die "Wasserstandsmeldungen" aus den schwarz-gelben Koalitionsverhandlungen verheißen nichts Gutes. Ob Abschaffung des Klimaschutzgesetzes NRW, Einführung unsachlicher Mindestabstände von Windenergieanlagen zur Wohnbebauung oder Schwächung der Energieeinsparverordnung - die angehenden Koalitionäre nehmen ihre Ankündigungen aus den Wahlprogrammen ernst. Gleichzeitig wollen sie am Widerstand des Landes gegen die belgischen AKW Tihange und Doel festhalten. Dies allerdings, um den Atomstrom offenbar durch "unseren" Braunkohlestrom zu ersetzen. Wie so die Vereinbarungen des Pariser Klimaschutzabkommens eingehalten werden sollen, bleibt rätselhaft.

In Zeiten der Trumpisierung der Politik ist es umso wichtiger, dass die Zivilgesellschaft deutliche Signale gegen einen Rollback beim Klimaschutz sendet. Mit unseren Aktionen und Demos im Sommer besteht dazu ausreichend Gelegenheit.

Herzliche Grüße

Dirk Jansen, BUND NRW

 
Gegen Schwächung des Klimaschutzes

Mit einem Appell an die Verhandlungsführer über eine Regierungskoalition hat sich der BUND gegen die Pläne zur Aufweichung von Klimaschutzstandards gewandt. Eine Abschaffung des Klimaschutzgesetzes, das Ausbremsen erneuerbarer Energien und Einschnittte beim Energiesparen wären der "klimaschutzpolitische Offenbarungseid". Damit aber würde nicht nur dem Klima geschadet, auch das Handwerk und die Industrie wären Leidtragende.  mehr

Kettenraktion Tihange

Am Sonntag, den 25. Juni, strahlt die Anti-Atom-Sonne über Europa: Zehntausende Atomkraftgegner*innen reichen sich die Hände - vom Pannenmeiler Tihange in Belgien über Lüttich und Maastricht bis nach Aachen. Mit der 90 Kilometer lange Menschenkette soll für die sofortige Stilllegung aller Reaktoren und Atomfabriken geworben werden. Ein lückenloser Kettenschluss ist nur möglich, wenn sich viele Menschen über die gesamte Strecke verteilen. Machen Sie mit! mehr 

Hambach: Entscheidung vertagt

Die ursprünglich für den 20. Juni vorgesehene mündliche Verhandlung der BUND-Klage gegen den 3. Rahmenbetriebsplan und den aktuellen Hauptbetriebsplan des Tagebaus Hambach wurde vom Verwaltungsgericht Köln vertagt. Grund dafür sind Zuständigkeitsfragen. Wir hoffen jetzt auf eine schnelle Neu-Terminierung, um nach Möglichkeit noch vor dem Beginn der Rodungs-Saison im Hambacher Wald eine Entscheidung herbei zu führen. Setzen wir uns durch, können mehrere hundert Hektar des Hambacher Waldes gerettet werden. mehr

Rote Linie zur Tour de France

Die zweite Etappe der Tour de France führt am 2. Juli 2017 durch das Rheinische Braunkohlenrevier. Am südlichen Ortsausgang von Mönchengladbach erreicht der Tour-Tross das Tagebaugebiet, vorbei an Keyenberg, Lützerath und Immerath geht es weiter Richtung Jackerath. Über etliche Kilometer verläuft die Tour dann parallel zur Abbaukante des Tagebaus Garzweiler. Braunkohlengegner*innen aus dem Rheinland werden die Pedaleure mit einer Rote Linie-Aktion empfangen. Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass NRW nicht nur aus blühenden Landschaften besteht. Seid ihr dabei? mehr

Hambacher Wald retten

Bislang haben fast 34.000 Menschen die Petition von Antje Grothus zur Rettung des Hambacher Waldes unterschrieben. Im Rahmen einer "Rote Linie"-Aktion in Düsseldorfer wurden sie an einen Vertreter der Staatskanzlei übergeben. Der rote Protest-Lindwurm machte sich danach auf zur SPD-Parteizentrale, um auch dort gegen die Kohlevorrang-Politik zu demonstrieren. Der SPD-Landesgeschäftsführer sicherte zu, mit den Braunkohlegegner*innen ins Gespräch kommen zu wollen. mehr

Buchtipp

Buchtipp

Kursbuch Kohleausstieg - Szenarien für den Strukturwandel

politische ökologie 149 - 2017, Juni 2017, ISSN 0933-5722_B 8400 F

Lange wurden die wahren sozialen und ökologischen Kosten des Kohleabbaus verdrängt. Doch spätestens seit dem Pariser Klimagipfel 2015 ist das Ende der Kohle auch in Deutschland besiegelt. Politik, Energieversorger, Gewerkschaften, Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutieren über Ausstiegsszenarien. mehr  

Hambacher Wald retten!

G20-Protestwelle

Am 2. Juli auf nach Hamburg zur G20-Protestwelle

BUND, Campact, DGB Nord, Mehr Demokratie und Greenpeace mobilisieren mit vielen weiteren Organisationen zu einer Großaktion anlässlich des G20 Gipfels in Hamburg. Wenige Tage vor dem Gipfel werden am 2. Juli in der Hansestadt zehntausende Menschen zu einer "Protestwelle" mit dem Motto  "Eine andere Politik ist nötig" zusammenkommen. mehr