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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

während in Berlin das "Endspiel" um die Braunkohle läuft, versucht RWE im Hambacher Wald mit der Kettensäge Fakten zu schaffen. Ohne Not will der Kohlekonzern jetzt weitere großflächige Kahlschläge vornehmen. Damit wird nicht nur der soziale Frieden in der Region gefährdet, nein, RWE torpediert damit auch die Kohlekommission. Angesichts laufender BUND-Klagen zeugt dies auch nicht gerade von einer hohen Achtung des Rechtsstaates.

Wir dürfen nicht zulassen, dass diese RWE-Strategie aufgeht!

Deshalb werden wir friedlich und gewaltfrei alle Hebel in Bewegung setzen, den Wald zu retten. Denn auch das ist für uns klar: Gewalttäter*innen haben keinerlei Legitimation. Auch sie sollen unseren Wald in Ruhe lassen.

Herzliche Grüße

Dirk Jansen, BUND NRW

 
RWE verbreitet "alternative Fakten"

Warum forciert RWE die Rodungen im Hambacher Wald? Nach ausführlicher BUND-Analyse dienen die ab dem 1. Oktober geplanten Rodungen offenbar v.a. dem Ziel, die "Abbaufront" im Waldbereich mit den meisten Bechsteinfledermaushöhlen voran zu treiben und damit irreversible Fakten zu schaffen. Dabei existiert entgegen der vom Kohlekonzern verbreiteten "alternativen Fakten" noch ein mindestens 3- bis 5-jähriger Abbau-Puffer. mehr

Mitglieder der Kohlekommission werden Baumpaten

Mitglieder der sog. Kohlekommission haben im Rahmen eines Ortstermins im Hambacher Wald symbolisch Baumpatenschaften übernommen. Damit protestieren sie für den Erhalt des Waldes und gegen die bewusste Provokation durch den Energieriesen RWE, Rodungen für den Kohleabbau durchführen zu wollen, noch während die Kommission tagt. mehr

Verbände und Initiativen fordern Moratorium

Im Vorfeld der ersten Sitzung der Kohlekommission nach der Sommerpause hat der BUND zusammen mit zahlreichen Verbänden, Initiativen und Betroffenen eine Braunkohlen-Moratorium gefordert. In einem dringenden Appell an die Kommissionsmitglieder und die Landesregierungen warnten sie davor, dass ansonsten weitere irreparable Schäden und nicht rückholbare Prozesse drohten. Der Appell löste bundesweite Debatten aus. mehr

Jetzt Eilpetition unterschreiben

Gemeinsam mit campact und Greenpeace hat der BUND eine Eilpetition gestartet. Darin fordern wir von Bun­­des­um­­weltministerin Svenja Schulze, NRW-Um­welt­ministerin Ursula Heinen-Esser, NRW-Ministerprä­si­dent Armin Laschet und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, den Hambacher Wald zu retten. Mehr als 220.000 Menschen haben die Petition inzwischen unterzeichnet. Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) setzte sich inzwischen auch öffentlich für einen Rodungsstopp ein. mehr

Unterlassungsaufforderung an Innenminister

Der BUND geht mit einer anwaltlichen Unterlassungsaufforderung gegen Innenminister Herbert Reul vor. Hintergrund ist eine Antwort des Innenministers auf eine kleine Landtagsanfrage, in der dieser den BUND als Unterstützer gewalttägiger Autonomer im Hambacher Wald darstellt. Der BUND wehrt sich mit dem Schritt gegen den Versuch, den friedlichen Widerstand zu kriminalisieren. mehr 

 

Am Hambacher Wald entscheidet sich die Zukunft der Energiewende 

Der im Rheinland gelegene Hambacher Wald ist bundesweit zum Symbol für die energiepolitische Zukunft Deutschlands geworden. Der BUND und viele umweltbewegte Bürger*innen kämpfen seit Jahren friedlich für den Stopp der Braunkohlenbagger und die Rettung des Waldes. Dort wird es sich entscheiden: Gelingt der schnelle Abschied vom Klimakiller Braunkohle oder setzen sich die alten Beharrungskräfte durch? zum EnergieZukunft-Gastbeitrag von Dirk Jansen

Aktiv werden

Derzeit laufen etliche friedliche und gewaltfreie Aktionen und Demos zur Rettung des Hambacher Waldes, eine Großdemo ist in Vorbereitung. Bitte werft für die genauen Termine und weitere Infos einen Blick auf unsere Web- und Facebook-Seiten und schaut auch auf www.zukunft-statt-braunkohle nach.

Michael Zobel und Eva Töller bieten ab September jeden Sonntag ihren Waldspaziergang an. Start ist jeweils um 11:30 Uhr am Kieswerk Collas.

 

Der BUND führt noch verschiedene Klagen zur Rettung des Hambacher Waldes und zum Stiopp des Tagebaus. Dazu brauchen wir auch Ihre Unterstützung! BUND-Spendenkonto: IBAN: DE26 3702 0500 0008 2047 00, BIC: BFSWDE33XXX
 
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