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BUND-Newsletter Klima und Energie in NRW - 29.08.2018 | Hambacher Wald: Retten statt roden
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,
während in Berlin das "Endspiel" um die Braunkohle läuft, versucht RWE im Hambacher Wald mit der Kettensäge Fakten zu schaffen. Ohne Not will der Kohlekonzern jetzt weitere großflächige Kahlschläge vornehmen. Damit wird nicht nur der soziale Frieden in der Region gefährdet, nein, RWE torpediert damit auch die Kohlekommission. Angesichts laufender BUND-Klagen zeugt dies auch nicht gerade von einer hohen Achtung des Rechtsstaates.
Wir dürfen nicht zulassen, dass diese RWE-Strategie aufgeht!
Deshalb werden wir friedlich und gewaltfrei alle Hebel in Bewegung setzen, den Wald zu retten. Denn auch das ist für uns klar: Gewalttäter*innen haben keinerlei Legitimation. Auch sie sollen unseren Wald in Ruhe lassen.
Herzliche Grüße
Dirk Jansen, BUND NRW
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RWE verbreitet "alternative Fakten"
Warum forciert RWE die Rodungen im Hambacher Wald? Nach ausführlicher BUND-Analyse dienen die ab dem 1. Oktober geplanten Rodungen offenbar v.a. dem Ziel, die "Abbaufront" im Waldbereich mit den meisten Bechsteinfledermaushöhlen voran zu treiben und damit irreversible Fakten zu schaffen. Dabei existiert entgegen der vom Kohlekonzern verbreiteten "alternativen Fakten" noch ein mindestens 3- bis 5-jähriger Abbau-Puffer. mehr
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Mitglieder der Kohlekommission werden Baumpaten
Mitglieder der sog. Kohlekommission haben im Rahmen eines Ortstermins im Hambacher Wald symbolisch Baumpatenschaften übernommen. Damit protestieren sie für den Erhalt des Waldes und gegen die bewusste Provokation durch den Energieriesen RWE, Rodungen für den Kohleabbau durchführen zu wollen, noch während die Kommission tagt. mehr
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Verbände und Initiativen fordern Moratorium
Im Vorfeld der ersten Sitzung der Kohlekommission nach der Sommerpause hat der BUND zusammen mit zahlreichen Verbänden, Initiativen und Betroffenen eine Braunkohlen-Moratorium gefordert. In einem dringenden Appell an die Kommissionsmitglieder und die Landesregierungen warnten sie davor, dass ansonsten weitere irreparable Schäden und nicht rückholbare Prozesse drohten. Der Appell löste bundesweite Debatten aus. mehr
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Jetzt Eilpetition unterschreiben
Gemeinsam mit campact und Greenpeace hat der BUND eine Eilpetition gestartet. Darin fordern wir von Bundesumweltministerin Svenja Schulze, NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser, NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, den Hambacher Wald zu retten. Mehr als 220.000 Menschen haben die Petition inzwischen unterzeichnet. Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) setzte sich inzwischen auch öffentlich für einen Rodungsstopp ein. mehr
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Unterlassungsaufforderung an Innenminister
Der BUND geht mit einer anwaltlichen Unterlassungsaufforderung gegen Innenminister Herbert Reul vor. Hintergrund ist eine Antwort des Innenministers auf eine kleine Landtagsanfrage, in der dieser den BUND als Unterstützer gewalttägiger Autonomer im Hambacher Wald darstellt. Der BUND wehrt sich mit dem Schritt gegen den Versuch, den friedlichen Widerstand zu kriminalisieren. mehr
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Am Hambacher Wald entscheidet sich die Zukunft der Energiewende
Der im Rheinland gelegene Hambacher Wald ist bundesweit zum Symbol für die energiepolitische Zukunft Deutschlands geworden. Der BUND und viele umweltbewegte Bürger*innen kämpfen seit Jahren friedlich für den Stopp der Braunkohlenbagger und die Rettung des Waldes. Dort wird es sich entscheiden: Gelingt der schnelle Abschied vom Klimakiller Braunkohle oder setzen sich die alten Beharrungskräfte durch? zum EnergieZukunft-Gastbeitrag von Dirk Jansen
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Aktiv werden
Derzeit laufen etliche friedliche und gewaltfreie Aktionen und Demos zur Rettung des Hambacher Waldes, eine Großdemo ist in Vorbereitung. Bitte werft für die genauen Termine und weitere Infos einen Blick auf unsere Web- und Facebook-Seiten und schaut auch auf www.zukunft-statt-braunkohle nach.
Michael Zobel und Eva Töller bieten ab September jeden Sonntag ihren Waldspaziergang an. Start ist jeweils um 11:30 Uhr am Kieswerk Collas.
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