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Alle Dörfer bleiben-Demo am Tagebaurand. [Foto: Dirk Jansen]

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

die Klimakrise macht auch in Corona-Zeiten keine Pause. Deshalb ist es wichtig, dass die Klimabewegung auch weiterhin sichtbar bleibt. Und das tut sie! Mit zahlreichen größeren und kleineren Aktionen und Demonstrationen zeigen wir gemeinsam Flagge - immer auf Sicherheitsabstände bedacht und mit Maske. Denn wir nehmen unser Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit genauso ernst, wie das ebenfalls durch die Verfassung geschützte Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.

Der "Druck von der Straße" bleibt wichtig: Ob neue Leitentscheidung für die Braunkohle, halbherziges EEG oder wenig ambitionierte europäische Klimaschutzziele - ohne zivilgesellschaftlichen Schub werden wir dem Klimawandel nicht begegnen können. Aber auch der juristische Widerstand ist weiterhin notwendig. Deshalb hat der BUND gegen die Änderung des Landesentwicklungsplans, der neben vielen anderen Minuspunkten auch fatale Weichenstellungen in Bezug auf den naturverträglichen Ausbau der Windenergie enthält, eine Klage eingereicht.

Bei all diesen Aktivitäten rechnen wir mit Ihrer Unterstützung!

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!

Dirk Jansen, Geschäftsleiter BUND NRW

 
Alle Dörfer bleiben-Demo am 30. August. [Foto: Dirk Jansen]
Alle Dörfer bleiben!

Es war ein buntes, friedliches und den Corona-Bestimmungen entsprechendes Happening: Am 30. August haben 3.000 Tagebaubetroffene und Aktivist*innen einen schützenden Ring um das Dorf Lützerath am Braunkohlentagebau Garzweiler gebildet. Unsere Botschaft: Alle Dörfer müssen bleiben, es gibt keinerlei Rechtfertigung mehr, für die unnötige und schädliche Braunkohlengewinnung Menschen gegen ihren Willen umzusiedeln. Videoclip und Bilder

In welche Zukunft steuert das Revier?  [Foto: Dirk Jansen]
Falsche Weichenstellungen

Auf heftige Kritik der NRW-Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU stößt der Entwurf der Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) für ein Wirtschafts- und Strukturprogramm (WSP 1.0) zum Strukturwandel im Rheinischen Revier. Trotz guter Ansätze sollen unterm Strich die alten Strukturen gefestigt, wirklich zukunftsweisende Projekte ausgebremst und Beteiligungsrechte ausgehöhlt werden. mehr

Das T-Shirt für Hambi-Retter*innen.
Für Hambi-Retter*innen

Mit dem Erhalt der Restflächen des Hambacher Waldes bleiben 1,1 Milliarden Tonnen Braunkohle in der Erde und unersetzbare Natur erhalten. Für alle Hambi-Retter*innen gibt's jetzt das passende T-Shirt in Öko-Qualität. Das Leibchen kann zum Selbstkostenpreis von 30,- Euro unter bund.nrw@bund.net bestellt werden. [bitte gewünschte Größe angeben]

Windenergie oder Braunkohlenstrom? [Foto: Dirk Jansen]
BUND-Klage gegen LEP

In 2019 sind in NRW lediglich 45 neue Windenergieanlagen mit einer Leistung von 151 Megawatt ans Netz gegangen. Das liegt auch an der unbegründet gebliebenen 1.500 Meter-Mindestabstandsregelung für Windenergieanlagen. Deshalb hat der BUND jetzt Klage gegen die von Schwarz-Gelb vollzogene Änderung des Landesentwicklungsplans eingereicht. Sie richtet sich auch gegen die Aufgabe einer regionalplanerischen Steuerung des Windenergieausbaus. mehr

Fahrrademo gegen Datteln 4. [Foto: Datteln 4 stoppen wir]
Fahrraddemo gegen Datteln 4

Das Netzwerk "Datteln 4 stoppen wir" unterstützt die Fahrradtour-Aktion von Students for Future Köln unter dem Motto „Ohne Kerosin nach Berlin“, die sie auch nach Datteln führt. Gemeinsam schwingen wir uns am ersten Samstag im September in Datteln aufs Rad und demonstrieren gegen das Kohlekraftwerk, das nie hätte angeschaltet werden dürfen und schnellstens wieder vom Netz genommen werden muss. mehr

BUND-Aktive vor dem Kraftwerk Datteln 4. [Foto: Dario Deilmann]
41.511 gegen Datteln 4

Mit Aktionen in Datteln und Berlin hat der BUND am 'Europäischen Aktionstag gegen Datteln 4' gegen die Inbetriebnahme des Kraftwerksschwarzbaus demonstriert. In Berlin übergaben wir in der finnischen Botschaft 41.511 Appelle an Ministerpräsidentin Sanna Marin, in Datteln waren wir Teil der bunten Demo von Fridays for Future und lokalen Klimaschützer*innen. Videoclip und Bilder

Klimastreik am 25. September.
Klimastreik am 25. September 2020

Ein breites Bündnis aus zahlreichen Organisationen, Verbänden und Initiativen unterstützt den weltweiten Klimastreik der Fridays-for-Future-Bewegung am 25. September. Unter dem Motto „Die Klimakrise macht keine Pause!" rufen auch wir dazu auf, sich am letzten Freitag im September einer der bundesweit mehr als 190 Demonstrationen und Aktionen anzuschließen. Gemeinsam fordern wir starke EU-Klimaziele, den Kohleausstieg bis 2030 und eine sozial-ökologische Wende. mehr

Der Entwurf zur EEG-Novelle ist halbherzig. [Foto: Dirk Jansen]
EEG-Novelle nachbessern

Mit mehr als einem halben Jahr Verspätung ist jetzt der Entwurf der Novelle zum Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) veröffentlich worden. Trotz einiger guter Ansätze blieb der große Wurf aus. Das Ziel von 65 Prozent Erneuerbaren-Anteil bis 2030 ist weder mit dem Klimaschutzziel von Paris, noch mit der erwarteten Anhebung der Ziele auf EU-Ebene vereinbar. 75 Prozent sind ein Muss. Das würde mindestens eine Verdopplung der vorgesehenen Ausschreibungsmengen bei Solarenergie bedeuten.  mehr

Immer aktuell informiert

Aktuelle Infos, Videoclips und Kommentare rund um das Energieland NRW finden Sie immer unter twitter.com/bund_nrw und www.facebook.com/bund.nrw

 

Helfen Sie mit, dass wir unsere Klagen für mehr Klimaschutz und gegen die Kohlekraftwerke und Braunkohlentagebaue erfolgreich fortsetzen können! BUND-Spendenkonto: IBAN: DE26 3702 0500 0008 2047 00, BIC: BFSWDE33XXX

 
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