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Liebe Mitstreiter*innen,

Fledermäuse sind still und heimlich und vielfach zu Zeiten unterwegs, wenn andere Leute schlafen. Sie sind oft unerkannte Nachbarn oder Mitbewohner an Gebäuden in unseren Städten.

Der BUND-Landesverband führt aktuell zur Erfassung der gebäudebewohnenden Fledermäuse ein ehrenamtliches Bürgerwissenschaftler*innenprojekt durch. In dem Projekt geht es darum, bislang unbekannte Wochenstuben – also Orte, an denen die Fledermausweibchen ihre Jungen aufziehen -  sowie ihre Sommer-, Zwischen- und Winterquartiere zu entdecken, um bei Bedarf Schutzmaßnahmen einzuleiten.

Für diese ‚Detektivarbeit‘ suchen wir weitere Aktive zur Mithilfe. Keine Scheu: jede*r kann mitmachen, die Helfer*innen brauchen keine Vorkenntnisse oder spezielle Fähigkeiten. Allein Neugier und Entdeckungslust zählen.

Wie funktioniert das praktisch?

Die ehrenamtlichen Helfer*innen bekommen vom BUND kostenlos eine Rotlichtlampe und einen Fledermausdetektor bereitgestellt, mit dem die Ultraschallrufe der umherfliegenden Tiere für uns hörbar gemacht werden. Aufgabe ist es, mit diesen Geräten ausgestattet in einem selbstgewählten Gebiet in verschiedenen Zeiträumen Fledermäuse zu beobachten und so bisher noch nicht bekannte Quartiere entdecken. Denn: nur Quartiere die bekannt sind können auch effektiv geschützt werden. So können die erfassten Daten zum Beispiel für Fledermausschutzprojekte oder auch im Rahmen von Stellungnahmen und Beteiligungen an Planfeststellungsverfahren sehr hilfreich sein.

Ansprechpartner für dieses Projekt ist unser BUND-Fledermausexperte Bernd Meier. Er steht für alle weiteren Informationen gerne zu Verfügung. Kontakt: fledermausschutz@bund.net oder telefonisch unter 0170 / 7619035.

 

Beste Grüße und ein schönes Wochenende

Ralf Bilke