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BUND Landesverband Nordrhein-Westfalen

Verbreitung in NRW

Das wichtigste Wildkatzengebiet in Nordrhein-Westfalen ist die Eifel mit grob geschätzt 200 bis 300 Tieren. Während sie in den anderen Landesteilen von NRW vor etwa 100 Jahren als ausgerottet galt, konnte sie in der Eifel überleben. Von der Eifel, aus Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz kehrte die Wildkatze nach und nach in einige Waldgebiete von Nordrhein-Westfalen zurück.

Aktuell gibt es in NRW neben der Eifel vier weitere Wildkatzenpopulationen:

  • Kottenforst/Ville (Hier erfolgte der Nachweis Ende 2012 vom BUND)
  • Eggegebirge und dem östlich angrenzenden Bereich zur Weser
  • Arnsberger Wald
  • Rothaargebirge

Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Einzelnachweisen aus dem Sauerland, dem Siebengebirge, dem Lohmarer Wald und der Leuscheid.

Eine Zusammenfassung der aktuellen rechtsrheinischen Bestandssituation, Populationsstatus, Wanderwegen und Ausbreitungskorridoren gibt der BUNDhintergrund "Die Wildkatze kehrt zurück" (Februar 2011; 0,5 MB).

Basis für diesen BUNDhintergrund ist eine Studie zu den rechtsrheinischen Wildkatzenbeständen, die von dem Wildkatzenexperten Manfred Trinzen im Auftrag von BUND und dem Landesamt für Naturschutz (LANUV) aus detaillierten Landnutzungsdaten sowie Wildkatzenmeldungen aus dem rechtsrheinischen Teil Nordrhein-Westfalens erstellt wurde (November 2010, 3,4 MB).

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