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BUND Landesverband Nordrhein-Westfalen

Der BUND zur AfD

Mit der "Alternative für Deutschland" (AfD) ist in Nordrhein-Westfalen am 14. Mai 2017 eine rechtspopulistische Partei in den Landtag eingezogen, die – zum Teil zumindest – für rechtsnationales und antisemitisches Gedankengut steht.

Der BUND macht sich stark für ein zukunftsfähiges Land in einer zukunftsfähigen und friedfertigen Welt.

Der BUND ist ein parteiunabhängiger Umwelt- und Naturschutzverband. Bei unseren Aktivitäten vor Ort wie auch auf Landesebene in Nordrhein-Westfalen und auf Bundesebene stehen wir oft in regem Austausch mit Politiker*innen unterschiedlichster Funktionen und aus verschiedensten politischen Parteien, bringen konkrete Vorschläge ein, diskutieren und streiten hartnäckig für die Belange von Umwelt und Natur. Mit dem Einzug der "Alternative für Deutschland" (AfD) im Mai 2017 in den NRW-Landtag und im September 2017 in den Bundestag stehen wir vor einer veränderten Situation. Ist die AfD ein Gesprächspartner wie andere Parteien im Parlament auch?

Wir sagen: Nein! Die AfD ist eine rechtspopulistische Partei, die –  zumindest in Teilen – für menschenverachtendes Gedankengut steht, sich von entsprechenden Ausführungen ihrer Mandatsträger*innen nicht distanziert und sich ebenso wenig von ihnen trennt. Sie schürt Verunsicherung und Vorurteile und bringt Menschen in unserer Gesellschaft gegeneinander auf. Für den BUND NRW und seine Jugendorganisation, die BUNDjugend NRW, ist all dieses mit unserem Bild eines offenen, freiheitlichen, gerechten und solidarischen Miteinanders unvereinbar.

Gerade das Themenfeld ‚Flucht und Migration‘, das die AfD zur Stimmungsmache und Selbstprofilierung missbraucht, greifen viele BUNDler*innen und BUNDjugendliche aktiv auf: ganz konkret in gemeinsamen Projekten und Aktivitäten mit Geflüchteten in NRW, aber auch politisch: Der von Menschen verursachte Klimawandel mit katastrophalen Folgen wie steigende Meeresspiegel, extreme Wetterereignisse, vermehrte und stärker ausgeprägte Dürren und extreme Überschwemmungen zerstören die Lebensgrundlagen von immer mehr Menschen - ein Klimawandel, dessen Existenz die AfD in Abrede stellt oder relativiert.

Hinzu kommen ungerechte Wirtschafts- und Handelsbeziehungen, Landraub, EU-Agrarexportsubventionen, die lokale Märkte in Ländern des Südens zerstören und damit auch die Zukunftsperspektiven von Menschen. Für BUND und BUNDjugend gilt es, die politischen, wirtschaftlichen und ökologischen Zusammenhänge von Flucht und Migration aufzuzeigen und die Ursachen dieser zerstörerischen Entwicklung zu bekämpfen – und nicht in zynischer Weise diejenigen, die aus eben diesen Gründen ihre Heimat verlassen müssen.

Vor diesem Hintergrund gilt für uns:

Wir machen Umweltpolitik mit Leidenschaft – aber nicht mit jedem!

 

 

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