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BUND Landesverband Nordrhein-Westfalen

Hausrotschwanz

(Phoenicurus ochruros)

Lebensweise

Hausrotschwanz  (Andreas Welzel/ BUND Hagen)

Der Hausrotschwanz kehrt bereits im Februar aus seinem Winterquartier in unsere Breiten zurück. Als ursprünglicher Felsbewohner konnte er sich an unseren Gebäuden einen neuen Lebensraum erschließen. Der Hausrotschwanz ist ein Nischenbrüter und baut sein aus Halmen und Zweigen bestehendes Nest vorwiegend auf Simsen, Trägern oder Balken im Firstbereich des Daches. Auch Maueröffnungen werden gerne als Brutplatz angenommen. Während der Brutzeit von März bis Juli sind in günstigen Jahren bis zu vier Jahresbruten möglich. Pro Brut werden vier bis sechs Jungtiere großgezogen. Ab November begibt sich der Hausrotschwanz auf den Weg in sein afrikanisches Winterquartier. In den letzten Jahren häufen sich aber die Nachweise von Hausrotschwänzen, die ihr Zugverhalten anscheinend aufgegeben haben und in Mitteleuropa überwintern.

Die Bestände des Hausrotschwanzes gehen dort zurück, wo im großen Stil energetische Sanierungsmaßnahmen umgesetzt werden, die zu Brutplatzverlusten führen. Der negative Bestandestrend der Art ist bisher nicht so gravierend wie beim Haussperling oder dem Mauersegler. Es steht aber zu befürchten, dass auch der Hausrotschwanz in wenigen Jahren in der so genannte Vorwarnliste von NRW aufgenommen werden muss.   

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