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BUND Landesverband Nordrhein-Westfalen

Schwarzbau bleibt Schwarzbau

Schon mehrfach ist das Uniper Kohlekraftwerk Datteln IV vor Gericht gescheitert. Trotzdem soll es mit allen Mitteln doch noch durchgesetzt werden.

Uniper-Kohlekraftwerk Datteln IV

Das fast fertig gebaute Kraftwerk Datteln IV. © D. Jansen

2006 stellte E.on den Antrag auf Genehmigung zum Bau und Betrieb des Steinkohlekraftwerks Datteln IV. Durch den Neubau eines Kraftwerksblocks mit einer elektrischen Leistung von 1.050 MW (2.600 MW Feuerungswärmeleistung) wollte der Energiekonzern die bisherigen Standortkapazitäten verdreifachen. Die ab 1964 gebauten Blöcke A bis C mit einer Leistung von insgesamt 300 MW hatten ihre maximale Laufzeit erreicht und mussten stillgelegt werden.

Der BUND NRW legte im Mai 2007 Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss zum Bau eines Parallelhafens und der Verlegung des Ölmühlenbachs im Rahmen des Ausbau des Kohlekraftwerk Datteln ein. Auch gegen den Planfeststellungsbeschluss für eine 380 kV-Freileitung zur Anbindung des Kohlemeilers an das Stromnetz klagte der BUND.

Am  25. April 2008 hat der BUND zudem Klage gegen die immissionsschutzrechtliche Genehmigung des Kraftwerks eingereicht. Am 12. Juni 2012 hob das Oberverwaltungsgericht Münster daraufhin den Genehmigungsbescheid auf. Ende Juni 2013 bestätigte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig die Entscheidung. Zuvor (03. September 2009) war bereits aufgrund einer Privatklage bereits der Bebauungsplan aufgehoben worden. Mit diesen Klagen wurde der Kraftwerksneubau gestoppt.

Seitdem versuchen die Stadt Datteln, der RVR und die Landesregierung, das Vorhaben doch noch durchzusetzen. Dabei hatte sich E.on bereits 2007 dazu verpflichtet, das Kraftwerk wieder abzureißen und das Gelände zu rekultivieren, falls es gerichtlich scheitert.

Das Vorhaben

Standort: Datteln

Investor: E.on

Baubeginn: 2007

Investitionssumme: mind. 1,2 Mrd. Euro

Typ: Steinkohleverbrennung

Leistung: 1.050 MW elektrisch

Feuerungswärmeleistung: 2.600 MW th. (inkl. Hilfsdampferzeuger)

Fernwärmeauskoppelung: 380 MW

max. Gesamtnutzungsgrad: 49,2 %

CO2-Ausstoß: > 8 Mio. Tonnen pro Jahr (lt. Genehmigungsantrag; UVU Teil 3, S.19)

geplante Fertigstellung: urspr. 2011

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BUND-Demo vor dem Kraftwerksrohbau. © D. Jansen

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