Oje, das hat nicht geklappt! 202601201404313203eef9

Der Referent erläutert einer Gruppe von Teilnehmenden die Schnitttechniken an einem Obstbaum Praxisworkshop Obstbaumschnitt (Bild: Silvia Pèrez)

Bei Obstbäumen, die in den ersten Jahren keinen oder keinen ausreichendem Erziehungsschnitt erhalten haben, kommt es häufig zu ungünstigen Kronenformen, zu eng stehenden Leitästen, steilen Trieben oder instabilen Baumstrukturen. Das erschwert die Pflege und mindert den Ertrag.Trotzdem können diese Bäume noch „gerettet“ werden. In diesem Praxisseminar mit Theorieanteil zeigen wir, wie solche Bäume durch gezielte Schnittmaßnahmen wieder in eine stabile, fruchtbare Form gebracht werden können – auch wenn der Erziehungsschnitt viele Jahre zurückliegt. Schritt für Schritt wird erläutert, wie Fehlentwicklungen korrigiert, neue Kronenaufbauten angeregt und die Vitalität alter Bäume erhalten werden kann. Neben der Vermittlung von Grundlagen des Obstbaumschnitts sowie Bedeutung und Ziele des Erziehungsschnitts, wird auf typische Fehler bei jungen Obstbäumen, deren späterer Korrektur und die Pflege und Nachsorge nach dem Schnitt eingegagenen. Das Seminar richtet sich an Gartenbesitzer*innen, ehrenamtliche Naturschützer*innen und alle, die ihre Obstbäume fachgerecht pflegen möchten – auch wenn der „richtige Zeitpunkt“ für den Erziehungsschnitt schon vorbei ist. 

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Anmeldung bis zum 02. Februar 2026 an info(at)bund-rbk.de

Vorwissen ist nicht erforderlich. Ein Teilnahmebeitrag wird nicht erhoben. Bitte auf wetterfeste Kleidung achten. 

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Termindetails

Startdatum:

07. Februar 2026

Enddatum:

07. Februar 2026

Uhrzeit:

10:00 bis 17:00 Uhr

Ort:

Klefhof, Klefhaus 10, 51491 Overath

Bundesland:

Nordrhein-Westfalen

Veranstalter:

BUND Kreisgruppe Rheinisch-Bergischer Kreis in Kooperation mit der Natur- und Umweltschutzakademie NRW (nua)

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