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BUND Landesverband Nordrhein-Westfalen

Rote Karte für RWE

26. April 2018 | Braunkohle, Energiewende, Klimawandel, Kohle

Proteste zur RWE-Hauptversammlung in Essen

Kritische Aktionäre. (H. Sauerwein)

Aktivist*innen von BUND und 16 anderen Umweltverbänden und Initiativen haben heute unter dem Motto "Zeig RWE die Rote Karte" gegen den rückwärtsgewandten Kohle- und Atomkurs der RWE AG protestiert. Mit Transparenten, Drachen und einer mobilen Feinstaub-Ambulanz empfingen die Aktiven die Aktionär*innen des Konzerns, die zur Hauptversammlung nach Essen gekommen waren.

Gemeinsam mit dem Dachverband der kritischen Aktionärinnen und Aktionäre hatten die Verbände zuvor Gegenanträge eingereicht und beantragt, dem RWE-Vorstand sowie dem Aufsichtsrat die Entlastung zu verweigern. Redner*innen der Verbände begründeten später diese Anträge. "Kein anderes bundesdeutsches Unternehmen hat es sich so wie das RWE zur Geschäftspolitik gemacht, zu Lasten der natürlichen Lebensgrundlagen und der nachfolgenden Generationen die Natur auszubeuten, die Umwelt zu vergiften und das Klima zu ruinieren", kritisierte Dirk Jansen, Geschäftsleiter des BUND NRW. Nirgendwo sonst würde die wenig zukunftsfähige Strategie des RWE so deutlich wie am Beispiel der Rheinischen Braunkohle. Der Konzern müsse endlich einen glaubwürdigen Kohleausstiegskurs einschlagen, anstatt ein neues Braunkohlenkraftwerk zu planen und die Zerstörung der letzten Reste des Hambacher Waldes zu forcieren.

Rede des BUND-Geschäftsleiters Dirk Jansen auf der Hauptversammlung

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