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Rettungsnetz für die Wildkatze in NRW

Die einst zusammenhängenden Wälder in Deutschland sind heute durch Landwirtschaft, Siedlungen und Straßen voneinander getrennt. Waldbewohner wie die Wildkatze leben daher nur noch voneinander isoliert in den restlichen größeren Waldgebieten. Diese verbliebenen Lebensräume sind jedoch für sich allein genommen meist zu klein, um langfristig das Überleben der Wildkatze zu sichern. Bestehende Vernetzungskorridore müssen daher erhalten und zusätzliche neue Korridore geschaffen werden, um den Austausch zwischen bisher isolierten Regionen zu ermöglichen und neue Gebiete zu erschließen. Für Nordrhein-Westfalen ist ein langfristiges Ziel, die Wildkatzenvorkommen der Eifel über die Populationen im Rothaargebirge über Eggegebirge bis nach Niedersachsen zu verbinden.

Gemeinsam mit dem Landesamt für Naturschutz (LANUV) hat der BUND NRW aus detaillierten Landnutzungsdaten sowie Wildkatzenmeldungen aus dem rechtsrheinischen Teil Nordrhein-Westfalens die erste umfassende Bestandsbewertung mit Kern- und Pufferzonen vorgelegt. Im Ergebnis gibt es aktuell drei rechtsrheinische Wildkatzenpopulationen.

Zuvor hatte der BUND auf Basis von topografischen Daten und den Ansprüchen der Wildkatzen an ihren Lebensraum einen Wildkatzenwegeplan für Nordrhein-Westfalen erstellt. Darin werden die bisherigen Lebensräume der Wildkatze, mögliche neue Ansiedlungsgebiete, die am besten geeigneten Verbindungskorridore sowie die Konfliktpunkte mit Straßen verzeichnet.

 

 



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Die Wildkatze kehrt zurück

Der BUNDhintergrund "Die Wildkatze kehrt zurück" (Februar 2011; 0,5 MB) beschäftigt sich mit  Populationsstatus, Wanderwegen und Ausbreitungskorridoren der Wildkatze in den rechtsrheinischen Gebieten von NRW.

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