Grüner Wall im Westen

BUND-Projekt "Grüner Wall im Westen"

Vom Bollwerk zum Biotop

 

Entlang des Westwalls existierten einst mehr als 17.000 Bunker. Nachdem die meisten nach und nach von den Besatzungsmächten gesprengt wurden, gerieten diese in der breiten Öffentlichkeit weitgehend in Vergessenheit. Nur vereinzelt nahmen Umwelt -und Denkmalschützer Notiz von den historischen Anlagen.

Nicht so die Natur: Sie eroberte sich schnell den Raum zurück.

Heute erinnert nicht mehr viel an die kriegerischen Ziele, für die die Bunker ab 1938 einst gebaut worden waren. Es haben sich die Flächen mit den Bunkerresten und ehemaligen Panzersperren zu einem wundervollen Kleinod für seltene Tiere und Pflanzen entwickelt.

Nicht nur vom Aussterben bedrohte Fledermäuse haben hier ein sicheres Rückzugsgebiet gefunden, sondern auch Wildkatzen, Marder und Füchse streifen wohl behütet durch dichtes Gehölz und dornige Hecken.

Die Bunker dienen diesen Tieren nicht zuletzt auch als ein unersetzliches Überwinterungshabitat. Hier, fernab von hochfrequentierten Wanderwegen und Straßen finden sie die Ruhe und Geborgenheit, die sie zum Überleben brauchen.

Doch diese paradisischen Zustände könnten sich für die ansässigen Tiere und Pflanzen bald ändern, denn zusammen mit den historisch wertvollen Monumenten der Vergangenheit soll nach und nach auch diese neu entstandene Naturoase zerstört werden.

Der BUND hat sich zum Ziel gesetzt, den "Grünen Wall im Westen" zu erhalten und dauerhaft für den Naturschutz zu sichern. Im Rahmen eines langjährigen Projektes erarbeitete der BUND die wissenschaftlichen Grundlagen, sichert wertvolle Bunker durch Kauf und führt konkrete Maßnahmen z.B. zum Schutz der Fledermäuse durch.

Mehr Infos finden Sie auf der Homepage des BUND-Projekts Grüner Wall im Westen.



  • Direkt zur Online-Spende, Foto: eyewire / fotolia.com
  • Direkt zum Online-Antrag, Foto: eyewire / fotolia.com

Förderhinweis

Das Projekt "Grüner Wall im Westen" wurde gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen.

Suche