BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland

Unterschreiben Sie für den Nationalpark!
In der Region Ostwestfalen-Lippe wird seit Jahren um einen Nationalpark gestritten. Auf Initiative des Kreises Lippe mit dem CDU-Landrat an der Spitze und mit Unterstützung der rot-grünen Landesregierung in NRW soll im Teutoburger Wald und der angrenzenden Egge ein Nationalpark mit ca. 8.650 ha eingerichtet werden. Nach dem Ende der militärischen Nutzung auf dem angrenzenden Truppenübungsplatz Senne kann der Nationalpark um ca. 11.000 ha erweitert werden.
Geben Sie uns Ihre Stimme für den Nationalpark!
Diese einmalige Chance für die Region, die sich nun bietet, wird von den großen Naturschutzverbänden NABU, BUND und LNU in NRW unterstützt. Und auch Sie als Naturfreund sind aufgerufen, im Internet Ihr Votum für den Nationalpark abzugeben.
Die Naturschutzverbände fordern das Land NRW und den Kreis Lippe auf, den Nationalpark Teutoburger Wald einzurichten, und den Nationalpark nach Ende einer Militärischen Nutzung mit der Senne zu erweitern. Bitte schließen Sie sich dieser Forderung an! Die gesammelten Unterschriften werden zu gegeberner Zeit an den Kreis Lippe und dem Düsseldorfer Ministerium übergeben.

Waldzustandsbericht 2011 der Landesregierung
22.11.2011 - Noch nie ging es dem heimischen Wald so schlecht wie heute, weniger als ein Viertel sind gesund. Das ist das dramatische Ergebnis des heute von Umweltminister Johannes Remmel vorgestellten Waldzustandsberichts 2011. Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht darin ein letztes alarmierendes Signal für die notwendige Korrektur der Waldpolitik. mehr

Verstöße gegen Lärmschutz und Naturschutzrecht
27.09.2011 - Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat jetzt beim Verwaltungsgericht Minden Klage gegen die Genehmigung zur Errichtung und dem Betrieb der geplanten Renn- und Teststrecke am Bilster Berg im Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge erhoben. Der BUND kritisiert vor allem die unzulässig hohen Lärmbelastungen und Verstöße gegen das Naturschutzrecht. Unterstützt wird die Klage von der Interessengemeinschaft "Ruhe am Bilster Berg". mehr
Naturschutzverbände lehnen Teststrecke Bilster Berg im Teutoburger Wald ab; Pressemitteilung vom 26.01.2011
Aufforderung zum Dialog erweist Entscheidung der britischen Streitkräfte zum Standort Senne einen Bärendienst
14.09.2011 - Anlässlich der heutigen Landtagsanhörung zum zukünftigen Schutz der Senne kritisierten die anerkannten Naturschutzverbände BUND und NABU den Antrag der CDU-Fraktion als in der Sache nicht zielführend und teilweise falsch. Es ginge zurzeit nicht um die vollständige Ausweisung eines Nationalpark Senne/Teutoburger Wald, sondern lediglich um die Ausweisung des als nationalparkwürdig eingestuften Bereichs des Teutoburger Waldes. Diese würde von über 80 Prozent der regionalen Bevölkerung unterstützt, sei vom Kreis Lippe gewollt und stelle kein wirtschaftliches Risiko für die Region dar. BUND und NABU forderten die Landesregierung und den Kreis Lippe daher auf, eine zügige Ausweisung eines Nationalpark Teutoburger Wald weiter zu verfolgen. mehr
Glasfassade vor Gericht / BUND klagt für wirksamen Vogelschutz
19.08.2011 - Wegen des umstrittenen Neubaus eines Glaskubus auf dem Drachenfelsplateau hat der BUND-Landesverband Nordrhein-Westfalen jetzt beim Verwaltungsgericht Köln Klage gegen den Rhein-Sieg-Kries erhoben. Der BUND befürchtet eine massive Gefährdung der Vogel-Fauna - und das ausgerechnet im Fauna-Flora-Habitat-Schutzgebiet des Siebengebirges, einem der ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands. Die Klage richtet sich gegen den Bescheid vom 1. Juli 2011 an die Stadt Königswinter, mit dem der Rhein-Sieg-Kreis als Naturschutzbehörde der Fassadengestaltung des Glaskubus zugestimmt hatte. Der zukünftige Standort ist dicht umgeben von Revieren seltener Vogelarten, etwa der Zippammer, der Zaunammer, des Wanderfalken oder des Uhus. Von der Zippammer kommen in ganz Nordrhein-Westfalen nur etwa 15 Brutpaare vor, der Brutplatz der Zaunammer ist landesweit einmalig. Trotzdem unterblieben trotz entsprechender Vorschläge des BUND geeignete Schutzmaßnahmen gegen Vogelschlag. mehr

Planfeststellungsbeschluss in Sachen Tweestrom Kleve aufgehoben / Biber und Co. setzen sich gegen Gewerbegebiet durch
03.08.2011 - Mit in öffentlicher Sitzung verkündetem Urteil hat die 10. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf den Planfeststellungsbeschluss des Landrats des Kreises Kleve zur Verfüllung des Tweestroms vom 11. Dezember 2008 aufgehoben. Damit setzte sich der BUND auf ganzer Linie durch, Kammmolch, Kleiner Wasserfrosch und Biber können aufatmen. mehr

Neues Buch übers Siebengebirge
21.07.2011 – Bücher über das Siebengebirge gibt es schon viele. Dabei stand bisher meistens die besondere Geologie, die Geschichte der antiken Steinbrüche oder der mittelalterlichen Burgen im Mittelpunkt. Ein neues Buch behandelt all dies auch, setzt aber mit der natürlichen Vielfalt einen besonderen Schwerpunkt. „Die Bedeutung der Vulkanruinen für Flora und Fauna standen bisher vergleichsweise selten im Fokus, dabei ist das Siebengebirge das älteste und größte Naturschutzgebiet Nordrhein-Westfalens“, so Holger Sticht. Und seiner Beschreibungen nach auch eines der wertvollsten. Er hat den 180 Seiten starken Natur- und Kulturführer Siebengebirge innerhalb mehrerer Jahre zusammen getragen. Ein Gemeinschaftsprojekt des Düsseldorfer Gaasterland-Verlags und des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). mehr

Eine der artenreichsten Landschaften NRWs ist in akuter Gefahr: Einflussreiche Politiker von CDU und FDP arbeiten daran, dass die Senne in Ostwestfalen nach Abzug der britischen Streitkräfte durch die Bundeswehr weitergenutzt wird. Eine solche Folgenutzung aber könnte einen Rückschlag für den dauerhaften Naturschutz in der Senne bedeuten.
Helfen Sie uns, eine militärische Folgenutzung zu verhindern!
Stimmen Sie dafür, dass die Senne nach Abzug der Briten nicht weiter militärisch genutzt wird! Gemeinsam mit anderen Umweltverbänden hat der BUND eine große Protestmailaktion gestartet. Die gesammelten Unterschriften werden wir dem Bundesverteidigungsminister übergeben.
Prominente Unterstützung für Hafenausbaugegner: BUND-Bundesvorsitzender Prof. Dr. Hubert Weiger in Köln
04.07.2011 - „Unterstützen sie den Kampf gegen den Ausbau des Godorfer Hafens und stimmen sie bei der Bürgerbefragung am 10. Juli mit ‚nein‘“. Diesen Appell richtete der BUND-Bundesvorsitzende Prof. Hubert Weiger bei seinem heutigen Ortstermin in der Sürther Aue an die Kölner Bürger. Weiger besuchte heute auf Einladung des Landesvorsitzenden des BUND NRW Paul Kröfges das Gelände des geplanten Ausbaus des Godorfer Hafens. Die Verbandsspitzen besichtigten das betroffene Areal und führten einen intensiven Meinungsaustausch mit betroffenen Bürgern und dem Sprecher der Aktionsgemeinschaft, Helmut Feld. Mit dabei war auch Dr. Werner Reh, der Verkehrs- und Logistikexperten des BUND-Bundesverbandes. mehr
Kölner SPD mit "vergiftetem Angebot"?
27.01.2011 - Die Kölner SPD hat vorgeschlagen, den langjährigen Streit über den Ausbau des Godorfer Hafens in einer „Volksabstimmung“ bzw. „Bürgerbefragung“ zu entscheiden. Der NRW-Landesverband und die Kölner Kreisgruppe des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) befürworten eine solche Abstimmung der Kölner Bürgerinnen und Bürger, sofern diese unter „fairen Regeln“ stattfindet. Die Hafengegner dürften aber nicht von vornherein ins Hintertreffen gebracht werden. mehr
Gesamtkonzept ist unvereinbar mit Zielen der Landesplanung und des Artenschutzes
26.01.2011 - Auf dem 85-Hektar-Gelände eines ehemaligen Munitionsdepots der britischen Rheinarmee im Teutoburger Wald plant Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff das "Drive Resort Bilster Berg" mit einer insgesamt 4,2 Kilometer langen Rennstrecke. Anlässlich des Erörterungstermins im Rathaussaal der Stadt Bad Driburg im Rahmen des Genehmigungsverfahrens zum Bau und Betrieb der Teststrecke Bilster Berg machten die drei anerkannten Naturschutzverbände in NRW der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), die Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) und der Naturschutzbund NABU NRW in ihrer gemeinsamen Stellungnahme deutlich, dass das Gesamtkonzept aus ihrer Sicht nicht genehmigungsfähig sei. mehr
Düsseldorf, 09.12.2010 - Die BUND NRW Naturschutzstiftung hat gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen e.V. den Großen Schillerfalter (Apatura iris) zum Schmetterling des Jahres 2011 gekürt. Der mit über 7 cm Flügelspannweite zu den größten Schmetterlingen Europas zählende Falter gehört zu den wenigen Schmetterlingen, die sich hauptsächlich von tierischen Produkten und nicht von Blütennektar ernähren. In etlichen Bundesländern wird der Große Schillerfalter als gefährdet eingestuft, da die Bestände seit vielen Jahren rückläufig sind. Ursache des Rückgangs ist, dass vielfach junge Weidenbüsche von den Förstern als unerwünschter Unterwuchs entfernt werden. Weiden sind als erste Futterpflanze aber auch zum Beispiel für Bienen von großer Bedeutung.
Mit dem seit 2003 gekürten „Schmetterling des Jahres“ macht die vom nordrhein-westfälischen Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegründete Stiftung auf die Bedrohung natürlicher Lebensräume für Schmetterlinge und andere Tier- und Pflanzenarten aufmerksam. mehr
BUND-Exkursionen zu gefährdeten Schmetterlingen
28.06.2010 - Das kommende Wochenende steht ganz im Zeichen der Schmetterlinge: Im Rahmen seiner bundesweiten Kampagne „Abenteuer Faltertage“ veranstaltet der BUND Exkursionen in zwei der größten Schutzgebiete Nordrhein-Westfalens, um auf unsere gefährdeten Schmetterlingsarten und ihre Lebensräume aufmerksam zu machen. mehr
Internationaler Tag der Biodiversität am 22. Mai
Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) weist anlässlich des Internationalen Tags der Biodiversität auf den nach wie vor anhaltenden Schwund der biologischen Vielfalt in NRW hin. Von den etwa 40.000 bekannten Arten sei annähernd die Hälfte in ihrem Bestand gefährdet. mehr

Neue BUNDposition "Biodiversität"
Der BUND NRW nimmt das durch die Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Jahr der Biodiversität zum Anlass, seine Ziele zur Förderung von biologischer Vielfalt und Wildnis zu präzisieren. Denn Nordrhein-Westfalen besteht ausschließlich aus Kulturlandschaften, Wildnis gibt es hier seit vielen Jahrhunderten nicht mehr. Um die berechtigte Forderung nach ungestörter Natur mit dem Schutz der etwa 43 000 landesweit vorkommenden Arten zu vereinbaren, sind daher verschiedene Grundlagen zu beachten. So spielt beispielsweise der Einfluss großer Tierarten, die in NRW durch den Menschen zum größten Teil ausgerottet worden sind, eine entscheidende Rolle für den Erhalt der Biodiversität. Die Entwicklung von Wildnis kann daher nicht auf das reduziert werden, was nach gegenwärtigem Stand von selbst entsteht. mehr
Naturschutzverbände rügen fehlende Anpassung an Bundesvorgaben
Heftig rügen die drei anerkannten Naturschutzverbände in NRW der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), die Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) und der Naturschutzbund NABU NRW die Landesregierung für die bisher nicht erfolgte Anpassung des Landesnaturschutzrechtes an das neue Bundesnaturschutzgesetz. Der jetzt eilig auf Initiative der Regierungskoalition eingebrachte Gesetzentwurf zur Änderung des Landschaftsgesetzes sei nicht nur in der Sache völlig unbrauchbar, es werde vor allem die Chance vertan, neue rechtliche Spielräume des Landes zur Weiterentwicklung des Naturschutzrechts zu nutzen. Damit drohe ab März 2010 Unsicherheit und Chaos im Naturschutzrecht, so die Naturschutzverbände. mehr
Kritik an den Waldzuständen in Nordrhein–Westfalen
01.11.2009 - Anlässlich einer dreitägigen Tagung in der Eifel informierte sich der BUND– Bundesarbeitskreis Wald über die Situation von Wald und Naturschutz in Nordrhein-Westfalen. Scharf kritisierten die Waldexperten die Umwandlung von Wäldern in kurzumtriebige Plantagen zur Energiegewinnung, die gravierenden Mängel bei der Waldbewirtschaftung in NRW und die Missstände im Nationalpark Eifel. mehr
01.10.2009 - Der BUND hat einen weiteren juristischen Erfolg zum Schutz des Kormorans errungen. Das Verwaltungsgericht Köln folgte jetzt einem Rechtsschutzantrag des BUND, der sich gegen den Abschuss von Kormoranen an der Sieg wendete. Der BUND sah seine gesetzlich garantierten Beteiligungsrechte beschnitten. Der von der Sieg-Fischereigenossenschaft beantragte und von der Kreisverwaltung im Rhein-Sieg-Kreis nur mittels einer artenschutzrechtlichen Erlaubnis genehmigte Abschuss von Kormoranen an der Sieg ist danach ohne förmliches Befreiungsverfahren im Naturschutzgebiet unzulässig (VG Köln, Beschluss vom 1.10.2009, Az. 14 L 1446/09).
BUND-Erfolg vor Gericht stärkt den Vogelschutz
16.06.2009 - Als Bekräftigung seiner Position begrüßt der BUND NRW das aktuelle Urteil des Verwaltungsgerichts Minden, nach dem Kormorane im Vogel- und Naturschutzgebiet Weseraue nicht getötet oder bei der Brut gestört werden dürfen. Das Gericht bestätigte mit der Entscheidung eine die Bejagung ablehnende Entscheidung des Kreises Minden-Lübbecke. Dagegen geklagt hatte die Weserfischereigenossenschaft; der BUND NRW war vor Gericht beigeladen. mehr
Allianz gegen den Staatswaldverkauf übergibt Umweltminister Uhlenberg 4000 Unterschriften
20.04.2009 - Am 22. April tagt der Umweltausschuss unter Ausschluss der Öffentlichkeit, um über die geplanten Staatswaldverkäufe abschließend zu beraten und zu entscheiden. Aus diesem Anlass überreichte die Allianz gegen den Staatswaldverkauf heute die in den letzten Wochen gesammelten rund 4.000 Unterschriften gegen den geplanten Waldverkauf in der Eifel Umweltminister Uhlenberg. mehr
Gewerbegebiet zerstört Tweestrom / „Genehmigungsverfahren nach Wild-West-Manier“
01.04.2009 - Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat jetzt fristgerecht beim Verwaltungsgericht Düsseldorf die Begründung seiner Klage gegen den Kreis Kleve wegen der rechtswidrigen Zerstörung des Altrheinarmes ‚Tweestrom’ eingereicht. Mit der Klage wurde die Aufhebung des Planfeststellungsbeschlusses zur Beseitigung des Gewässers im Gewerbegebiet Kleve Nord beantragt. Zur Erweiterung eines Gewerbebetriebs soll der ‚Tweestrom’ auf einer Länge von 400 m zugeschüttet werden. Unterstützt wird die BUND-Klage von örtlichen Umweltaktivisten und der Kreisgruppe Kleve des Naturschutzbund Deutschland (NABU). mehr

Allianz aus Verbände und Initiativen ruft zum landesweiten Bürgerprotest auf
Anlässlich des Internationalen Tag des Waldes (21.3.) sowie der drohenden Verkäufe von Staatswald in Nordrhein-Westfalen ruft ein Bündnis aus Naturschutzgruppen, Heimat- und Wandervereinen, Forstleuten und Gewerkschaftlern aus NRW alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, gegen den Verkauf bedeutender Waldflächen in der Eifel zu protestieren. mehr
Gewerbegebiet zerstört Tweestrom
09.02.2009 - Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat beim Verwaltungsgericht Düsseldorf Klage gegen den Kreis Kleve erhoben. Anlass ist die rechtswidrige Zerstörung eines Altrheinarmes („Tweestrom“) für ein Gewerbegebiet. Mit der Klage beantragten die Umweltschützer, den Planfeststellungsbeschluss zur Beseitigung des Gewässers im Gewerbegebiet Kleve Nord aufzuheben. Unterstützt wird die BUND-Klage von örtlichen Umweltaktivisten und dem Naturschutzbund Deutschland (NABU). mehr

Überflüssiger Ausbau des Godorfer Hafens / BUND verlangt Baustopp
Köln, 03.02.2009 - Begleitet von Protesten des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Aktionsgemeinschaft Contra Erweiterung Godorfer Hafen hat heute die Zerstörung des Naturschutzgebietes Sürther Aue in Köln begonnen. Tagelang hatte die Umweltschützer mit einer Mahnwache und Aktionen vor Ort gegen den geplanten Ausbau des Godorfer Hafens protestiert. mehr

Aber Gefahr durch Genmais
18.12.2008 - Die BUND NRW Naturschutzstiftung hat - gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen e.V. – das Tagpfauenauge (Aglais io) zum Schmetterling des Jahres 2009 gewählt, um auf den Klimawandel hinzuweisen: Denn das Tagpfauenauge bildet wegen der Klimaerwärmung inzwischen regelmäßig eine zweite Generation im Spätsommer aus. Früher kam dies in Deutschland nur in den wärmsten Regionen oder in sehr lang andauernden Sommern vor. mehr
Kompromiss zur Urftseequerung
17.12.2008 - Die Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU haben sich nach intensiven und teils kontroversen Verhandlungen mit dem Kreis Euskirchen, der Nationalparkverwaltung und dem Umweltministerium auf einen Kompromiss in Sachen Urftseebrücke geinigt. mehr
Kreis stoppt Bauarbeiten
12.12.2008 - Nachdem der BUND heute beim Verwaltungsgericht Aachen eine einstweilige Anordnung für einen Baustopp der geplanten Brücke über den Urftsee im Nationalpark Eifel beantragt hatte, stellte der Kreis die Bauarbeiten ein. Für den kommenden Mittwoch ist ein "Krisengipfel" terminiert, auf dem die Naturschutzverbände eine einvernehmliche Lösung mit dem Kreis und der Natonalparkverwaltung finden wollen. mehr

Naturschutzverbände wollen Beteiligung per Klage durchsetzen
Die nordrhein-westfälischen Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU machen gegen den Bau einer Brücke - der so genannten „Urftseequerung" - im Nationalpark Eifel mobil. In einem offenen Brief an die Kreisverwaltung Euskirchen und das Nationalparkforstamt kritisieren sie das Vorgehen der Planer. Die 124 m lange Urftseequerung sei rechtswidrig ohne vorherige Beteiligung der Naturschutzverbände genehmigt worden. Der BUND kündigte an, eine Klage wegen der unterbliebenen Verbändebeteiligung vorzubereiten. mehr

Verstoß gegen Europäisches Naturschutzrecht
14.08.2008 - In seinem Kampf gegen den Ausbau des Godorfer Hafens lässt der BUND in Nordrhein-Westfalen nicht locker. In einem neuerlichen Schreiben an die Generaldirektion für Umwelt der Europäischen Kommission in Brüssel hat der Landesvorsitzende des BUND, Paul Kröfges, die Argumentationskette des BUND gegen die Planungen der Stadt Köln in Godorf noch einmal ausgeweitet. mehr

22.05.2008 Die Politik des Gastgebers der 9. Vertragsstaatenkonferenz zur Konvention über die biologische Vielfalt wird von einer ernüchternden Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit geprägt. Während weltweit für den Erhalt der Biodiversität geworben wird, sieht die Realität vor Ort in Deutschland und insbesondere in Nordrhein-Westfalen verheerend aus. Nirgendwo sonst werden die deutschen Defizite im Bereich des Biotop- und Artenschutzes so deutlich, wie bei der Gewinnung der Braunkohle. So wird mit dem "Hambacher Forst" ein Waldgebiet von europaweiter Bedeutung für den Naturschutz durch den Tagebau Hambach zerstört. mehr
13.04.2008 Geplanter Nationalpark Siebengebirge
Mit großer Mehrheit verabschiedeten die 135 Delegierten am 13. April 2008 einen Antrag des BUND-Landesvorstandes und der Kreisgruppen Euskirchen sowie Rhein-Sieg, mit dem gefordert wird, die Chancen für die Natur durch die Ausweisung eines Nationalparks Siebengebirge entsprechend der internationalen Kriterien zu nutzen. Dabei sei die Sicherung eines Biotopverbundes zum Umland und die Ausweisung ausreichend großer Kern- und Ruhezonen im Nationalpark zwingend erforderlich. Einem „Nationalpark light“ werde der BUND hingegen eine klare Absage erteilen. Der BUND wird sich aktiv in den laufenden Beteiligungs- und Ausweisungsprozess einbringen, um einen Etikettenschwindel möglichst zu verhindern. mehr

06.02.2008 Volker Hoffmann vom Förderverein Nationalpark Eifel e.V. stellt seinen Vorstandsposten zur Verfügung
Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) bedauert, dass Volker Hoffmann von seinen Ämtern im Förderverein zurücktritt und auch das Nationalparkbusprojekt FAGABUNDUS nicht weiterführen wird. Gleichzeitig äußert der BUND NRW aber auch großes Verständnis für die Motive von Volker Hoffmann, da eine ganze Reihe von aktuellen Entwicklungen im Nationalpark Eifel aus Sicht des Naturschutzes nicht toleriert werden können. mehr

Der BUND zu den Plänen für einen Nationalpark Siebengebirge
„Positiv, aber skeptisch“ reagiert der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auf die Pläne zur Einrichtung eines zweiten NRW-Nationalparks im Siebengebirge. „Grundsätzlich begrüßen wir einen weiteren Nationalpark sehr, jedoch darf sich ein solches Schutzgebiet später nicht als Mogelpackung erweisen“, sagt Paul Kröfges, Landesvorsitzender des BUND. mehr

09.05.2007 Holger Sticht, der Vorsitzende des Bündnisses Wahner Heide und Mitglied im BUND-Regionalgruppenvorstand, wurde mit dem "Rheinlandtaler" ausgezeichnet: Der Landschaftsverband Rheinland ehrt den 35-Jährigen für seine "herausragenden Verdienste um die landschaftliche Kulturpflege". Den Orden und die Urkunde überreicht der Kölner Oberbürgermeister, Fritz Schramma. Sticht ist Mitbegründer des Bündnisses für die Wahner Heide, das in Troisdorf-Altenrath ein Info-Zentrum unterhält, und seit 1997 dessen Vorsitzender. Er lädt regelmäßig zu Exkursionen in das Naturschutzgebiet ein und legte als Autor eine Wanderkarte sowie einen Natur- und Kulturführer Wahner Heide vor. Er ist der bislang jüngste Träger des Rheinlandordens, der seit 1976 vergeben wird.

01.02.2007 Expertentagung in Krefeld
In kaum einer Region wird das Spannungsfeld zwischen den Interessen der Abgrabungsindustrie und dem Natur- und Gewässerschutz so augenfällig wie am Niederrhein. Allein im Regierungsbezirk Düsseldorf wurden bereits 15.000 Hektar abgebaggert; weitere 6.000 Hektar sollen nach dem Willen der Industrie folgen. Doch wie lassen sich unvermeidbare Abgrabungen bestmöglich in die räumliche Entwicklung einbinden? Wie greifen Baggerseen in den Gewässerhaushalt ein? 200 Experten diskutierten diese und weitere Fragen auf einer Fachtagung in Krefeld. mehr

22.01.2007 Naturschutzverbände fordern Stopp der Landschaftsgesetz-Novelle
Die nordrhein-westfälischen Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU) wenden sich mit harscher Kritik gegen die geplante Änderung des Landschaftsgesetzes. Damit werde der Naturschutz in NRW um 30 Jahre zurückgeworfen. Heute forderten die Verbände vor Pressevertretern in Düsseldorf den Landtag auf, diesen „rein ideologisch motivierten Totalausverkauf der Natur“ zu stoppen. Trotz einiger gegenüber dem ersten Gesetzentwurf eingearbeiteter Verbesserungen drohe ein „beispielloser umweltrechtlicher Kahlschlag“. mehr
19.12.2006 Es ist soweit! Das kunterbunt gestaltete Nationalpark-Infomobil "Fagabundus" ging heute von der Eifel aus auf Einweihungsfahrt nach Köln und Düsseldorf. Den Nationalpark innen und außen "im Gepäck", steuerte die mobile Nationalpark-Landschaft zunächst das Vierscheibenhaus des WDR in der Kölner Innenstadt an, ehe der Bus offiziell durch Umweltminister Eckhard Uhlenberg getauft wurde. Der BUND hat das "Fagabundus"- Projekt des Fördervereins Nationalpark Eifel finanziell unterstützt. mehr

29.11.2006 Waldzustandsbericht 2006
Dem Patient Wald geht es schlechter denn je. Nur noch 25 % der NRW-Wälder gelten als gesund, so der aktuelle Waldzustandsbericht 2006. Trotzdem wird nach wie vor lediglich an den Symptomen herumgedoktert, anstelle dass die Ursachen konsequent bekämpft würden.

19.10.2006 Expertenanhörung zum Haushalt 2007
Anlässlich der heutigen Landtagsanhörung zum Landeshaushalt 2007 kritisieren die NRW-Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU die geplanten massiven Sparmaßnahmen im Naturschutzbereich. Diese betreffen insbesondere die ehrenamtliche Naturschutzarbeit, da die Mittel für Fördermaßnahmen und Flächenerwerb komplett gestrichen werden sollen. Damit wird die unter Schwarz-Gelb bereits in 2006 vollzogene "Streichorgie in puncto Naturschutz" fortgesetzt. mehr

03.08.2006 Blau-weißes Benefiz-Spiel für Weißstorch
Seit vielen Jahren setzen sich der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) für das Naturschutzgebiet Rheinaue Walsum in Duisburg ein. Unterstützung finden die Naturschützer jetzt durch die Profikicker von Schalke 04 und MSV Duisburg: Mit einem Benefizspiel in der MSV-Arena (Montag, 7. August 2006, 20.15 Uhr) soll die Ansiedlung des Weißstorchs in der Rheinaue Walsum unterstützt werden. Das Spiel ist ein Geschenk des FC Schalke zur 100-Jahr-Feier der RheinfelsQuellen, die das Rheinauen-Projekt seit langem intensiv begleiten. mehr

17.05.2006 Volker Hoffmann aus Dahlem – häufig als „Vater des Nationalparks Eifel“ bezeichnet – ist heute mit dem Rheinlandtaler geehrt worden. Die Auszeichnung wird vom Landschafts-verband Rheinland verliehen. Der BUND-Beauftragte für den Nationalpark Eifel bekam sie laut Jury, weil er sich seit über 20 Jahren für Natur- und Landschaftsschutz engagiert. Die Idee für den Nationalpark Eifel stammt von Volker Hoffmann und er verfolgte sie mit beispiellosem Einsatz bis zur erfolgreichen Realisierung. Glückwunsch!

13.04.2006 Mit einer "Grüner-Wall Patenschaftsurkunde" bedankt sich der BUND NRW ab sofort bei allen Spendern, die das Projekt "Grüner Wall im Westen" mit einer Summe von mindestens 65 Euro unterstützen. Die Fotos auf der Urkunde stellen nicht nur einen Teil der Tierwelt am Westwall dar, sondern zeigen auch die vielfälitge Vegetation um und an den Bunkeranlagen und an der Höckerlinie.
Die Urkunde kann bei Silke Höfs telefonisch unter 0211-30 200 5-25 oder per Email an silke.hoefs@bund.net bestellt werden.

15.02.2006 Biosphärenreservat OWL / Nationalpark Eggegebirge
Als „mutwillig verpasste Chance für den Naturschutz und eine nachhaltige Regionalentwicklung“ werteten die nordrhein-westfälischen Naturschutzverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt und Naturschutzbund Deutschland (NABU) die Absage der Landesregierung an den Nationalpark Eggegebirge.

20.01.2006 Die BUND NRW Naturschutzstiftung und die Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen haben den Schwalbenschwanz (Papilio machaon) zum „Schmetterling des Jahres 2006“ gekürt. Aus einem erfreulichen Grund: Der Bestand des Schwalbenschwanzes hat sich nach einem Tief in den 70er und 80er Jahren leicht erholt, so dass der Schmetterling inzwischen deutschlandweit nicht mehr als gefährdet gilt. mehr
05.01.2006 Unzureichende Ausweisung von Fischschutzzonen am Rhein
Aus Naturschutzsicht enttäuschend endete das heutige Gespräch Kompromiss-Gespräch im Düsseldorfer Umweltministerium wegen der unzureichenden Ausweisung von Fischschutzzonen entlang des Rheins. Auf Einladung von Umweltminister Uhlenberg trafen sich Vertreter des Wirtschaftsministeriums, der Naturschutzverbände und der Industrie- und Handelskammern, um die drohenden Strafgeldzahlungen des Landes an die EU wegen mangelhafter Ausweisung von Fischschutzzonen abzuwenden. Die nun auf dem Treffen vom Ministerium vorgelegte Kompromisslösung bleibt hinter den Erwartungen der drei anerkannten Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU weit zurück. Gleichzeitig kritisierten die Naturschutzverbände die Panikmache der Wirtschaft als völlig unnötig und überzogen. mehr


24.08.2005 Gemeinsam gegen illegale Greifvogelverfolgung
Das Landesumweltministerium, die nordrhein-westfälische Ornithologengesellschaft, der Landesjagdverband NRW, die Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt sowie die Umweltschutzverbände BUND und NABU haben Ende August eine gemeinsame Erklärung zum Schutz von Greifvögeln unterzeichnet. Obwohl heimische Greifvögel das ganze Jahr unter Schutz stehen, werden sie illegal geschossen, vergiftet, in Fallen gefangen oder ihre Nester
werden zerstört. Bei einigen Arten, insbesondere beim Habicht und Rotmilan, drohen Bestandsrückgänge oder sind bereits gebietsweise festgestellt worden. Mit der "Düsseldorfer Erklärung gegen illegale Greifvogelverfolgung in NRW" sprechen sich alle Beteiligten geschlossen gegen dieses illegale Töten aus und wollen den Greifvogelschutz intensivieren.
Der vollständige Wortlaut der "Düsseldorfer Erklärung gegen illegale Greifvogelverfolgung in NRW".

17.08.2005 BUND zur geplanten Reduzierung der Forstämter:
Die von der Landesregierung geplante drastische Reduzierung der Zahl der Forstämter stößt auf heftige Kritik des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Die Umweltschützer befürchten einen „Kahlschlag in der Landesforstverwaltung“. Dies hätte nicht nur den Verlust von Arbeitsplätzen im ländlichen Raum, sondern auch ökologische und soziale Einschnitte zur Folge. Die jetzt diskutierten Sparvorschläge sehen neben der Auflösung von 25-30 Forstämtern auch die Vergrößerung von Staatswaldrevieren sowie die Reduzierung von Dienstleistungen für den Privatwald vor. mehr