Naturschutz: Wir retten Lebensräume

 

Natur braucht Raum. Tiere und Pflanzen brauchen Rückzugsgebiete, in denen sie ungestört leben können. Und Menschen brauchen Orte, an denen sie Natur in Ruhe genießen und erleben können. Deshalb setzt sich der BUNDmit seiner politischen Arbeit und vielen Projekten vor Ort für den Erhalt der biologischen Vielfalt ein.

„Wilde Natur schützen“: große Naturinventur beim GEO-Tag der Artenvielfalt

GEO und BUND ziehen positive Bilanz / Zahlreiche überraschende Neufunde

19.06.2016 | So wild ist die Wahner Heide: Bis zu 1.000 Arten, darunter zahlreiche von der Roten Liste, haben rund 60 Experten am Wochenende in dem Biotopverbund bei Troisdorf nachgewiesen. Das Ergebnis ist ein gutes Zeichen für eine große Artenvielfalt in der Wahner Heide. Die Hauptveranstaltung des GEO-Tags der Artenvielfalt fand an diesem Wochenende im Naturraum Bergische Heideterrasse zwischen der Ruhr im Norden und der Sieg im Süden statt. mehr

GEO Tag der Artenvielfalt 18. und 19. Juni 2016

BUND ist Kooperationspartner / Hauptevent auf der Bergischen Heideterrasse

Der GEO-Tag der Artenvielfalt ist die größte Feldforschungsaktion in Mitteleuropa. Am 18. und 19. Juni 2016 ist es wieder soweit: In den Bergischen Heideterrassen, die sich von der Duisburger Ruhr entlang des Ballungsraums Düsseldorf-Köln bis nach Siegburg ziehen, gehen wir gemeinsam mit vielen Expert*innen auf Entdeckungstour. Seien Sie dabei! mehr

„Landesnaturschutzgesetz zu halbherzig"

BUND fordert 20 Prozent Biotopverbund-Flächen

29.05.2016 | Anlässlich der Landtagsanhörung zum Entwurf eines Landesnaturschutzgesetzes fordert der BUND Nachbesserungen. Besondere Defizite sieht der BUND beim Schutz gefährdeter Biotope und beim Biotopverbund. Die Biotopverbund-Fläche müsse auf 20 Prozent erhöht werden, um den Artenschwund zu stoppen. mehr

18 Millionen tote Vögel durch Glaskollisionen

BUND fordert Umsetzung geltender Gesetze / Behörden müssen handeln

07.03.2016 | Nach Auskunft der Bundesregierung sterben deutschlandweit pro Jahr mindestens 18 Millionen Vögel durch Aufprall an Glasscheiben und -fassaden. Dies ergab jetzt eine aktuelle Anfrage der Fraktion Bündnis90/Die Grünen an die Bundesregierung. Der BUND fordert jetzt, dass Vollzugsdefizit beim Artenschutz zu beenden. mehr

Artenschwund hält weiter an

Landesnaturschutzgesetz zu halbherzig / neue BUND-Biber-Homepage

02.03.2016 | Anlässlich des Internationalen Tags des Artenschutzes am 3. März weist der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auf den nach wie vor anhaltenden Schwund der Arten hin. Gleichzeitig kritisierte der Umweltverband den Entwurf für ein Landesnaturschutzgesetz als „zu halbherzig“. mehr 

BUND startet NRW-Datenbank für Gebäudebrüter

Trotz Gebäudedämmung Platz für Spatz und Co. sichern

17.02.2016 | Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat unter http://naturgucker.de/gebaeudebrueter-nrw ein Aktionsportal eingerichtet, in das Brutplätze der gefährdeten Gebäudebrüter eintragen werden können. Das Portal soll Behörden, Immobilieneigentümer und Architekten helfen, die gesetzlichen Vorgaben zum Schutz der Gebäudebrüter frühzeitig in ihre Planungen einzubeziehen und damit besser einzuhalten. mehr

BUND fordert gesetzlichen Schutz für Obstwiesen

Regierung berät über Landesnaturschutzgesetz

15.02.2016 |Anlässlich der aktuellen Beratungen der Landesregierung zum Landesnaturschutzgesetz bekräftigte der BUND die Notwendigkeit, Streuobstwiesen gesetzlich zu schützen. Es sei wichtig, dass Streuobstwiesen als geschützter Lebensraum in das Landesnaturschutzgesetz aufgenommen werden und diese Regelung nicht der Lobby der Agrarindustrie zum Opfer falle. mehr

Waldreport 2016: Zu wenig Licht im NRW-Wald

BUND fordert Biodiversitätsstandards für Forstwirtschaft

29.01.2016 | Der heute veröffentlichte „Waldreport 2016 – Schatten und Licht“ des BUND zeigt in Fallstudien aus elf Bundesländern, dass in der Forstwirtschaft nach wie vor erhebliche Defizite bestehen. Nordrhein-Westfalen ist mit einem Negativfall aus Altwindeck (Rhein-Sieg-Kreis) vertreten, wo ein überflüssiger Wegebau das Flurbereinigungsgesetz als Schwachstelle beim Waldschutz offen legt. „Uns fehlt nach wie vor eine ökologische Waldwirtschaft mit Mindeststandards zum Erhalt der biologischen Vielfalt, welche die Richtschnur für die Bewirtschaftung und die Voraussetzung für öffentliche Förderung vorgibt“, so Holger Sticht, Landesvorsitzender des BUND.  mehr

BUND: „Naturschutzgesetz nicht verwässern“

Umweltverband fordert Trendwende für biologische Vielfalt in der Agrarlandschaft

16.01.2016 | Der BUND fordert eine Trendwende zum Schutze der biologischen Vielfalt insbesondere in der Agrarlandschaft. Der derzeit in der Abstimmung befindliche Entwurf des Landesnaturschutzgesetzes dürfe daher nicht weiter verwässert, sondern müsse dringend nachgebessert werden. mehr

Wildkatze breitet sich in Teilen Deutschlands wieder aus

Foto: Achim Baumgartner

Ein bundesweites Netz aus Wäldern soll helfen

09.11.2015 | Die Europäische Wildkatze breitet sich in Teilen West- und Süddeutschlands wieder aus. Gleichzeitig wurden aber in vielen Wäldern, die als Lebensraum geeignet wären, noch keine Wildkatzen nachgewiesen. Das ist ein Ergebnis des Projekts "Wildkatzensprung" des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland. Um die Wiederausbreitung der Wildkatze zu unterstützen, hat der BUND in fünf Bundesländern "grüne Korridore" zwischen Wildkatzenwäldern gepflanzt. mehr

Neues Naturschutzgesetz für Nordrhein-Westfalen

Naturschutzverbände nehmen zum Entwurf der Landesregierung für ein nordrhein-westfälisches Landesnaturschutzgesetz Stellung

10.09.2015 | Die nordrhein-westfälischen Naturschutzverbände BUND, NABU und LNU  haben zum Entwurf der Landesregierung vom 22. Juni 2015 für ein „Gesetz zum Schutz der Natur in Nordrhein-Westfalen und zur Änderung anderer Vorschriften“ (Begründung) umfassend Stellung genommen. Die seit dem Jahr 2010 überfällige Rechtsbereinigung wird zwar die Anwendung der naturschutzrechtlichen Landesregelungen, die seit dem 1. März 2010 in Bezug und Zusammenschau mit denen des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) anzuwenden sind, erleichtern. Ein großer Wurf ist der Gesetzentwurf aber nicht. Materielle Verbesserungen für Natur und Landschaft sind Mangelware.

Besonderen zusätzlichen Regelungsbedarf sehen die Naturschutzverbände  hinsichtlich der Vorgaben zum Dauergrünlandschutz und der dringend erforderlichen naturschutzrechtlichen Konkretisierung der Anforderungen an die gute fachliche Praxis der landwirtschaftlichen Bodennutzung. Vermisst wird in dem nun vorgelegten Entwurf die (Selbst-)Verpflichtung zur Aufstellung eines landesweiten Arten- und Biotopschutzprogramms sowie Schutzregelungen für Horst- und Brutstandorte von besonders störungsempfindlichen Eulen-, Greif- und Schreitvögeln. Auch könnte mit einem neuen Landesnaturschutzgesetz die Gelegenheit ergriffen werden, um neue Wege im Naturschutz zu fördern und zu erproben. Ein Wildniskonzept, das sich nicht nur auf Waldflächen beschränkt, der Schutz großer unzerschnittener Räume, nutzungsfrei gestellte Zielartengewässer für Fische oder ein Jagdverzicht in Zonen von Nationalparken oder Naturschutzgebieten sind mögliche Ansätze, die aufgegriffen werden können. Größten Bedenken begegnet die Absicht, statt einer Stärkung der Landschaftsplanung in ihrem Verhältnis zur Bauleitplanung und zur räumlichen Gesamtplanung sie weiter zu entwerten. Formulierungen wie „automatisch außer Kraft treten“ lassen wenig Wertschätzung für diese Fachplanung des Naturschutzes und der Landschaftspflege erkennen.

BUND verurteilt Einsatz von verbotenem Mäusegift

Foto: Katanski/wikimedia.org

Gefahr auch für Feldhamster und Greifvögel

02.09.2015 |Der BUND verurteilt die Erlaubnis zum offenen Ausstreuen des Mäusegiftes Chlorphacinon auf landwirtschaftlichen Flächen. Die Anwendung des auch für Vögel und alle Säugetiere einschließlich des Menschen lebensgefährlichen Wirkstoffs wurde genehmigt, obwohl er in der EU seit 2007 verboten ist. Hintergrund ist der Antrag u.a. des Landes NRW auf eine Notfallzulassung wegen angeblich zu hoher Feldmausaufkommen. mehr

Fotowettbewerb "Allee des Jahres 2015"

Der BUND e.V. plant auch 2015 wieder die Ausrufung der „Allee des Jahres“ am 20. Oktober. Einsendeschluss ist der 16.September 2015.

Das Thema “Allee” bietet viele Möglichkeiten für Kreativität. Alleen sind prägender Landschaftsbestandteil und auch in Städten und Parks gegenwärtig. Sie zeugen in vielen Facetten von Natur, Vergangenheit und Gegenwart. Wir suchen die „Allee des Jahres“ – eine Allee mit besonderer Geschichte, mit großem Artenreichtum, von besonderer Schönheit, aktueller Bedrohung oder eine Allee, die Sie mit etwas ganz Speziellem verbinden und Ihnen besonders wichtig ist, wie zum Beispiel die vertraute Allee direkt vor der Haustür. Lassen Sie uns an der Schönheit und der Besonderheit Ihrer Lieblingsallee teilhaben und schicken Sie uns ein Foto Ihrer „Allee des Jahres“ mit einer kurzen Begründung für Ihre Auswahl. Natürlich muss die Allee in Deutschland sein.

Alle Einsendungen bitte an Katharina Brückmann (Alleen-Expertin vom BUND Mecklenburg-Vorpommern) über folgende E-Mail-Adresse katharina.brueckmann@bund.net. Mehr Infos ...hier

Dem „Osterhasen“ geht es schlecht

Foto: Ibefisch/pixelio.de

BUND fordert ökologische Landwirtschaft und Ende der Hasenjagd

31.03.2015 | Der BUND weist anlässlich des kommenden Osterwochenendes auf die anhaltenden Bestandsrückgänge beim Feldhasen, dem Vorbild unseres Osterhasen, hin. Hauptverursacher für den Bestandsrückgang sei der Verlust an Lebensräumen durch eine verfehlte Landwirtschaftspolitik. Aber auch die Bejagung müsse endlich beendet werden. mehr

BUND-Leitbild für Truppenübungsplatz Haltern vorgestellt

Wildnisentwicklung und Naturerlebnis

24.03.2015 | Der BUND stellte heute vor Pressevertretern in Hausdülmen die "Leitlinien" für die zukünftige Gestaltung der "Borkenberge" und des "Lavesumer Bruchs" vor. Am 1. Juni 2015 gehen die beiden Teilbereiche des Truppenübungsplatzes Haltern in vollem Umfang wieder in die Verantwortung der Bundesrepublik Deutschland über. Von besonderer Brisanz ist dabei zunächst die Notwendigkeit, ein Betreten dieser mit Munitionsresten seit Jahrzehnten verseuchten Gelände zu verhindern. Aber auch aus Naturschutzsicht wäre ein ungesteuertes Eindringen von menschlichen Besuchern ein massives Problem für die nach europäischem Recht streng geschützte Fauna und Flora dieser FFH-Gebiete. Die Details zu den Vorstellungen des BUND für die künftige naturschutzgerechte Ausgestaltung der beiden Gebiete und ihrer verbindenden Elemente können jetzt dem neuen Faltblatt entnommen werden.

Der Truppenübungsplatz Haltern - Nationales Naturerbe. Leitbild für dieses europäische Naturschutzgebiet nach Beendigung der militärischen Nutzung.

... zur Pressemitteilung

30.000 Stimmen für Jagdreform

Tier- und Naturschutzverbände überreichen Landtagspräsidentin Gödecke Unterschriften für ökologisches Jagdgesetz

17.03.2015 | Heute haben Vertreter von animal public, BUND und TASSO der Landtagspräsidentin Carina Gödecke mehr als 30.000 Unterschriften für ein ökologisches Jagdgesetz überreicht. Ein Bündnis der Tier- und Naturschutzverbände Nordrhein-Westfalens hatte ein halbes Jahr lang Unterschriften dafür gesammelt, 10 Eckpunkte in die Landesjagdgesetznovelle zu integrieren. In ihrer Resolution fordern die Verbände die Ausrichtung des Jagdgesetzes am Tier- und Naturschutz. mehr

Biodiversitätsstrategie NRW liegt vor

Forstwirtschaftslobby setzt sich durch

Am 20. Januar verabschiedete die Landesregierung die Biodiversitätsstrategie NRW. Trotz Beteiligung der Naturschutzverbände ist das Ergebnis ziemlich bescheiden ausgefallen: die meisten Ziele waren bspw. durch die Nationale Biodiversitätsstrategie schon vorgegeben, der Weg zum Ziel bleibt meist unkonkret. Beim Wald hat die Forstwirtschaftslobby via SPD noch kurz vor Redaktionsschluss sämtliche Ambitionen herausgestrichen. Trotzdem gibt es ein paar Lichtblicke, wie bspw. die Konzeption zur Wiederherstellung von Heide- und Moorgebieten oder die Zielvorgabe, mindestens zwei Naturerlebnisgebiete pro Kreis einzurichten. In den kommenden Monaten wird es - auch und gerade bei der Novellierung des Landschaftsgesetzes - darum gehen, diesen Rahmen mit Leben zu füllen. Die Strategie ...hier (extern)

Tier- und Naturschutzverbände begrüßen Gefahrtiergesetz in NRW

 „Keine Anakonda im Wohnzimmer“

09.12.2014 | Zwölf Tier- und Naturschutzverbände appellieren an den Landtag von Nordrhein-Westfalen, das geplante Gefahrtiergesetz bald zu verabschieden und auch die private Haltung großwüchsiger Riesenschlangen zu verbieten. „Wir sehen sowohl die Notwendigkeit als auch die Verhältnismäßigkeit dieses Gesetzes“, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme. NRW als neuntes Land hat nun einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der von den Tier- und Naturschutzverbänden ausdrücklich gelobt wird. mehr

BUND zur Jagdgesetznovelle: „Grundloses Töten beenden“

Erste Lesung zum neuen Jagdgesetz

04.12.2014 | Der BUND appelliert anlässlich der 1. Lesung zum Gesetzentwurf zur Änderung des Landesjagdgesetzes am morgigen Freitag (05.12.) an die Landtagsmitglieder, für eine tier- und naturschutzkonforme Gesetzesnovelle einzutreten. Von einem ökologischen Jagdgesetz, das von der Landesregierung in ihrem Koalitionsvertrag angekündigt wurde, sei leider wenig zu erkennen, sagte der BUND-Landesvorsitzende Holger Sticht. mehr

Schmetterling des Jahres 2015: Rotes Ordensband

(Foto: M. Hoffmann)

Falter leidet unter Lebensraumverlust

27.11.2014 | Die BUND NRW Naturschutzstiftung und die Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen haben das Rote Ordensband (Catocala nupta) zum Schmetterling des Jahres 2015 gekürt. In vielen Gegenden Deutschlands verschwindet der Schmetterling fast unbemerkt. Die offizielle Einstufung auf der Roten Liste als gefährdet scheint daher nur eine Frage der Zeit zu sein. Die Raupen der Roten Ordensbänder ernähren sich von Weiden- und Pappelblättern. Sie leiden deswegen unter dem Rückgang von Auenwäldern sowie feuchten Laub- und Mischwäldern, in denen Weiden und Pappeln häufig vorkommen. mehr

Naturschutzverbände legen Stellungnahme zum Entwurf der Biodiversitätsstrategie vor

Positives Signal für mehr Artenschutz in NRW mit Mängeln

24.10.2014 | Die Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU haben den von Umweltminister Remmel vorgestellten Maßnahmenkatalog für den Erhalt der biologischen Vielfalt in Nordrhein-Westfalen als positives Signal für mehr Artenschutz in NRW begrüßt. In der nun vorliegenden ausführlichen gemeinsamen Stellungnahme mahnen die Verbände allerdings die Konkretisierung von Zielen und Maßnahmen an. ...mehr

Jagdgesetzentwurf mit Schwächen

BUND-Stellungnahme zum Entwurf der  Landesregierung

02.10.2014 | Die Landesregierung hatte ein ökologisches Jagdgesetz angekündigt, herausgekommen ist aber ein politischer Kompromiss zu Gunsten der Jägerschaften und Förster, der nur teilweise ökologische Ansprüche erfüllt. Baujagd, Totschlagsfallen und Katzenabschuss sollen endlich verboten, der Jagdzwang für Vereine gelockert werden. Doch die Liste jagdbarer Arten ist trotz Kürzung immer noch viel zu lang: hätte dieser Gesetzesentwurf im letzten Jahr bereits gegolten, wären gerade einmal 2 % weniger Tiere getötet worden. Steinmarder, Fuchs, Dachs, Feldhase, Hermelin, Ringeltaube und Gänsearten sollen weiterhin zu Hunderttausenden geschossen werden dürfen, obwohl es hierfür keinen vernünftigen Grund gibt. Auch in Naturschutzgebieten soll weiterhin gejagt werden dürfen.

... lesen Sie die ausführliche Stellungnahme des BUND zum Jagdgesetzentwurf

Blässhuhnjagd verstößt gegen Tierschutzgesetz

BUND fordert umfassende Jagdrechtsreform

10.09.2014 | Anlässlich des Beginns der Jagdzeit auf Blässhühner am 11. September weist der Nordrhein BUND auf die Unsinnigkeit der Jagd in Nordrhein-Westfalen hin. „Niemand isst Blässhühner, Jäger töten sie ausschließlich aus Spaß am Töten“, sagte Holger Sticht, Landesvorsitzender des BUND. Da sie aufgrund ihres tranigen Geschmacks ungenießbar sind, findet keine Verwertung der Wasservögel statt - sie werden ganz einfach weggeworfen oder verletzt ihrem Schicksal überlassen. mehr

BUND gratuliert zu „10 Jahre Nationalpark Eifel“

Ansporn für mehr Dynamik / Kommt zweiter NRW-Nationalpark?

28.08.2014 | Der BUND freut sich mit allen Beteiligten über das 10. Geburtsjahr des Nationalpark Eifel. „Auch wenn die Zwischenbilanz sehr durchwachsen ausfällt - es war damals eine gute Idee und die richtige Entscheidung, den ersten Nationalpark Nordrhein-Westfalens einzurichten“, sagte der Landesvorsitzende Holger Sticht. mehr

BUND begrüßt Biodiversitätsstrategie für Nordrhein-Westfalen

Biologische Vielfalt ist bedroht / 50 % der Arten gefährdet oder ausgestorben

27.08.2014 | Der BUND begrüßt die heute von Umweltminister Johannes Remmel  vorgestellte  Biodiversitätsstrategie für Nordrhein-Westfalen. „Es war dringend, dass die Landesregierung ihre Ankündigung aus dem Koalitionsvertrag wahr macht und eine Biodiversitätsstrategie für NRW vorlegt", sagte der BUND-Vorsitzende Holger Sticht. Allerdings müsse die Strategie an ihren Inhalten gemessen werden. Der BUND werde dazu in den kommenden Wochen ausführlich Stellung beziehen. mehr

Truppenübungsplatz Haltern: Truppenabzug eröffnet Naturschutz-Perspektiven

BUND begrüßt Entscheidung der britischen Rheinarmee

24.08.2014 | Mit Erleichterung hat der BUND die Bekanntgabe des endgültigen Abzugstermins der britischen Rheinarmee vom Truppenübungsplatz Haltern aufgenommen: „Jetzt können wir endlich mit einer zeitlichen Perspektive besser für die Zukunft dieser europäischen Schutzgebiete planen“, betont Holger Sticht, Landesvorsitzender des BUND NRW. Ganz oben auf der Agenda stehe die Einbeziehung in das „Nationale Naturerbe“; auf diese Weise seien schon eine ganze Reihe ehemaliger Militärflächen für den Naturschutz und die Naturerlebniserholung gesichert worden. mehr

Experten fordern Kurswechsel zum Schutz des Rheins

„Naturschutztage am Rhein 2014“ für mehr Gewässerschutz

04.08.2014 | Experten aus Verbänden, Behörden, Wissenschaft und Politik fordern einen Kurswechsel  für einen besseren Schutz des  Rheins. Anlässlich der am Wochenende vom BUND ausgerichteten „1. Naturschutztage am Rhein“ in Königwinter verabschiedeten die Gewässerschützer ein Memorandum mit wesentlichen Forderungen für eine verbesserte Gewässerschutzpolitik. Der Rhein sei noch weit von dem gesetzlich geforderten ökologischen Zustand entfernt, so das Fazit der Tagungsteilnehmer. mehr

Naturschutztage am Rhein

Vom 1. bis 3. August finden in Königwinter die ersten "Naturschutztage am Rhein" statt. Unter Federführung des BUND NRW hat die "Rhein AG" der BUND-Landesverbände entlang des Stroms ein anspruchsvolles Tagungsprogramm unter dem Motto "Biodiversität am und im Fluss" erarbeitet. Neben Vorträgen und Diskussionen gibt es interessantes Kulturprogramm und eine abschließende Exkursion ins Siebengebirge. Die Tagung wird gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen und der Deutschen Naturschutzakademie.

Alle Infos: www.naturschutztageamrhein.de

BUND fordert Neuausrichtung der Jagd

Umweltminister beim Landesjägertag

09.05.2014 | Anlässlich des morgigen Besuchs von Umweltminister Johannes Remmel auf dem Landesjägertags in Köln fordert der BUND von der Landesregierung, an dem Koalitionsvertrag und dem darin versprochenen Paradigmenwechsel bei der Jagd festzuhalten. Es sei überfällig, das durch Feudalzeitrelikte wie Jagdzwang oder Hege geprägte Jagdgesetz endlich an das Tierschutz- und Naturschutzrecht anzupassen.  mehr

BUND will Jagdzwang beenden

Umweltverband beantragt jagdliche Befriedung seiner Grundstücke

16.12.2013 | Der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat für die in seinem Eigentum befindlichen Grundstücke eine jagdliche Befriedung bei den jeweils zuständigen unteren Jagdbehörden beantragt. Die Naturschützer wollen sich damit von dem bisher nach Bundesjagdgesetz geltenden Jagdzwang befreien und die Jagd auf ihren rund 30 über das ganze Bundesland verteilten Flächen beenden. mehr



  • Direkt zur Online-Spende, Foto: eyewire / fotolia.com
  • Direkt zum Online-Antrag, Foto: eyewire / fotolia.com

Buchtipp

Mai 2014

Gert Ziegler: 50 Jahre Naturschutz in Nordrhein-Westfalen zwischen Anspruch und Wirklichkeit am Beispiel des international bedeutsamen EU-Vogelschutzgebietes „Weseraue“. 125 Seiten, Selbstverlag. ISBN: 978-3-00-044572-9, Preis für BUND-Mitglieder: 15,- Euro (+ Porto, Verpackung)

Am Beispiel des Natura 2000-Gebietes „Weseraue“ beschreibt der inzwischen 87jährige Gert Ziegler den seit mehr als 50 Jahren ehrenamtlich geführten Kampf um den Naturschutz in dieser Region. Er zeigt auf, wie nach anfänglichen Erfolgen ab Anfang der 1990er Jahre immer mehr die Interessen der Wirtschaft und sonstiger „Nutzer“ die Oberhand gewannen, weil sowohl die Landes- als auch die Bezirksregierung auf keinen Fall mit Kiesindustrie, Tourismus, Landwirtschaft, Jagd und Angelsportvereinen anecken wollten. Trotz der Konzentration auf die Weseraue sind viele Aussagen dieser lesenswerten Dokumentation auch landesweit relevant und leider für viele aus dem ehrenamtlichen Naturschutz eigenes Erleben.

Das Buch kann in der BUND-Landesgeschäftsstelle bestellt werden (bund.nrw@bund.net)

 

 

 

BUNDpositionen: 13 Punkte-Programm für ein ökologisches Jagdgesetz

SPD und Grüne haben mit ihrem Koalitionsvertrag den „Paradigmenwechsel“ bei der Jagd angekündigt. Doch die bisherigen Anzeichen deuten nicht darauf hin, dass man Anschauung und Ausrichtung wirklich ändern möchte. Dabei ist das einer der Schlüssel zum Erhalt der Biodiversität in NRW. Daher hat der BUND das „13-Punkte-Programm für ein ökologisches Jagdgesetz“ vorgelegt, das aufzeigt, welche Veränderungen tatsächlich notwendig sind.

 

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