Gentech-Anbauflächen in Nordrhein-Westfalen - Infosystem des BUND NRW

Die nebenstehende Karte gibt einen Überblick über Flächen in NRW, für die gem. § 16a Gentechnikgesetz der Anbau bzw. die Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen (GVO) angemeldet worden ist.
Bitte einfach die jeweilige Kulturpflanze anklicken, und der Maßstab vergrößert sich in mehreren Schritten.

  • Zuckerrübe (Beta vulgaris)
  • Mais (Zea mays)
  • Raps (Brassica napus)
  • Kartoffel (Solanum tuberosum)

Manipuliert?

Der BUND möchte wie der Großteil der Bürgerinnen und Bürger keine gentechnisch veränderten Lebensmittel und keine Gentech-Pflanzen auf unseren Äckern. Auch viele Bauern im Lande lehnen die Agro-Gentechnik ab bzw. stehen ihr skeptisch gegenüber. Die gesundheitlichen Auswirkungen sind noch immer ungeklärt und die ökologischen Risiken immens. Mit dem Inkrafttreten des neuen Gentechnikgesetzes wurde ein gänzlich neues Kapitel in der Auseinandersetzung um die so genannte ,grüne' Gentechnik aufgeschlagen: Ab dem Anbaujahr 2005 ist es in Deutschland erstmals rechtlich zulässig, neben den schon bisher erfolgten ,Freisetzungen' zu wissenschaftlichen Zwecken nunmehr großflächig gentechnisch veränderte Pflanzen auf ganz ,normalen' Ackerflächen kommerziell anzubauen. Um so wichtiger ist es daher, gut informiert zu sein! Das gem. § 16a Gentechnikgesetz neu eingeführte, bundesweite Standortregister benennt zwar die Gemeinden, in denen der Anbau genmanipulierter Pflanzen vorgesehen ist und gibt Auskünfte u.a. über die angebaute Feldfrucht und die daran vorgenommen genetische Veränderung, jedoch erschließt sich die exakte Lage der Flächen allein anhand der Nummern von Flurstücken vielen Interessierten nur schwer. In dem BUND-Info-System stellen wir daher alle uns bekannten landwirtschaftlichen und nicht-landwirtschaftlichen Gentech-Anbauflächen in NRW übersichtlich anhand von Karten dar: Freisetzungsflächen, Flächen mit so genanntem Erprobungsanbau und solche mit kommerziellem Anbau. Der BUND NRW möchte hiermit die öffentliche Debatte über die Agro-Gentechnik weiter beleben und hofft auf regen Gebrauch.

Hinweis: Auch bei noch so sorgfältiger Recherche kann der BUND NRW keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben übernehmen.



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Zum Thema:

Musterantrag "Keine Gentechnik auf kommunalen Flächen" (pdf, 77kb)
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Der BUND dankt dem Ökofonds für die freundliche Unterstützung des Projekts.

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