Düsseldorf, 11.02.2009 - Vier Jahre nachdem der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erstmals die Einführung einer Umweltzone in Düsseldorf gefordert hatte, wird diese am kommenden Sonntag Realität. Der BUND sieht in der Düsseldorfer Umweltzone eine längst überfällige Maßnahme zur Senkung der verkehrsbedingten Feinstaub-Emissionen. Gleichzeitig mahnt der Umweltverband aber weitere Maßnahmen an. mehr
05.09.2008 - Mit dem Luftreinhalteplan Düsseldorf werden wichtige Weichenstellungen zur Verbesserungen der Luftqualität getroffen werden. Der BUND erwartet von der Bezirksregierung, dass der Luftreinhalteplan zum 1. November 2008 in Kraft tritt und die darin vorgesehenen Maßnahmen zügig – und wenn notwendig auch gegen den Widerstand der Stadt Düsseldorf - umgesetzt werden. mehr
Mehr Infos:
- BUND-Stellungnahme zum Entwurf des Luftreinhalteplans
- Entwurf des Luftreinhalteplans Düsseldorf
08.07.2007 Luftreinhalteplan Dortmund:
Als "vollkommen unzureichend und teilweise sogar kontraproduktiv für den Gesundheitsschutz in der Dortmunder Innenstadt" bezeichnet der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) den Luftreinhalteplan Dortmund. Mit der Planung der "kleinsten Umweltzone Europas" würden alle Anstrengungen zur Verringerung der Feinstaubbelastung zunichte gemacht.
28.3.2007 Feinstaubbelastung in Dortmund:
Als vollkommen unzureichend und nicht zielführend für den Gesundheitsschutz in der Nordstadt bezeichnet der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die vom Regierungspräsidenten Helmut Diegel vorgestellten Maßnahmen zur Luftreinhaltung in Dortmund. Lediglich altbekannten Maßnahmen aus dem Aktionsplan Brackeler Straße seien in dem sog. Luftreinhalteplan enthalten.
28.02.2007 Einrichtung großflächiger Umweltzonen macht Städte lebenswerter
Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht in der ab dem 1. März geltenden Plakettenverordnung zur Kennzeichnung der Schadstoffgruppe eines Fahrzeugs einen wichtigen Schritt hin zu lebenswerteren Städten. Mit der Verordnung könnten Städte und Kommunen ab sofort gezielt gegen die Hauptverursacher der innerstädtischen Feinstaubbelastung, die Dieselabgase der Lkw und Pkw vorgehen. Fast 30 Städte planen in Deutschland die Einrichtung von Umweltzonen, darunter Düsseldorf, Köln und die Ruhrgebietsstädte. Für den BUND ist schnelles Handeln dringend geboten. Jede weitere Verzögerung der Einführung von Umweltzonen ist nach Ansicht des BUND ein „Anschlag auf die Gesundheit der Menschen.
26. Januar 2007 Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Regierungspräsidenten
Wegen Untätigkeit in Sachen Feinstaubbelastung in Dortmund haben die Dortmunder Umweltverbände (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland und der Verkehrsclub Deutschland) sowie der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen heute Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Arnsberger Regierungspräsidenten Helmut Diegel beim Innenminister Ingo Wolf eingereicht.
Januar 2007 Feinstaub-Problem ungelöst
Das Feinstaub-Problem bleibt in Nordrhein-Westfalen ungelöst. Auch in 2006 wurden die Anzahl der zulässigen 35 Überschreitungstage beim Feinstaub-Tagesgrenzwert von 50 µg/m3 an 18 NRW-Stationen nicht eingehalten (siehe Übersicht).
Für die Verkehrsstationen kann dies nur bedeuten, dass die in verschiedenen Aktionsplänen bereits vorgesehenen Umweltzonen zügig realisiert werden. Die Grundlagen hierfür wurden durch eine bundeseinheitliche Kennzeichnung schadstoffärmerer Fahrzeuge gelegt. Die entsprechende Kennzeichnungsverordnung tritt am 1. März 2007 in Kraft.
Nicht nachvollziehbar ist allerdings, dass verschiedene Kommunen, wie z.B. Dortmund und Düsseldorf, die Einführung der Umweltzone entweder blockieren (Dortmund) oder auf die lange Bank schieben (Düsseldorf). In der Landeshauptstadt soll die Umweltzone jetzt erst 2008 eingeführt werden. Damit wird die
24.05.2006 Umweltausschuss des Europäischen Parlaments entscheidet über Feinstaubrichtlinie
Am 30. Mai stellt der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments die Weichen für die künftige europäische Luftreinhaltestrategie. Dann wird entschieden, wie die gesundheitsgefährdende Feinstaubbelastung zukünftig reduziert werden soll. In einem Schreiben an die nordrhein-westfälischen EU-Abgeordneten im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments warnt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) jetzt vor nachlassenden Anstrengungen bei der Bekämpfung von Feinstaub. Hintergrund sind die Bestrebungen, die strengen Vorgaben der bestehenden Feinstaubrichtlinie zu lockern und aufzuweichen. Der BUND fordert den europäischen Umweltausschuss auf, sich für eine Beibehaltung der strengen Tageshöchstwerte für Feinstaub einzusetzen und den Kommunen keine längeren Fristen zur Umsetzung wirkungsvoller Gegenmaßnahmen einzuräumen.
Mai 2006 Bereits vier NRW-Städte überschreiten Feinstaub-Grenzwert
Mit Oberhausen, Dortmund, Duisburg-Bruckhausen und Mülheim haben bereits vier NRW-Städte Anfang Mai 2006 die insgesamt zulässige Zahl der Überschreitungen des Tagesgrenzwertes für Feinstaub für das Kalenderjahr überschritten. Trotz leichter Verbesserung der Situation in Düsseldorf bleibt auch dort die Lage prekär. Trotzdem schieben die Politiker in Bund und Land wirksame Gegenmaßnahmen wie die steuerliche Förderung der Nachrüstung von Partikelfiltern und die notwendige Kennzeichnungsverordnung weiter auf die lange Bank. Leidtragende dieses Schwarzer-Peter-Spiels ist die Bevölkerung, deren Gesundheit weiter leidet.
Mehr Infos:
- Hintergrund zur Blockade der Rußfilter (April 2006, 6 S.)
- Aktuelle VCD-Liste "Diesel mit Filter" (Stand: März 2006, 5 S.)
15.02.2006 Forderung nach Umweltzone:
Gemeinsam mit den NaturFreunden hat die BUND-Kreisgruppe Wuppertal auf die inakzeptabel hohe Feinstaubbelastung in der Briller Straße in Wuppertal aufmerksam gemacht. Die Aktivisten wollten damit v.a. auch auf das Problem der Ausweichverkehre aufmerksam machen. Die Briller Straße gilt als eine Alternativroute zum Steinweg. Seitdem durch die dortige Messstation eine Überschreitung der zulässigen Feinstaub-Grenzwerte attestiert wurde und ein Aktionsplan in Kraft trat, leiden die AnwohnerInnen der Ausweichstraßen unter der zunehmenden Belastung. Fazit: Feinstaub-Gegenmaßnahmen auf eine Straße zu beschränken ist nicht zielführend. Nur die vom BUND seit langem geforderte Ausweisung großräumiger Umweltzonen und die Forcierung alternativer Verkehrskonzepte bringt die (überlebens)notwendige Entlastung.
23.09.2005 Neue EU-Pläne zur Feinstaub-Minderung
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Bundesregierung aufgefordert, die Einführung von Dieselplaketten auf die Tagesordnung der nächsten Kabinettssitzung zu nehmen. Die Absicht der EU-Kommission, Städten und Kommunen unter bestimmten Bedingungen mehr Zeit für Maßnahmen gegen den Feinstaub zu lassen, ist kein Freibrief, die Hände in den Schoß zu legen. Die Überschreitung der Feinstaubgrenzwerte an mehr als den erlaubten 35 Tagen in inzwischen rund 20 Städten und Kommunen zwinge zum Handeln. In Nordrhein-Westfalen ist Düsseldorf mit über 64 Grenzwertüberschreitungen negativer Spitzenreiter in Sachen Feinstaub.
Düsseldorf/Berlin, 13.04.2005 Feinstaub in Dortmund:
Mit Ablauf der vom nordrhein-westfälischen Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gesetzten Frist haben die Stadt Dortmund und die Bezirksregierung Arnsberg heute die unverzügliche Umsetzung erster Maßnahmen zur Verringerung der Feinstaubbelastung in der Brackeler Straße schriftlich zugesichert. BUND und DUH haben sich damit mit ihrem Antrag in vollem Umfang durchgesetzt und sehen vorerst von einer Klage ab.
Düsseldorf/Berlin, 08.04.2005 Feinstaub in Dortmund:
Bis zum 13. April sollen die Stadt Dortmund und die Bezirksregierung Arnsberg die Brackeler Straße und andere feinstaub-belastete Straßenzüge in der Ruhrgebietsmetropole für den Lkw-Durchgangsverkehr sperren. Außerdem seien „alle weiteren notwendigen Maßnahmen“ zu ergreifen, um die Einhaltung der seit Jahresbeginn geltenden Grenzwerte sicherzustellen. Eine entsprechende Aufforderung enthält ein Eilantrag des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Nordrhein-Westfalen, und der Deutsche Umwelthilfe (DUH) in Berlin vom heutigen Freitag.