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Steinkohlenkraftwerk Düsseldorf (Stadtwerke/EnBW)

Gas statt Steinkohle

Die Stadtwerke Düsseldorf, die mehrheitlich der EnBW gehören, wollen ihr Kraftwerk im Düsseldorfer Hafen ersetzen. Die seit der Abschaltung der alten Kohleblöcke im Jahr 1999 als reines Gaskraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung betriebene Anlage sollte ursprünglich um einen Kohlekraftwerksblock mit 400 MW Leistung erweitert werden. Dafür soll der Block E abgeschaltet werden.

 

Die Pläne stoßen auf erbitterten Widerstand: Seit Sommer 2007 informierten der BUND und das Aktionsbündnis Sauberer Strom am Rhein - ASTR(H)EIN über die Gefahren eines Kohlekraftwerksneubaus, sorgt mit Protestaktionen für öffentliche Aufmerksamkeit und stellt Alternativen der Energieversorgung vor. In 2010 stoppten die Stadtwerke daraufhin die Kohlekraftwerksplanung. Jetzt wird an diesem Standort ein hocheffizientes Gas-und-Dampf-Ktaftwerk projektiert.

BUND unterstützt Gaskraftwerksplanung in Düsseldorf

Ende der Stellungnahme-Frist zum Genehmigungsantrag / „Wichtiger Beitrag zur Versorgungssicherheit, aber Nachbesserungen notwendig“ / Problematische Stickoxide

16.09.2011 - Der BUND unterstützt die Pläne der Stadtwerke Düsseldorf für eine Gaskraftwerk. In einer Stellungnahme zum Genehmigungsantrag der Stadtwerke Düsseldorf für ein GuD-Kraftwerk mit einer elektrischen Leistung von bis zu 630 Megawatt und einem Gesamtnutzugsgrad von maximal 85 Prozent betont der BUND die energiewirtschaftlichen Pluspunkte des Vorhabens gegenüber dem ursprünglich geplanten Kohlekraftwerk. Im Detail gibt es allerdings auch Nachbesserungsbedarf.  mehr

Stadtwerke Düsseldorf beschließen Aus für Kohlekraftwerk

BUND und Bürgerinitiativen begrüßen Entscheidung / Wichtiges landespolitisches Signal

Als „großartigen Erfolg der Anti-Kohlekraftwerks-Bewegung und wichtiges landespolitisches Signal“ begrüßten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und das Aktionsbündnis ASTR(H)EIN das heute vom Aufsichtsrat der Stadtwerke Düsseldorf AG beschlossene Aus für das geplante 400-Megawatt-Kohlekraftwerk in Düsseldorf. Wie die Stadtwerke soeben mitteilten, sollen - wie vom BUND lange gefordert – jetzt der Genehmigungsantrag zurückgezogen und stattdessen Planungen für ein wesentlich umweltfreundlicheres Gaskraftwerk mit Kraft-Wärme-Koppelung vorangetrieben werden. Dazu wollen die Stadtwerke einen dreistelligen Millionenbetrag in Erneuerbare Energien investieren. mehr

Gaskraftwerk in der Lausward. Dieses soll durch ein Kohlekraftwerk ersetzt werden; Foto: D. Jansen

Das Vorhaben im Überblick

 

Standort: Düsseldorf, In der Lausward

Typ: Steinkohleverbrennung mit KWK (300 MW th.)

Investitionssumme: etwa 650 Mio. Euro

Baubeginn:  Antrag auf Erteilung eines immissionsschutzrechtlichen

Vorbescheides wurde am 27.08.2008 gestellt

geplante Fertigstellung: 2012

Leistung: 400 MW el. (brutto) 

Feuerungswärmeleistung: 930 MW th.

elektr. Wirkungsgrad: 45 %

CO2-Ausstoß:  2,54 Mio. Tonnen pro Jahr

Feinstaub-Ausstoß: 160.000 kg p.a.

 

Aus für Kohlekraftwerk in Düsseldorf rückt näher

Stadtwerke schreiben Planung für Gaskraftwerk aus

20.02.2010 - Das offizielle Aus für das beantragte Kohlekraftwerk in der Lausward rückt näher. Die Stadtwerke Düsseldorf (SWD) haben jetzt europaweit einen Planungsauftrag für Gas- und Dampfturbinenanlage (GuD) der 400 MW-Klasse ausgeschrieben (siehe Ausschnitt unten). Bis zum 15. März können entsprechende Angebote abgegeben werden. Allerdings behält sich SWD vor, den Vertrag zu beenden, sollte das Projekt doch nicht realisiert werden.

Das Aktionsbündnis "Sauberer Strom am Rhein - ASTR(H)EIN" und der BUND begrüßen den Schwenk der Stadtwerke und deren Mehrheitseigner EnBW. Seit 2007 kämpft das Aktionsbündnis gegen den geplanten Kohleblock und für eine zukunftsfähige Energieversorgung in Düsseldorf. Dirk Jansen, ASTR(H)EIN-Sprecher: "Sollten die Stadtwerke das Kohlekraftwerk tatsächlich begraben, wäre dies ein großer Erfolg für ASTRH)EIN und den BUND. Das setzt aber voraus, dass die Stadtwerke endlich auch den bei der Bezirksregierung Düsseldorf eingereichten Genehmigungsantrag für den Kohleblock zurückziehen." Gewinner wäre nicht nur das Klima, dem durch die Umplanung jährlich etwa 1,5 Millionen Tonnen CO2 erspart blieben, sondern auch die Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger. Im Vergleich mit einem 400 MW-Kohlekraftwerk, das mit dem jährlichen Ausstoß von 160 Tonnen Feinstaub und zahlreicher Schwermetalle ein großes Gesundheitsrisiko darstelle, laufe ein Gaskraftwerk nahezu schadstofffrei.

Ob allerdings ein 400 Megawatt-Gaskraftwerk überhaupt nötig ist, bezweifelt Jansen. Zwar habe ein GuD-Kraftwerk gegenüber einem Kohlekraftwerk den Vorteil einer besseren Anpassung an den aktuellen Bedarf. Auch in der Übergangszeit bis zur vollständigen Deckung des Strombedarfs durch erneuerbare Energien komme leicht regelbaren Gaskraftwerken eine wichtige Bedeutung beim Ausgleich von Lastschwankungen zu. Für Düsseldorf allerdings wäre ein 400 MW-Kraftwerk deutlich überdimensioniert. Zum einen bestehe damit die Gefahr, dass deutlich effizientere dezentrale Lösungen (z.B. Blockheizkraftwerke mit Nahwärmenetzen) und der Ausbau Erneuerbarer Energien blockiert würden. Zum anderen müsste das Fernwärmenetz in Düsseldorf erst deutlich ausgebaut werden, um die Feuerungswärmeleistung effizient nutzen zu können.

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KURZE BESCHREIBUNG DES AUFTRAGS ODER BESCHAFFUNGSVORHABENS:

Die   Stadtwerke Düsseldorf AG (SWD) beabsichtigen am Standort Kraftwerk    Lausward in Düsseldorf zur Strom- und Fernwärmeerzeugung in den    Bestandsanlagen eine Gas- und Dampfturbinenanlage der 400 MWKlasse zu    errichten. Die Machbarkeit wurde bereits bestätigt. Für die Errichtung der GuD-Anlage wird hiermit die gesamte Projektplanung ausgeschrieben. Der    Umfang der Planungsleistungen wird als vollumfänglich betrachtet und beinhaltet alle Planungsaktivitäten, die zum Erreichen des Projektzieles  notwendig sind (z.B. Überprüfung der Studien, Vor- und Entwurfsplanung,    Ausschreibungsplanung, Vergabeunterstützung, Genehmigungsplanung,  Detailplanung, Schnittstellenkoordination, Qualitätssicherung, Dokumentation, Bauoberleitung, Bauüberwachung, Inbetriebnahmekoordination, Schulungen, Terminplanung, Restpunkte- und Gewährleistungsabwicklung,.). SWD behält sich vor, je nach Marktlage und Wirtschaftlichkeit, die GuD-Anlage als Gesamtlieferung oder in Losen zu vergeben. Die GuD-Anlage soll ca. Ende 2014 den kommerziellen Betrieb aufnehmen. SWD behält sich vor, den Vertrag zu beenden, sollte das Projekt nicht realisiert werden.

Diskussion mit den Ratsfraktionen im rollenden “Klimaschutzexpress”

Auf dem Weg zu einem CO2-neutralen Düsseldorf

Düsseldorf, 13.08.2009 - Eine politische Diskussion der besonderen Art veranstaltete das Düsseldorfer Aktionsbündnis Sauberer Strom am Rhein - ASTR(H)EIN anlässlich der Kommunalwahl: In einer zum "Klimaexpress" umfunktionierten Straßenbahn der Rheinbahn diskutierte das Aktionsbündnis gestern Abend mit SpitzenvertreterInnen der Düsseldorfer Ratsfraktionen den von ASTR(H)EIN vorgelegten "10-Punkte-Plan für ein CO2-neutrales Düsseldorf". Zweieinhalb Stunden kurvte die voll besetzte Bahn durch die Straßen Düsseldorfs und besuchte dabei auch den einen oder anderen klimaschutzpolitischen Brennpunkt. Mit dabei waren Iris Bellstedt (Bündnis 90 / Die Grünen), Rüdiger Gutt (CDU), Peter Hansen (SPD), Frank Laubenburg (Die Linke), Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) und Dirk Jansen vom BUND.

"Düsseldorf muss Landeshauptstadt des Klimaschutzes werden! Von daher freut uns, dass alle Fraktionen das Ziel der Klimaneutralität unterstützen", sagt Dirk Jansen, Geschäftsleiter des BUND in Nordrhein-Westfalen und Sprecher des Aktionsbündnisses ASTR(H)EIN. In vielen Punkten herrschte eine breite Übereinstimmung: Nein zum Kohlekraftwerk, Erneuerbare Energien ausbauen, Energie sparen, dezentrale Energieversorgung stärken, ÖPNV ausbauen, Bauleitplanung an Klimaschutzzielen ausrichten. Gravierende Unterschiede offenbarten sich v.a. in der Verkehrspolitik. CDU und FDP setzen weiter auf den Straßen- und Flughafenausbau und fordern z.B. vehement die umstrittene Ortsumgehung L 404 n in Gerresheim ein, die nach Befürchtung von ASTR(H)EIN die Pendlerproblematik zusätzlich anheizen würde. Anstatt den motorisierten Individualverkehr auszubremsen will Schwarz-Gelb den Verkehr verflüssigen, Millionen Euro für Autotunnel vergraben und das Parken in der Stadt erleichtern.

„Derzeit liegen die Kohlendioxid-Emissionen der Düsseldorferinnen und Düsseldorfer mit etwa 10 Tonnen pro Kopf und Jahr noch immer weit von einem nachhaltigen Niveau entfernt. Soll das Ziel der bilanziellen Klimaneutralität bis 2050 erreicht werden, erfordert dies ein alle Sektoren umfassendes, verbindlich über Ratsbeschlüsse abgesichertes Klimaschutzkonzept. Wie die gestrige Diskussion gezeigt hat, ist der politische Wille dafür vorhanden, wenn auch nicht alle in den Wahlprogrammen der Parteien formulierten Maßnahmen diesem Ziel dienlich sind“, so das Resümee von Dirk Jansen.

Mehr Infos: www.duesseldorf-astrhein.de

 

„Düsseldorf muss Landeshauptstadt des Klimaschutzes werden!“

ASTR(H)EIN stellt 10-Punkte-Plan für ein CO2-neutrales Düsseldorf vor

31.07.2009 – „Düsseldorf muss Landeshauptstadt des Klimaschutzes werden!“. Das fordert das Aktionsbündnis Sauberer Strom am Rhein – ASTR(H)EIN und appelliert angesichts der bevorstehenden Kommunalwahl an die Politik, sich mehr als bisher für den Klimaschutz zu engagieren. Vertreter des Aktionsbündnis’ stellten heute einen „10-Punkte-Plan für ein CO2-neutrales Düsseldorf“ vor. Bis zum Jahr 2050, so das Ziel, könne Düsseldorf damit die klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen bilanziell auf Null reduzieren. Heute liegen die CO2-Emissionen der Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt mit etwa 10 Tonnen pro Person und Jahr im Bundesdurchschnitt. mehr

Mit Mahnwache gegen Steinkohlekraftwerk in Düsseldorf

BUND-Geschäftsleiter Dirk Jansen übergab den Stadtwerken mehr als 2.500 Protestschreiben; Foto: R. Behrens

Stadtwerke missachten Bürgerwillen /  EnBW-Chef verweigert Gespräch

13.03.2009 - Mit einer Mahnwache am Rande der Aufsichtsratssitzung der Stadtwerke Düsseldorf AG untermauerten UmweltaktivistInnen heute in Düsseldorf ihre Forderung nach dem Stopp aller Kohlekraftwerksplanungen in der Landeshauptstadt. Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), das Düsseldorfer Aktionsbündnis „Sauberer Strom am Rhein – ASTR(H)EIN“, die Klima-Allianz NRW und weitere Verbände forderten die Stadtwerke auf, den bei der Bezirksregierung Düsseldorf vorliegenden Genehmigungsantrag für das Kraftwerk zurückzuziehen und die Hängepartie um das umstrittene Projekt damit offiziell zu beenden. Der BUND übergab einem Stadtwerke-Vertreter 2.500 Protestschreiben mit der Forderung nach dem Stopp der Kohlekraftwerksplanungen.   mehr

Mahnwache in Düsseldorf

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Steinkohlekraftwerk Düsseldorf stoppen

 

Jetzt mitmachen!

Das Kohlekraftwerk in Düsseldorf steht auf der Kippe. Alle relevanten Parteien sprechen sich gegen den von den Düsseldorfer Stadtwerken (Mehrheitsaktionär EnBW) geplanten Neubau aus.

Im vergangenen Jahr hatte der Investor angekündigt, kein Kraftwerk gegen den Willen der Stadt zu errichten. Dennoch zögert der Aufsichtsrat, den Genehmigungsantrag zurückzuziehen und Alternativen zu prüfen. Eine Entscheidung darf nicht auf die lange Bank geschoben werden, sondern muss auf der nächsten Aufsichtsratsitzung am 18. Februar fallen!

Helfen Sie mit, ein weiteres klimaschädliches Kraftwerk zu verhindern:
Fordern Sie daher den Aufsichtsratsvorsitzenden und EnBW-Chef Hans-Peter Villis auf, nicht gegen den Mehrheitswillen der Stadt ein Kohlekraftwerk in Düsseldorf zu bauen!


Jetzt Aufruf unterschreiben!

Der BUND druckt Ihre Botschaften auch aus und überreicht sie an Hans-Peter Villis.

 

Aufruf


Kohlekraftwerk in Düsseldorf stoppen!

Guten Tag, Herr Villis,

die Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger und alle im Stadtrat vertretenen Parteien haben sich gegen das von Ihrem Unternehmen geplante Kohlekraftwerk ausgesprochen.

Mit gutem Grund: Denn mit dem massiven Ausstoß von Giftstoffen, wie Stickoxiden, Staub, Quecksilber und Arsen, würde Ihr Vorhaben die Gesundheit der Menschen in der Region gefährden. Und geht es nach Ihren Plänen, sollen allein mit diesem Kraftwerk jedes Jahr mehr als 2,5 Mio. Tonnen CO2 das Klima belasten.

Die Stadtwerke Düsseldorf haben im vergangenen Jahr angekündigt, kein Kraftwerk gegen den Willen der Stadt zu bauen. Ich fordere Sie daher auf, die Entscheidung jetzt nicht auf die lange Bank zu schieben. Stoppen Sie das Vorhaben in der nächsten Aufsichtsratssitzung und ziehen Sie den Genehmigungsantrag für das Kohlekraftwerk an der Lauswand zurück!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Vorname Name

Jetzt Aufruf unterschreiben!


Ganz Düsseldorf gegen Steinkohlekraftwerk

Auch CDU-Fraktion gegen Stadtwerke-Vorhaben

09.12.2008 - Das Aktionsbündnis Sauberer Strom am Rhein – ASTRH)EIN und der BUND begrüßen das einstimmige Votum der CDU-Fraktion gegen den Bau eines Steinkohlenkraftwerks im Hafen. Zuvor hatten sich schon alle übrigen im Stadtrat vertretenen Fraktionen gegen das Vorhaben ausgesprochen.

Wenn die Stadtwerke es ernst meinten mit ihren Ankündigungen, keinen Kohleblock gegen den Willen der Stadt bauen zu wollen, kann es jetzt nur noch eines geben: Der Antrag auf Erteilung des immissionsschutzrechtlichen Vorbescheides muss zurückgezogen werden! Alles andere kann nicht toleriert werden.

 

Alle aktuellen Infos: www.duesseldorf-astrhein.de  

BUND und ASTR(H)EIN gegen Steinkohlekraftwerk in Düsseldorf

Gemeinsam gegen das Kraftwerk (v.l.n.r.): Paul Kröfges (BUND-Landesvorsitzender), Mona Neubaur (ASTRH)EIN) und Dirk Jansen (ASTR(H)EIN, BUND-Geschäftsleiter)

BUND-Stellungnahme zum Genehmigungsantrag / "Antrag ist unvollständig und rechtswidrig"

31.10.2008 - Der BUND und das Düsseldorfer Aktionsbündnis Sauberer Strom am Rhein – ASTR(H)EIN“ haben erbitterten Widerstand gegen den beantragten Bau eines 400 Megawatt-Steinkohlekraftwerks im Düsseldorf Hafen angekündigt. Anlässlich der Vorstellung seiner 82-seitigen Stellungnahme zum Vorhaben der Stadtwerke Düsseldorf betonte der BUND, die Bezirksregierung Düsseldorf müsse den Antrag des Energieversorgers wegen gravierender Mängel zurückweisen und das weitere Genehmigungsverfahren aussetzen. mehr

ASTR(H)EINe Demo gegen das geplante Kraftwerk; Foto: W. Goertz

Kraftwerk ist überflüssig und schädlich

Das geplante Kraftwerk ist nicht nur zur Energieversorgung der Stadt Düsseldorf überflüssig, sondern würde den von der Landeshauptstadt zu verantwortenden Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids auf einen Schlag um mehr als ein Drittel erhöhen. Trotz angeblich moderner Filtertechnik würden zudem jährlich mehr als 160 Tonnen des extrem gesundheitsschädlichen Feinstaubs und ein giftiger Cocktail aus Blei, Quecksilber, Arsen und anderen Schwermetallen unsere Lebensqualität beeinträchtigen.

 

Stadtwerke werden von EnBW majorisiert

In einer Nacht-und-Nebel-Aktion hatte der Düsseldorfer Ex-Oberbürgermeister Erwin (CDU) die entscheidenden Unternehmensanteile an den Stadtwerken an die EnBW verkauft. Der Düsseldorfer Einfluss auf die Geschäftspolitik der Stadtwerke ist damit marginal. EnBW will das Kraftwerk, um auf dem von RWE beherrschten NRW-Markt Fuß zu fassen. Zur Stromversorgung Düsseldorfs ist das Kraftwerk nicht nötig.

 

Alternativen sind vorhanden

Auch wenn der jetzige gasgefeuerte Kraftwerksblock E langsam in die Jahre kommt und etwa 2016/2017 stillgelegt würde, ihn durch ein überdimensioniertes Steinkohlekraftwerk zu ersetzen ist aus enrgiepolitischer und ökologischer Sicht abzulehnen. Statt dessen sollten die Stadtwerke auf Energiesparen und Erneuerbare Energien setzen. Letztere kommen gerade einmal auf einen Anteil von etwa 2 % am von Stadtwerke-Anlagen erzeugten Strom. Daneben sind gasbefeuerte, dezentrale  Blockheizkraftwerke in Kombination mit lokalen Nahwärmenetzen eine hervorragende Alternative für die Übergangszeit zu einer solaren Energiesparwirtschaft.



Direkt zur Online-Spende, Foto: eyewire / fotolia.com
Direkt zum Online-Antrag, Foto: eyewire / fotolia.com

Alle Kraftwerksinfos

Aktionsbündnis Sauberer Strom am Rhein - ASTR(H)EIN

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Auf dem Weg zu einem CO2-neutralen Düsseldorf

Diskussion mit den Ratsfraktionen im rollenden “Klimaschutzexpress”

12. August 2009, 18.00 Uhr

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Stadtwerke beantragen Genehmigung

Am 27.08.2008 haben die Stadtwerke Düsseldorf bei der Bezirksregierung Düsseldorf einen Antrag auf Erteilung eines immissionsschutzrechtlichen Vorbescheides eingereicht. Damit ist das Genehmigungsverfahren offiziell eröffnet.

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