Kohlekraftwerke: Neubau-Pläne, Widerstand und Erfolge

EnBW, E.on, RWE und Trianel investieren in die Technik von gestern. An zahlreichen neuen Standorten wollen sie Braunkohle oder Steinkohle verbrennen. Werden diese Pläne Realität, dann ist mittelfristig in Nordrhein-Westfalen wirksamer Klimaschutz kaum noch möglich. Denn diese Klimakiller-Kraftwerke sollen nach den Vorstellungen der Stromkonzerne 40 Jahre und länger laufen. Doch gegen diese Pläne regt sich Widerstand. BUND-Aktive und zahlreiche Initiativen vor Ort wehren sich.

Werden alle Planungen realisiert entspricht dies de facto einem Zubau an Kraftwerkskapazität von etwa 7.000 MW. Die CO2-Emissionen würden unter dem Strich um mehr 40 Millionen Tonnen/Jahr steigen. Die Zahlen belegen die "Kraftwerksstilllegungslüge".

Übersicht der Kohlekraftwerksplanungen in NRW, Stand: 02/2014

 

Insgesamt gibt es Planungen oder bereits begonnene Vorhaben an folgenden 11 Standorten:

Die Stilllegungslüge

Anders als fälschlicherweise gerne behauptet, führt der Neubau von Kohlekraftwerken nicht zur Senkung der absoluten CO2-Emissionen in NRW - im Gegenteil. Einsparungen durch die verbindlich angekündigte Stilllegung von Altkraftwerken in Höhe von 33,3 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr stehen neue Emissionen in Höhe von 67,6 Millionen Tonnen gegenüber. Daraus ergibt sich ein Plus von 34,3 Millionen Jahrestonnen Kohlendioxid.



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Info Flyer, November 2010

Der BUNDhintergrund CCS: ökologisches Feigenblatt der Energiewirtschaft zeigt auf, dass CCS im Kraftwerksbereich kein Beitrag zu Lösung des Klimaproblems ist. [Stand: Juni 2009]

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