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Materialien und Hintergründe

 

Hier finden Sie Hintergrundmaterialien rund um das Thema "Kohleboom trotz Klimakollaps". Viele weitere Materialien und BUND-Papiere zu den einzelnen Kraftwerksprojekten finden Sie auf den jeweiligen Kraftwerks-Seiten.

 

Weitere Materialien rund um das Thema Energie und Klima finden Sie ...hier

 

CCS-Gesetz

Fragwürdiges CCS-Gesetz soll schmutzigem Kohlestrom sauberes Image verschaffen. Verpressung birgt enorme Risiken

27.08.2010 - Anlässlich der Anhörung im Bundeswirtschaftsministerium am 27. August zum „Gesetz zur Demonstration und Anwendung von Technologien zur Abscheidung, zum Transport und zur dauerhaften Speicherung von Kohlendioxid“ (CCS-Gesetz) hat der BUND seine ablehnende Haltung zu diesem Vorhaben und dem Gesetzentwurf bekräftigt. 

Die BUND-Stellungnahme zum CCS-Gesetz 

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BUND-Stellungnahme zum Entwurf des Gesetzes zur Regelung von Abscheidung, Transport und dauerhafter Sicherung von Kohlendioxid (CCS-Gesetz); Stand: 03.03.2009 ...hier

 

Radioaktivität aus Kohlekraftwerken

Kohlekraftwerke sind als punktförmige Emittenten radioaktiver Substanzen schon seit langem bekannt. Bereits 1978 wies das international renommierte, allerdings atomfreundliche amerikanische Oak Ridge National Laboratory (ORNL) darauf hin, dass die radioaktive Belastung im Umfeld kohlebefeuerter Kraftwerke sogar noch höher sei als in der Umgebung von Atomkraftwerken. Sowohl die radioaktiven Isotope der Uran- als auch der Thorium-Kette finden sich in den Kraftwerksaschen und werden auch über die Schornsteine emittiert. Weltweit gelten Braun- und Steinkohlekraftwerke neben Atomkraftwerken als die größte Quelle radioaktiver Kontamination der Umwelt.

In den aktuellen Genehmigungsverfahren für Kohlekraftwerke in NRW spielt das Thema bislang nur eine untergeordnete Rolle. In den Umweltverträglichkeitsprüfungen kommt die Radioaktivität aus Kohlekraftwerken gar nicht vor. Der BUND hat einige Argumente in einem BUNDhintergrund „Radioaktivität aus Kohlekraftwerken“ zusammengefasst.

Neue Energie für Deutschland

Energiepolitik und Monopolkonzerne

Die vier großen Energieunternehmen E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW melden regelmäßig Rekordgewinne und erhöhen gleichzeitig die Preise. Dazu ist die Energiewirtschaft mit einem Anteil von etwa 45 % aller Treibhausgasemissionen maßgeblich für Deutschlands Beitrag zum Klimawandel verantwortlich. Das Oligopol der Stromriesen, die sich nach wie vor als „Staat im Staate“ verstehen, ist neben der Unfähigkeit der Politik, eine zukunftsfähige Energiepolitik zu gestalten, das Haupthemmnis der längst überfälligen Energiewende. Eine klimafreundliche und sichere Energieversorgung zu angemessenen Preisen erscheint nur möglich, wenn die Marktmacht der Großkonzerne gebrochen und der Weg für eine dezentrale Energieversorgung auf Basis der Erneuerbaren Energien geöffnet wird. mehr

BUNDhintergrund: "E.on-Steinkohlekraftwerk Datteln contra Klimaschutz"

Das BUND-Hintergrundpapier belegt: Das geplante Steinkohlekraftwerk in Datteln ist kein Beitrag zum Klimaschutz und trägt auch nicht zur Preisstabilität bei.

BUND-Übersicht: 30 neue Kohlekraftwerke

In der herunterladbaren Übersicht finden Sie genaue Informationen zu den meisten der Standorte, den aktuellen Entwicklungen und Adressen der Kontakte vor Ort. [Stand: Juli2008]

Stromlücke“ existiert nicht

27.03.2008: „Stromlücke“ existiert nicht. Atom- und Kohlekraftwerke sind verzichtbar

In einer aktuellen Expertise hat das Umweltbundesamt klargestellt, dass es keine Versorgungslücke im Energieangebot gibt. Auch ohne Atomstrom und ohne neue Kohlekraftwerke bleiben ambitionierte Klimaschutzziele und eine sichere Stromversorgung erreichbar.Ein BUND-Hintergrundpapier zum Thema „Stromlücke“ finden Sie hier.

Bürgerbeteiligung bei Kraftwerksgenehmigungsverfahren

08.03.2008: Das BUND-Seminar (8.3.2008, 10.00 bis 16.00 Uhr, Düsseldorf) erläutert die neue Rechtslage und gibt konkrete Hinweise zur Bürgerbeteiligung in Kraftwerksgenehmigungsverfahren.

Studie "NRW-Klima 2020

29.05.2008: Studie "NRW-Klima 2020 - Beitrag Nordrhein-Westfalens zur Erreichung des nationalen Klimaschutzziels" vorgelegt

Die Landtagsfraktion von Bündnis 90 /Die Grünen hat heute die o.g. Studie der Firma EUtech Energie & Management GmbH, Aachen  vorgestellt. Darin werden die Strategien zum Erreichen einer 40%igen CO2-Reduktion in NRW bis 2020 dargestellt. Eine der Kernbotschaften: "Es ist kein weiterer Ausbau der Kondensationskraftwerke notwendig. Im Gegenteil - dieser Ausbau blockiert den richtigen und notwendigen Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in NRW". mehr

Klima-Express des BUND: "Klima schützen – Kohle stoppen!"

23.05.2008:  Der BUND-Klima-Express - Neuauflage jetzt erschienen!

Noch immer wird in umweltschädliche Kohlekraftwerke investiert. Dabei gibt es Alternativen. Der Klima-Express des BUND informiert mit Berichten, Nachrichten und Kommentaren über den Klimaschutz. Laden Sie den neuen BUND-Klima-Express herunter oder bestellen Sie das Aktionspaket à 50 Stück!

Braunkohle und Klimaschutz

Die rheinische Braunkohle in Zeiten des Klimawandels (PDF, 1 MB) September 2007

Die Lüge von der Kraftwerkstilllegung

Die BUND-Analyse zeigt: Bei Realisierung der derzeitigen Vorhaben zum Bau neuer Kohlekraftwerke würden am Ende jährlich mehr als 100 Millionen Tonnen Kohlendioxid mehr freigesetzt als heute. Die Neubauten würden nicht im selben Umfang zur Stilllegung alter Kraftwerke führen. Das Argument von Bundesregierung und Industrie, neue Kohlekraftwerke nützten dem Klimaschutz, ist damit obsolet geworden. (PDF)

Broschüre "Treibhaus Erde"

Die wichtigsten Fakten und BUND-Positionen auf einen Blick enthält unsere neue Einstiegsbroschüre zum Klimawandel.

Sie können die Broschüre beim BUND-Bundesverband bestellen (030-27586-472) oder als PDF herunterladen.

Climate Change 2007 - Der UN-Klimareport

Der Klimawandel ist längst Realität. Weltweit hat sich die Oberflächentemperatur bedingt durch die Emission von Treibhausgasen seit Beginn der Aufzeichnungen um etwa 0,8 °C erhöht. Hier finden Sie Hintergrundinformationen zum UN-Klimareport und den Folgekosten des Klimawandels.

BUNDhintergrund

"Symbol für verfehlte Energiepolitik: Das Braunkohlenkraftwerk Neurath" , November 2007 (PDF)

Hintergrund / Materialien




Aktuelles

28.06.2010 - Zum Ende der Einwendungsfrist gegen den Antrag der Trianel Kohlekraftwerk Krefeld Projektgesellschaft mbH & Co. KG zum Bau und Betrieb eines Steinkohlenkraftwerks in Krefeld-Uerdingen haben mehr als 22.000 Bürgerinnen und Bürger ihren Protest gegen das Vorhaben schriftlich bei der Bezirksregierung Düsseldorf eingereicht. mehr

BUND und Bürgerinitiativen kündigen konsequenten Widerstand an 

06.05.2010 - Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) wird gemeinsam mit dem Niederrheinischen Umweltschutzverein (NUV) aus Krefeld und der Duisburger Bürgerinitiative Saubere Luft „alle politischen und juristischen Möglichkeiten“ nutzen, das geplante Trianel-Kohlekraftwerk in Krefeld zu verhindern. Das kündigten die Kraftwerksgegner heute anlässlich der offiziellen Veröffentlichung des Bauvorhabens und des Zeitplanes für das Bürgerbeteiligungsverfahren an. mehr

BUND und Bürgerinitiativen begrüßen Entscheidung / Wichtiges landespolitisches Signal

23.04.2010 - Als „großartigen Erfolg der Anti-Kohlekraftwerks-Bewegung und wichtiges landespolitisches Signal“ begrüßten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und das Aktionsbündnis ASTR(H)EIN das heute vom Aufsichtsrat der Stadtwerke Düsseldorf AG beschlossene Aus für das geplante 400-Megawatt-Kohlekraftwerk in Düsseldorf.  mehr

Kraftwerk Datteln: Teilgenehmigungen sind rechtswidrig - BUND begrüßt Entscheidung der Bezirksregierung

30.04.2010 - Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßte die heutige Entscheidung der Bezirksregierung Münster, den Antrag der E.ON Kraftwerke GmbH auf Weiterbau wesentlicher Teile des Kraftwerks Datteln zurückzuweisen. Mit der Entscheidung sei die Rechtsauffassung des BUND bestätigt worden, wonach die erteilten Teilgenehmigungen ausnahmslos rechtswidrig sind. Wegen des Wegfalls des Bebauungsplans ist zudem zu Recht auch der immissionsschutzrechtliche Vorbescheid für rechtswidrig erkannt worden. mehr

Panikmache von Thoben und Co.

Debatte über weitere Kraftwerksklagen des BUND

08.10.2009 – Mit Verwunderung und Befremdung hat der BUND die Auffassung von Wirtschaftsministerin Thoben zur Kenntnis genommen, dass Naturschutzverbänden abweichend von allgemeinen Grundsätzen des Verwaltungsprozessrechts die Möglichkeit zur nachträglichen Anfechtung von bestandskräftigen Genehmigungsbescheiden eröffnet sein soll. Dies sei "reine Panikmache" und solle den Weg für ein "Lex E.ON" ebnen. mehr

E.On-Klimakiller in Datteln vor dem Aus

Oberverwaltungsgericht hebt Bebauungsplan auf / BUND beantragt Baustopp

Mit dem wegweisenden Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster vom 3. September wurde der Bebauungsplan für das E.On-Steinkohlenkraftwerk in Datteln aufgehoben. Der BUND hat daraufhin Anträge auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung seiner Kraftwerksklage(n) eingereicht und einen Baustopp für wesentliche Teile des Vorhabens durchgesetzt. Das juristische Tauziehen um den Kraftwerks-Schwarzbau geht indes weiter. mehr

BUND-Klage gegen Kohlekraftwerk beschäftigt EuGH

Europäischer Gerichtshof bereitet Grundsatzentscheidung vor

„Dürfen Naturschutzverbände bei Klagen z.B. Kohlekraftwerke die gerichtliche Überprüfung aller für die Zulassung des Vorhabens maßgeblichen Umweltvorschriften verlangen, oder nicht?“ Diese Frage beschäftigt den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften (EuGH) in Luxemburg. Im so genannten Vorabentscheidungsersuchen - vorgelegt vom Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG Münster) - endete heute die Frist zur Stellungnahme (Rechtssache C-115/09). mehr

Der BUNDhintergrund CCS: ökologisches Feigenblatt der Energiewirtschaft zeigt auf, dass CCS im Kraftwerksbereich kein Beitrag zu Lösung des Klimaproblems ist. [Stand: Juni 2009]

Radioaktivität aus Kohlekraftwerken

Weltweit gelten Braun- und Steinkohlekraftwerke neben Atomkraftwerken als die größte Quelle radioaktiver Kontamination der Umwelt. Der BUND hat einige Argumente in einem BUNDhintergrund „Radioaktivität aus Kohlekraftwerken“ zusammengefasst.

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