Keine Castor-Transporte in die USA!

Jetzt Sammeleinwendung unterschreiben!

Das Bündnis gegen Castorexporte hat eine Sammeleinwendung an das US- amerikanische Umweltministerium (DOE) gegen die Absicht, die  deutschen Castoren mit  den verstrahlten Brennelementen aus dem gescheitertem Betrieb der Hochtemperaturreaktoren in die USA zu exportieren, vorbereitet.   In dieser Sammeleinwendung werden die Bedenken gegenüber den amerikanisch-deutschen Plänen zur Lagerung und Wiederaufarbeitung von etwa 200 000 kg kommerziell genutzter deutscher Kugelbrennelemente aus den Atomkraftwerken AVR Jülich (15 MW eL) und THTR-300 (300 MW eL) in Savannah River Site gegenüber dem DOE vorgetragen.    

Download Sammeleinwendung

Brennelementekugeln: Deutsche Anti-Atom-Initiativen bereiten vor

Offenbar doch Export in die USA geplant

28.01.2016 | Der BUND und die Anti-Atom-Initiativen aus Aachen und dem Münsterland sind alarmiert: Mit der Einleitung einer Umweltverträglichkeitsprüfung für die Annahme und Verarbeitung der Brennelementekugeln aus  dem Jülicher AVR und dem Thorium-Hochtemperatur-Reaktor in Hamm durch die US-amerikanische Energiebehörde werde offenbar der Atommüllimport vorbereitet. Dagegen erheben die Atomkraftgegner jetzt offiziell Einspruch. mehr

BUND fordert stärkeren Einsatz der Bundesregierung zum Abschalten der belgischen Pannenmeiler

AKWs Tihange und Doel: Bundesumweltministerin muss handeln 

14.01.2016 | Der BUND erwartet einen stärkeren Einsatz der Bundesregierung zum Schutz der Bevölkerung vor den unkalkulierbaren Risiken der belgischen Atomkraftwerke. In einem Schreiben an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks bittet der Umweltverband darum, in den angekündigten Gesprächen mit der belgischen Regierung massiven Druck auszuüben, um ein sofortiges Abschalten der Atommeiler Tihange und Doel zu bewirken. mehr

Jülicher Atommüll: Irreführung bei Exportbegründung

Forschungszentrum Jülich und Bundesforschungsministerium täuschen Öffentlichkeit

03.07.2015 | Die Begründung für den beabsichtigten Export von 152 Castor-Behältern mit hochradioaktivem Atommüll aus dem stillgelegten Atomkraftwerk in Jülich (AVR) in die USA beruht auf vorgeschobenen Argumenten. Das belegt ein jetzt öffentlich gewordenes Dokument der nationalen Atomsicherheitsbehörde der USA (National Nuclear Security Administration, NNSA). Es besteht demnach keine Proliferationsgefahr. mehr

Demo zum Fukushima-Jahrestag

FUKUSHIMA MAHNT – DIE KATASTROPHE DAUERT AN!

E.on-Platz, Düsseldorf, 14. März 2015, 13.00 Uhr

Auch vier Jahre nach dem Super-GAU in Japan werden das Meer und die Luft weiterhin Tag für Tag radioaktiv verseucht. Der starke Taifun vom Oktober 2014 wusch die Reaktorruine erneut aus und sorgte für extrem hohe Strahlungswerte. Die ständigen Erdbeben bedrohen die Ruine ebenfalls.

Wie in Tschernobyl nimmt auch in Fukushima der Schilddrüsenkrebsbei Kindern und Jugendlichen dramatisch zu. Eine erhöhte Säuglingssterblichkeit ist sicher dokumentiert, wird aber in Japan verschwiegen. Die ca. 300.000 Kinder in der Präfektur Fukushima spielen trotz enormer Gesundheitsgefahren im Freien. Die Kinder tragen Dosimeter, aber die Regierung in Japan überlässt gesundheitliche Fragen der Bevölkerung – so ist Fukushima ein strahlenmedizinisches Versuchslabor geworden.

Wir gedenken der Opfer der verheerenden Reaktorkatastrophen von Windscale (1957), Harrisburg (1979), Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011).

ATOMAUSSTIEG WELTWEIT – AUCH IN NRW!

Trotz angeblichem Atomausstieg laufen auch 2015 in Deutschland weiterhin 9 AKW und 2 Uranfabriken. In NRW sind zwar keine AKW mehr am Netz, aber der Atomausstieg wird nicht umgesetzt!

BEISPIEL ALTLASTEN:

Der Abriss der AKW und die Lagerung des Atommülls sind nach wie vor ungeklärt und wird noch Milliarden verschlingen. Die AKW Betreiber wollen sich jedoch aus der Verantwortung stehlen. Eon, mit Sitz in Düsseldorf, bereitet die Abspaltung des Atom-Geschäfts in eine „Bad Bank“ vor. Eon will so die Kosten und Risiken auf die Gesellschaft abwälzen.

BEISPIEL URAN-ANREICHERUNG IN GRONAU:

In Gronau betreibt Urenco die bundesweit einzige Urananreicherungsanlage (UAA). Die Firma Urenco (mit weiteren UAAs in GB,NL, USA) gehört zu einem Drittel RWE und Eon. Jedes 10. AKW weltweit wird mit angereichertem Uran aus Gronau betrieben – und das unbefristet, denn die Abschaltung ist nicht terminiert und nicht geplant. Wir fordern die Landesregierung auf, ihre Aussage des Koalitionsvertrages umzusetzen: „Wir wollen die Urananreicherung in Gronau rechtssicher beenden“. Denn auch der Fukushima-Betreiber Tepco wurde durch den Urenco-Konzern beliefert. Statt die UAA stillzulegen, wird jedoch der Verkauf von Urenco oder gar ein Börsengang geplant. Und das mit dem Wissen, dass die Urananreicherung eine zur Produktion von Atomwaffen und Atombomben unverzichtbare Technologie ist.

BEISPIEL ATOMMÜLL-VERSCHIEBUNG IN JÜLICH:

Obwohl der Export von Atommüll rechtlich ausgeschlossen ist, sollen 152 Castoren, die in Jülich als Erbe des Versuchsreaktors (AVR) gelagert sind, in die USA abgeschoben werden. Alternativ sollen die Castoren ins Zwischenlager nach Ahaus transportiert werden. Wir erinnern die Landesregierung und das Wirtschaftsministerium an die Koalitionsaussage: „Wir wollen, dass die Castoren, vor allem die in Jülich lagernden, nur noch einmal transportiert werden...“ und das schließt auch einen Transport in das befristete Ahauser Zwischenlager aus!

 WIR FORDERN:

  • Alle Atomkraftwerke abschalten – bevor es zum nächsten Super-GAU kommt!
  • Der Staat muss den Stromkonzernen das Geld für den AKW Abriss und die Atommüll-Lagerung jetzt abnehmen – so lange noch etwas zu holen ist!
  • Die Versprechen aus dem NRW-Koalitionsvertrag zum Thema Urananreicherung, Atommüll aus Jülich und Urantransporte durch NRW sind unverzüglich umzusetzen.
  • Atomenergie ist gefährlich, unbeherrschbar und verantwortungslos! Daher fordern wir den konsequenten Atomausstieg weltweit – auch in NRW!

Demo-Flyer als Download

„Urananreicherung beenden statt verkaufen“

Atomkraftgegner schreiben NRW-Landesregierung

13.01.2015 | Angesichts der brisanten Lage rund um die Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau gehen Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem Münsterland, die Umweltverbände BUND und BBU sowie die Ärztevereinigung IPPNW mit der NRW-Landesregierung hart ins Gericht: Für Wirtschaftsminister Duin seien die rot-grünen Koalitionsvereinbarungen ganz offenbar nur Belletristik, so die Kritik. mehr

Bündnis will Castor-Exporte verhindern

Weitere Proteste angekündigt

10.11.2014 | Ein Bündnis von nordrhein-westfälischen und bundesweiten Initiativen und Umweltverbänden will die Exporte von Castor-Behältern mit hochaktiven Brennelemente-Kugeln aus Jülich und Ahaus verhindern. Wenn am 19. November der Aufsichtsrat des Forschungszentrums tagt, der über den Umgang mit den Jülicher Castoren entscheiden muss, werden Vertreterinnen des Bündnisses mit einer Aktion vor dem Tor des Forschungszentrums öffentlich Stellung nehmen. mehr

Jülicher Atommüllexport: Illegal und auch in den USA unerwünscht

BUND stellt Gutachten vor

22.09.2014 | Zahlreiche nordrhein-westfälische und bundesweite Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbände haben sich gegen den geplanten Atommüllexport aus Jülich und Ahaus gewandt. Vor Pressevertretern in Düsseldorf erläuterten die Aktivisten ihre Kritik und stellten ein neues Rechtsgutachten des BUND vor. Anlass ist der Deutschland-Besuch von Tom Clements, des Direktors der „Savannah River Site Watch“, einer großen Umweltinitiative im Bereich des US-Atomwaffenzentrums im Bundesstaat South Carolina. mehr

Sonntagsspaziergänge in Jülich und Ahaus am 21. September

Nach Bekanntwerden des Räumungsauftrages für die 152 Castoren aus dem Forschungszentrum Jülich (FZJ) haben der BUND NRW zusammen mit viele anderen NRW- und bundesweiten Anti-Atomkraft-Bündnissen Proteste dagegen angekündigt.

Am Sonntag, 21.09.14, gibt es daher zeitgleich um 14 Uhr Sonntagsspaziergänge am Forschungszentrum Jülich und am Zwischenlager Ahaus.

Anlass ist die Kritik der Atomkraftgenerinnen mit den Plänen von Forschungszentrum sowie Bundes- und Landesregierung, die ca. 300.000 hoch verstrahlten nuklearen Brennelemente aus dem Betrieb des Jülicher AVR Raktors zu Wiederaufarbeitung und Verbleib nach Savannah River Site (SRS) in den USA zu bringen. Auch die 305 Castor-Behälter aus dem Betrieb des AKW THTR Hamm-Uentrop, die in Ahaus lagern, sollen in die USA abgeschoben werden. Dagegen gibt es auch in den USA Widerstand (Näheres unter http://www.srswatch.org/). Der Atommüll-Export ist nach Atomrecht illegal, da beide Kugelhaufenreaktoren als kommerzielle Pilotanlagen von Stadtwerke-Konsortien betrieben wurden und auch beim Bundesamt für Strahlenschutz und IAEO als kommerzielle Kraftwerke gelistet sind.

Tom Clements, Leiter der Anti-Atom-Initiative “SRS watch” aus South Carolina/USA, zu dem sich inzwischen eine enge Kooperation gegen die Atommüllexportpläne nach Savannah River Site entwickelt hat, wird ab dem 21.09.2014 eine Info-Tour in Deutschland machen und in Jülich beim Sonntagsspaziergang dabei sein und eine Rede halten.

Treffpunkte:
Jülich: Rurtalbahn-Haltestelle „Forschungszentrum“
Ahaus: vor dem Atommülllage

Atommüll-Alarm – Tatorte in Deutschland

15.09.2014 | Mit einer Unterschriftensammlung und vielen hundert Veranstaltungen und Aktivitäten im ganzen Land startet der BUND zusammen mit weiteren Anti-Atomkraft-Bündnissen mit der Kampagne "Atommüll-Alarm" eine öffentliche Diskussion über die akuten Atommüll-Probleme überall in Deutschland. mehr

Castor-Transporte aus Jülich: Atomgegner kündigen Proteste an

„Nichts rein! Nichts raus!“ - Atomgegner fordern Verbleib des Strahlenmülls in Jülich

21.07.2014 | Umwelt- und Anti-Atom-Organisationen aus dem gesamten Bundesgebiet kündigen für den Fall von Castortransporten vom AVR-Zwischenlager aus Jülich massive Proteste entlang der gesamten Strecke an. Bei einem Treffen der Anti-Atom- und Umwelt-Organisationen wurde beschlossen, im Falle der Castortransporte den gesamten bundesdeutschen AKW-Widerstand auf die Transportstrecken zu verlagern. Schwerpunkte sollen dabei Jülich und das Ziel Ahaus (bzw. Nordenham beim USA-Export) sein. Aber auch auf den möglichen Transportrouten wollen lokale Initiativen die gesamte Bandbreite des Widerstandes auf die Straße bringen. mehr

Forschungszentrum Jülich: „Castor-Export und Atomforschung stoppen“

Aufsichtsratssitzung des Forschungszentrums Jülich tagt / Was wussten Bundes- und Landesregierung von Atomforschung?

13.05.2014 | Für die Sitzung des Aufsichtsrats des Forschungszentrums Jülich am morgigen Mittwoch, den 14.05.2014, fordern Umweltverbände und Anti-Atomkraft-Initiativen das sofortige Ende der Atomforschung am Forschungszentrum sowie das Ende der Vorbereitungen für einen Export der 300 000 hochradioaktiven Brennelementkugeln in die USA. Zudem fordern sie eine umfassende Krebsstudie für Jülich und Umgebung, um mögliche Risiken des jahrzehntelangen Pannenbetriebs zu untersuchen. mehr

8. März 2014 in Jülich: "Fukushima überall? Stoppt den Wahnsinn! "

Demo zum Jahrestag der Reaktorkatastrophe

Am 11. März 2014 jährt sich der Beginn der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima zum dritten Mal und die Lage ist noch immer nicht unter Kontrolle. Anlässlich dieses traurigen Jahrestages der Katastrophe veranstalten die Anti-Atom-Initiativen aus NRW am 8. März unter dem Motto: "Fukushima überall? Stoppt den Wahnsinn!" in Jülich eine Gedenkdemonstration. Warum Jülich? Jülich und das Entsorgungsfiasko des dort havarierten Kugelhaufen-Reaktors ist ein mahnendes Beispiel für den Irr-sinn der Atomkraft. Mehr unter www.westcastor.de

Atomkraftgegner kritisieren Geheimhaltetaktik beim Urenco-Verkauf

NRW-AtomkraftgegnerInnen bei Rundem Tisch in Den Haag

05.12.2013 | "Die Bundesregierung sieht derzeit keinerlei Anlass für eine weitergehende Beteiligung des Deutschen Bundestages“ in Hinblick auf den Verkauf des Urananreicherungskonzerns Urenco. Nicht einmal eine Information ist geplant. Dies geht es aus der aktuellen Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf Fragen des Bundestagsabgeordneten Hubertus Zdebel (Die Linke) hervor. Damit bekräftigt die Bundesregierung ihre Geheimhaltetaktik und steht damit im krassen Gegensatz zu den Niederlanden. Dort findet heute (5.12.2013) im Parlament in Den Haag ab 10 Uhr ein öffentlicher Runder Tisch zum Verkauf der Urenco-Anteile statt. mehr

4.000 AtomkraftgegnerInnen protestieren vor Gronauer Urananreicherungsanlage

Mehr als 4.000 Menschen haben anläßlich des Jahrestags der Reaktorkatastrophe von Fukushima im westfälischen Gronau für die sofortige Schließung der dortigen Atomanlage protestiert. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen und andere Initiativen hatten zu dem Protest aufgerufen. Der Demonstrationszug startete am Gronauer Bahnhof und endete am Nachmittag vor dem Werkstor der Urenco-Urananreicherungsanlage. Insgesamt demonstrierten heute in sechs deutschen Regionen etwa 50.000 Menschen für den sofortigen Atomausstieg und eine schnelle Energiewende.

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26.03.2011 - 40.000 Menschen in Köln, 40.000  in München,  50.000 in Hamburg und 120.000 in Berlin: Die vier Großdemos gegen Atomkraft am heutigen Samstag waren ein voller Erfolg.

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  • Direkt zur Online-Spende, Foto: eyewire / fotolia.com
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BUNDhintergrund "Kugelhaufenreaktoren. Desaster oder Zukunftsoption? Das Fallbeispiel des AVR Jülich."

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