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BUND-Demo am AKW Krümmel

Anti-Atom-Aktions- und Menschenkette von Brunsbüttel bis Krümmel im April

Die Anti-Atom-Bewegung wird aktiv gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke. Der BUND ruft zusammen mit vielen anderen zu einer 120 Kilometer langen Aktions- und Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel unter dem Motto "KettenreAktion: Atomkraft abschalten!" am 24. April auf. mehr

 

Alle Infos und Hintergründe zum E.ON-Kraftwerk in Datteln finden Sie ...hier

Zum Schutz des Uhus: BUND-Klage gegen Hochspannungsleitung

„Naturschutzpolitisches Armutszeugnis im Internationalen Jahr der Biodiversität“

 

19.01.2010 - Zum Schutz des bedrohten Uhus hat der BUND jetzt beim Oberverwaltungsgericht in Münster Klage gegen den Bau einer Hochspannungsfreileitung zur Netzanbindung des geplanten Trianel-Kohlekraftwerks in Lünen eingereicht. Die Klage richtet sich gegen den Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Münster vom 11.12.2009 für den Neubau einer 380-kV-Hochspannungsfreileitung zur geplanten Netzanbindung des umstrittenen Steinkohlekraftwerks Lünen. mehr

Klagen gegen Kraftwerk Herne abgewiesen

BUND kündigt weiteren juristischen Widerstand an

09.12.2009 - Der 8. Senat des Oberverwaltungsgerichts Münster hat am Abend die Klage des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen die immissionsschutzrechtliche Genehmigung des von Evonik geplanten Steinkohlekraftwerks Herne 5 aus formalen Gründen abgewiesen. Eine Revision wurde nicht zugelassen. Begründet wurde die Klageabweisung mit einer vermeintlich im Jahre 2006 acht Minuten zu spät bei der Bezirksregierung Arnsberg eingereichten Einwendung des Umweltverbandes. Der Vorsitzende machte in der Verhandlung deutlich, dass ansonsten durchaus entscheidungserhebliche Kritikpunkte des BUND an der Kraftwerksgenehmigung hätten betrachtet werden müssen. Der BUND hält diese so genannte „Präklusion“ für europarechtswidrig und wird deshalb Beschwerde gegen die Nichzulassung der Revision einlegen. mehr

NRW-Energiegipfel: "Neue Kohlekraftwerke führen in klimaschutzpolitische Sackgasse

Kohlekraftwerk Datteln; Foto: D. Jansen/BUND

Spitzengespräch zur Energiepolitik zwischen Landesregierung, Umweltverbänden und Gewerkschaften / Kritik an geplanter LEP-Änderung

10.11.2009 - Auf Einladung von Wirtschaftsministerin Christa Thoben hat heute ein Gespräch der Landesregierung mit den Spitzen der anerkannten nordrhein-westfälischen Umweltverbände sowie der IGBCE und des DGB zu aktuellen energiepolitischen Fragen stattgefunden. Anlass war der vom nordrhein-westfälischen Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) wegen der Rechtswidrigkeit des Bebauungsplans erwirkte weitgehende Baustopp für das E.ON-Kraftwerk Datteln. mehr

E.On-Klimakiller vor dem Aus

Quelle: E.On

Oberverwaltungsgericht hebt Bebauungsplan auf / BUND beantragt Baustopp

Mit dem wegweisenden Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster vom 3. September wurde der Bebauungsplan für das E.On-Steinkohlenkraftwerk in Datteln aufgehoben. Der BUND hat daraufhin Anträge auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung seiner Kraftwerksklage(n) eingereicht und einen Baustopp für wesentliche Teile des Vorhabens durchgesetzt. Das juristische Tauziehen um den Kraftwerks-Schwarzbau geht indes weiter.

Alle Infos

„Energiepolitischer Irrweg und Feigenblatt für Klimakiller“

Minister Karl-Theodor zu Guttenberg mit dem ökologischen Feigenblatt; Foto: D. Jansen / BUND

BUND und Bürgerinitiativen protestieren gegen CCS-Pilotanlage

Anlässlich der Einweihung einer Pilotanlage zur CO2-Wäsche im RWE-Braunkohlenkraftwerk Niederaußem hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heute vor der CO2-Abscheidung als „energiepolitischem Irrweg und ökologischen Feigenblatt für Klimakiller“ gewarnt. Aktivisten des BUND und des Aktionsbündnisses „Leben ohne Braunkohle“ protestierten vor dem Kraftwerk und forderten den Stopp der umstrittenen Technik zur Abscheidung, dem Transport und der Lagerung von Kohlendioxid aus Kraftwerken (CCS). mehr

„Düsseldorf muss Landeshauptstadt des Klimaschutzes werden!“

ASTR(H)EIN stellt 10-Punkte-Plan für ein CO2-neutrales Düsseldorf vor

31.07.2009 – „Düsseldorf muss Landeshauptstadt des Klimaschutzes werden!“. Das fordert das Aktionsbündnis Sauberer Strom am Rhein – ASTR(H)EIN und appelliert angesichts der bevorstehenden Kommunalwahl an die Politik, sich mehr als bisher für den Klimaschutz zu engagieren. Vertreter des Aktionsbündnis’ stellten heute einen „10-Punkte-Plan für ein CO2-neutrales Düsseldorf“ vor. Bis zum Jahr 2050, so das Ziel, könne Düsseldorf damit die klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen bilanziell auf Null reduzieren. Heute liegen die CO2-Emissionen der Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt mit etwa 10 Tonnen pro Person und Jahr im Bundesdurchschnitt. mehr

 

BUND-Klage gegen Kohlekraftwerk beschäftigt EuGH

Europäischer Gerichtshof bereitet Grundsatzentscheidung vor

Düsseldorf, 20.07.2009 - „Dürfen Naturschutzverbände bei Klagen z.B. Kohlekraftwerke die gerichtliche Überprüfung aller für die Zulassung des Vorhabens maßgeblichen Umweltvorschriften verlangen, oder nicht?“ Diese Frage beschäftigt den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften (EuGH) in Luxemburg. Im so genannten Vorabentscheidungsersuchen - vorgelegt vom Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG Münster) - endete heute die Frist zur Stellungnahme (Rechtssache C-115/09). mehr

NRW-Landesregierung stramm auf Atomkurs – Hochriskotechnik „made in NRW“

Der Jülicher Pannenreaktor; Foto: BUND-Archiv

Jülicher Pannenreaktor wird eingemottet / Steuerzahler muss für strahlende Altlast aufkommen

 

17.07.2009 - Im Streit um die  Nutzung der Atomenergie wirft der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) der Landesregierung grobe Fahrlässigkeit und Täuschung der Öffentlichkeit vor. Der BUND legte jetzt eine Analyse zu der an Pannen und Beinahe-Katastrophen reichen Geschichte des AVR-Versuchsreaktors in Jülich vor. Mit dem unlängst abgeschlossenen Genehmigungsverfahren zum Rückbau dieses Kugelhaufen-Versuchsreaktors sei Nordrhein-Westfalen eine strahlende Altlast aufgebürdet worden, die dem Steuerzahler noch teuer zu stehen komme. Dennoch halte die Landesregierung unbeirrbar an dieser Technologie fest. mehr

Rhein wird aufgeheizt - BUND befürchtet Fischsterben

Industrie und Kohlekraftwerke heizen den Rhein auf / Rhein in NRW bis zu 3,5°C wärmer als vor 100 Jahren / Stopp der Kraftwerksplanungen in Düsseldorf und Krefeld unabdingbar

02.07.2007 - Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert eine drastische Absenkung der Abwärmeeinleitungen in den Rhein. Schon jetzt liege die Rheintemperatur an der deutsch-niederländischen Grenze bis zu 3,5 °C über dem natürlichen Niveau. Zwei Grad resultieren aus den Abwärmeeinleitungen - überwiegend aus Kraftwerken - entlang des Rheins und seiner Nebenflüsse, ein Grad ist bereits auf den Klimawandel zurückzuführen. Wird diese Entwicklung nicht umgekehrt, drohe das Aussterben wichtiger Fischarten wie Lachs, Maifisch und Aal. Dies sind die Ergebnisse einer neu erstellten Studie des BUND zur Wärmelast des Rheins. mehr

Erfolgreiche BUND-Kampagne: CCS-Gesetz gestoppt

CO2 vermeiden statt vergraben!

24.06.2009 -  Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zeigt sich erfreut über das vorläufige Scheitern des Gesetzes zur Versenkung des Kohlendioxides aus Kohlekraftwerken in die Erde (CCS-Gesetz). Das ist ein Erfolg für den Bürgerprotest und den Klimaschutz, an dem auch der BUND hart gearbeitet hat. Aber leider ist das Thema noch nicht ganz vom Tisch. Dabei ist die Einführung von CCS in Deutschland  generell eine technologische und klimapolitische Sackgasse. Deshalb muss auch die Absicht, in der nächsten Legislaturperiode ein solches Gesetz zu verabschieden, aufgegeben werden. Derartige Pläne sind reine Verschiebetaktik zugunsten der großen Energiekonzerne. Anstatt viel Geld in eine ineffiziente, rohstoffintensive, teure und risikoreiche Technologie zu stecken, sollten die real existierenden Möglichkeiten zur CO2-Reduktion genutzt werden.

 

Keine Steuergelder für riskante CO2-Entsorgung!

Rüttgers soll CCS-Gesetz stoppen!

Die Stromkonzerne wollen das CO2 der Kohlekraftwerke unterirdisch entsorgen und so ihren Klimakillern einen grünen Anstrich geben. Ob die Technik zur CO2-Abscheidung und Speicherung (engl. CCS) funktioniert, weiß niemand. Deshalb wollen sich die Konzerne der langfristigen Risiken dieser unerprobten Technologie entledigen. Geht es nach ihnen, soll die Allgemeinheit für die unabsehbaren Folgekosten gerade stehen.

Laut aktuellem Gesetzentwurf sollen die Bundesländer für die Risiken haften. Die Bundesländer können das Gesetz im Bundesrat kippen. Am 15. Mai ist die erste und entscheidende Lesung im Bundesrat.


Deshalb: Schreiben Sie dem Ministerpräsidenten Ihres Landes und fordern Sie ihn auf, die Konzerne nicht aus der Haftung zu entlassen und dem CCS-Gesetz nicht zuzustimmen!

Unser Klima braucht echten Schutz: Kohlekraftwerke mit riskanter CO2-Endlagerung sind keine Lösung. Es gilt, CO2 zu vermeiden, nicht zu versenken.

Fordern Sie  Ministerpräsident Jürgen Rüttgers auf, dem CCS-Gesetz nicht zuzustimmen!

 

Hintergründe zum CCS-Gesetz und zur Aktion

 

RWE-CO2-Risiko-Pipeline

Verlauf der CCS-Pipeline von NRW durch Niedersachsen nach Schleswig-Holstein jetzt öffentlich

14.05.2009 - Der Entwurf eines Gesetzes zur Regelung von Abscheidung, Transport und dauerhafter Speicherung von Kohlendioxid, kurz CCS-Gesetz, wird derzeit parlamentarisch beraten. Morgen befasst sich der Bundesrat mit dem Gesetzentwurf. Der BUND warnte, dass die Probleme des Transports von CO2 aus Kraftwerken zu Lagerstätten bislang völlig ungeklärt seien. Gleichzeitig veröffentlichte der BUND eine Karte mit dem geplanten Verlauf der RWE-CO2-Risiko-Pipeline ...mehr

Bundesregierung verabschiedet CCS-Gesetzentwurf

BUND kündigt Widerstand gegen RWE-Kraftwerk Hürth und CO2-Pipeline an

01.04.2009 - Heute hat das Bundeskabinett der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur „Abscheidung, zum Transport und zur dauerhaften Lagerung von Kohlendioxid“ (CCS-Gesetz) verabschiedet. Bis zuletzt hatte das RWE, welches eine CCS-Versuchsanlage in Hürth bauen will, versucht, den Gesetzentwurf und insbesondere die darin geregelten Haftungsfragen in seinem Sinne zu beeinflussen. – mit Erfolg. Der verabschiedete Gesetzentwurf blendet nach Ansicht des BUND entscheidende Risiken der CCS-Technologie aus und bürdet die Verantwortung wieder einmal der Allgemeinheit auf. mehr

BUND fordert Baustopp

Der 8. Senat des OVG Münster; Foto: D. Jansen

Nach Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster zum geplanten Steinkohlekraftwerk in Lünen / Auswirkungen auf Kraftwerksvorhaben in ganz Deutschland

Nach der gestrigen Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster zum geplanten Steinkohlekraftwerk in Lünen fordert der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Bezirksregierung Arnsberg auf, ihren Amtspflichten nachzukommen und einen Stopp für den Kraftwerksbau zu verfügen. mehr

Risiken der CO2-Abscheidung und -Endlagerung müssen Stromkonzerne tragen

Überflüssiges CCS-Gesetz

04.03.2009 - Der BUND hält ihn schlicht für überflüssig: den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur "Abscheidung, zum Transport und zur dauerhaften Lagerung von Kohlendioxid" (CCS-Gesetz), der kommende Woche vom Kabinett verabschiedet werden soll. "Wir halten ein Gesetz für unnötig, das der Verstromung von Kohle eine Zukunft sichern soll, die sie aus Klimaschutzgründen nicht hat. Die Verpressung des Klimagiftes CO2 in tiefe Erdschichten ist eine technologische Sackgasse und nützt nur jenen Energiekonzernen, die wie bisher in großen Kohlekraftwerken Strom produzieren wollen", sagt der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. ...mehr

Steinkohlekraftwerk Düsseldorf stoppen

 

Jetzt mitmachen!

30.01.2009 - Das Kohlekraftwerk in Düsseldorf steht auf der Kippe. Alle relevanten Parteien sprechen sich gegen den von den Düsseldorfer Stadtwerken (Mehrheitsaktionär EnBW) geplanten Neubau aus.

Im vergangenen Jahr hatte der Investor angekündigt, kein Kraftwerk gegen den Willen der Stadt zu errichten. Dennoch zögert der Aufsichtsrat, den Genehmigungsantrag zurückzuziehen und Alternativen zu prüfen. Eine Entscheidung darf nicht auf die lange Bank geschoben werden, sondern muss auf der nächsten Aufsichtsratsitzung am 18. Februar fallen!

Helfen Sie mit, ein weiteres klimaschädliches Kraftwerk zu verhindern:
Fordern Sie daher den Aufsichtsratsvorsitzenden und EnBW-Chef Hans-Peter Villis auf, nicht gegen den Mehrheitswillen der Stadt ein Kohlekraftwerk in Düsseldorf zu bauen!


Jetzt Aufruf unterschreiben!

Der BUND druckt Ihre Botschaften auch aus und überreicht sie an Hans-Peter Villis.

Jetzt entscheidet Europäischer Gerichtshof

BUND-Erfolg bei Klage gegen Steinkohlekraftwerk Lünen

05.03.2009 - Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat mit der Klage gegen das geplante Trianel-Steinkohlekraftwerk in Lünen heute einen wichtigen Erfolg errungen. Das Oberverwaltungsgericht Münster hält den Genehmigungsbescheid wegen Verstößen gegen europäisches Naturschutzrecht für rechtswidrig. Das OVG legt nunmehr dem Europäischen Gerichtshof die Frage zur Entscheidung vor, ob das Klagerecht des BUND in Bezug auf Naturschutz durch deutsches Recht unzulässig eingeschränkt wird. Diese Entscheidung ist von bundesweiter Bedeutung. Damit könnten Rechtsverstöße bei der Genehmigung von Großvorhaben, wie Kraftwerken, endlich vollständig beklagt werden. Bis zur EuGH-Entscheidung wird das Verfahren vor dem Oberverwaltungsgericht ausgesetzt. mehr

Lichterkette gegen Kohlekraftwerke

Foto: D. Jansen

"1. Interkommunales Heimleuchten": 2.000 Menschen demonstrierten in Waltrop und Lünen gegen neue Klimakillerkraftwerke

01.03.2009 - Etwa 2.000 Menschen demonstrierten gestern in Waltrop und Lünen gegen den Bau neuer Kohlekraftwerke in NRW. Mit einer Lichterkette entlang des Datteln Hamm-Kanals unweit des Bauplatzes für das Trianel-Kohlekraftwerk leuchteten die DemonstrationsteilnehmerInnen den Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft heim: Wir wollen diese Klimakiller und Dreckschleudern nicht!

Mit dabei waren nicht nur VertreterInnen von BUND und Bürgerinitiativen aus der Emscher-Lippe-Region. Auch AktivistInnen des Düsseldorfer Aktionsbündnisses ASTR(H)EIN, der Duisburger und Krefelder Bürgerinitiativen „Saubere Luft“ und NUV und eine Delegation aus dem emsländischen Dörpen war dabei. Die Politik war u.a. vertreten durch die Landesvorsitzende von Bündnis 90 / Die Grünen, Daniela Schneckenburger.

Der stellvertretende BUND-Bundesvorsitzende Klaus Brunsmeier rief dazu auf, im Widerstand gegen die Kohlekraftwerke nicht locker zu lassen. Bundesweit seien schon sechs Klimakiller v.a. auch durch die massiven Bürgerproteste verhindert worden.

 

mehr Fotos 

Oberverwaltungsgericht verhandelt BUND-Klage gegen Kraftwerk in Lünen

Trianel bestätigt höheren Schadstoffausstoß

16.02.2009 -  Am 5. März, 10.00 Uhr, verhandelt der 8. Senat des Oberwaltungsgerichts Münster die Klage des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen das Trianel Kraftwerk in Lünen. Auf dem juristischen Prüfstand stehen dann der Vorbescheid und die 1. Teilgenehmigung für das umstrittene Steinkohlenkraftwerk. Beklagte ist die Bezirksregierung Arnsberg als Genehmigungsbehörde; die Trianel Power–Kohlekraftwerk Lünen GmbH und Co. KG ist beigeladen. Ob es bereits zu einem Urteil kommen wird, ist ungewiss. mehr

RWE setzt Bau neuer Kohlekraftwerke aus

Das RWE-Braunkohlenkraftwerk Frimmersdorf; Foto: D. Jansen

Jetzt auch BoA 4/5 in Niederaußem beerdigen

21.01.2009 - Ab 2013 will das RWE wegen der Vollauktionierung der Emissionsrechte den Bau neuer Kohlekraftwerke in Westeuropa aussetzen - eine längst überfällige Entscheidung, wie der BUND findet. Das RWE ist schon jetzt Europas Klimakiller Nr. 1 und durch den bislang geplanten Ersatz von Altkraftwerken durch neue CO2-Schleudern hätte sich der Konzern diese „Spitzenposition“ für weitere vier bis fünf Jahrzehnte gesichert. Allein die RWE-Braunkohlenkraftwerke im Rheinland stoßen jährlich etwa 100 Millionen Tonnen Kohlendioxid - das sind mehr etwa 12 % aller Treibhausgasemissionen Deutschlands -  aus. Klimaschutz ist nur ohne neue Kohlekraftwerke möglich. Im Vergleich mit Gaskraftwerken emittieren selbst die modernsten Braunkohlenkraftwerke in etwa die dreifache Menge an Treibhausgasen. Der BUND geht davon aus, dass RWE Power jetzt auch offiziell die Planungen für den umstrittenen Bau der BoA-Blöcke 4 und 5 in Bergheim-Niederaußem beerdigt. Dieses „Braunkohlenkraftwerk mit optimierter Anlagentechnik“ mit einer geplanten Leistung von 2.200 Megawatt würde jährlich bis zu 17 Millionen Tonnen Kohlendioxid ausstoßen. Sämtliche Klimaschutzziele würden durch den Bau solcher energietechnischer Dinosaurier verfehlt.

Mehr Infos zum Neubau von Kohlekraftwerken ...hier

 

Klima-Allianz fordert klares Nein zu geplantem Kohlekraftwerk in Düsseldorf

 Stadt Düsseldorf trägt Verantwortung für konsequenten Klimaschutz

Berlin/Düsseldorf, 1.12.2008 - Anlässlich der heutigen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses des Rats der Stadt Düsseldorf fordert das breite gesellschaftliche Bündnis "Die Klima-Allianz" die Ratsfraktionen dazu auf, sich gegen das geplante Kohlekraftwerk an der Lausward auszusprechen. Die Stadtwerke Düsseldorf entscheiden in den nächsten drei Wochen über den Bau eines überdimensionierten neuen Steinkohle-Kraftwerksblock mit einer Leistung von 400 Megawatt und einem Ausstoß von jährlich mehr als 2,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid sowie weiteren Tonnen an Feinstaub, Schwermetallen und Giften. mehr

"Leitstudie 2008" des BMU belegt: Klimaschutzziele nur ohne Kohlekraftwerkszubau erreichbar

Struktur der Bruttostromerzeugung im LEITSZENARIO 2008 nach Energiequellen und Kraftwerksarten; Quelle: BMU

Kohlefreund Gabriel wird von eigenen Fachleuten korrigiert

18.10.2008 - Die Klimaschutzziele der Bundesregierung sind nur ohne den Zubau weiterer Kohlekraftwerke erreichbar. Dies wird durch die aktuelle "Leitstudie 2008" des DLR-Instituts für Technische Thermodynamik bestätigt.

Im Leitszenario 2008 wird angenommen, dass bis 2020 - gerechnet ab dem Jahr 2005 - fossile Kraftwerke mit einer Leistung von 28 GW stillgelegt werden. Hinzu kommen 17 GW Kernkraftwerke und 17 GW an älteren EE-Anlagen, insbesondere Windkraftanlagen. Der erforderliche Zubau neuer Kraftwerke beliefe sich danach auf insgesamt 88 GW (Stichjahr 2005), wovon allein 59 GW von EE-Anlagen stammen. Der noch erforderliche Neubau fossiler Kraftwerke beläuft sich danach bis 2020 auf 29 GW. Um die im Leitszenario 2008 ermittelte CO2-Reduktion von insgesamt 36 % einzuhalten, müssten davon 9 GW als Kohlekraftwerke und 20 GW als Gaskraftwerke errichtet werden.

Allein die in Nordrhein-Westfalen derzeit in Bau befindlichen Kohlekraftwerke (Grevenbroich-Neurath, Duisburg, Datteln, Lünen, Hamm)  kommen auf eine elektrische Leistung 6.340 MW. Bundesweit sind ingesamt etwa 30 neue Kohlekraftwerke geplant. Dieses "Aufrüstungsprogramm" muss also sofort gestoppt werden, damit die Klimaschutzziele erreicht werden können.

 

Mehr Informationen
» Die "Leitstudie 2008" beim Bundesumweltministerium

 

Mit "Kohlosaurus" gegen Kohlekraftwerke

Foto: R. Lang

„Dinosaurier-Technologie stoppen!“ - Anti-Kohle-Protest vor Düsseldorfer Landtag

09.10.2008 - Mit einem als Dinosaurier gestalteten Kohlekraftwerk protestierten heute Aktive des Aktionsbündnisses „Zukunft statt Kohle“ gemeinsam mit regionalen Bürgerinitiativen vor dem Düsseldorfer Landtag gegen zehn neue, in NRW geplante Kohlekraftwerke. Aus dem „Kohlosaurus“ stiegen dabei hunderte CO2-Ballons auf, die die Gefahr der Kohleverbrennung für das Klima symbolisierten. Auf Plakaten forderten die Demonstranten: „Dinosaurier-Technologie stoppen!“. Die Aktion ist Teil einer bundesweiten Anti-Kohle-Tour. mehr

 

Stadtwerke Düsseldorf beantragen Kraftwerksgenehmigung

BUND-Protest gegen Kraftwerksneubau; Foto: R. Lang

Klimakiller und Dreckschleuder

01.10.2008 - Nachdem die Stadtwerke Düsseldorf bislang eine etwaige Investitionsentscheidung für den November 2008 angekündigt hatten, wird mit der beantragten Erteilung eines Vorbescheides schon jetzt das offizielle Genehmigungsverfahren für das umstrittene Kohlekraftwerk eröffnet. Die weitere Abwicklung des Vorhabens soll über Teilgenehmigungen erfolgen. Der BUND erbeitet derzeit eine umfassende Stellungnahme zum Vorhaben. Kommt das Kraftwerk, wäre dies ein herber Rückschlag für den Klimaschutz und die Luftreinhaltung in Düsselorf.

Mehr Infos auch auf der Homepage des Aktionsbündnis Sauberer Strom am Rhein - ASTR(H)EIN

Der Emissionshandel schafft Anreize für neue Kohlekraftwerke

BUND-Protest gegen das Zuteilungsgesetz für CO2-Zertifikate

Der Emissionshandel bevorzugt den Bau neuer Kohlekraftwerke, indem diese mehr Gratis-Zertifikate bekommen als vergleichbare klimafreundlichere Gas-Kraftwerke. Wie groß ist der wirtschaftliche Anreiz für die Stromkonzerne? Dies hat der BUND in einer Analyse berechnet.

Das Ergebnis: Die Betreiber der neuen Kohlekraftwerke, die in den Jahren 2010 bis 2012 ans Netz gehen sollen, erhalten Gratis-Zertifikate im Wert von bis zu vier Milliarden Euro. Für vergleichbare Gas-GuD-Kraftwerke würden die Stromkonzerne nur Zertifikate im Wert von bis zu zwei Milliarden Euro erhalten. Dies bedeutet, dass die Stromkonzerne – wenn sie auf klimaschädliche Kohlekraftwerkes statt auf moderne Gas-Kraftwerke setzen – zusätzliche Gewinne von bis zu zwei Milliarden Euro machen können.

Anreize für neue Kohlekraftwerke – die BUND-Berechnungen im Detail

 

Klima schützen - Kohle stoppen!

Demonstrationen der Klima-Allianz am 13.09.2008

Klimaschutz ist mit neuen Kohlekraftwerken nicht möglich! Hohe C02-Emissionen werden auf Jahrzehnte zementiert und die deutschen Klimaziele untergraben. Der Druck auf Energiekonzernde und Bundesregierung muss durch öffentlichen Protest erhöht werden, damit die irrsinnigen Kraftwerkspläne fallen gelassen werden. Demonstrieren Sie daher mit uns am 13.09. an den Kohlekraftwerken Jänschwalde und Staudinger! mehr

BUND begründet Klage gegen e.on-Kraftwerk in Datteln

29.08.2008 - Heute stellte der BUND seine 167-seitige Begründung gegen den Vorbescheid und die 1. Teilgenehmigung zum Neubau des Steinkohlekraftwerks der e.on Kraftwerke GmbH in Datteln vor. Mit dieser Klage greift der BUND diese Kraftwerksplanung in seinem „Herzstück“ an: Insbesondere der so genannte „Vorbescheid“ soll der e.on Kraftwerke GmbH die für die weiteren Investitionen nötige Rechtssicherheit in Bezug auf die Genehmigungsfähigkeit des Steinkohlekraftwerks verschaffen. mehr

BUND reicht Klage gegen Kraftwerk in Lünen ein

16.06.2008 - Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute beim Oberverwaltungsgericht in Münster Klage gegen das geplante TRIANEL-Steinkohlekraftwerk in Lünen eingereicht. Die Klage richtet sich gegen den von der Bezirksregierung Arnsberg am 6. Mai erlassenen Vorbescheid und die 1. Teilgenehmigung für das im Lüner Stummhafen projektierte 750 Megawatt-Kraftwerk. mehr

"Ohne Entmachtung der Konzerne wird es keine Energiewende geben"

Energiepolitische Konferenz in Essen

14.06. 2008 -  Der Energiesektor in Deutschland wird dominiert von E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall. Viele Stadtwerke haben Anteile an die großen Vier verkauft. Ökostromanbieter konnten sich am Markt etablieren, werden aber ständig von den großen Vieren an der Entwicklung gehindert. Dazu explodieren die Energiepreise. 59.000 Haushalten in NRW wurde letztes Jahr der Strom gesperrt, da er für sie nicht bezahlbar war. Gleichzeitig vermelden E.ON und RWE für 2007 wieder Gewinnsteigerungen um 27% und 15%. Eigentlich ist klar, was energiepolitisch getan werden muss: Überführung der Netze in öffentliche Hand und Rekommunalisierung der Energieversorgung;
massive Einsparung von Energie und Ausbau der erneuerbaren Energien. Stattdessen werden Kohlekraftwerke gebaut und wird über Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken diskutiert. Bundestagsfraktion und Landesverband der Linkspartei haben das Thema im Rahmen einer gut besuchten Konferenz mit Vertretern aus Verbänden und Politik diskutiert.

  • Statement von Dirk Jansen, Geschäftsleiter des BUND NRW hier
  • Konzentration im Energiesektor. Studie zur ökonomischen Entwicklung im Energiesektor und Handlungsvorschläge gegen die Machtkonzentration im Energiemarkt hier

BUND: „Heiße Luft und Schönrechnerei“

Energie- und Klimaschutzstrategie der Landesregierung

30.04.2008 - Mit heftiger Kritik reagierte der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auf die heute vorgestellte Energie- und Klimaschutzstrategie der Landesregierung. Das Konzept beinhalte neben einigen positiven Ansätzen vor allem viel heiße Luft. Insbesondere der darin vorgesehene Neubau von 12 Kohlekraftwerken könne nur durch massive Schönrechnerei als zentraler Beitrag für den Klimaschutz ausgegeben werden. mehr

Kraftwerk Herne 5: „Evonik hält sich Hintertürchen offen“

18.03.2008 - Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht sich in seiner Vermutung bestätigt, dass sich Evonik alle Optionen offen halten will, das Kraftwerksprojekt Herne 5 zu einem späteren Zeitpunkt doch noch „durch die Hintertür“ zu realisieren. Auf Antrag des BUND teilte Evonik dem Oberverwaltungsgericht (OVG) nun mit, dass „hinsichtlich der Realisierung des streitgegenständlichen Vorhabens …, wir die Realisierung lediglich verschoben und nicht endgültig aufgegeben haben.“ mehr

BUND klagt gegen Steinkohlekraftwerk Herne

21.02.2008 - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat jetzt beim Oberverwaltungsgericht NRW in Münster Klage gegen die immissionsschutzrechtliche Anlagengenehmigung für das Evonik/Steag-Steinkohlenkraftwerk Herne 5 eingelegt. Zwar hatte Evonik am 30. Januar verkündet, alle Planungen zum Bau des Kraftwerks auf Eis zu legen. Unklar bleibe aber, ob dies nur ein Trick von Evonik ist, oder das Projekt endgültig gestorben ist. mehr

BUND begrüßt Kraftwerksstopp in Herne

30.01.2008 - Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßt die heute bekannt gewordene Ankündigung von Evonik, auf den Bau des geplanten 700 MW-Steinkohlekraftwerks Herne 5 zu verzichten. Damit würden der Atmosphäre langfristig Kohlendioxid-Emissionen von jährlich etwa 4,5 Millionen Tonnen erspart. Die 28 an dem Projekt beteiligten Kommunen forderte der BUND auf, die eingesparten Gelder in kommunale Klimaschutzprogramme, Stromspartechnologien und dezentrale Versorgungsstrukturen umzulenken. mehr

Die Lüge von der Kraftwerkstilllegung

Berlin, 28.06.2007 - Wenige Tage vor dem Energiegipfel am Dienstag nächster Woche hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ein Moratorium für den Bau neuer Braun- und Steinkohlekraftwerke gefordert. Eine Analyse der Umweltorganisation habe ergeben, dass bei Realisierung der derzeitigen Vorhaben zum Bau neuer Kohlekraftwerke am Ende jährlich mehr als 100 Millionen Tonnen Kohlendioxid mehr freigesetzt würden als heute. Die Neubauten würden nicht im selben Umfang zur Stilllegung alter Kraftwerke führen. Das Argument von Bundesregierung und Industrie, neue Kohlekraftwerke nützten dem Klimaschutz, sei damit obsolet geworden. mehr

Steinkohlekraftwerk Lausward: Klimakiller und Dreckschleuder

09.05.2007 -  Anlässlich des Beginns des immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahrens für das geplante 400 Megawatt-Steinkohlekraftwerk in der Düsseldorfer Lausward fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) einen Stopp der Kraftwerksplanungen. „Anstatt auf die klimaschädliche Steinkohle zu setzen und die Düsseldorfer Bevölkerung durch hohe Feinstaub- und Schwermetallemissionen zu gefährden, sollten die Stadtwerke eine bedarfsgerechte  und umweltfreundliche Energieversorgung sicherstellen“, so der Appell der Umweltschützer. mehr

BUND-Protest gegen Kohlekraftwerke

22.03.2007 Kohleboom trotz Klimakollaps

Anlässlich der Sonder-Umweltministerkonferenz in Düsseldorf hat der BUND gegen den Bau neuer Kohlekraftwerke protestiert. "Die Bekenntnisse der Politik zum Klimaschutz bleiben nicht als heiße Luft, wenn die Pläne zum Bau neuer Kohlekraftwerke realisiert würden", so die BUND-Botschaft. Damit steuere Deutschland mit Vollgas in die Klimakatastrophe. mehr

E.ON mit Wildwest-Methoden gegen BUND

17.02.2007 Oberverwaltungsgericht stoppt Kraftwerksbau / E.ON-Mitarbeiter attackieren Umweltschützer

Nachdem das Oberverwaltungsgericht NRW auf Antrag des BUND den Baubeginn für das E.ON-Kraftwerk in Datteln gestoppt hatte, kam es am Samstag zu einem Zwischenfall. Als sich BUND-Aktivisten über offenbar widerrechtlich wieder aufgenommene Baumaßnahmen informieren wollten, wurden sie tätlich angegriffen. mehr

Kohleboom trotz Klimakollaps

06.02.2007 26 neue Kohlekraftwerke geplant

Der aktuelle Bericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) hat bestätigt: Der menschgemachte Klimawandel gefährdet unsere existenziellen Grundlagen. Trotzdem planen deutsche Unternehmen derzeit den Bau von bis zu 27 neuen Kohlekraftwerken - den Klimakillern Nr. 1. Allein in Nordrhein-Westfalen sollen 11 neue Kohlekraftwerke errichtet werden. mehr

Das BUND-Stromsparpaket: Emissionsrechte für Effizienzfonds versteigern

September 2006 47 MILLIONEN TONNEN CO2 WENIGER

Im Herbst stehen zwei energiepolitische Ereignisse an: der Energiegipfel am 9. Oktober und das vom Bundestag zu verabschiedende Zuteilungsgesetz für den Emissionshandel. Der BUND zeigt: Nimmt man die Energieeffizienz bei der Stromnutzung und den Klimaschutz bei der Stromerzeugung zusammen, kann das Klima um zusätzliche 47 Millionen Tonnen Kohlendioxid entlastet werden. Zehn Prozent der Emissionsrechte müssen dafür an die Energieversorger versteigert werden. Der Versteigerungserlös wird auf eine Milliarde Euro geschätzt. Die Hälfte davon reicht aus, um den seit Jahren geplanten Energieeffizienzfonds mit einem Markteinführungsprogramm für Stromeffizienz zu starten. Hocheffiziente Heizungspumpen, Kühlgeräte, Beleuchtungs- und Klimatisierungstechnologie schaffen mit Hilfe des Fonds den Sprung aus der Nische auf den Massenmarkt. Der Energieeffizienzfonds lässt die Stromrechnung der Verbraucher sinken und schafft zusätzliche Nachfrage für innovative Produkte.

Weitere Informationen im BUND-Stromsparpaket

BUND kritisiert großzügige Zuteilung von Emissionsrechten

Mogelpackung Emissionshandel
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die zu großzügige, weitgehend kostenlose Vergabe von Emissionsrechten durch die Bundesregierung kritisiert. Dies komme einem Milliardengeschenk an die Stromkonzerne gleich.


Mehr Infos:



Ökologisches Feigenblatt CCS

Der BUNDhintergrund Ökologisches Feigenblatt CCS - CO2-Abscheidung ist kein Beitrag zum Klimaschutz (2. Auflage Juni 2009) beschäftigt sich mit der Frage, ob Carbon Capture und Storage ein Muss für den Klimaschutz ist.

Radioaktivität aus Kohlekraftwerken

Weltweit gelten Braun- und Steinkohlekraftwerke neben Atomkraftwerken als die größte Quelle radioaktiver Kontamination der Umwelt. Der BUND hat einige Argumente in einem BUNDhintergrund „Radioaktivität aus Kohlekraftwerken“ zusammengefasst.

Wahl-Spezial: Erneuerbarer Strom oder Kohle und Atom? Klimaexpress Mai 2009

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