BUND: „Notfalls eigenes Fracking-Verbots-Gesetz in NRW“

Landtag debattiert Förderung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten

14.05.2013 - Vor dem Hintergrund der anhaltenden Debatte über die umstrittene Fracking-technologie zur Förderung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten hat der BUND die Landesregierung aufgefordert, notfalls ein eigenes Fracking-Verbotsgesetz auf den Weg zu bringen. Jetzt müssten die Parteien Farbe bekennen, ob sie Mensch und Umwelt dauerhaft vor den Folgen der Hochrisikotechnologie schützen wollten. mehr

 

Zwei Jahre Fukushima:  Atomanlagen abschalten!

 

Am Samstag den 9. März 2013 findet die Demonstration in Gronau (Westf.) unter dem Motto "Urananreicherung in die Zange nehmen" statt:

Auftaktkundgebung ist um 13 Uhr direkt am Urenco-Haupttor (Röntgenstraße 4, Gronau).

  • Anschließend führt der Demozug um die Anlage herum zur Zwischenkundgebung am im Bau befindlichen Zwischenlager.
  • Danach kehrt der Demozug zum Haupttor zum gemeinsamen Abschluss zurück.
  • Ende der Veranstaltung ist um ca. 17 Uhr.

Für den musikalischen Schwung bei der Sache sorgen Selassikai, Salossi und Klaus der Geiger! Und so hört sich das dann an:

alle Infos

Anti-Atomkraft-Demonstration an der Urananreicherungsanlage Gronau /Informationen zum Ablauf

Mehr als 100 Gruppen rufen zur Demo in Gronau auf

Gronau, Münster, Düsseldorf - Im Rahmen bundesweiter Anti-Atomkraft-Demonstrationen findet am Samstag (9. März) auch in Gronau eine Demonstration an der einzigen deutschen Urananreicherungsanlage statt. Mit der Großaktion wird einerseits der Opfer der Atomkatastrophe in Fukushima (Japan) gedacht. Gleichzeitig wird in Richtung Bundesregierung und NRW-Landesregierung demonstriert, dass der Betrieb der Gronauer Uranfabrik mit vielen Gefahren verbunden und die sofortige Stilllegung erforderlich ist. Die Demonstration beginnt am Samstag um 13.00 Uhr mit einer Kundgebung vor dem Tor der Urananreicherungsanlage (Röntgenstraße 4). Weitere zentrale Demonstrationen finden bei den Atomkraftwerken Grohnde, Neckarwestheim und Gundremmingen statt. mehr

Kohlekraftwerk Lünen: Auch neue Genehmigungsanträge rechtswidrig

BUND: „Vorhaben ist zum Scheitern verurteilt“

24.10.2012 - Das umstrittene 750 Megawatt-Steinkohlekraftwerksprojekt im Lüner Stummhafen wird auch weiterhin nicht rechtskonform genehmigt werden können. Dieses Fazit zieht der BUND als Ergebnis seiner insgesamt mehrere hundert Seiten starken Einwendungen gegenüber den neuen immissionsschutzrechtlichen und wasserrechtlichen Genehmigungsanträgen der Trianel Kohlekraftwerk Lünen GmbH und Co. KG (TKL) und des Stadtbetriebes Abwasserbeseitigung Lünen AöR (SAL). Auch der neue Anlauf, doch noch eine Genehmigung für das an diesem Standort hochproblematische Kraftwerk zu erhalten, ist damit nach Ansicht des Umweltverbandes zum Scheitern verurteilt. mehr

Neuer Erfolg für BUND: Trianel-Urteil rechtskräftig

Kohlekraftwerk Lünen / Bundesverwaltungsgericht weist Revisionsnichtzulassungsbeschwerde ab

12.10.2012 - Die Bezirksregierung Arnsberg und Trianel sind vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig mit dem Antrag auf Zulassung der Revision gegen das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster vom 1. Dezember 2011 gescheitert. Damit ist die vom NRW-Landesverband des BUND erstrittene Aufhebung des immissionsschutzrechtlichen Vorbescheids und der 1. Teilgenehmigung für das Kohlekraftwerk Lünen rechtskräftig. mehr

BUND gegen BoAplus

Überflüssige Regionalplanänderung für Braunkohlenkraftwerk

09.09.2012 - Der BUND hat heute bei der Bezirksregierung Köln seine Stellungnahme zur geplanten Änderung des Regionalplans zugunsten eines neuen Braunkohlenkraftwerks in Bergheim-Niederaußem eingereicht. Der Umweltverband fordert darin den Regionalrat Köln auf, der Regionalplanänderung wegen entgegen stehender raumordnerischer Ziele und Grundsätze nicht zuzustimmen. Ein neues Braunkohlenkraftwerk sei u.a. nicht mit den Klimschutzzielen vereinbar. mehr

„Schwere Hypothek für den Klimaschutz“

RWE-Braunkohlenkraftwerk Neurath: Protest gegen BoA-Inbetriebnahme

15.08.2012 - Begleitet von Protesten des BUND, der klima-allianz deutschland und lokalen Bürgerinitiativen erfolgte heute in Grevenbroich-Neurath die offizielle Inbetriebnahme eines neuen RWE-Braunkohlenkraftwerks mit 2.100 Megawatt elektrischer Leistung. Der Protest der Klimaschützer richtete sich auch gegen NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die als Ehrengast der Inbetriebnahme beiwohnte. Die Mahnwache stand deshalb unter dem Motto „Braunkohle killt das Klima - Hannelore Kraft findet’s prima“. Diese Botschaft wurde mit einem übergroßen, aus dem Konterfei der Ministerpräsidentin zusammengesetzten „CO2“-Zeichen unterstrichen. Für den BUND ist der Klimakiller eine „schwere Hypothek für den Klimaschutz“. ...mehr

BUND lehnt Netzentwicklungsplan ab

Ende der Konsultationsphase für den Netzentwicklungsplan 2012

10.07.2012 - Die Netzbetreiber müssen ihre Pläne zum Ausbau der Stromnetze noch einmal gründlich überarbeiten. Viele angedachte Leitungen sind überflüssig, wenn mehr Windenergie im Süden gebaut und endlich mehr für das Einsparen von Strom getan wird. Jede Stromleitung, die unnötig gebaut wird, erhöht den Widerstand vor Ort. Der BUND lehnt deshalb den Entwurf des Netzentwicklungsplan 2012 ab und fordert eine Neuberechnung unter Einbeziehung der vom BUND vorgeschlagenen Varianten. mehr

Erörterungstermin FFH-Verträglichkeitsuntersuchung Kohlekraftwerk Datteln 4

BUND begründet Ausstieg – Schwere Vorwürfe gegen Bezirksregierung Münster

05.07.2012 - Der BUND erhebt schwere Vorwürfe gegen die Bezirksregierung Münster. Der Termin zur Erörterung der von der E.on Kraftwerke GmbH beantragten Änderung des immissionsschutzrechtlichen Vorbescheides für das Kohlekraftwerk Datteln 4 sei ein Paradebeispiel für voreingenommenes Behördenhandeln. Die Grundsätze einer ergebnisoffenen und neutralen Verhandlungsführung seien eklatant verletzt worden. Der BUND war deshalb am Mittwochabend nach etwa achtstündiger Diskussion unter Protest aus dem Termin ausgestiegen. mehr

FFH-Verträglichkeitsuntersuchung Kohlekraftwerk Datteln 4 - BUND fordert Absage des Erörterungstermins

"So wird Bürgerbeteiligung zur Farce"

Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat bei der Bezirksregierung Münster die Aufhebung des für den 4. Juli geplanten Erörterungstermins beantragt. Diesen hatte die Behörde zur Diskussion der von der E.on Kraftwerke GmbH beantragten Änderung des Vorbescheides angesetzt. Im Zentrum der Erörterung sollte die Prüfung und Feststellung der Verträglichkeit des Kraftwerksvorhabens mit den Erhaltungszielen der betroffenen Natura 2000-Gebiete (FFH-Verträglichkeit) stehen. Dazu hatte E.on eine FFH-Verträglichkeitsuntersuchung nachgereicht. Zum Ende der Stellungnahme-Frist am 20. Juni hatte der BUND dazu eine insgesamt etwa 200-Seiten starke Stellungnahme eingereicht. mehr

Kohlekraftwerk Datteln

BUND gewinnt - Oberverwaltungsgericht kippt Kraftwerksgenehmigung

12.06.2012 - Als „weiteren Sargnagel für das gescheiterte Kraftwerksprojekt“ bezeichnete der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die heutige Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts in Münster. Dieses hatte der BUND-Klage stattgegeben und den immissionsschutzrechtlichen Vorbescheid für das E.On-Steinkohlekraftwerk Datteln 4 aufgehoben. Der Vorbescheid ist die für die Feststellung der Gesamt-Genehmigungsfähigkeit des Vorhabens maßgebliche Behördenentscheidung. mehr

Datteln 4: Nächste Runde im Kraftwerksstreit

Oberverwaltungsgericht entscheidet über BUND-Klage gegen immissionsschutzrechtliche Grundsatzgenehmigung

06.06.2012 - Im gerichtlichen Streit um den Bau des E.On-Steinkohlekraftwerks Datteln 4 steht eine weitere Entscheidung bevor. Am Dienstag, 12. Juni 2012, verhandelt der 8. Senat des Oberverwaltungsgerichts Münster die Klage des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen das Land Nordrhein-Westfalen betreffend den immissionsschutzrechtlichen „Vorbescheid“. Dieser stellt die Grundsatzgenehmigung des Kraftwerks Datteln 4 dar. Mit der Erteilung des Vorbescheides erfolgte die allen weiteren Teilgenehmigungen zugrunde liegende positive Gesamtbeurteilung des Vorhabens. Eine Entscheidung über die vom BUND ebenfalls beklagten Teilgenehmigungen erfolgt noch nicht. mehr

Frau Bundeskanzlerin, packen Sie jetzt mal richtig an!

BUND- und Germanwatch-Aktion in Düsseldorf 

11.05.2012 - Anlässlich des Wahlkampfauftritts von Angela Merkel am 11. Mai in Düsseldorf haben AktivistInnen von BUND und Germanwatch für ambitionierte Klimaschutzziele geworben. Auf dem EU-Gipfel am 28. Juni 2012 müssten die Regierungschefs endlich eine Minderung klimaschädlicher CO2-Emissionen von 30 Prozent bis 2020 in Europa beschließen. Ohne einen solchen Beschluss …

- wird der Emissionshandel kollabieren, der das zentrale Instrument des Klimaschutzes in Europa ist,

- fehlen die nötigen Anreize für klimafreundliche Investitionen in Deutschland und Europa,

- wird Deutschland sein nationales Klimaschutzziel von 40 Prozent Treibhausgasminderung bis 2020 verfehlen,

- droht die deutsche Energiewende zu scheitern.

Das muss verhindert werden. Die vom Klimawandel bedrohten Entwicklungsländer schauen sehr genau auf Berlin und Brüssel. Frau Bundeskanzlerin, Sie haben es in der Hand: Packen Sie jetzt richtig an! Machen Sie den europäischen und deutschen Klimaschutz zur Chefsache. Setzen Sie in Brüssel ein 30-Prozent-Klimaschutzziel durch!

Packen Sie jetzt mal richtig an! 11.05.2012, Düsseldorf

Fotos: D.Jansen/BUND

Eine gemeinsame Kampagne von

Verbände, Gewerkschaften und Energieunternehmen gemeinsam für mehr Klimaschutz

Initiativkreis Klimaschutz NRW legt Klimaschutzerklärung „Die Zeit des Handelns ist gekommen“ vor

09.05.2012 - Mit der gemeinsamen Klimaschutzerklärung „Die Zeit des Handelns ist gekommen“, melden sich Umwelt- und Wirtschaftsverbände, Unternehmen, kirchliche Organisationen, Gewerkschaften und kommunalen Initiativen gemeinsam zu Wort, um den Klimaschutz in einem breiten gesellschaftlich getragenen Diskurs in NRW voranzubringen. Damit soll der Energiewende in Nordrhein-Westfalen, als wichtigstem Industrie- und Energieland in Deutschland, neuer Schwung gegeben werden. mehr

NRW-Wahlkämpfer antworten Umweltverbänden – Ambitionierter Klimaschutz im Land auf der Kippe

Spitzenkandidaten der großen Parteien für die NRW-Landtagswahl enttäuschen mit ausweichenden oder widersprüchlichen Aussagen zu einem Landesklimaschutzgesetz und zur Zukunft des gerichtlich gestoppten E.ON-Steinkohlekraftwerks Datteln IV

27.04.2012 - Nordrhein-Westfalen, das Bundesland mit den weitaus höchsten CO2-Emissionen, könnte nach der Landtagswahl am 13. Mai einen kräftigen Schwenk hin zu „Klimaschutz light“ erleben. Das lässt sich aus den Antwortschreiben der Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten aller Parteien mit Chancen auf (Wieder-)Einzug in den Düsseldorfer Landtag schließen, die diese jetzt an die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH), die Landesverbände von BUND und NABU, Germanwatch und das Kampagnen-Netzwerk Campact schickten. Die Nichtregierungsorganisationen (NRO) hatten die Wahlkämpfer insbesondere nach der Zukunft des von der bisherigen rot-grünen Minderheitsregierung eingebrachten „Klimaschutzgesetz NRW“ und nach dem gerichtlich gestoppten E.ON-Kohlekraftwerk Datteln IV gefragt. mehr

Klimaschutz-Check_Kernaussagen_NRW_SpitzenkandidatInnen.pdf

Klimaschutz-Check_Anschreiben_und_Antworten_NRW-Parteien.pdf

Stromspeicherung nicht zu Lasten des Nationalsparks Eifel

Naturschutzverbände setzen sich für eine umfassende planerische Absicherung des beabsichtigten Wasserspeicherkraftwerks der Firma TRIANEL in der Eifel ein.

24.04.2012 - Die Firma TRIANEL plant in der Eifel ein großes Wasserspeicherkraftwerk. Die nordrhein-westfälischen Naturschutzverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) und Naturschutzbund Deutschland (NABU) begrüßen die Planung an sich, weil die Energiewende auch neue Speicherkapazitäten erfordert. Gleichzeitig müssen aber auch die Nachteile für empfindliche Schutzgebiete, insbesondere den Nationalpark Eifel, berücksichtigt werden. In einem ersten Planungsschritt soll der Regionalplan Köln, Teilabschnitt Aachen, geändert werden. Hierzu haben die anerkannten Naturschutzverbände Stellung genommen.

Menschenkette gegen Kohlekraftwerk: 600 Fackeln gegen Datteln 4

Zeichen für den Rechtsstaat und gegen Klimaschädigung und Umweltverschmutzung / Datteln 4 wird Prüfstein zur Landtagswahl

 

Datteln, 18.03.2012 - Am gestrigen Samstagabend demonstrierten mehr als 600 Menschen an der Baustelle in Datteln gegen den umstrittenen Bau des E.on-Kohlekraftwerks Datteln 4. Sie wendeten sich damit gegen die Versuche, den gerichtlich gescheiterten Kraftwerksbau nachträglich zu legalisieren. Anlass war der zweite Jahrestag des Beschlusses des Bundesverwaltungsgerichts, welches den Bebauungsplan für das Kohlekraftwerk wegen zahlreicher Rechtsverstöße für nichtig erklärt hatte. Aufgerufen zu der Aktion „Heimleuchten:Nein zu Datteln 4! Recht muss Recht bleiben!“ hatten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Aktion „Bürger informieren Bürger“ Waltrop (B.i.B. Waltrop), die IG Meistersiedlung Datteln und die klima-allianz deutschland. mehr

 

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4.000 AtomkraftgegnerInnen protestieren vor Gronauer Urananreicherungsanlage

Mehr als 4.000 Menschen haben anläßlich des Jahrestags der Reaktorkatastrophe von Fukushima im westfälischen Gronau für die sofortige Schließung der dortigen Atomanlage protestiert. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen und andere Initiativen hatten zu dem Protest aufgerufen. Der Demonstrationszug startete am Gronauer Bahnhof und endete am Nachmittag vor dem Werkstor der Urenco-Urananreicherungsanlage. Insgesamt demonstrierten heute in sechs deutschen Regionen etwa 50.000 Menschen für den sofortigen Atomausstieg und eine schnelle Energiewende.

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„Recht muss Recht bleiben“: Bündnis kündigt breiten Protest gegen E.on-Kohlekraftwerk Datteln 4 an

Aufruf zu Fackelzug und Menschenkette zum zweiten Jahrestag des Kraftwerksurteils des Bundesverwaltungsgerichts

 

Unter dem Motto „Nein zu Datteln 4! Recht muss Recht bleiben“ ruft ein breites Bündnis aus Bürger/innen und Verbänden für Samstag, den 17. März 2012 (18.00 Uhr),  zu einer Protestaktion an der Kraftwerksbaustelle in Datteln auf. Anlass ist der zweite Jahrestag der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts gegen das umstrittene E.on-Kohlekraftwerk. mehr

Heimleuchten: Menschenkette gegen Kohlekraft

Recht muss Recht bleiben! Leuchten Sie den Verantwortlichen heim, machen Sie mit bei der Menschenkette am Kanal!

Samstag, 17. März 2012, 18.00 Uhr, Zur Seilscheibe, Datteln

Derzeit versucht der Regionalverband Ruhr (RVR) mit Hilfe einer Regionalplanänderung dem juristisch gescheiterten E.on-Kohlekraftwerkstorso in Datteln neues Leben einzuhauchen. Anstatt die Planung endlich zu beerdigen soll der Kraftwerksstandort nachträglich legalisiert und so der Weg für einen neuen Bebauungsplan frei gemacht werden. Am 2. Jahrestag der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts gegen Datteln 4 wollen wir ein kraftvolles Zeichen für den Rechtsstaat und die Bürgerrechte und gegen Klimaschädigung und Umweltverschmutzung setzen. Die IG Meistersiedlung Datteln, der BUND NRW, die B.i.B. Waltrop und die klima-Allianz laden deshalb ein zum "Heimleuchten". Machen Sie mit!

Mehr Infos: www.nein-zu-dattel4.de, www.meistersiedlung.de

Flyer und Lageplan

 

25. Februar: Autobahn-Aktionstag in NRW! „Atomtransporte quer durch NRW stoppen“

Autokorsos ab Ahaus und Bonn sowie Aktionen in OWL - Kundgebungen in Duisburg und Jülich

Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände aus ganz Nordrhein-Westfalen sowie dem angrenzenden Weserbergland rufen für Samstag, 25. Februar, zu einem landesweiten Autobahn-Aktionstag auf. Mit Autokorsos, Kundgebungen sowie Aktionen an Autobahnbrücken und Autobahnraststätten verstärken die Anti-Atomkraft-Initiativen ihren politischen Druck und fordern von der Bundes- und Landesregierung einen sofortigen Stopp aller Atomtransporte sowie die Stilllegung der Atomanlagen in der Region. Außerdem wollen sie auf die ungelöste Entsorgung des Atommülls an den Atomstandorten in Jülich, Duisburg, Ahaus und Gronau hinweisen. mehr

„Wichtiger Schritt für energiewirtschaftliche Innovation und Klimaschutz“

Landtagsanhörung zum Entwurf des „Gesetzes zur Förderung des Klimaschutzes in Nordrhein-Westfalen“ / Naturschutzverbände fordern aber auch Nachbesserungen

20.01.2012: Als „wichtigen Schritt für energiewirtschaftliche Innovation und Klimaschutz“ begrüßen die nordrhein-westfälischen Naturschutzverbände den Gesetzentwurf der Landesregierung für ein Landesklimaschutzgesetz. In einer gemeinsamen Stellungnahme zur Landtagsanhörung am 23. Januar fordern die Landesverbände des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) und des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) allerdings auch erhebliche Nachbesserungen. mehr

 

Hinweis: Die Stellungnahme der NRW-Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU zur Landtagsanhörung am 23. Januar finden Sie ...hier

Entwurf des Gesetzes zur Förderung des Klimaschutzes in NRW, Drs. 15/2953, 10.10.2011

Alle Stellungnahmen zur Landtagsanhörung finden Sie ...hier

BUND-Vortrag: Ein Klimaschutzgesetz für NRW, 31.01.2012

„Die Kohlekraftwerke sind gescheitert“

BUND und Bürgerinitiative fordern Schlussstrich für Kraftwerksvorhaben Lünen und Datteln

 

28.12.2011 - Vier Jahre nach Beginn der Auseinandersetzungen um die geplanten und inzwischen weitgehend fertiggestellten Steinkohlekraftwerke in Lünen und Datteln fordern der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Bürgerinitiative Kontra Kohlekraftwerk (BI- KKK) die Betreibergesellschaften Trianel und E.on auf, von den Vorhaben Abstand zu nehmen. Nach den erfolgreichen Klagen des BUND verfüge nun keines der Kraftwerke über die erforderlichen Genehmigungen. Die getätigten Investitionen von bereits mehr als 2 Milliarden Euro seien buchstäblich „in den Sand gesetzt worden“, weil der Natur- und Umweltschutz sträflich vernachlässigt wurde. mehr

Umweltverbände und Bürgerinitiativen fordern: Castortransporte verhindern – Atomausstieg in NRW durchsetzen!

Atomkraftgegner fordern Atomausstiegsfahrplan für NRW und kündigen massive Protest an / Erste Demonstration in Ahaus am 18. Dezember

 

15.12.2011 - Umweltverbände und Bürgerinitiativen wollen gemeinsam die drohenden Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus verhindern. Gleichzeitig forderten sie heute (15.12.2011) in Düsseldorf von der Landesregierung einen konkreten Ausstiegsfahrplan für alle Atomanlagen in Nordrhein-Westfalen. Für Sonntag, den 18. Dezember (14 Uhr), kündigten die Atomkraftgegner eine erste Demonstration vor dem Atommülllager in Ahaus an. mehr

Kohlekraftwerk Lünen: BUND kippt Genehmigung

Forderung nach landesplanerischen Konsequenzen

02.12.2011 - Der 8. Senat des Oberverwaltungsgerichts Münster hat am gestrigen Abend der Klage des nordrhein-westfälische Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen den von der Bezirksregierung Arnsberg erlassenen immissionsschutzrechtlichen Vorbescheid und die erste Teilgenehmigung für ein Steinkohlekraftwerk in Lünen stattgegeben und die Kraftwerkgenehmigung aufgehoben. Eine Revision wurde nicht zugelassen. Der BUND wertet dies als „großartigen Erfolg für Mensch und Umwelt“ und fordert die Landesregierung auf, jetzt die notwendigen planungsrechtlichen Konsequenzen zu ziehen. mehr

Kohlekraftwerk Lünen: Gerichtsmarathon wird fortgesetzt

Fortsetzung der mündlichen Verhandlung am 1. Dezember

 

29.11.2011 - Die mündliche Verhandlung der Klage des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen die Genehmigung der Bezirksregierung Arnsberg für das umstrittene Trianel-Kohlekraftwerk Lünen geht in die nächste Runde. Am Donnerstag, den 1. Dezember 2011 geht es vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster (10.00 Uhr, Sitzungssaal I) dann vor allem um die Frage der Unverträglichkeit der kraftwerksbedingten Schadstoffeinträge mit dem Schutz der europäischen FFH-Gebiete im Bereich der Cappenberger Wälder. mehr

 

Experten warnen vor Risiken bei der Förderung von unkonventionellem Erdgas

Im Bundestag debattierte der Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit über das umstrittene Fracking

21.11.2011 - Bei der Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten mittels des sogenannten Fracking-Verfahrens gibt es nach Meinung von Experten noch eine Reihe ungelöster Fragen und unkalkulierbarer Risiken für das Trinkwasser. Bei einer öffentlichen Anhörung des Umweltausschusses des Bundestages am Montagvormittag wurde deutlich, dass nach Meinung der Mehrzahl der Sachverständigen die gesetzlichen Regelungen für das Fracking-Verfahren nicht ausreichend seien und das Bergrecht entsprechend geändert werden sollte. BUND-Sachverständiger Dirk Jansen forderte auf der Anhörung ein Fracking-Verbot. mehr

Kohlekraftwerk Lünen: BUND-Nachlese zur Trianel-Verhandlung: „Was nicht passt, wird passend gemacht“

Am 1. Dezember wird die Verhandlung fortgesetzt

17.11.2011 - Mit zwiespältigen Gefühlen blickt der BUND auf die zweitägige mündliche Gerichtsverhandlung der Klage gegen das Trianel-Kohlekraftwerk in Lünen zurück. Die vom BUND erzwungene Teil-Aufhebung des Genehmigungsbescheides für das umstrittene Kohlekraftwerk sei zweifellos ein wichtiger Etappen-Sieg. Die Richter hätten aber bereits voll zugunsten des BUND entscheiden können, anstatt Trianel eine weitere Nachbesserungsfrist einzuräumen. mehr

Oberverwaltungsgericht verhandelt BUND-Klage gegen Trianel-Kohlekraftwerk in Lünen

Gerichtsmarathon geht in entscheidende Phase / BUND optimistisch

 

11.11.2011 - Ab dem kommenden Dienstag (15.11.2011) verhandelt das Oberverwaltungsgericht in Münster die Klage des NRW-Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen das Land Nordrhein-Westfalen in Sachen Kohlekraftwerk Lünen. Die Trianel Kohlekraftwerk Lünen GmbH und Co. KG ist Beigeladene in dem Verfahren. Streitgegenstand sind der so genannte Vorbescheid und die 1. Teilgenehmigung für das umstrittene Vorhaben. Würde das Kraftwerk letztendlich realisiert, wären damit zusätzliche Kohlendioxid-Emissionen von 5,7 Millionen Tonnen pro Jahr und weitere gravierende Auswirkungen auf Mensch und Natur verbunden. mehr

4.500 Unterschriften eingereicht

Kohlekraftwerk Datteln 4 stoppen!

Das Kohlekraftwerk Datteln wurde von mehreren Gerichten für illegal erklärt. Eon, die Stadt Datteln und der Regionalverband Ruhr versuchen jedoch, den Schwarzbau nachträglich zu legalisieren. Mit dem BUND haben mehr als 4.500 Menschen dagegen protestiert. mehr

BUND kritisiert RWE-Kraftwerkspläne für Niederaußem

„Energieerzeugungstechnologie von vorgestern“ / Biomasse-Mitverbrennung ist „grober Unfug“

 

07.10.2011 - Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisierte die heute von der RWE Power AG vorgestellten Pläne zum Neubau zweier Braunkohlenkraftwerksblöcke in Bergheim-Niederaußem. Diese seien kein Beitrag zum Klimaschutz und passten nicht in ein zukunftsfähiges Energiesystem. mehr

Klimaschutzgesetz rückt näher

Umweltverbände begrüßen Kabinettsbeschluss zum Klimaschutz in NRW | Aufforderung an Wirtschaft und Gewerkschaften zum Dialog

 

04.10.2011 - Die nordrhein-westfälischen Landesverbände des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) begrüßen die Kabinettsentscheidung für ein Klimaschutzgesetz in NRW. Damit werde der Weg frei für eine zukunftsfähige Energiepolitik. NRW sei das erste Bundesland, das beabsichtige, ein Gesetz mit verbindlichen CO2-Reduktionsverpflichtungen zu verabschieden. Die Landesregierung setze damit bundesweit Maßstäbe. Als „wichtigen Schritt in Richtung Energiesparen und Energieeffizienz“ bewerteten die beiden Verbände auch das Klimaschutz-Start-Programm. mehr

BUND und Bürgerinitiativen fordern Fracking-Verbot

Dialogprozess bei Bezirksregierung Arnsberg

26.09.2011 - Mehr als drei Stunden dauerte heute der vom Arnsberger Regierungspräsidenten Dr. Bollermann initiierte Dialog mit Bürgerinitiativen und Umweltverbänden zur unkonventionellen Gasgewinnung in NRW. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Interessengemeinschaft "Gegen Gasbohren" wiederholten dabei ihre gemeinsame Forderung nach einem Verbot der umstrittenen Fracking-Methode zur Förderung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten. mehr

Bundesrat hat das CCS-Gesetz abgelehnt

Erfolgreicher Protest des BUND 

23.09.2011 - Der Protest gegen die Kohlenstoffspeicherung (CCS) war erfolgreich. Das entsprechende Gesetz hat der Bundesrat am 23.9.2011 abgelehnt. Der BUND war am Tag der Entscheidung vor Ort, um gegen CCS zu protestieren. Motto: "Kohlestrom hat keine Zukunft – CO2-Endlager stoppen".

CCS ist eine Technologie im Forschungsstadium, die mit zahlreichen Risiken behaftet ist. Sie taugt auch nicht als "Brückentechnologie", sondern dient lediglich als grünes Mäntelchen für die dreckige Kohleverstromung.

Tina Löffelsend, Klima-Referentin des BUND, überreichte rund 13.000 Unterschriften an den Wirtschaftsminister Niedersachsen Jörg Bode (FDP), dem zuständigen CCS-Minister aus diesem besonder

BUND unterstützt Gaskraftwerksplanung in Düsseldorf

Ende der Stellungnahme-Frist zum Genehmigungsantrag / „Wichtiger Beitrag zur Versorgungssicherheit, aber Nachbesserungen notwendig“ / Problematische Stickoxide

16.09.2011 - Der BUND unterstützt die Pläne der Stadtwerke Düsseldorf für eine Gaskraftwerk. In einer Stellungnahme zum Genehmigungsantrag der Stadtwerke Düsseldorf für ein GuD-Kraftwerk mit einer elektrischen Leistung von bis zu 630 Megawatt und einem Gesamtnutzugsgrad von maximal 85 Prozent betont der BUND die energiewirtschaftlichen Pluspunkte des Vorhabens gegenüber dem ursprünglich geplanten Kohlekraftwerk. Im Detail gibt es allerdings auch Nachbesserungsbedarf.  mehr

Jetzt mitmachen: kein CO2 in die Erde pumpen - CCS-Gesetz stoppen!

Am 23. September stimmt der Bundesrat über das Gesetz zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid (CCS) ab. CCS ist kein Klimaretter. Es ist vielmehr riskant und teuer. Das geplante CCS-Gesetz lässt zentrale Sicherheitsfragen unbeantwortet und will die langfristige Haftung für die riskante Technologie den Bundesländern und damit voraussichtlich den SteuerzahlerInnen aufbürden.


Fordern Sie den Bundesrat auf, dem Gesetz nicht zuzustimmen!

Stromleitung für Kraftwerk Datteln jetzt vor dem Bundesverfassungsgericht

BUND reicht in Karlsruhe Verfassungsbeschwerde ein / Verfahren von grundsätzlicher Bedeutung

 

16.08.2011 - Im Rechtsstreit um den Bau der 380 kV-Leitung zum Anschluss des umstrittenen Kohlekraftwerks Datteln 4 an das Stromnetz hat der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) jetzt Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingereicht. In der umfangreichen Begründung führt der BUND zahlreiche Verfassungsverstöße wie die Verletzung seines Prozessgrundrechts und des Grundrechts auf Gewährleistung eines effektiven Rechtsschutzes an. mehr

Stellungnahme zum Klimaschutzgesetz

NRW ist Vorreiter /  Details des Gesetzes verbesserungsfähig

20.07.2011 - In 2010 ist der Ausstoß an Treibhausgasen in Nordrhein-Westfalen nach den Berechnungen des LANUV gegenüber dem Vorjahr um etwa 21,5 Millionen Tonnen (7,4 Prozent) angestiegen. Insgesamt wurden in Nordrhein-Westfalen 2010 etwa 313,6 Millionen Tonnen klimaschädliche Gase emittiert; das entspricht einem Anteil von etwa 33 Prozent an den deutschen Gesamtemissionen. Die Zahlen sprechen ein deutliche Sprache: Scheitert NRW beim Klimaschutz, scheitert auch Deutschland.

Mit dem Entwurf für ein NRW-Klimaschutzgesetz nimmt die Landesregierung die Verantwortung an und macht sich zum bundesweiten Vorreiter, wie der BUND in seiner heute eingereichten Stellungnahme im Rahmen der Verbändeanhörung lobt. Allerdings sind die langfristigen Klimaschutzziele unseres Erachtens nicht ambitioniert genug und deren konkrete Umsetzung bleibt in Teilen unklar.

die Stellungnahme zum Gesetzentwurf

der Gesetzentwurf

BUND begrüßt neuen Windenergie-Erlass

Wichtiger Beitrag zum Klimaschutz

Der am 11. Juli in Kraft getretene Windenergie-Erlass ist ein wichtiger Beitrag für den natur- und menschenverträglichen Ausbau der Windkraft in NRW, so die Bewertung des BUND. Wichtige Forderungen der Naturschutzverbände wurden in dem neuen Erlass berücksichtigt. Bei konsequenter Anwendung könnte damit der Anteil der Windenergie an der Stromerzeugung bis 2020 unter Vermeidung potenzieller Konflikte verfünffacht werden. mehr

Kohlekraftwerk Krefeld gestoppt

"Weiterer großer Erfolg für Mensch und Umwelt"

07.07.2011 - Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßt das heute beschlossene Aus für das umstrittene Trianel-Kohlekraftwerk in Krefeld-Uerdingen. Das sei eine weiterer großer Erfolg für Mensch und Umwelt. Der hartnäckige Widerstand von BUND und Bürgerinitiativen habe die Trianel-Gesellschafter letztendlich überzeugt: Kohlekraftwerke haben energiewirtschaftlich keine Zukunft und sind aus Sicht des Umwelt- und Klimaschutzes nicht genehmigungsfähig. mehr

Umweltverbände und Bürgerinitiativen fordern Stopp des Krefelder Kohlekraftwerks

Trianel-Gesellschafterversammlung tagt /  Hocheffizientes Gaskraftwerk sinnvolle Alternative

05.07.2011 - Am Donnerstag entscheiden die Gesellschafter der Trianel Kohlekraftwerk Krefeld Projektgesellschaft mbH (TKK) über die Zukunft des umstrittenen Projekts. Im Vorfeld der Entscheidung forderten Umweltverbände und Bürgerinitiativen die Vertreter der rund 30 an dem Projekt beteiligten deutschen Stadtwerke auf, die Planung eines Kohlekraftwerks offiziell zu beenden und stattdessen auf ein hocheffizientes Gaskraftwerk umzuschwenken. mehr

BUND und NABU begrüßen Klimaschutzgesetz NRW

Gesetz jetzt zügig mit Inhalt füllen / Klimaschutzplan konsequent angehen

 

22.06.2011 - Die nordrhein-westfälischen Landesverbände des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) begrüßen den Kabinettsbeschluss für ein Klimaschutzgesetz NRW. Damit werde eine zentrale umweltpolitische Forderung der Verbände umgesetzt und NRW mache sich bundesweit zu einem Vorreiter in Sachen Klimaschutz. Jetzt gelte es, zügig und konsequent mit der Erarbeitung des Klimaschutzplanes zu beginnen. Auch der Landesentwicklungsplan und die Braunkohlenpläne müssten nun an die Ziele zur Kohlendioxid-Reduktion angepasst werden. mehr

Kohlekraftwerk Datteln 4: Umweltschützer kritisieren Sonderregeln für E.On

Energiepolitisches Armutszeugnis der Grünen - RVR macht sich zum Erfüllungsgehilfen von E.On gegen die Anwohnerinteressen

 

20.06.2011 - Begleitet von Protesten des Kampagnennetzwerks Campact und des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute die Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr die Fortsetzung des Regionalplanänderungsverfahrens zugunsten des umstrittenen E.On-Steinkohlekraftwerks Datteln 4 beschlossen. Die Umweltschützer sehen darin eine erneute Lex E.On, womit dem „rechtswidrigen Kraftwerkstorso“ neues Leben eingehaucht werden soll. Entsetzt zeigten sich die Umweltschützer über die Zustimmung von Bündnis 90/Die Grünen. mehr

 

Fotos von der Aktion finden Sie ...hier

 

„Kraftwerkstorso Datteln IV beerdigen“

„Kohlekraftwerke sind keine Brücke, sondern eine Sackgasse“ / keine neue Rechtsbeugung für Kraftwerk Datteln IV 

 

01.06.2011 - Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert Ministerpräsidentin Hannelore Kraft auf, sich endlich klar zum Klimaschutz und für eine zukunftsfähige Energiestruktur zu bekennen. Kohlekraftwerke wie Datteln IV seien keine Brücke, sondern führten in die energiepolitische Sackgasse. Mit dieser SPD-Politik drohe NRW die De-Industrialisierung, weil uralte Kohletechnologien gegenüber den modernen und zukunftsgewandten erneuerbaren Energien und Energiespartechnologien bevorzugt würden. mehr

BUND gegen Erdgas-Förderung um jeden Preis

Landtag beschäftigt sich mit umstrittenem Erdgas-"Fracking"

31.05.2011 - Wegen der rechtlichen Unzulänglichkeiten und der ökologischen Risiken muss die Landesregierung einen dauerhaften Stopp bei der Aufsuchung und Gewinnung unkonventioneller Erdgaslagerstätten mit der Fracking-Technik verfügen. Das ist die Quintessenz der Stellungnahme des BUND zur Anhörung des Landtags-Wirtschaftsausschusses am 31. Mai. Die bisher eingereichten Anträge der ExxonMobil zur Genehmigung von Erkundungsbohrungen sind danach abzulehnen. Ist eine Wassergefährdung nicht definitiv auszuschließen, sind Aufsuchungs-, Probe- und Gewinnungsbohrungen zu untersagen. Darüber hinaus sind die erteilten Aufsuchungserlaubnisse zu widerrufen.

 

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Europäischer Gerichtshof stärkt Klagerechte von Umweltverbänden

BUND: „Herausragender Erfolg zur Stärkung der Bürgerrechte“ / Chancen zur Verhinderung umweltschädlicher Kohlekraftwerke steigen

 

12.05.2011  – Mit einem Urteil von bundesweiter Bedeutung hat heute der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg die Klagerechte von Umweltverbänden gegen industrielle Großvorhaben wie zum Beispiel gegen Kohlekraftwerke gestärkt. Hintergrund des Grundsatzurteils ist die Klage des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen das geplante Trianel-Steinkohlenkraftwerk in Lünen. Nach deutschem Recht war eine gerichtliche Kontrolle bislang stark begrenzt. Dies widerspricht jedoch europäischem Recht, dass ein Klagerecht bei allen Vorhaben vorsieht, die Interessen der Allgemeinheit tangieren. ...mehr

10.000 gegen Urenco-Urananreicherungsanlage in Gronau

25 Jahre Tschernobyl / Forderung nach Stilllegung der Uranreicherungsanlage in Gronau und sofortigem Atomausstieg

25.04.2011 - Etwa 10.000 Menschen haben am Ostermontag in Gronau für den Entzug der Betriebsgenehmigung der Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau und die sofortige Stillegung aller Atomanlagen demonstriert. "Es muss jetzt Ernst gemacht wird mit dem sofortigen und endgültigen Ausstieg aus der verheerenden Atomkrafttechnologie", fordert Paul Kröfges, Landesvorsitzender des BUND in seiner Rede. "Gerade die Technologie von Urenco hier in Gronau beweist: Es gibt keine friedliche Nutzung der Atomenergie – Atomkraftwerke sind Türöffner für Atombomben." mehr

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Trianel Kohlekraftwerk Lünen: EuGH verkündet Urteil

BUND optimistisch: „Stärkung der Rechte von Natur und Umwelt in Sicht“ / Urteil auch für Datteln IV bedeutsam

 

15.04.2011 - Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs im Klageverfahren des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen das geplante Trianel-Steinkohlenkraftwerk wird am 12. Mai verkündet. Das teilte jetzt der Kanzler des Gerichtshofs in Luxemburg mit. Der BUND sieht der Urteilsverkündung mit Optimismus entgegen. Bereits die Schlussanträge der Generalanwältin des EuGH, Eleanor Sharpston, im Dezember 2010 deuteten auf eine Stärkung der BUND-Rechte als Anwalt von Natur und Umwelt hin. mehr

Rückenwind für Windenergie in NRW

Landtagsanhörung zum Windenergie-Erlass / Umweltverbände für naturverträglichen Ausbau /Opposition soll Verweigerungshaltung aufgeben

 

05.04.2011 - Die NRW-Landesverbände des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und des Naturschutzbund Deutschland (NABU) fordern das schnelle in Kraft setzen des neuen Windenergie-Erlasses. Anlässlich der Landtagsanhörung am 6. April forderten sie alle Landtags-Fraktionen auf, den Weg für den naturverträglichen Ausbau der Windenergie freizumachen.  mehr

 

26.03.2011 - 40.000 Menschen in Köln, 40.000  in München,  50.000 in Hamburg und 120.000 in Berlin: Die vier Großdemos gegen Atomkraft am heutigen Samstag waren ein voller Erfolg.

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BUND fordert Stilllegung der NRW-Atomanlagen

NRW mit Urananreicherungsanlage in Gronau und Brennelemente-Zwischenlager Ahaus wichtiger Atomstandort / Atom- und Kohleausstieg Grundlage der Energiewende

 

14.03.2011 - Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert die Politik in Bund und Land auf, aus der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima Konsequenzen für Deutschland zu ziehen. Die Genehmigung für die UAA Gronau als Teil der atomaren Brennstoffkette sei zurückzunehmen und alle Atommüll-Transporte nach Ahaus müssten gestoppt werden. mehr

Landesweites Bündnis beschließt Ostermarsch zur Urananreicherungsanlage in Gronau

"Gegen die militärische und die sogenannte zivile Nutzung der Atomenergie" / Aktion zum 25. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 

 

20.01.2011 -   Am Ostermontag (25. April) wird deshalb im westfälischen Gronau (Kreis Borken) ein Ostermarsch zur einzigen deutschen Urananreicherungsanlage (UAA) führen, zu dem in ganz Nordrhein-Westfalen mobilisiert werden soll. Das haben bei einem landesweiten Bündnistreffen Delegierte von Anti-Atomkraft- und Friedensinitiativen, von Naturschutzverbänden und von Parteien beschlossen. Damit wird in Gronau die zentrale nordrhein-westfälische Aktion im Rahmen bundesweiter Ostermontagsproteste gegen Atomanlagen stattfinden.  mehr

Kraftwerk Lünen: Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs naht

Mehr Klagerechte für Umweltverbände? / Auch Kraftwerk Datteln auf dem Prüfstand

26.11.2010 - Die Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Union (EuGH) in Luxemburg im Rechtsstreit um das umstrittene Trianel-Kohlekraftwerk in Lünen rückt näher. Wie der Gerichtshof jetzt mitteilte, werden die Schlussanträge der Generalanwältin Eleanor Sharpston am 16. Dezember 2010, 09.30 Uhr, in öffentlicher Sitzung vorgetragen (Rechtssache C-115/09).  Die Schlussanträge der Generalanwaltschaft dienen der Vorbereitung des Urteils des Gerichtshofes, welches sich der BUND noch im 1. Quartal 2011 erhofft. mehr

 

Alle Infos und Hintergründe zum E.ON-Kraftwerk in Datteln finden Sie ...hier

Der Weg zur klimaneutralen Kommune

Tagung am 6. November 2010 in Düsseldorf

Der Handlungsspielraum für kommunale Klimaschutzmaßnahmen ist groß. Von der Bauleitplanung bis zum Beschaffungswesen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, einen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele auch auf kommunaler Ebene zu leisten. Wie etliche Beispiele aus der Planungspraxis zeigen, ist das Ziel einer bilanziell CO2-freien Kommune bis zur Mitte dieses Jahrhunderts keine Utopie.

Ziel der Veranstaltung war es, die kommunalen Handlungsmöglichkeiten vor dem Hintergrund aktueller Beispiele aus NRW aufzuzeigen und zu diskutieren.

Zur Tagungsdokumentation

BUND-Energiepreis 2010

Landesarbeitskreis Energie schreibt Preis für umweltfreundlichen Umgang mit Energie aus

 

15.10.2010 - Klimaschutzpreise gibt es einige, aber nicht immer werden sie uneigennützig vergeben. So betreibt RWE landauf landab „Greenwashing“, indem Preisgelder für lokale Natur- und Klimaschutzprojekte vergeben werden. Der BUND lehnt die Annahme solcher Gelder ab und hat bereits 2006 einen entsprechenden Beschluss auf der Landesdelegiertenversammlung gefasst. Um RWE und Co. etwas entgegen zu setzen, hat der BUND-Landesarbeitskreis Energie den „BUND-Energiepreis“ kreiert. Er ist mit 1.000 Euro dotiert, wird für das Jahr 2010 zum zweiten Mal verliehen. mehr

Kohlekraftwerk Datteln: Neuer Baustopp-Antrag des BUND

„Salamitaktik unter permanenter Missachtung der Rechtsprechung“ / BUND erwägt Aufsichtsbeschwerde

 

15.10.2010 - Der BUND hat bei der Bezirksregierung Münster einen neuen Antrag auf Aufhebung des Vorbescheides sowie der Teilgenehmigungen zum Steinkohlekraftwerk Datteln 4 eingereicht. Ziel ist ein vollständiger Baustopp für das umstrittene E.On-Vorhaben.

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Landesregierung zieht schwarz-gelben LEP-Entwurf zurück

Erster Schritt zur Bereinigung der Lex E.On

07.09.2010: Die rot-grüne Landesregierung hat auf ihrer Kabinettssitzung den umstrittenen CDU/FDP-Entwurf für ein neues Kapitel des Landesentwicklungsplans (LEP) zurückgenommen. Damit ist der erste wichtige Schritt zur Bereinigung der "Lex E.On" getan. Der Beschluss ist ein wichtiges Signal zur Wiederherstellung des Rechtsfriedens im Streit um das Kohlekraftwerk Datteln. Mit der angekündigten Wiedereinführung des so genannten "Klimaschutzparagrafen" 26 des Gesetzes zur Landesentwicklimg (LEPro) wäre die schwarz-gelbe Rechtsbeugung zugunsten der Interessen von E.On beendet. Mit der Rücknahme des LEP-Entwurfs ist nach Auffassung des BUND jegliche Grundlage für die Neuaufstellung eines Bebauungs- und Regionalplans entfallen und der Status quo des 3. September 2009, dem Tag der Verkündung des OVD-Urteils zur Aufhebung des Bebauungsplanes Datteln, wieder hergestellt. mehr zu Datteln

Kraftwerk Datteln: Nächste Runde im Streit um Stromleitung

BUND zieht vor das Bundesverwaltungsgericht

19.08.2010 - Der BUND wird weiter gegen den Planfestsstellungsbeschluss zum Bau der 380 kV-Leitung zum Anschluss des umstrittenen Kohlekraftwerks Datteln an das Stromnetz klagen. Nach dem heutigen Urteil des 11. Senats des Oberverwaltungsgerichts, das die Klage aus formalen Gründen abwies, kündigte der BUND eine Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision an. mehr

Kraftwerk Datteln: Oberverwaltungsgericht verhandelt BUND-Klage gegen Hochspannungsfreileitung

BUND kritisiert „genehmigungsrechtliches Chaos“ und fordert schnelle Rücknahme des LEP-Entwurfs  

16.08.2010 -  Am kommenden Donnerstag verhandelt das Oberverwaltungsgericht in Münster die Klage des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen den energierechtlichen Planfeststellungsbeschluss für den Neubau einer 380-kV-Hochspannungsfreileitung vom Standort des geplanten Kraftwerks in Datteln bis zum Punkt Mengeder Heide bei Dortmund (Az.: 11 D 26/08.AK). Die Klage ist eine von dreien, die der Umweltverband derzeit gegen das umstrittene E.ON-Kohlekraftwerk führt. Zugleich forderte der BUND die Landesregierung auf, „endlich das genehmigungsrechtliche Chaos zu beenden und schnellstmöglich den flickgeschusterten schwarz-gelben Entwurf eines neuen Energiekapitels des Landesentwicklungsplans zurückzuziehen“. mehr

18.9.: Atomkraft – Schluß jetzt! Kommen Sie zur Demonstration in Berlin

"Atomkraft – Schluss jetzt!": Das Motto der Demon­s­­tration am 18. September ist unmiss­­­verständlich. Zwei Drittel der Bevölkerung will keine Laufzeit­verlängerung der Atom­­­kraftwerke in Deutschland. Der BUND ruft gemeinsam mit anderen Gruppen zur Groß­demons­tration und Umzingelung des Regierungs­­­viertels in Berlin auf. Seien Sie dabei! mehr

"Weichenstellung für eine zukunftsfähige Energiepolitik"

BUND zum Energiekapitel des Koalitionsvertrages

Als "Weichenstellung für eine zukunftsfähige Energiepolitik" wertete der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) den heute vorgestellten Entwurf des Koalitionsvertrages. "Auch wenn sich die SPD mit der Abkehr von der klimaschädlichen Kohle teilweise sichtbar schwer tut, wird jetzt der Weg für die energiewirtschaftliche Erneuerung Nordrhein-Westfalens frei. Das schafft neue Arbeitsplätze und stärkt den Wirtschaftsstandort NRW", sagte Paul Kröfges, Landesvorsitzender des BUND. mehr

Landesklimaschutzgesetz kommt

Erfolgreiche Kampagne von BUND, Campact und Klima-Allianz

Die Verbände-Kampagne zur Schaffung eines Landesklimaschutzgesetzes hatte Erfolg: Laut Koalitionsvertrag wird erstmals wir ein Landesklimaschutzgesetz verabschiedet, welches als verbindliches Ziel eine 80 bis 95 %-ige CO2-Reduktion bis zur Mitte des Jahrhunderts vorgibt. Alle weiteren planerischen Festlegungen sind an diese Vorgaben anzupassen. Damit wird der Weg frei für eine weitgehend CO2-freie Energiewirtschaft mit einem sukzessive gegen Null gehenden Anteil der Klimakiller Braun- und Steinkohle.Schon vor der Wahl hatten sich drei Viertel der Menschen in NRW in Umfragen für ein Klimaschutzgesetz ausgesprochen und über 12.000 dafür mit ihrer Unterschrift die Kampagne der Umweltverbände unterstützt.

 

Vereinzelt kam Kritik auf, das 25%-CO2-Reduktionsziel sei zu wenig. Auch der BUND hat immer anspruchsvollere Zwischenziele gefordert und tut dies immer noch. Fakt ist allerdings, dass NRW wegen der einseitigen Fixierung auf die Kohle eine denkbar ungünstige Ausgangsposition hat. Die CO2-Emissionen in NRW sind bis heute gegenüber 1990 um gerade einmal 10 % gesenkt wurden. Im Braunkohlesektor stiegen sie sogar um 10 Prozent an. Insofern und angesichts der Obstruktionspolitik der Bundesregierung ist eine 40 %-ige Reduktion bis 2020 höchst ambitioniert und wohl nur unter unrealistisch hohem Kapitaleinsatz zu schaffen. Das schwarz-gelbe Ziel einer 33 %-igen Reduktion war jedenfalls eine reine Luftnummer und durch keinerlei Maßnahmen - außer ausgerechnet den Bau neuer Kohlekraftwerke (!) - hinterlegt.

 

Wine vollständige Bewertung des Koalitionsvertrages finden Sie ...hier

Europäischer Gerichtshof verhandelt über Kohlekraftwerk Lünen

Verfahren von grundsätzlicher Bedeutung

Am Donnerstag, den 10. Juni 2010, 9.30 Uhr, verhandelt der Europäische Gerichtshof in Luxembourg das sogenannte Vorabentscheidungsersuchen in Sachen BUND ./. Trianel Kohlekraftwerk Lünen (Rechtssache C-115/09). Hintergrund des Verfahrens ist die Klage des BUND NRW gegen die von der Bezirksregierung Arnsberg erteilte Genehmigung für das Trianel-Kohlekraftwerk im Lüner Stummhafen. mehr

Neue E.ON-Pläne sollen Dattelner Kraftwerks-Schwarzbau retten

Skepsis beim BUND

30.05.2010 - Nach Medienberichten ist der Energiekonzern E.ON im Streit um das Kohlekraftwerk in Datteln angeblich bereit, den 180 Meter hohen Kühlturm abzureißen und auch weitere bauliche Veränderungen vorzunehmen, um den „Schwarzbau“ vor dem Totalabriss zu retten. Der von E.ON lancierte Vorschlag stößt beim nordrhein-westfälischen Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auf „große Skepsis“. mehr

Kohlekraftwerk Krefeld: Jetzt Einmischen! Bürgerbeteiligung hat begonnen

Ab dem 14. Mai 2010 wird der Antrag der Trianel Kohlekraftwerk Krefeld Projektgesellschaft mbH & Co. KG zum Bau des Kohlekraftwerks in Krefeld-Uerdingen bei der Bezirks­regierung in Düsseldorf und den Verwaltungen in Krefeld, Duisburg-Rheinhausen, Moers und Neukirchen-Vluyn einen Monat lang ausgelegt. Bis zum 28. Juni haben Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, ihre Kritik an dem Vorhaben vorzubringen. Ein Erörterungstermin für die Einwender wird voraussichtlich ab 20. September 2010 in Krefeld stattfinden. mehr

BUND-Energiepreis

Prämierung beispielhafte Solarinitiativen

Der BUND-Energiepreis hat seine ersten Träger. Den mit insgesamt 1.000,- Euro dotierten Preis teilen sich der SolarVerein Troisdorf und Düssel-Solar aus Düsseldorf. Der BUND würdigte damit das beispielhafte Engagement der beiden Vereine. „Dezentrale Stromversorgung von unten, nicht gesteuert von ein paar großen Monopolisten, das ist der richtige Weg in die Zukunft", sagte Willy Baitinger, Sprecher des Landesarbeitskreises Energie, anlässlich der Preisverleihung im Rahmen der diesjährigen BUND-Landesdelegiertenversammlung. Düssel-Solar hat inzwischen schon die vierte Bürgersolaranlage realisiert und damit etwa 130 kW-Solarleistung „auf die Dächer gebracht". Seit 2008 hat auch der SolarVerein Troisdorf bereits drei Bürgersolaranlagen realisiert.

Klimaschutzpreise gibt es einige, aber nicht immer werden sie uneigennützig vergeben. So betreibt z.B. RWE landauf landab „Greenwashing", indem Preisgelder für lokale Natur- und Klimaschutzprojekte vergeben werden. Der BUND lehnt die Annahme solcher Gelder ab, und hat bereits 2006 einen entsprechenden Beschluss auf der Landesdelegiertenversammlung gefasst.

Um RWE und Co. etwas entgegen zu setzen, hat der BUND-Landesarbeitskreis Energie den „BUND-Energiepreis" kreiert. Er belohnt Projekte, die einen vorbildlichen Beitrag zu einem umweltfreundlichen Umgang mit Energie leisten.

Effektiver Klimaschutz für NRW - Klimaschutzgesetz jetzt!

Jetzt Appell unterzeichnen!

NRW ist bundesweites Schlusslicht beim Klimaschutz. Doch statt aktiv zu werden, macht die Landesregierung bisher Politik für die Energiekonzerne: Im Dezember strich die CDU-FDP-Mehrheit Klimaschutz-Vorgaben ersatzlos aus dem Gesetz - nur um das gerichtlich gestoppte Eon-Kohlekraftwerk zu retten. Eine neue Regierung muss nach der Wahl handeln: NRW braucht das Klimaschutzgesetz!

Für ein effektives und wirksames Klimaschutzgesetz für NRW!

Mehr Infos zur Kampagne

Protestmail verschicken

Genehmigungsverfahren für Kohlekraftwerk Krefeld beginnt

Offenlegungsverfahren für Trianel-Kohlekraftwerks-Projekt in Krefeld - BUND und Bürgerinitiativen kündigen konsequenten Widerstand an 

Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) wird gemeinsam mit dem Niederrheinischen Umweltschutzverein (NUV) aus Krefeld und der Duisburger Bürgerinitiative Saubere Luft „alle politischen und juristischen Möglichkeiten“ nutzen, das geplante Trianel-Kohlekraftwerk in Krefeld zu verhindern. Das kündigten die Kraftwerksgegner heute anlässlich der offiziellen Veröffentlichung des Bauvorhabens und des Zeitplanes für das Bürgerbeteiligungsverfahren an. mehr

Stadtwerke Düsseldorf beschließen Aus für Kohlekraftwerk

BUND und Bürgerinitiativen begrüßen Entscheidung / Wichtiges landespolitisches Signal

Als „großartigen Erfolg der Anti-Kohlekraftwerks-Bewegung und wichtiges landespolitisches Signal“ begrüßten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und das Aktionsbündnis ASTR(H)EIN das heute vom Aufsichtsrat der Stadtwerke Düsseldorf AG beschlossene Aus für das geplante 400-Megawatt-Kohlekraftwerk in Düsseldorf. Wie die Stadtwerke soeben mitteilten, sollen - wie vom BUND lange gefordert – jetzt der Genehmigungsantrag zurückgezogen und stattdessen Planungen für ein wesentlich umweltfreundlicheres Gaskraftwerk mit Kraft-Wärme-Koppelung vorangetrieben werden. Dazu wollen die Stadtwerke einen dreistelligen Millionenbetrag in Erneuerbare Energien investieren. mehr

Atomausstieg auch in NRW umsetzen!

Atomkraftgegner kündigen massive Proteste an

 

Düsseldorf, 20.04.2010 - Heftige Kritik am „atomfreundlichen Kurs“ der Landesregierung und des Essener Energiekonzerns RWE übten heute Vertreter von Umweltverbänden und Anti-Atomkraft-Initiativen in Düsseldorf. Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Umweltorganisation urgewald sowie das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen forderten einen sofortigen Atomausstieg und riefen zu verstärkten Protesten gegen die Atompolitik von Landesregierung und Energiekonzernen sowie gegen die geplanten Atommülltransporte nach Ahaus auf. mehr

NRW darf nicht Klimaschutz-Schlusslicht bleiben - Unterschriftenkampagne für Klimaschutzgesetz gestartet

Unterschriftenkampagne für Klimaschutzgesetz gestartet

 

Ein von der Klima-Allianz getragenes breites Aktionsbündnis aus Kirchen, Entwicklungsorganisationen, Umweltverbänden und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen fordert von der zukünftigen nordrhein-westfälischen Landesregierung ein wirksames Klimaschutzgesetz. Mit dessen Hilfe könnten die Treibhausgasemissionen in NRW bis 2050 um 95 Prozent gegenüber 1990 reduziert werden. Dafür müsse das Energiesystem in Wirtschaft und Verwaltung in diesem Zeitraum beinahe vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Heute war offizieller Kampagnenstart. mehr

BUND-Demo am AKW Krümmel

Anti-Atom-Aktions- und Menschenkette von Brunsbüttel bis Krümmel im April

Die Anti-Atom-Bewegung wird aktiv gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke. Der BUND ruft zusammen mit vielen anderen zu einer 120 Kilometer langen Aktions- und Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel unter dem Motto "KettenreAktion: Atomkraft abschalten!" am 24. April auf. mehr

Zum Schutz des Uhus: BUND-Klage gegen Hochspannungsleitung

© D. Haugk / pixelio.de

„Naturschutzpolitisches Armutszeugnis im Internationalen Jahr der Biodiversität“

 

19.01.2010 - Zum Schutz des bedrohten Uhus hat der BUND jetzt beim Oberverwaltungsgericht in Münster Klage gegen den Bau einer Hochspannungsfreileitung zur Netzanbindung des geplanten Trianel-Kohlekraftwerks in Lünen eingereicht. Die Klage richtet sich gegen den Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Münster vom 11.12.2009 für den Neubau einer 380-kV-Hochspannungsfreileitung zur geplanten Netzanbindung des umstrittenen Steinkohlekraftwerks Lünen. mehr

Klagen gegen Kraftwerk Herne abgewiesen

BUND kündigt weiteren juristischen Widerstand an

09.12.2009 - Der 8. Senat des Oberverwaltungsgerichts Münster hat am Abend die Klage des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen die immissionsschutzrechtliche Genehmigung des von Evonik geplanten Steinkohlekraftwerks Herne 5 aus formalen Gründen abgewiesen. Eine Revision wurde nicht zugelassen. Begründet wurde die Klageabweisung mit einer vermeintlich im Jahre 2006 acht Minuten zu spät bei der Bezirksregierung Arnsberg eingereichten Einwendung des Umweltverbandes. Der Vorsitzende machte in der Verhandlung deutlich, dass ansonsten durchaus entscheidungserhebliche Kritikpunkte des BUND an der Kraftwerksgenehmigung hätten betrachtet werden müssen. Der BUND hält diese so genannte „Präklusion“ für europarechtswidrig und wird deshalb Beschwerde gegen die Nichzulassung der Revision einlegen. mehr

NRW-Energiegipfel: "Neue Kohlekraftwerke führen in klimaschutzpolitische Sackgasse

Kohlekraftwerk Datteln; Foto: D. Jansen/BUND

Spitzengespräch zur Energiepolitik zwischen Landesregierung, Umweltverbänden und Gewerkschaften / Kritik an geplanter LEP-Änderung

10.11.2009 - Auf Einladung von Wirtschaftsministerin Christa Thoben hat heute ein Gespräch der Landesregierung mit den Spitzen der anerkannten nordrhein-westfälischen Umweltverbände sowie der IGBCE und des DGB zu aktuellen energiepolitischen Fragen stattgefunden. Anlass war der vom nordrhein-westfälischen Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) wegen der Rechtswidrigkeit des Bebauungsplans erwirkte weitgehende Baustopp für das E.ON-Kraftwerk Datteln. mehr

E.On-Klimakiller vor dem Aus

Quelle: E.On

Oberverwaltungsgericht hebt Bebauungsplan auf / BUND beantragt Baustopp

Mit dem wegweisenden Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster vom 3. September wurde der Bebauungsplan für das E.On-Steinkohlenkraftwerk in Datteln aufgehoben. Der BUND hat daraufhin Anträge auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung seiner Kraftwerksklage(n) eingereicht und einen Baustopp für wesentliche Teile des Vorhabens durchgesetzt. Das juristische Tauziehen um den Kraftwerks-Schwarzbau geht indes weiter.

Alle Infos

„Energiepolitischer Irrweg und Feigenblatt für Klimakiller“

Minister Karl-Theodor zu Guttenberg mit dem ökologischen Feigenblatt; Foto: D. Jansen / BUND

BUND und Bürgerinitiativen protestieren gegen CCS-Pilotanlage

Anlässlich der Einweihung einer Pilotanlage zur CO2-Wäsche im RWE-Braunkohlenkraftwerk Niederaußem hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heute vor der CO2-Abscheidung als „energiepolitischem Irrweg und ökologischen Feigenblatt für Klimakiller“ gewarnt. Aktivisten des BUND und des Aktionsbündnisses „Leben ohne Braunkohle“ protestierten vor dem Kraftwerk und forderten den Stopp der umstrittenen Technik zur Abscheidung, dem Transport und der Lagerung von Kohlendioxid aus Kraftwerken (CCS). mehr

„Düsseldorf muss Landeshauptstadt des Klimaschutzes werden!“

ASTR(H)EIN stellt 10-Punkte-Plan für ein CO2-neutrales Düsseldorf vor

31.07.2009 – „Düsseldorf muss Landeshauptstadt des Klimaschutzes werden!“. Das fordert das Aktionsbündnis Sauberer Strom am Rhein – ASTR(H)EIN und appelliert angesichts der bevorstehenden Kommunalwahl an die Politik, sich mehr als bisher für den Klimaschutz zu engagieren. Vertreter des Aktionsbündnis’ stellten heute einen „10-Punkte-Plan für ein CO2-neutrales Düsseldorf“ vor. Bis zum Jahr 2050, so das Ziel, könne Düsseldorf damit die klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen bilanziell auf Null reduzieren. Heute liegen die CO2-Emissionen der Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt mit etwa 10 Tonnen pro Person und Jahr im Bundesdurchschnitt. mehr

 

BUND-Klage gegen Kohlekraftwerk beschäftigt EuGH

Europäischer Gerichtshof bereitet Grundsatzentscheidung vor

Düsseldorf, 20.07.2009 - „Dürfen Naturschutzverbände bei Klagen z.B. Kohlekraftwerke die gerichtliche Überprüfung aller für die Zulassung des Vorhabens maßgeblichen Umweltvorschriften verlangen, oder nicht?“ Diese Frage beschäftigt den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften (EuGH) in Luxemburg. Im so genannten Vorabentscheidungsersuchen - vorgelegt vom Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG Münster) - endete heute die Frist zur Stellungnahme (Rechtssache C-115/09). mehr

NRW-Landesregierung stramm auf Atomkurs – Hochriskotechnik „made in NRW“

Der Jülicher Pannenreaktor; Foto: BUND-Archiv

Jülicher Pannenreaktor wird eingemottet / Steuerzahler muss für strahlende Altlast aufkommen

 

17.07.2009 - Im Streit um die  Nutzung der Atomenergie wirft der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) der Landesregierung grobe Fahrlässigkeit und Täuschung der Öffentlichkeit vor. Der BUND legte jetzt eine Analyse zu der an Pannen und Beinahe-Katastrophen reichen Geschichte des AVR-Versuchsreaktors in Jülich vor. Mit dem unlängst abgeschlossenen Genehmigungsverfahren zum Rückbau dieses Kugelhaufen-Versuchsreaktors sei Nordrhein-Westfalen eine strahlende Altlast aufgebürdet worden, die dem Steuerzahler noch teuer zu stehen komme. Dennoch halte die Landesregierung unbeirrbar an dieser Technologie fest. mehr

Rhein wird aufgeheizt - BUND befürchtet Fischsterben

Industrie und Kohlekraftwerke heizen den Rhein auf / Rhein in NRW bis zu 3,5°C wärmer als vor 100 Jahren / Stopp der Kraftwerksplanungen in Düsseldorf und Krefeld unabdingbar

02.07.2007 - Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert eine drastische Absenkung der Abwärmeeinleitungen in den Rhein. Schon jetzt liege die Rheintemperatur an der deutsch-niederländischen Grenze bis zu 3,5 °C über dem natürlichen Niveau. Zwei Grad resultieren aus den Abwärmeeinleitungen - überwiegend aus Kraftwerken - entlang des Rheins und seiner Nebenflüsse, ein Grad ist bereits auf den Klimawandel zurückzuführen. Wird diese Entwicklung nicht umgekehrt, drohe das Aussterben wichtiger Fischarten wie Lachs, Maifisch und Aal. Dies sind die Ergebnisse einer neu erstellten Studie des BUND zur Wärmelast des Rheins. mehr

Erfolgreiche BUND-Kampagne: CCS-Gesetz gestoppt

CO2 vermeiden statt vergraben!

24.06.2009 -  Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zeigt sich erfreut über das vorläufige Scheitern des Gesetzes zur Versenkung des Kohlendioxides aus Kohlekraftwerken in die Erde (CCS-Gesetz). Das ist ein Erfolg für den Bürgerprotest und den Klimaschutz, an dem auch der BUND hart gearbeitet hat. Aber leider ist das Thema noch nicht ganz vom Tisch. Dabei ist die Einführung von CCS in Deutschland  generell eine technologische und klimapolitische Sackgasse. Deshalb muss auch die Absicht, in der nächsten Legislaturperiode ein solches Gesetz zu verabschieden, aufgegeben werden. Derartige Pläne sind reine Verschiebetaktik zugunsten der großen Energiekonzerne. Anstatt viel Geld in eine ineffiziente, rohstoffintensive, teure und risikoreiche Technologie zu stecken, sollten die real existierenden Möglichkeiten zur CO2-Reduktion genutzt werden.

 

Keine Steuergelder für riskante CO2-Entsorgung!

Rüttgers soll CCS-Gesetz stoppen!

Die Stromkonzerne wollen das CO2 der Kohlekraftwerke unterirdisch entsorgen und so ihren Klimakillern einen grünen Anstrich geben. Ob die Technik zur CO2-Abscheidung und Speicherung (engl. CCS) funktioniert, weiß niemand. Deshalb wollen sich die Konzerne der langfristigen Risiken dieser unerprobten Technologie entledigen. Geht es nach ihnen, soll die Allgemeinheit für die unabsehbaren Folgekosten gerade stehen.

Laut aktuellem Gesetzentwurf sollen die Bundesländer für die Risiken haften. Die Bundesländer können das Gesetz im Bundesrat kippen. Am 15. Mai ist die erste und entscheidende Lesung im Bundesrat.


Deshalb: Schreiben Sie dem Ministerpräsidenten Ihres Landes und fordern Sie ihn auf, die Konzerne nicht aus der Haftung zu entlassen und dem CCS-Gesetz nicht zuzustimmen!

Unser Klima braucht echten Schutz: Kohlekraftwerke mit riskanter CO2-Endlagerung sind keine Lösung. Es gilt, CO2 zu vermeiden, nicht zu versenken.

Fordern Sie  Ministerpräsident Jürgen Rüttgers auf, dem CCS-Gesetz nicht zuzustimmen!

 

Hintergründe zum CCS-Gesetz und zur Aktion

 

RWE-CO2-Risiko-Pipeline

Verlauf der CCS-Pipeline von NRW durch Niedersachsen nach Schleswig-Holstein jetzt öffentlich

14.05.2009 - Der Entwurf eines Gesetzes zur Regelung von Abscheidung, Transport und dauerhafter Speicherung von Kohlendioxid, kurz CCS-Gesetz, wird derzeit parlamentarisch beraten. Morgen befasst sich der Bundesrat mit dem Gesetzentwurf. Der BUND warnte, dass die Probleme des Transports von CO2 aus Kraftwerken zu Lagerstätten bislang völlig ungeklärt seien. Gleichzeitig veröffentlichte der BUND eine Karte mit dem geplanten Verlauf der RWE-CO2-Risiko-Pipeline ...mehr

Bundesregierung verabschiedet CCS-Gesetzentwurf

BUND kündigt Widerstand gegen RWE-Kraftwerk Hürth und CO2-Pipeline an

01.04.2009 - Heute hat das Bundeskabinett der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur „Abscheidung, zum Transport und zur dauerhaften Lagerung von Kohlendioxid“ (CCS-Gesetz) verabschiedet. Bis zuletzt hatte das RWE, welches eine CCS-Versuchsanlage in Hürth bauen will, versucht, den Gesetzentwurf und insbesondere die darin geregelten Haftungsfragen in seinem Sinne zu beeinflussen. – mit Erfolg. Der verabschiedete Gesetzentwurf blendet nach Ansicht des BUND entscheidende Risiken der CCS-Technologie aus und bürdet die Verantwortung wieder einmal der Allgemeinheit auf. mehr

BUND fordert Baustopp

Der 8. Senat des OVG Münster; Foto: D. Jansen

Nach Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster zum geplanten Steinkohlekraftwerk in Lünen / Auswirkungen auf Kraftwerksvorhaben in ganz Deutschland

Nach der gestrigen Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster zum geplanten Steinkohlekraftwerk in Lünen fordert der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Bezirksregierung Arnsberg auf, ihren Amtspflichten nachzukommen und einen Stopp für den Kraftwerksbau zu verfügen. mehr

Risiken der CO2-Abscheidung und -Endlagerung müssen Stromkonzerne tragen

Überflüssiges CCS-Gesetz

04.03.2009 - Der BUND hält ihn schlicht für überflüssig: den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur "Abscheidung, zum Transport und zur dauerhaften Lagerung von Kohlendioxid" (CCS-Gesetz), der kommende Woche vom Kabinett verabschiedet werden soll. "Wir halten ein Gesetz für unnötig, das der Verstromung von Kohle eine Zukunft sichern soll, die sie aus Klimaschutzgründen nicht hat. Die Verpressung des Klimagiftes CO2 in tiefe Erdschichten ist eine technologische Sackgasse und nützt nur jenen Energiekonzernen, die wie bisher in großen Kohlekraftwerken Strom produzieren wollen", sagt der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. ...mehr

Steinkohlekraftwerk Düsseldorf stoppen

 

Jetzt mitmachen!

30.01.2009 - Das Kohlekraftwerk in Düsseldorf steht auf der Kippe. Alle relevanten Parteien sprechen sich gegen den von den Düsseldorfer Stadtwerken (Mehrheitsaktionär EnBW) geplanten Neubau aus.

Im vergangenen Jahr hatte der Investor angekündigt, kein Kraftwerk gegen den Willen der Stadt zu errichten. Dennoch zögert der Aufsichtsrat, den Genehmigungsantrag zurückzuziehen und Alternativen zu prüfen. Eine Entscheidung darf nicht auf die lange Bank geschoben werden, sondern muss auf der nächsten Aufsichtsratsitzung am 18. Februar fallen!

Helfen Sie mit, ein weiteres klimaschädliches Kraftwerk zu verhindern:
Fordern Sie daher den Aufsichtsratsvorsitzenden und EnBW-Chef Hans-Peter Villis auf, nicht gegen den Mehrheitswillen der Stadt ein Kohlekraftwerk in Düsseldorf zu bauen!


Jetzt Aufruf unterschreiben!

Der BUND druckt Ihre Botschaften auch aus und überreicht sie an Hans-Peter Villis.

Jetzt entscheidet Europäischer Gerichtshof

BUND-Erfolg bei Klage gegen Steinkohlekraftwerk Lünen

05.03.2009 - Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat mit der Klage gegen das geplante Trianel-Steinkohlekraftwerk in Lünen heute einen wichtigen Erfolg errungen. Das Oberverwaltungsgericht Münster hält den Genehmigungsbescheid wegen Verstößen gegen europäisches Naturschutzrecht für rechtswidrig. Das OVG legt nunmehr dem Europäischen Gerichtshof die Frage zur Entscheidung vor, ob das Klagerecht des BUND in Bezug auf Naturschutz durch deutsches Recht unzulässig eingeschränkt wird. Diese Entscheidung ist von bundesweiter Bedeutung. Damit könnten Rechtsverstöße bei der Genehmigung von Großvorhaben, wie Kraftwerken, endlich vollständig beklagt werden. Bis zur EuGH-Entscheidung wird das Verfahren vor dem Oberverwaltungsgericht ausgesetzt. mehr

Lichterkette gegen Kohlekraftwerke

Foto: D. Jansen

"1. Interkommunales Heimleuchten": 2.000 Menschen demonstrierten in Waltrop und Lünen gegen neue Klimakillerkraftwerke

01.03.2009 - Etwa 2.000 Menschen demonstrierten gestern in Waltrop und Lünen gegen den Bau neuer Kohlekraftwerke in NRW. Mit einer Lichterkette entlang des Datteln Hamm-Kanals unweit des Bauplatzes für das Trianel-Kohlekraftwerk leuchteten die DemonstrationsteilnehmerInnen den Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft heim: Wir wollen diese Klimakiller und Dreckschleudern nicht!

Mit dabei waren nicht nur VertreterInnen von BUND und Bürgerinitiativen aus der Emscher-Lippe-Region. Auch AktivistInnen des Düsseldorfer Aktionsbündnisses ASTR(H)EIN, der Duisburger und Krefelder Bürgerinitiativen „Saubere Luft“ und NUV und eine Delegation aus dem emsländischen Dörpen war dabei. Die Politik war u.a. vertreten durch die Landesvorsitzende von Bündnis 90 / Die Grünen, Daniela Schneckenburger.

Der stellvertretende BUND-Bundesvorsitzende Klaus Brunsmeier rief dazu auf, im Widerstand gegen die Kohlekraftwerke nicht locker zu lassen. Bundesweit seien schon sechs Klimakiller v.a. auch durch die massiven Bürgerproteste verhindert worden.

 

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Oberverwaltungsgericht verhandelt BUND-Klage gegen Kraftwerk in Lünen

Trianel bestätigt höheren Schadstoffausstoß

16.02.2009 -  Am 5. März, 10.00 Uhr, verhandelt der 8. Senat des Oberwaltungsgerichts Münster die Klage des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen das Trianel Kraftwerk in Lünen. Auf dem juristischen Prüfstand stehen dann der Vorbescheid und die 1. Teilgenehmigung für das umstrittene Steinkohlenkraftwerk. Beklagte ist die Bezirksregierung Arnsberg als Genehmigungsbehörde; die Trianel Power–Kohlekraftwerk Lünen GmbH und Co. KG ist beigeladen. Ob es bereits zu einem Urteil kommen wird, ist ungewiss. mehr

RWE setzt Bau neuer Kohlekraftwerke aus

Das RWE-Braunkohlenkraftwerk Frimmersdorf; Foto: D. Jansen

Jetzt auch BoA 4/5 in Niederaußem beerdigen

21.01.2009 - Ab 2013 will das RWE wegen der Vollauktionierung der Emissionsrechte den Bau neuer Kohlekraftwerke in Westeuropa aussetzen - eine längst überfällige Entscheidung, wie der BUND findet. Das RWE ist schon jetzt Europas Klimakiller Nr. 1 und durch den bislang geplanten Ersatz von Altkraftwerken durch neue CO2-Schleudern hätte sich der Konzern diese „Spitzenposition“ für weitere vier bis fünf Jahrzehnte gesichert. Allein die RWE-Braunkohlenkraftwerke im Rheinland stoßen jährlich etwa 100 Millionen Tonnen Kohlendioxid - das sind mehr etwa 12 % aller Treibhausgasemissionen Deutschlands -  aus. Klimaschutz ist nur ohne neue Kohlekraftwerke möglich. Im Vergleich mit Gaskraftwerken emittieren selbst die modernsten Braunkohlenkraftwerke in etwa die dreifache Menge an Treibhausgasen. Der BUND geht davon aus, dass RWE Power jetzt auch offiziell die Planungen für den umstrittenen Bau der BoA-Blöcke 4 und 5 in Bergheim-Niederaußem beerdigt. Dieses „Braunkohlenkraftwerk mit optimierter Anlagentechnik“ mit einer geplanten Leistung von 2.200 Megawatt würde jährlich bis zu 17 Millionen Tonnen Kohlendioxid ausstoßen. Sämtliche Klimaschutzziele würden durch den Bau solcher energietechnischer Dinosaurier verfehlt.

Mehr Infos zum Neubau von Kohlekraftwerken ...hier

 

Klima-Allianz fordert klares Nein zu geplantem Kohlekraftwerk in Düsseldorf

 Stadt Düsseldorf trägt Verantwortung für konsequenten Klimaschutz

Berlin/Düsseldorf, 1.12.2008 - Anlässlich der heutigen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses des Rats der Stadt Düsseldorf fordert das breite gesellschaftliche Bündnis "Die Klima-Allianz" die Ratsfraktionen dazu auf, sich gegen das geplante Kohlekraftwerk an der Lausward auszusprechen. Die Stadtwerke Düsseldorf entscheiden in den nächsten drei Wochen über den Bau eines überdimensionierten neuen Steinkohle-Kraftwerksblock mit einer Leistung von 400 Megawatt und einem Ausstoß von jährlich mehr als 2,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid sowie weiteren Tonnen an Feinstaub, Schwermetallen und Giften. mehr

"Leitstudie 2008" des BMU belegt: Klimaschutzziele nur ohne Kohlekraftwerkszubau erreichbar

Struktur der Bruttostromerzeugung im LEITSZENARIO 2008 nach Energiequellen und Kraftwerksarten; Quelle: BMU

Kohlefreund Gabriel wird von eigenen Fachleuten korrigiert

18.10.2008 - Die Klimaschutzziele der Bundesregierung sind nur ohne den Zubau weiterer Kohlekraftwerke erreichbar. Dies wird durch die aktuelle "Leitstudie 2008" des DLR-Instituts für Technische Thermodynamik bestätigt.

Im Leitszenario 2008 wird angenommen, dass bis 2020 - gerechnet ab dem Jahr 2005 - fossile Kraftwerke mit einer Leistung von 28 GW stillgelegt werden. Hinzu kommen 17 GW Kernkraftwerke und 17 GW an älteren EE-Anlagen, insbesondere Windkraftanlagen. Der erforderliche Zubau neuer Kraftwerke beliefe sich danach auf insgesamt 88 GW (Stichjahr 2005), wovon allein 59 GW von EE-Anlagen stammen. Der noch erforderliche Neubau fossiler Kraftwerke beläuft sich danach bis 2020 auf 29 GW. Um die im Leitszenario 2008 ermittelte CO2-Reduktion von insgesamt 36 % einzuhalten, müssten davon 9 GW als Kohlekraftwerke und 20 GW als Gaskraftwerke errichtet werden.

Allein die in Nordrhein-Westfalen derzeit in Bau befindlichen Kohlekraftwerke (Grevenbroich-Neurath, Duisburg, Datteln, Lünen, Hamm)  kommen auf eine elektrische Leistung 6.340 MW. Bundesweit sind ingesamt etwa 30 neue Kohlekraftwerke geplant. Dieses "Aufrüstungsprogramm" muss also sofort gestoppt werden, damit die Klimaschutzziele erreicht werden können.

 

Mehr Informationen
» Die "Leitstudie 2008" beim Bundesumweltministerium

 

Mit "Kohlosaurus" gegen Kohlekraftwerke

Foto: R. Lang

„Dinosaurier-Technologie stoppen!“ - Anti-Kohle-Protest vor Düsseldorfer Landtag

09.10.2008 - Mit einem als Dinosaurier gestalteten Kohlekraftwerk protestierten heute Aktive des Aktionsbündnisses „Zukunft statt Kohle“ gemeinsam mit regionalen Bürgerinitiativen vor dem Düsseldorfer Landtag gegen zehn neue, in NRW geplante Kohlekraftwerke. Aus dem „Kohlosaurus“ stiegen dabei hunderte CO2-Ballons auf, die die Gefahr der Kohleverbrennung für das Klima symbolisierten. Auf Plakaten forderten die Demonstranten: „Dinosaurier-Technologie stoppen!“. Die Aktion ist Teil einer bundesweiten Anti-Kohle-Tour. mehr

 

Stadtwerke Düsseldorf beantragen Kraftwerksgenehmigung

BUND-Protest gegen Kraftwerksneubau; Foto: R. Lang

Klimakiller und Dreckschleuder

01.10.2008 - Nachdem die Stadtwerke Düsseldorf bislang eine etwaige Investitionsentscheidung für den November 2008 angekündigt hatten, wird mit der beantragten Erteilung eines Vorbescheides schon jetzt das offizielle Genehmigungsverfahren für das umstrittene Kohlekraftwerk eröffnet. Die weitere Abwicklung des Vorhabens soll über Teilgenehmigungen erfolgen. Der BUND erbeitet derzeit eine umfassende Stellungnahme zum Vorhaben. Kommt das Kraftwerk, wäre dies ein herber Rückschlag für den Klimaschutz und die Luftreinhaltung in Düsselorf.

Mehr Infos auch auf der Homepage des Aktionsbündnis Sauberer Strom am Rhein - ASTR(H)EIN

Der Emissionshandel schafft Anreize für neue Kohlekraftwerke

BUND-Protest gegen das Zuteilungsgesetz für CO2-Zertifikate

Der Emissionshandel bevorzugt den Bau neuer Kohlekraftwerke, indem diese mehr Gratis-Zertifikate bekommen als vergleichbare klimafreundlichere Gas-Kraftwerke. Wie groß ist der wirtschaftliche Anreiz für die Stromkonzerne? Dies hat der BUND in einer Analyse berechnet.

Das Ergebnis: Die Betreiber der neuen Kohlekraftwerke, die in den Jahren 2010 bis 2012 ans Netz gehen sollen, erhalten Gratis-Zertifikate im Wert von bis zu vier Milliarden Euro. Für vergleichbare Gas-GuD-Kraftwerke würden die Stromkonzerne nur Zertifikate im Wert von bis zu zwei Milliarden Euro erhalten. Dies bedeutet, dass die Stromkonzerne – wenn sie auf klimaschädliche Kohlekraftwerkes statt auf moderne Gas-Kraftwerke setzen – zusätzliche Gewinne von bis zu zwei Milliarden Euro machen können.

Anreize für neue Kohlekraftwerke – die BUND-Berechnungen im Detail

 

Klima schützen - Kohle stoppen!

Demonstrationen der Klima-Allianz am 13.09.2008

Klimaschutz ist mit neuen Kohlekraftwerken nicht möglich! Hohe C02-Emissionen werden auf Jahrzehnte zementiert und die deutschen Klimaziele untergraben. Der Druck auf Energiekonzernde und Bundesregierung muss durch öffentlichen Protest erhöht werden, damit die irrsinnigen Kraftwerkspläne fallen gelassen werden. Demonstrieren Sie daher mit uns am 13.09. an den Kohlekraftwerken Jänschwalde und Staudinger! mehr

BUND begründet Klage gegen e.on-Kraftwerk in Datteln

29.08.2008 - Heute stellte der BUND seine 167-seitige Begründung gegen den Vorbescheid und die 1. Teilgenehmigung zum Neubau des Steinkohlekraftwerks der e.on Kraftwerke GmbH in Datteln vor. Mit dieser Klage greift der BUND diese Kraftwerksplanung in seinem „Herzstück“ an: Insbesondere der so genannte „Vorbescheid“ soll der e.on Kraftwerke GmbH die für die weiteren Investitionen nötige Rechtssicherheit in Bezug auf die Genehmigungsfähigkeit des Steinkohlekraftwerks verschaffen. mehr

BUND reicht Klage gegen Kraftwerk in Lünen ein

16.06.2008 - Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute beim Oberverwaltungsgericht in Münster Klage gegen das geplante TRIANEL-Steinkohlekraftwerk in Lünen eingereicht. Die Klage richtet sich gegen den von der Bezirksregierung Arnsberg am 6. Mai erlassenen Vorbescheid und die 1. Teilgenehmigung für das im Lüner Stummhafen projektierte 750 Megawatt-Kraftwerk. mehr

"Ohne Entmachtung der Konzerne wird es keine Energiewende geben"

Energiepolitische Konferenz in Essen

14.06. 2008 -  Der Energiesektor in Deutschland wird dominiert von E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall. Viele Stadtwerke haben Anteile an die großen Vier verkauft. Ökostromanbieter konnten sich am Markt etablieren, werden aber ständig von den großen Vieren an der Entwicklung gehindert. Dazu explodieren die Energiepreise. 59.000 Haushalten in NRW wurde letztes Jahr der Strom gesperrt, da er für sie nicht bezahlbar war. Gleichzeitig vermelden E.ON und RWE für 2007 wieder Gewinnsteigerungen um 27% und 15%. Eigentlich ist klar, was energiepolitisch getan werden muss: Überführung der Netze in öffentliche Hand und Rekommunalisierung der Energieversorgung;
massive Einsparung von Energie und Ausbau der erneuerbaren Energien. Stattdessen werden Kohlekraftwerke gebaut und wird über Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken diskutiert. Bundestagsfraktion und Landesverband der Linkspartei haben das Thema im Rahmen einer gut besuchten Konferenz mit Vertretern aus Verbänden und Politik diskutiert.

  • Statement von Dirk Jansen, Geschäftsleiter des BUND NRW hier
  • Konzentration im Energiesektor. Studie zur ökonomischen Entwicklung im Energiesektor und Handlungsvorschläge gegen die Machtkonzentration im Energiemarkt hier

BUND: „Heiße Luft und Schönrechnerei“

Energie- und Klimaschutzstrategie der Landesregierung

30.04.2008 - Mit heftiger Kritik reagierte der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auf die heute vorgestellte Energie- und Klimaschutzstrategie der Landesregierung. Das Konzept beinhalte neben einigen positiven Ansätzen vor allem viel heiße Luft. Insbesondere der darin vorgesehene Neubau von 12 Kohlekraftwerken könne nur durch massive Schönrechnerei als zentraler Beitrag für den Klimaschutz ausgegeben werden. mehr

Kraftwerk Herne 5: „Evonik hält sich Hintertürchen offen“

18.03.2008 - Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht sich in seiner Vermutung bestätigt, dass sich Evonik alle Optionen offen halten will, das Kraftwerksprojekt Herne 5 zu einem späteren Zeitpunkt doch noch „durch die Hintertür“ zu realisieren. Auf Antrag des BUND teilte Evonik dem Oberverwaltungsgericht (OVG) nun mit, dass „hinsichtlich der Realisierung des streitgegenständlichen Vorhabens …, wir die Realisierung lediglich verschoben und nicht endgültig aufgegeben haben.“ mehr

BUND klagt gegen Steinkohlekraftwerk Herne

21.02.2008 - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat jetzt beim Oberverwaltungsgericht NRW in Münster Klage gegen die immissionsschutzrechtliche Anlagengenehmigung für das Evonik/Steag-Steinkohlenkraftwerk Herne 5 eingelegt. Zwar hatte Evonik am 30. Januar verkündet, alle Planungen zum Bau des Kraftwerks auf Eis zu legen. Unklar bleibe aber, ob dies nur ein Trick von Evonik ist, oder das Projekt endgültig gestorben ist. mehr

BUND begrüßt Kraftwerksstopp in Herne

30.01.2008 - Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßt die heute bekannt gewordene Ankündigung von Evonik, auf den Bau des geplanten 700 MW-Steinkohlekraftwerks Herne 5 zu verzichten. Damit würden der Atmosphäre langfristig Kohlendioxid-Emissionen von jährlich etwa 4,5 Millionen Tonnen erspart. Die 28 an dem Projekt beteiligten Kommunen forderte der BUND auf, die eingesparten Gelder in kommunale Klimaschutzprogramme, Stromspartechnologien und dezentrale Versorgungsstrukturen umzulenken. mehr

Die Lüge von der Kraftwerkstilllegung

Berlin, 28.06.2007 - Wenige Tage vor dem Energiegipfel am Dienstag nächster Woche hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ein Moratorium für den Bau neuer Braun- und Steinkohlekraftwerke gefordert. Eine Analyse der Umweltorganisation habe ergeben, dass bei Realisierung der derzeitigen Vorhaben zum Bau neuer Kohlekraftwerke am Ende jährlich mehr als 100 Millionen Tonnen Kohlendioxid mehr freigesetzt würden als heute. Die Neubauten würden nicht im selben Umfang zur Stilllegung alter Kraftwerke führen. Das Argument von Bundesregierung und Industrie, neue Kohlekraftwerke nützten dem Klimaschutz, sei damit obsolet geworden. mehr

Steinkohlekraftwerk Lausward: Klimakiller und Dreckschleuder

09.05.2007 -  Anlässlich des Beginns des immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahrens für das geplante 400 Megawatt-Steinkohlekraftwerk in der Düsseldorfer Lausward fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) einen Stopp der Kraftwerksplanungen. „Anstatt auf die klimaschädliche Steinkohle zu setzen und die Düsseldorfer Bevölkerung durch hohe Feinstaub- und Schwermetallemissionen zu gefährden, sollten die Stadtwerke eine bedarfsgerechte  und umweltfreundliche Energieversorgung sicherstellen“, so der Appell der Umweltschützer. mehr

BUND-Protest gegen Kohlekraftwerke

22.03.2007 Kohleboom trotz Klimakollaps

Anlässlich der Sonder-Umweltministerkonferenz in Düsseldorf hat der BUND gegen den Bau neuer Kohlekraftwerke protestiert. "Die Bekenntnisse der Politik zum Klimaschutz bleiben nicht als heiße Luft, wenn die Pläne zum Bau neuer Kohlekraftwerke realisiert würden", so die BUND-Botschaft. Damit steuere Deutschland mit Vollgas in die Klimakatastrophe. mehr

E.ON mit Wildwest-Methoden gegen BUND

17.02.2007 Oberverwaltungsgericht stoppt Kraftwerksbau / E.ON-Mitarbeiter attackieren Umweltschützer

Nachdem das Oberverwaltungsgericht NRW auf Antrag des BUND den Baubeginn für das E.ON-Kraftwerk in Datteln gestoppt hatte, kam es am Samstag zu einem Zwischenfall. Als sich BUND-Aktivisten über offenbar widerrechtlich wieder aufgenommene Baumaßnahmen informieren wollten, wurden sie tätlich angegriffen. mehr

Kohleboom trotz Klimakollaps

06.02.2007 26 neue Kohlekraftwerke geplant

Der aktuelle Bericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) hat bestätigt: Der menschgemachte Klimawandel gefährdet unsere existenziellen Grundlagen. Trotzdem planen deutsche Unternehmen derzeit den Bau von bis zu 27 neuen Kohlekraftwerken - den Klimakillern Nr. 1. Allein in Nordrhein-Westfalen sollen 11 neue Kohlekraftwerke errichtet werden. mehr

Das BUND-Stromsparpaket: Emissionsrechte für Effizienzfonds versteigern

September 2006 47 MILLIONEN TONNEN CO2 WENIGER

Im Herbst stehen zwei energiepolitische Ereignisse an: der Energiegipfel am 9. Oktober und das vom Bundestag zu verabschiedende Zuteilungsgesetz für den Emissionshandel. Der BUND zeigt: Nimmt man die Energieeffizienz bei der Stromnutzung und den Klimaschutz bei der Stromerzeugung zusammen, kann das Klima um zusätzliche 47 Millionen Tonnen Kohlendioxid entlastet werden. Zehn Prozent der Emissionsrechte müssen dafür an die Energieversorger versteigert werden. Der Versteigerungserlös wird auf eine Milliarde Euro geschätzt. Die Hälfte davon reicht aus, um den seit Jahren geplanten Energieeffizienzfonds mit einem Markteinführungsprogramm für Stromeffizienz zu starten. Hocheffiziente Heizungspumpen, Kühlgeräte, Beleuchtungs- und Klimatisierungstechnologie schaffen mit Hilfe des Fonds den Sprung aus der Nische auf den Massenmarkt. Der Energieeffizienzfonds lässt die Stromrechnung der Verbraucher sinken und schafft zusätzliche Nachfrage für innovative Produkte.

Weitere Informationen im BUND-Stromsparpaket

BUND kritisiert großzügige Zuteilung von Emissionsrechten

Mogelpackung Emissionshandel
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die zu großzügige, weitgehend kostenlose Vergabe von Emissionsrechten durch die Bundesregierung kritisiert. Dies komme einem Milliardengeschenk an die Stromkonzerne gleich.


Mehr Infos:



  • Direkt zur Online-Spende, Foto: eyewire / fotolia.com
  • Direkt zum Online-Antrag, Foto: eyewire / fotolia.com

Gasrausch in NRW - die Claims sind schon abgesteckt. Doch die Förderung unkonventioneller Gasvorkommen ist nicht risikolos.

Info Flyer, November 2010

Ökologisches Feigenblatt CCS

Der BUNDhintergrund Ökologisches Feigenblatt CCS - CO2-Abscheidung ist kein Beitrag zum Klimaschutz (2. Auflage Juni 2009) beschäftigt sich mit der Frage, ob Carbon Capture und Storage ein Muss für den Klimaschutz ist.

Radioaktivität aus Kohlekraftwerken

Weltweit gelten Braun- und Steinkohlekraftwerke neben Atomkraftwerken als die größte Quelle radioaktiver Kontamination der Umwelt. Der BUND hat einige Argumente in einem BUNDhintergrund „Radioaktivität aus Kohlekraftwerken“ zusammengefasst.

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