Energieland NRW

 

Nordrhein-Westfalen ist Energieland Nr. 1 in Deutschland. Hier werden fast 30 % des deutschen Stroms, aber auch ein Drittel der Treibhausgasemissionen Deutschlands erzeugt. Grund dafür ist die Fixierung auf die Kohle. Auf Braun- und Steinkohle entfallen noch immer 77 % der hiesigen Stromerzeugung, während die erneuerbaren Energien gerade einmal auf einen Anteil von 9 % kommen. Unserem Land kommt daher eine Schlüsselrolle beim Klimaschutz zu. Scheitert NRW, scheitert auch Deutschland.

Kohlekraftwerk Lünen: Fortsetzung der Verhandlung vor dem Oberverwaltungsgericht Münster

Entscheidung über Trianel-Kraftwerk rückt näher

14.06.2016 | Am kommenden Donnerstag (16. Juni)  wird die mündliche Verhandlung der Klagen des BUND gegen das Trianel-Steinkohlenkraftwerk Lünen vor dem Oberverwaltungsgericht des Landes Nordrhein-Westfalen fortgesetzt. Nach den ersten beiden Verhandlungstagen am 11. und 12. Mai 2016 waren verschiedene entscheidungserhebliche Fragen ungeklärt geblieben. mehr

Lünen: BUND-Klage gegen Kohlekraftwerk vor Gericht

Zweiter Genehmigungsanlauf für Kohlemeiler

06.05.2016 | Die BUND-Klage gegen das Trianel-Kohlekraftwerk Lünen wird am 11. und 12. Mai vor dem Oberverwaltungsgericht verhandelt. Bereits im ersten Genehmigungsanlauf hatte der BUND vor Gericht obsiegt; die Genehmigungen wurden aufgehoben. Da insbesondere die FFH-Verträglichkeit des Vorhabens weiter unbewiesen ist, geht der BUND optimistisch in die Verhandlung. mehr

LVR-Klinik Bonn: Nachhaltiges Triple von BUND ausgezeichnet

Psychiatrische Fachklinik erhält Gütesiegel als energiesparendes Krankenhaus 

27.04.2016 | Zum bereits dritten Mal in Folge wird die LVR-Klinik Bonn mit dem Gütesiegel „Energie sparendes Krankenhaus“ des BUND als vorbildliche Einrichtung ausgezeichnet. Das Besondere daran: Bisher erhielten nur vier Krankenhäuser in Deutschland diese dreimalige Zertifizierung. Seit 1998 konnte die LVR-Klinik Bonn mehr als 40 Prozent des klimaschädlichen Kohlendioxids einsparen. mehr 

BUND und LEE NRW fordern gemeinsam naturverträgliche Energiewende

Landesnaturschutzgesetz im Fokus

30.03.2016 | Der BUND und der Landesverband Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW) setzen sich gemeinsam für den naturverträglichen Ausbau der Windenergie in Nordrhein-Westfalen ein. Bei einem Treffen der Verbandsspitzen konnten im Hinblick auf das aktuell diskutierte Landesnaturschutzgesetz auch in einzelnen wichtigen Punkten Übereinstimmungen erzielt werden. Außerdem kritisieren beide Verbände die schädlichen Auswirkungen der geplanten Änderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) auf das Erreichen der NRW-Klimaschutzziele. mehr

Offener Brief: Fracking verschärft Entsorgungsproblem giftiger Bohrschlämme

Umweltverbände und Initiativen fordern Fracking-Verbot

16.03.2016 | Recherchen des WDR und NDR haben einen Skandal um die Entsorgung hochgiftiger Bohrschlämme aus der Erdöl- und Erdgasproduktion aufgedeckt. Verschiedene Umweltverbände und Bürgerinitiativen fordern Union und SPD in einem offenen Brief dazu auf, Fracking in Deutschland zu verbieten. Unterzeichner des Briefes sind der Deutsche Naturschutzring (DNR), BUND, NABU, Deutsche Umwelthilfe (DUH), Campact, Umweltinstitut München, PowerShift und die Bürgerinitiative Lebenswertes Korbach. mehr

Finger weg von der Braunkohle! Steag-Vattenfall-Deal stoppen!

 

Unterzeichnen Sie jetzt die Petitionen  an die Bürgermeister!

Dortmund, Duisburg und andere Ruhrgebietsstädte könnten bald als Großinvestor ins Lausitzer Braunkohle-Revier einsteigen – und sich so massive finanzielle Risiken ans Bein binden. Vom Klimaschutz ganz zu schweigen! Doch stimmen die Stadträte gegen den Einstieg, ist das Geschäft noch zu verhindern. Jetzt Petitionen unterzeichnen!

Kohlekraftwerk Datteln 4: Uniper setzt Behörden unter Druck

BUND kritisiert „dreistes Vorgehen“ des Kohlekonzerns

03.02.2016 | Auf heftige Kritik des BUND stößt das aktuelle Vorgehen der Uniper Kraftwerke GmbH zum umstrittenen Steinkohlekraftwerk Datteln 4. Nachdem Uniper bereits im Dezember 2015 bei der Bezirksregierung Münster einen Antrag  auf sofortige Vollziehung der beantragten immissionsschutzrechtlichen Genehmigung eingereicht hatte, legte das Unternehmen jetzt mit einem Antrag auf Anordnung des vorzeitigen Beginns nach. Damit soll der Weiterbau des Kraftwerks beginnen, obwohl noch keine Genehmigung vorliegt. mehr

BUND fordert stärkeren Einsatz der Bundesregierung zum Abschalten der belgischen Pannenmeiler

AKWs Tihange und Doel: Bundesumweltministerin muss handeln 

14.01.2016 | Der BUND erwartet einen stärkeren Einsatz der Bundesregierung zum Schutz der Bevölkerung vor den unkalkulierbaren Risiken der belgischen Atomkraftwerke. In einem Schreiben an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks bittet der Umweltverband darum, in den angekündigten Gesprächen mit der belgischen Regierung massiven Druck auszuüben, um ein sofortiges Abschalten der Atommeiler Tihange und Doel zu bewirken. mehr

Quecksilber aus Kohlekraftwerken: BUND fordert Genehmigungs-Stopp für Datteln und Lünen

2.160 Kilogramm Quecksilber aus NRW-Kraftwerken

Anlässlich der Veröffentlichung der aktuellen Ökopol-Quecksilber-Studie durch die Grüne Bundestagsfraktion fordert der BUND die Behörden auf, keine neuen Kohlekraftwerke mehr zu genehmigen. Dies gelte insbesondere auch für das Eon/Uniper-Steinkohlekraftwerk Datteln 4. mehr

Mogelpackung Braunkohle-Kompromiss

Wenig Klimaschutz für viel Geld der Verbraucher

02.11.2015 | Die zwischen Bundeswirtschaftsminister Gabriel und den Energiekonzernen ausgehandelte Einigung zur Einrichtung einer so genannten "Sicherheitsbereitschaft" von Braunkohlenkraftwerken ist nach Ansicht des BUND eine mehrfache Mogelpackung: Vier der fünf in NRW zur Überführung in die "Sicherheitsbereitschaft" vorgesehenen Kraftwerksblöcke (Frimmersdorf P und Q, Niederaußem E und F) sind seitens RWE eh zur baldigen Stilllegung vorgesehen gewesen. Aufgrund fehlender Kaltstart-Voraussetzungen kann Keines der Kraftwerke kurzfristig hochgefahren werden, um die Stromversorgung abzusichern. Zudem müsste die dreifache Kraftwerksleistung vom Netz genommen werden, wenn das 40 %-CO2-Reduktionsziel der Bundesregierung bis 2020 erreicht werden soll. Dass diese Mogelpackung auch noch vom Verbraucher mit jährlich 230 Millionen Euro finanziert werden soll ist ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für RWE und Co.

Abschaltung von Braunkohlekraftwerken: Klima-Allianz warnt vor Täuschung und fordert weitere Stilllegungen, Hintergrundpapier der Klima-Allianz vom 30.10.2015

Kein Fracking in NRW – BUND begrüßt Entscheidung der Landesregierung

„Gute Entscheidung für Mensch und Umwelt“

24.09.2015 | Der BUND begrüßt die Entscheidung der Landesregierung, das umstrittene Fracking zur Förderung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten über strikte Vorgaben der Landesplanung in Nordrhein-Westfalen auszuschließen. „Das ist eine gute Entscheidung für Mensch und Umwelt“, sagte der BUND-Landesvorsitzende Holger Sticht. mehr

Erörterungstermin zum Kohlekraftwerk Datteln 4 gescheitert

Eon verwickelt sich in extreme Widersprüche bei Schadstoffprognose

23.09.2015 | Am dritten Tag des Erörterungstermins zum Neuantrag auf Erteilung einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung für das E.on-Kohlekraftwerk Datteln 4 brachen der BUND und die IG Meistersiedlung/BiB die Erörterung ab und verließen den Termin. mehr

„Klimaschutz heißt Kohleausstieg“

Klimaschutzplan ein „zahnloser Tiger“?

13.09.2015 | Der BUND fordert von der Landesregierung verstärkte Anstrengungen zum Klimaschutz. Anlässlich der Landtagsanhörung zum Entwurf des Klimaschutzplans warnte der Umweltverband davor, die gesetzlich festgelegten Klimaschutzziele durch ein Festhalten an einer Kohlevorrangpolitik zu gefährden. Allein der Umstieg auf 100 Prozent Erneuerbare Energien garantiere die notwendige Reduktion des Ausstoßes an Treibhausgasen. mehr

Genehmigungsverfahren für neues Braunkohlenkraftwerk beginnt

BUND und Bürgerinitiative Big BEN gegen Braunkohlenkraftwerk BoAplus in Bergheim

01.09.2015 | Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Bürgerinitiative gegen BoA-Erweiterung Niederaußem (Big BEN) kündigen heftigen Widerstand gegen den von der RWE Power AG geplanten Bau eines neuen Braunkohlenkraftwerks in Bergheim-Niederaußem  an.  Im Vorfeld des für morgen (02.09.) in Köln anberaumten so genannten „Scoping-Termins“, womit das offizielle Genehmigungsverfahren eingeleitet wird, forderten die Braunkohlengegner den Stopp des Verfahrens. mehr

PCB aus Steinkohlebergwerken: BUND erstattet Strafanzeige

„Besonders schwerer Fall einer Umweltstraftat“

25.08.2015 | Wegen der Einleitung hochgiftiger Polychlorierter Biphenyle (PCB)  in verschiedene Oberflächengewässer hat der BUND bei der Staatsanwaltschaft Bochum Strafanzeige gegen die RAG Deutsche Steinkohle AG und weitere Verantwortliche erstattet. Der Umweltverband wirft der RAG unbefugte Gewässerverunreinigung, den besonders schweren Fall einer Umweltstraftat sowie weitere Verstöße vor. mehr 

Kohlestreit: BUND kritisiert „Klimaschutz-Placebo“

Umweltverband fordert Kohleausstiegsgesetz  und Umsiedlungsstopp

01.07.2015 | Im politischen Streit um das Abschalten von Kohlekraftwerken fordert der BUND NRW einen schnellstmöglichen Ausstieg aus der Braunkohle. Das jetzt diskutierte Abschalten von fünf RWE-Kraftwerksblöcken sei nichts weiter als ein Klimaschutz-Placebo. Um die Klimaschutzziele in Bund und Land erreichen zu können, müssten alle alten Braunkohlenkraftwerksblöcke sukzessive vom Netz gehen.  mehr 

Windenergie und Naturschutz sind keine Gegensätze

„Gemeinsame Erklärung zum naturverträglichen Ausbau der Windenergie in NRW“

26.06.2015 | Ein Bündnis aus drei Naturschutzverbänden und dem Windenergie-Branchenverband setzt sich für einen zügigen und naturverträglichen Ausbau der Windenergie in Nordrhein-Westfalen ein. Am Freitag (26. Juni 2015) überreichten die NRW-Landesverbände von BUND, NABU, Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) und Bundesverband Windenergie (BWE) Landesumweltminister Johannes Remmel im Landtag eine Gemeinsame Erklärung. In dieser sprechen sie sich für eine konsequente Energiewende in Nordrhein-Westfalen aus, bei der die Windenergie eine tragende Rolle spielen müsse. mehr

Klimaschutz jetzt!

BUND-Protestaktion in Bonn

11.06.2015 | Zum Abschluss der Bonner UN-Ver­handlungen zur Vorbereitung des Weltklima­gipfels in Paris kritisierte der BUND, dass der erforderliche Abschied von fossilen Energiequellen bis 2050 nicht als zentrales Element des zukünftigen Klimavertrags bestätigt worden sei. "Von dem beim G7-Gipfel beschworenen Geist der Dekarbonisierung war in Bonn nichts zu sehen. Die bisherigen Klimaschutzpläne der G7-Staaten und vieler anderer Länder reichen bei weitem nicht, um die Erderwärmung zu begrenzen. Kein einziges Land hat erkennen lassen, dass es bereit ist, seine Klimaschutzpläne nachzubessern. Das wäre die Voraussetzung, damit das Pariser Klimaschutzab­kommen den notwendigen Beitrag zur Verringerung der CO2-Emissionen liefert", so das BUND-Fazit. mehr

Klimaschutz jetzt! Protestaktion in Bonn, 11. Juni 2015

Fotos: Jörg Farys / Die Projektoren

 

 

E.on-Kohlekraftwerk Datteln 4 nicht genehmigungsfähig

Trotz neuen Anlaufs: Gravierende Mängel bleiben

29.05.2015 | „Das E.on-Steinkohlekraftwerk Datteln 4 ist auch weiterhin nicht genehmigungsfähig“ - so lautet das Fazit des BUND nach dem Ende der Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen des neuen immissionsschutzrechtlichen und wasserrechtlichen Genehmigungsverfahrens für den seit Jahren umstrittenen Kohlemeiler. Gemeinsam mit der IG Meistersiedlung stellte der BUND heute vor Pressevertretern seine 1.630 Seiten starke Stellungnahme zum Kraftwerksvorhaben vor. mehr

Entwurf des Klimaschutzplans

Stellungnahme der Naturschutzverbände

Am 14. April hat das Landeskabinett den Entwurf für den NRW-Klimaschutzplan verabschiedet und den Verbänden die Gelegenheit für eine erste Stellungnahme eingeräumt. Auch wenn die NRW-Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU die Klimaschutzpolitik des Landes ausdrücklich unterstützen, wurde mit dem Entwurf die Chance verpasst, NRW zum bundesweiten Vorreiter für den Klimaschutz zu machen. Hauptproblem ist der rein appellatorische Charakter des Klimaschutzplans. Denn nach dem Willen der Landesregierung sollen die darin enthaltenen Maßnahmen nicht für rechtsverbindlich erklärt werden. Auch eine Koppelung mit dem Landesentwicklungsplan ist nicht vorgesehenen. Schade.

Stellungnahme der Naturschutzverbände vom 21.05.2015

BUND kritisiert "Fracking-Ermöglichungsgesetz"

"Jetzt sind NRW-Abgeordnete und die Landesregierung gefordert"

01.04.2015 | Anlässlich der heute vom Bundeskabinett gebilligten Kabinettsbeschlüsse zur Fracking-Technologie fordert der BUND die NRW-Bundestagsabgeordneten zum Widerstand gegen das „Fracking-Ermöglichungsgesetz“ auf. Der von der Bundesregierung geplante Rechtsrahmen würde Tür und Tor zum Einsatz der Risiko-Technologie auch in Nordrhein-Westfalen öffnen. Aber auch die Landesregierung sei gefordert. mehr

PCB-Altlasten im Bergbau

Gift im Schacht - Rag leugnet Problem

12.01.2015 - 2018 ist endgültig Schicht im Schacht. Dann macht auch die letzte Steinkohlenzeche im Ruhrgebiet dicht. Doch die Ewigkeitslasten werden noch alle nachfolgenden Generationen beschäftigen. Dazu gehört auch das Altlastenproblem. Nach dem Skandal um die „Verklappung" von 600.000 Tonnen Sondermüll schlug der BUND jetzt erneut Alarm: Bis in die 1980er Jahre wurden bis zu 10.000 Tonnen PCB-haltiger Hydrauliköle im Bergbau eingesetzt. mehr

„Urananreicherung beenden statt verkaufen“

Atomkraftgegner schreiben NRW-Landesregierung

13.01.2015 | Angesichts der brisanten Lage rund um die Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau gehen Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem Münsterland, die Umweltverbände BUND und BBU sowie die Ärztevereinigung IPPNW mit der NRW-Landesregierung hart ins Gericht: Für Wirtschaftsminister Duin seien die rot-grünen Koalitionsvereinbarungen ganz offenbar nur Belletristik, so die Kritik. mehr

Jülicher Atommüllexport: Illegal und auch in den USA unerwünscht

Atomkraftgegner stellen Gutachten vor

22.09.2014 |Zahlreiche nordrhein-westfälische und bundesweite Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbände haben sich gegen den geplanten Atommüllexport aus Jülich und Ahaus gewandt. Vor Pressevertretern in Düsseldorf erläuterten die Aktivisten ihre Kritik und stellten ein neues Rechtsgutachten des BUND vor. Anlass ist der Deutschland-Besuch von Tom Clements, des Direktors der „Savannah River Site Watch“, einer großen Umweltinitiative im Bereich des US-Atomwaffenzentrums im Bundesstaat South Carolina. mehr

BUND fordert Stilllegung der ältesten Kohlemeiler per Gesetz

RWE-Kohlekraftwerke im Rheinland besonders alt und ineffizient

Berlin/Düsseldorf, 29.08.2014 | Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Bundesregierung aufgefordert, die Laufzeit älterer Braunkohlekraftwerke per Gesetz zu begrenzen. Nur so lasse sich das nationale Klimaschutzziel von minus 40 Prozent Kohlendioxid bis 2020 noch erreichen. „Bleibt die Kohleverstromung in alten und ineffizienten Braunkohlekraftwerken so lukrativ wie heute, kann die Bundesregierung ihre Klimaschutzziele abschreiben“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger vor der Presse in Berlin. mehr

468 Millionen Euro für RWE-Klimakiller durch EEG-Reform

Klimaschädliche Kraftwerke profitieren von Eigenstrom-Privileg

18.06.2014 |Die RWE-Braunkohlenkraftwerke und Tagebaue im Rheinland profitieren in erheblichem Maße von Rabatten bei der EEG-Umlage. Nach einer Analyse des BUND spart der Energiemulti durch das so genannte Eigenstromprivileg pro Jahr fast eine halbe Milliarde Euro. Damit würde ausgerechnet die klimaschädlichste Form der Energieerzeugung massiv entlastet. mehr

Ölspeicher in Gronau-Epe schließen

BUND auf Informationstermin

16.06.2014 | Im Rahmen eines Ortstermins konnte sich ein BUND-Expertenteam über den Stand der Ursachensuche für das Leck im Ölspeicher S 5 informieren. Die Bezirksregierungen Arnsberg und Münster erläuterten dabei ausführlich die Schwierigkeiten der Ursachenforschung. Erst nach langer Suche wurde ein Leck in 217 m Tiefe gefunden. Nur mit viel Glück entging das naheliegende, unter Naturschutz stehende Moorgebiet dem Exitus. Das Bohrloch verfügt über kein doppelwandiges Sicherungssystem. Nach Ansicht des BUND sind jetzt die Politiker*innen gefordert, die notwendigen Konsequenzen zu ziehen. Die Ölspeicher in NRW sind nicht sicher und müssen dichtgemacht werden. Inwieweit auch deutschlandweit weitere Speicher die gleichen Defizite aufweisen, muss jetzt ebenfalls geprüft werden.

Trianel-Kohlekraftwerk Lünen: BUND begründet Klagen

Zu hohe Schadstoff-Einträge / Auch neue Genehmigungen rechtswidrig

23.05.2014 | In der gerichtlichen Auseinandersetzung um das umstrittene Trianel-Steinkohlekraftwerk in Lünen hat der BUND heute seine Ende 2013 eingereichten Klagen gegen die Neugenehmigungen begründet. In zwei insgesamt etwa 450 Seiten starken Schriftsätzen legt der Umweltverband zahlreiche Rechtsverstöße dar und beantragt, die von der Bezirksregierung Arnsberg erteilten Genehmigungen aufzuheben. mehr

„Schwarzbau bleibt Schwarzbau“

Neuer Anlauf für Kohlekraftwerk Datteln 4 : „Weiterhin schwere Planungsfehler“

13.05.2014 | Im Vorfeld der für Mittwoch erwarteten Entscheidung des Rates der Stadt Datteln über neues Planungsrecht  für das umstrittene Kohlekraftwerk Datteln IV  appelliert der BUND an die Lokalpolitiker, sich nicht zum Erfüllungsgehilfen der E.on-Interessen degradieren zu lassen. Wegen weiter existierender gravierender Planungsfehler dürfe weder dem Bebauungsplan noch der Flächennutzungsplanänderung zugestimmt werden. mehr

Forschungszentrum Jülich: „Castor-Export und Atomforschung stoppen“

Aufsichtsratssitzung des Forschungszentrums Jülich tagt / Was wussten Bundes- und Landesregierung von Atomforschung?

13.05.2014 | Für die Sitzung des Aufsichtsrats des Forschungszentrums Jülich am morgigen Mittwoch, den 14.05.2014, fordern Umweltverbände und Anti-Atomkraft-Initiativen das sofortige Ende der Atomforschung am Forschungszentrum sowie das Ende der Vorbereitungen für einen Export der 300 000 hochradioaktiven Brennelementkugeln in die USA. Zudem fordern sie eine umfassende Krebsstudie für Jülich und Umgebung, um mögliche Risiken des jahrzehntelangen Pannenbetriebs zu untersuchen. mehr

Bioenergiezentrum Xanten scheitert vor Gericht

Normenkontrollklage des BUND NRW gegen die Stadt Xanten vor dem OVG Münster hatte Erfolg

07.05.2014 | Am 6. Mai 2014 hat das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 14 „Bioenergiezentrum“ der Stadt Xanten für unwirksam erklärt. Das Gericht folgte damit einer Klage des BUND. Der Umweltverband sah durch das Vorhaben ein ökologisch wertvolles Gebiet beeinträchtigt und lehnte es auch aus energiepolitischen Gründen ab. mehr

Ölaustritt in Gronau-Epe: BUND fordert Überprüfung aller Kavernen-Speicher

Bergbauberechtigungen müssen auf den Prüfstand / Auch Konsequenzen für Fracking

24.04.2014 | Angesichts der bisher noch immer vergeblichen Suche nach den Ursachen des Ölaustritts in Gronau-Epe fordert der BUND die Überprüfung aller Kavernen-Speicher für Kohlenwasserstoffe. Der Umweltverband appellierte ferner an NRW-Energieminister Garrelt Duin, aufgrund der unabsehbaren Risiken der Gasgewinnung auf  Probebohrungen zur Sondierung der Schiefergas- und Kohleflözgas-Vorkommen zu verzichten. mehr

Mit diesem EEG sind NRW-Ausbauziele nicht zu erreichen

Verbände fordern Korrektur bei EEG-Novelle

11.04.2014 | In der heutigen Landespressekonferenz haben der Vorstandsvorsitzende des Landesverbandes Erneuerbare Energien (LEE) NRW e.V., Andreas Düser, der Geschäftsleiter des Bundes für Umwelt und Naturschutz Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. (BUND NRW e.V.), Dirk Jansen und Johannes Lackmann, Vertreter der BürgerWIND Westfalen eG, die Folgen des Kabinettsbeschlusses zur Novelle des EEG für Nordrhein-Westfalen deutlich gemacht. Sie forderten die Landesregierung und NRW-Abgeordneten auf, sich für massive Korrekturen einzusetzen. mehr

Neues Braunkohlenkraftwerk in Bergheim geplant

BUND: „BoAplus ist Augenwischerei“ – Umweltverband fordert Abbruch der Planungen

31.03.2014 | Auf Anregung der RWE Power AG hat der Rat der Stadt Bergheim die Aufstellung eines Bebauungsplans für ein neues Braunkohlenkraftwerk (BoAplus) beschlossen. Anlässlich der am 31. März endenden Beteiligung der Öffentlichkeit fordert der BUND jetzt den Abbruch der Planung. In einer umfangreichen Stellungnahme legt der BUND dar, dass ein solches Vorhaben gegen zahlreiche gesetzliche Vorgaben verstößt. Angesichts des heute vom Weltklimarat IPCC vorgelegten Berichts zum fortschreitenden Klimawandel ist das Vorhaben unverantwortlich.   mehr

Energiewende retten, Düsseldorf, 22. März 2014; Fotos: M. Böhme/D. Jansen

 

5.000 Demonstrierende in Düsseldorf

Klimaschützer fordern: „Energiewende retten – Wind und Sonne statt Kohle, Fracking und Atom“

22.03.2014 | In Düsseldorf gingen heute  5.000 Menschen gegen ein Ausbremsen der Energiewende auf die Straße. Sie kritisierten Pläne der Bundesregierung, den Ausbau von  erneuerbaren Energien, insbesondere von Windkraft an Land und der  Photovoltaik, einzuschränken. Die Abschlusskundgebung der Demonstration fand auf dem Johannes Rau-Platz statt. Die Redner verschiedener Organisationen forderten das  entschlossene Weiterführen der Energiewende, einen Ausstieg aus der Kohleverstromung und ein gesetzliches Fracking-Verbot. Nordrhein-Westfalen komme als Energieland Nummer 1 mit den höchsten Treibhausgasemissionen eine Schlüsselrolle zu. Scheitere NRW beim Klimaschutz, scheitere auch Deutschland. mehr

 

 

 

 

22. März: Sechs Demonstrationen "Energiewende retten!" in Landeshauptstädten

Schwarz-Rot plant einen Frontalangriff auf die Energiewende. Nach der Photovoltaik soll es jetzt der Windkraft an den Kragen gehen. Der Zubau der Erneuerbaren Energien droht mit einem Ausbaudeckel und massiven Förderkürzungen abgewürgt zu werden. Stattdessen setzt Schwarz-Rot weiter auf Atom- und Kohlekraft – etwa mit neuen Subventionen, die verhindern, dass alte Kohlemeiler eingemottet oder AKWs unrentabel werden.

Daher ruft der BUND in einem starkem Bündnis am 22. März zu sechs Demonstrationen "Energiewende retten!" in Düsseldorf, Hannover, Kiel, Mainz/Wiesbaden, München und Potsdam auf.

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Energiewende endlich erfolgreich gestalten!

Gewerkschaften und Verbände sind besorgt

10.03.2014 | In einer gemeinsamen Erklärung zeigen sich DGB NRW, BUND NRW, NABU NRW, das Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche in Westfalen und die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW besorgt über die stockende Umsetzung der Energiewende. Ökologisch, ökonomisch und auch sozial seien gravierende Fehlentwicklungen zu beobachten. mehr

Bürgerbeteiligung bei der Energiewende bewahren

Aktion in Düsseldorf zeigt: Ohne Bürger klafft ein Loch

06.03.2014 | Wenn Bürger-Energiegesellschaften und Privatleute ausgesperrt werden, kippt die Energiewende - so sehen es die Naturstrom AG und der BUND. Anlässlich des bundesweiten Branchenaktionstages, den das Kampagnenbündnis "Erneuerbare Energiewende jetzt!" ausgerufen hatte, warnten die Akteure heute in Düsseldorf vor einem Ausbremsen der Energiewende. mehr

Fracking in NRW: „Bergbehörde muss Verlängerung der Aufsuchungserlaubnsise versagen“

Aufsuchungserlaubnisse laufen aus / Verlängerungen beantragt

17.02.2014 |Der BUND fordert die Bezirksregierung Arnsberg auf, keine neuen Aufsuchungserlaubnisse für die Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten zu erteilen und bereits erteilte Bergbauberechtigungen nicht zu verlängern. Als Resultat einer BUND-Anfrage hatte die Bergbehörde jetzt mitgeteilt,  dass allein in 2014 acht der 21 Aufsuchungserlaubnisse auslaufen. Dazu liegen weitere acht Anträge für neue Erlaubsnisfelder vor. mehr

Bürgerenergieprojekte fördern statt verhindern

Gabriels Reformen drohen Energiewende abzuwürgen

12.02.2014 | Mit wachsendem Anteil der Erneuerbaren an der Energieversorgung hat auch die Vielfalt der beteiligten Akteure zugenommen: Wo jahrzehntelang wenige Konzerne dominierten, agieren zunehmend mehr Privatleute, Landwirte und Genossenschaften. Nahezu die Hälfte der in Deutschland installierten EE-Leistung zählt inzwischen zur Bürgerenergie. Die Energiewende ist damit schon heute eine Bürgerenergiewende. Doch diese ist durch Gabriels EEG-Reform in Gefahr. Darüber debattiert heute der Wirtschaftsausschuss des NRW-Landtags. Auch BUND-Experten sind zu der Anhörung geladen.

BUND-Stellungnahme zur Landtagsanhörung 'Bügerenergieprojekte'

Trianel-Kohlekraftwerk Lünen: BUND begründet Klagen bis zum 30. April

BUND sieht erhebliche Genehmigungsmängel

28.01.2014 | Auf Antrag des NRW-Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat das Oberverwaltungsgericht Münster die Frist  zur Begründung der Klagen gegen das Trianel-Kohlekraftwerk Lünen bis zum 30. April 2014 verlängert. Nach reiflicher Überlegung sieht der Umweltverband keine andere Möglichkeit, als auch die Neugenehmigung wegen weiterhin existierender Rechtswidrigkeit juristisch anzufechten. mehr



  • Direkt zur Online-Spende, Foto: eyewire / fotolia.com
  • Direkt zum Online-Antrag, Foto: eyewire / fotolia.com

Daten und Fakten über einen globalen Brennstoff

 

Noch immer ist Deutschland ein "Kohleland"´.

Es ist Zeit zu handeln! Unterzeichnen Sie unseren Appell. Mehr...

Der BUND ist Mitglied des KlimaDiskurs.NRW, eines parteipolitisch unabhängigen Zusammenschlusses von Unternehmen, Verbänden und Vereinen, Kommunen, wissenschaftlichen Einrichtungen, Kirchen und Gewerkschaften in Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten gleichermaßen konstruktiv und kritisch die zentralen klima- und energiepolitischen Prozesse im bevölkerungsreichsten Bundesland.

Gasrausch in NRW - die Claims sind schon abgesteckt. Doch die Förderung unkonventioneller Gasvorkommen ist nicht risikolos.

Ökologisches Feigenblatt CCS

Der BUNDhintergrund Ökologisches Feigenblatt CCS - CO2-Abscheidung ist kein Beitrag zum Klimaschutz (2. Auflage Juni 2009) beschäftigt sich mit der Frage, ob Carbon Capture und Storage ein Muss für den Klimaschutz ist.

Radioaktivität aus Kohlekraftwerken

Weltweit gelten Braun- und Steinkohlekraftwerke neben Atomkraftwerken als die größte Quelle radioaktiver Kontamination der Umwelt. Der BUND hat einige Argumente in einem BUNDhintergrund „Radioaktivität aus Kohlekraftwerken“ zusammengefasst.

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