1910 war der Beginn des Braunkohletagebaus im Eschweiler Raum durch die Braunkohle-Industrie-Aktien-Gesellschaft-Zukunft“ (BIAG Zukunft). Der Aufschluss des Tagebaus Zukunft zwischen Eschweiler und Hehlrath fand am 4. November 1935 statt, wobei es zum ersten Einsatz eines Schaufelradbaggers im Grubenbereich West kam. Am 21. Februar 1938 begann die Braunkohlenförderung. Während des Zweiten Weltkriegs kam der Tagebau Zukunft im Oktober 1944 zum Erliegen. Am 1. Februar 1946 nahm die BIAG Zukunft die Förderung wieder auf.
Die Beendigung der Braunkohlenförderung auf Eschweiler Gebiet erfolgte am 3. September 1987, nachdem der Tagebau Zukunft-West insgesamt 530 Mio. Tonnen Braunkohle gefördert hatte. Die Braunkohlenabbaufläche Inden - Räumlicher Teilabschnitt I folgte von 1985 bis ca. 2000. Sie umfasste rund 2.700 ha und hatte einen Kohlevorrat von rund 490 Mio. t. Im Abbaubereich lag der Ort Pattern., der inzwischen abgebaggert ist.
Der folgende Braunkohlentagebau Inden - Räumlicher Teilabschnitt II - umfasst rund 1780 ha und hat einen Kohlevorrat von rd. 470 Mio. Bei einer geplanten jährlichen Kohleförderung von 20 - 24 Mio. t ist kann das Kraftwerk Weisweiler bis zum Jahr 2030 versorgt werden. Im Abbaubereich liegen die Ortschaften Altdorf, Inden und Pier (alle Gemeinde Inden).