Der Kraftwerksstandort Weisweiler blickt auf eine lange Geschichte zurück: 1913 wurde erstmals der Bau eines Braunkohlenkraftwerkes am Standort Weisweiler beschlossen. Von 1914 bis zur Stillegung im Jahr 1975 wurde hier Strom erzeugt.
Die erste Stromerzeugung des heutigen Kraftwerkes Weisweiler erfolgte 1955. Bis 1975 wurden acht Blockanlagen in Betrieb genommen. 2006/2007 hat die RWE Power AG zwei Vorschaltgasturbinen an den 600 Megawatt (MW)-Blöcken G und H im Kraftwerk Weisweiler in den kommerziellen Betrieb gestellt. Sie verfügen über eine Nettoleistung von 190 Megawatt und sind den Braunkohlenblöcken vorgeschaltet.
Die Versorgung des Kraftwerks mit Kohle erfolgt aus dem Tagebau Inden.
Das Kraftwerk Weisweiler stößt jährlich (2007) 19,7 Millionen Tonnen Kohlendioxid aus und liegt damit bundesweit auf Platz 3 der größten Klimakiller.
Kraftwerkstyp | Braunkohlengroßkraftwerk mit sechs Blöcken und zwei Vorschaltgasturbinenanlagen (VGT) |
Einsatzbereich | Grundlast (Braunkohlenblöcke), sowie Mittel- und Spitzenlast (VGT) |
Inbetriebnahmen | 1955-1975 (Braunkohlenblöcke); 2006-2007 (VGT) |
gemittelter Braunkohleneinsatz 2004-2006 | Mio. t/a | 21,75 |
Leistung (brutto) ohne VGT
| MW | 2.293 |
Leistung (netto) ohne VGT
| MW | 2.097 |
Anzahl der Blöcke | 150 MW 300 MW 600 MW 270 MW | 2 Blöcke C,D 2 Blöcke E, F 2 Blöcke G,H 2 VGT |
gemittelte Bruttostromerzeugung 2004-2006 | TWh | 17,52 |
Lage des Kraftwerks | Stadt Eschweiler, Nordrhein-Westfalen |