Radioaktivität aus Kohlekraftwerken
Kohlekraftwerke sind als punktförmige Emittenten radioaktiver Substanzen schon seit langem bekannt. Bereits 1978 wies das international renommierte, allerdings atomfreundliche amerikanische Oak Ridge National Laboratory (ORNL) darauf hin, dass die radioaktive Belastung im Umfeld kohlebefeuerter Kraftwerke sogar noch höher sei als in der Umgebung von Atomkraftwerken. Sowohl die radioaktiven Isotope der Uran- als auch der Thorium-Kette finden sich in den Kraftwerksaschen und werden auch über die Schornsteine emittiert. Weltweit gelten Braun- und Steinkohlekraftwerke neben Atomkraftwerken als die größte Quelle radioaktiver Kontamination der Umwelt.
In den aktuellen Genehmigungsverfahren für Kohlekraftwerke in NRW spielt das Thema bislang nur eine untergeordnete Rolle. In den Umweltverträglichkeitsprüfungen kommt die Radioaktivität aus Kohlekraftwerken gar nicht vor. Der BUND hat einige Argumente in einem BUNDhintergrund „Radioaktivität aus Kohlekraftwerken“ zusammengefasst.
Feinstaub aus Kohlekraftwerken
Allein die vier großen RWE-Braunkohlenkraftwerke im Rheinland emittieren jährlich etwa 2.100 Tonnen der gesundheitsschädlichen Feinstaub-Partikel. Mehr Infos dazu finden Sie ...hier












